Ägypten
Äquator
Äquatorialguinea
Äthiopien
Äthiopisch-Orthodoxe Kirche
Îles éparses
Ölpalme
1. Jahrtausend v. Chr.
15. Jahrhundert
17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
30 v. Chr.
500 v. Chr.
600 v. Chr.
7. Jahrhundert
AIDS
Abidjan
Abuja
Accra
Addis Abeba
Africa
Afrika
Afrika-Eurasien
Afrikanische Küche
Afrikanische Kultur
Afrikanische Kunst
Afrikanische Literatur
Afrikanische Musik
Afrikanische Philosophie
Afrikanische Platte
Afrikanische Religionen
Afrikanische Renaissance
Afrikanische Sprachen
Afrikanische Union
Afrikanischer Elefant
Afrikanischer Esel
Afrikanischer Manati
Afrikanischer Strauß
Afrikanischer Tanz
Afrikanischer Wildhund
Afrikanisches Jahr
Afrikanisches Kino
Afrikanistik im deutschsprachigen Raum
Afroasiatische Sprachen
Afrotheria
Afrotropis
Algerien
Algier
Altes Ägypten
Altpaläolithikum
Ama Ata Aidoo
Amadou Hampâté Bâ
Amerika
Amharen
Amharisch
Amma Darko
Angola
Animismus
Antananarivo
Antarktis
Antike
Antilopen
Araber
Arabische Halbinsel
Arabische Literatur
Arabische Sprache
Ashanti (Königreich)
Asien
Asmara
Atlantischer Ozean
Atlas (Gebirge)
Australien (Kontinent)
Australopithecus afarensis
Austronesische Sprachen
Axum
Azimutalprojektion
Bahai
Baikalsee
Bamako
Bambara
Bangui
Banjul
Bantu
Bartholomäus Grill
Batate
Batian
Ben Okri
Benin
Berber
Berberhirsch
Berlin
Bessie Head
Bevölkerungszahlen afrikanischer Staaten und ihrer Hauptstädte
Biodiversität
Biogeographie
Biosprit
Bissau
Bodenschatz
Botsuana
Brasilien
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Äthiopien
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Bodenschatz
Botsuana
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Senkrechte Azimutalprojektion Afrikas
Satellitenbild-Mosaik Afrikas
Der Kontinent Afrika hat eine Fläche von 30,3 Millionen km² (22 % der gesamten Landfläche der Erde) und wird von etwas über einer Milliarde Menschen (Stand 2009) bewohnt.
Der Kontinent gilt als „Wiege der Menschheit“, wo im Zuge der Hominisation die Entwicklung zum modernen Menschen stattfand. Nach sehr wechselvoller Geschichte, von einer der frühesten Hochkulturen der Menschheit im Alten Ägypten über die Entstehung verschiedener, ab dem Mittelalter auch muslimischer Großreiche und die spätere Kolonisation durch europäische Staaten („Wettlauf um Afrika“) bildeten sich im Zuge der Dekolonisation im 20. Jahrhundert die weitgehend bis heute gültigen Staatsgrenzen. Diese sind selten deckungsgleich mit den Siedlungsgebieten der zahlreichen, oft sehr heterogenen Völker Afrikas, was mit zu verschiedenen Konflikten und Kriegen beiträgt. Während die Staaten Afrikas in der Weltwirtschaft keine große Rolle spielen, sind die Bodenschätze und die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen des Kontinents von zunehmender Bedeutung und führen in einzelnen Regionen zu neuer, vor allem wirtschaftlicher, Einflussnahme der Industrienationen (Neokolonialismus).
Inhaltsverzeichnis
1 Etymologie
2 Geographie
2.1 Gewässer
2.2 Gebirge und Berge
3 Vegetation und Tierwelt
4 Bevölkerung
4.1 Völker
4.2 Sprachen
4.3 Religion
4.4 Gesundheit und Gesundheitsversorgung
5 Geschichte
6 Politik
7 Gliederung
8 Alle Staaten Afrikas und abhängigen Gebiete
9 Wirtschaft und Infrastruktur
9.1 Wirtschaft
9.2 Infrastruktur
9.3 Landwirtschaft
10 Kultur
10.1 Kino
10.2 Literatur
10.3 Kunst
10.4 Musik
10.5 Philosophie
10.6 Sport
11 Organisationen
11.1 Politische Organisationen
11.2 Wirtschaftliche Organisationen
11.3 Andere
12 Siehe auch
13 Literatur
13.1 Einführungen und Handbücher
13.2 Gesamtdarstellungen
13.3 Spezielle Aspekte
14 Weblinks
15 Einzelnachweise
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Bearbeiten Etymologie
In der Antike bezeichnete der lateinische Name Africa nur das Gebiet der gleichnamigen römischen Provinz im heutigen Tunesien, der Kontinent (zunächst nur Nordafrika westlich des Nils) wurde in der Antike oft Libya genannt. Der Name Africa wurde vom römischen Senator und Feldherrn Scipio Africanus (Eroberer Karthagos) erstmals verwendet und könnte von einem einheimischen Stamm abgeleitet sein oder auf dem phönizischen afar („Staub“), dem griechischen aphrike („unkalt“), dem lateinischen aprica („sonnig“) oder dem lateinischen Wort Afer (Plural: Afri) beruhen, was soviel wie „Afrikaner, Punier“ bedeutet.
Seltener gebrauchte Bezeichnungen für den Kontinent sind Schwarzer Kontinent, Wiege des Lebens oder sehr selten Dritter Kontinent (von Europa aus gezählt).
Bearbeiten Geographie
Höhenprofil Afrikas (NASA)
Lage Afrikas in der Welt
Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Westen vom Atlantik, im Osten vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Die Küstenlänge beträgt 30.490 km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen, bzw. zu Eurasien, bildet der Sinai, der zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an der Straße von Gibraltar und der Straße von Sizilien am nächsten. Der südlichste Punkt Afrikas ist Kap Agulhas auf 34°50' Süd. Der afrikanische Erdteil ist nur wenig gegliedert; er hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente.
Durch seine Lage beiderseits des Äquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen. 75 % der Fläche Afrikas liegen innerhalb der Wendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Der größte Teil Zentral- und Westafrikas ist von tropischem Regenwald bedeckt; das Kongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden; die Sahara im Norden wird nur durch die Flussoase des Nil unterbrochen, im Süden befinden sich die Namib als Nebelwüste und die Kalahari als Trockensavanne. Südlich der Sahara (Sahelzone) und in Ostafrika bis Südafrika hinunter befinden sich riesige Savannengebiete. Im Bereich zweier jährlicher Niederschlagsmaxima breiten sich die Trockenwälder und Feuerökosysteme aus, beispielsweise Mopane, Miombo oder Chipya-Vegetation. Südostafrika ist durch den Einfluss des Monsun und die großen Täler von Sambesi und Limpopo fruchtbarer.
Der kleinste Staat auf dem Festland, Gambia, ist etwa so groß wie Zypern und der größte, Sudan, ungefähr siebenmal so groß wie Deutschland. Die größte Insel ist Madagaskar, die vor der Südostküste Afrikas im Indischen Ozean (Indik) liegt.
Siehe auch: Geographie Afrikas, Wüsten Afrikas
Bearbeiten Gewässer
Es gibt zwei grundlegende Typen von Seen, einmal die Beckenseen, sie sind flach aber weit ausgestreckt und verändern ihre Größe durch Verdunstung sehr stark, ein Beispiel dafür ist der Tschadsee. Und dann noch die Grabenseen, sie liegen im Ost- und Zentralafrikanischen Graben, sind sehr tief und lang, aber schmal, Beispiele sind der Malawisee oder der Tanganjikasee. Es gibt auch noch zwei Arten von Flüssen in Afrika, die einen speisen Beckenseen, sie haben kein großes Gefälle und eine geringe Fließgeschwindigkeit, z.B. der Schari, der den Tschadsee speist. Auf der anderen Seite gibt es die Flüsse, die in das Meer münden, sie weisen ein hohes Gefälle auf und haben dadurch eine hohe Fließgeschwindigkeit, ein Beispiel ist der Nil, der in das Mittelmeer fließt.
Der längste Strom Afrikas und zugleich der längste oder zweitlängste Fluss der Erde, da die Länge des Amazonas – je nach Definition – zwischen 6.500 Kilometer und 6.800 Kilometer angegeben wird, ist der Nil mit 6.671 km. Er mündet in das Mittelmeer.
Am Oberlauf des Nil liegt der Viktoriasee (68.870 km²), der größte See Afrikas und nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See der drittgrößte See der Erde.
Der zweitlängste Fluss Afrikas und der wasserreichste des Kontinents ist der Kongo mit 4.374 km. Er mündet in den Südatlantik.
Ein rechter Nebenfluss des Kongos ist die rund 350 km lange Lukuga, der einzige Abfluss des ostafrikanischen Tanganjikasees. Dieser ist mit 1.470 m nach dem Baikalsee (Sibirien) der zweittiefste See der Erde.
Der Niger ist nach dem Nil und dem Kongo mit 4.184 km Länge der drittlängste Fluss bzw. Strom in Afrika. Nach Verlassen des Kainji-Stausees mündet der Niger in den Südatlantik. Sein Einzugsgebiet beträgt 2.261.763 km².
Der Sambesi mit 2.736 km ist der viertlängste Fluss in Afrika und der größte afrikanische Fluss, der in den Indischen Ozean fließt. Das Einzugsgebiet umfasst 1.332.574 km², was etwa der Hälfte des Nil-Einzugsgebietes entspricht.
Der Malawisee mit 29.600 km² zählt mit 706 m zu den tiefsten Seen in Afrika. Sein Abfluss ist der Shire-Fluss, der nach 402 km in den Sambesi mündet.
Bearbeiten Gebirge und Berge
Landschaft der Virunga-Vulkane im Ruwenzori-Gebirge
Der größte Teil Afrikas besteht aus geologisch sehr alten (präkambrischen) Plattformen, die zu großen Teilen von jüngeren Sedimenten der Karoo-Supergruppe überdeckt sind.
Im Nordwesten Afrikas zieht sich das geologisch junge Atlas- oder Maghreb-Gebirge durch die Staaten Marokko, Algerien und Tunesien, das zusammen mit den Alpen im Zuge der Annäherung der afrikanischen an die eurasische Platte entstanden ist.
Durch den Osten Afrikas zieht sich der Große Afrikanische Grabenbruch, welcher die Fortsetzung des Grabenbruchs unter dem Roten Meer ist und auf eine Abspaltung des Horns von Afrika und Arabiens vom Rest Afrikas hindeutet. Der dabei entstehende Vulkanismus hat unter anderem das Kilimandscharo-Massiv, das höchste Bergmassiv Afrikas, das Ruwenzori-Gebirge und das Mount-Kenya-Massiv geschaffen. Im weiteren Verlauf des Grabenbruchs liegen Rudolfsee, Kiwusee, Tanganjikasee und Malawisee sowie der Unterlauf des Sambesi.
Die fünf höchsten Gebirge bzw. Bergmassive mit ihrem jeweils höchsten Berg in Afrika sind:
Gebirge
Berg
Höhe
Staat
Kilimandscharo-Massiv
Kibo (Uhuru-Peak)
5895 m
Tansania
Mount-Kenya-Massiv
Batian
5199 m
Kenia
Ruwenzori-Gebirge
Margherita Peak
5109 m
DR Kongo und Uganda
Hochland von Abessinien
Ras Daschan Terara
4533 m
Äthiopien
Virunga-Vulkane
Karisimbi
4507 m
Ruanda, DR Kongo und Uganda
Außerdem zählen der Atlas mit dem Toubkal (4165 m ü. NN) in Marokko, der Mount Meru (4562,13 m), ein Inselberg in Tansania, und der Kamerunberg (4095 m), ein Inselberg in Kamerun, zu den höchsten Gebirgen, Bergmassiven bzw. Bergen des Kontinents.
Bearbeiten Vegetation und Tierwelt
Vegetationsgebiete Afrikas: dunkelgrün Tropische Regenwälder; rötlich: Wüsten und Halbwüsten, hellere Grüntöne: Savannen; lila: mediterrane Vegetation (Zur Legende siehe Weltkarte Vegetation )
Die wichtigsten Vegetationsgebiete des afrikanischen Kontinents stellen einerseits die Regenwälder West- und Zentralafrikas, andererseits die drei großen Wüstengebiete und drittens die dazwischen liegenden Savannen- und Trockenwaldgebiete dar. Dabei ist der zentralafrikanische Regenwaldblock im Bereich des Kongobecken von den Regenwäldern an der Südküste Westafrikas isoliert. Die drei wichtigsten Wüsten beziehungsweise Halbwüsten sind die Namib im Süden, die Sahara im Norden und die Halbwüstengebiete am Horn von Afrika, die jedoch mit der Sahara in Verbindung stehen. Innerhalb der Savannen wird meist zwischen Feuchtsavannen-Waldmosaiken und Trockensavannen unterschieden, die wiederum durch ausgedehnte Waldsavannen voneinander getrennt sind. Diese Waldsavannen werden im Südosten als Miombo, im Nordwesten als Doka bezeichnet. Nördlich der Sahara treten darüber hinaus auch mediterrane Vegetationsformen auf. Typische Hochgebirgsvegetation findet man in Nordafrika im Atlasgebirge, im äthiopischen Bergland sowie vor allem in zahlreichen, teilweise isolierten Bergmassiven Ostafrikas, wie Kilimandscharo, Mount-Kenya-Massiv und Ruwenzori-Massiv. Eine Besonderheit stellt das Kapgebiet dar, das durch besonderen Artenreichtum auffällt und ein eigenes Florenreich darstellt. Eine weitere besondere Vegetationsform sind die südafrikanischen Karoo-Steppen[1].
Afrika ist bekannt für seine großen Wildtierherden
Afrika beherbergt zwei Zoogeographische Regionen. Den Großteil bedeckt dabei die Afrotropische Region, die den ganzen Kontinent südwärts der Sahara umfasst, während die Teile nördlich der Sahara der Paläarktischen Region zugeschlagen werden. Dies liegt an zahlreichen Arten Nordafrikas, die auch in Europa und Nordasien vorkommen oder dort nahe Verwandte besitzen. Dazu zählen etwa der Berberhirsch (eine Unterart des Rothirsches) und der mittlerweile ausgestorbene Atlasbär. Die Tierwelt Afrikas, insbesondere südlich der Sahara zeichnet sich vor allem durch einen großen Artenreichtum an Großsäugern aus. Die größten Landsäugerarten des Kontinents sind Afrikanischer Elefant und Waldelefant, Flusspferde und Nashörner. Weitere typische Großtiere stellen Kaffernbüffel, Giraffen, Zebras, zahlreiche Antilopen- und Duckerarten sowie verschiedene Schweine dar. Im Gebiet der Danakilwüste kommen außerdem noch Restbestände des afrikanische Wildesels, in den Gebirgen Nordafrikas Steinböcke und Mähnenschafe vor. Auch Großraubtiere sind durch Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und Wildhunde reichhaltig vertreten. Kleinere Räuber sind durch den Erdwolf, verschiedene Schleichkatzen, Mangusten, Katzen, Füchse, Schakale und einige Marder, wie den Honigdachs vertreten. Insbesondere die Zentralafrikanischen Waldgebiete sind Heimat einer großen Vielfalt verschiedener Primatenarten. Dazu zählen Gorillas, Schimpansen, Meerkatzenartige, Galagos und Pottos. Typisch Afrikanische Säugetierordnungen stellen Erdferkel, Schliefer, Rüsselspringer, Otterspitzmäuse und Goldmulle dar, die alle der Gruppe der Afrotheria entstammen. Diese Tiergruppe umfasst auch die Elefanten und Seekühe wie den afrikanischen Manati und den Dugong, und hat ihren Ursprung in Afrika. Weit verbreitete Säugerordungen, die man auch in Afrika findet, sind Fledertiere, Insektenfresser, Nager und Hasen. Die Schuppentiere kommen außer in Afrika auch in Südasien vor[1]. Das größte Reptil des Kontinents ist das Nilkrokodil, der größte Vogel, der Afrikanische Strauß.
Die Großtierfauna der afrikanischen Savannen ist zusehends auf einzelne Schutzgebiete beschränkt. Die bekanntesten darunter, wie die Serengeti, der Chobe-Nationalpark oder der Krüger-Nationalpark liegen dabei im östlichen und südlichen Teil des Kontinents. Auch die Lebensräume der Regenwaldbewohner sind im Schwinden begriffen[1].
Bearbeiten Bevölkerung
Ethnolinguistische Gruppen Afrikas
Afrika hat etwa eine Milliarde Einwohner (Stand 2009),[2] wovon die meisten südlich der weitgehend unbesiedelten Wüste Sahara in Schwarzafrika (subsaharisches Afrika) leben. In Nordafrika, wo hauptsächlich Berber und Araber leben, gibt es nur rund 210 Millionen Einwohner.
Der bevölkerungsreichste Staat ist Nigeria mit über 150 Millionen Einwohnern. Der bevölkerungsärmste Staat sind die Seychellen mit 80.000 Einwohnern.
Die größte Stadt Afrikas ist Kairo (Ägypten) mit 15.707.992 Einwohnern, danach folgt Lagos (Nigeria) mit 11.153.863 Einwohnern; die drittgrößte Stadt des Kontinents ist Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) mit 8.096.254 Einwohnern.
Siehe auch: Liste der größten Städte Afrikas, Bevölkerungszahlen afrikanischer Staaten und ihrer Hauptstädte
Bearbeiten Völker
Im Norden Afrikas lebten schon Jahrtausende vor der Ankunft der Araber um das 7. Jahrhundert herum berberische Völker. Diese leben seitdem vor allem in den gebirgigen Regionen des Maghreb, wo sie vor den arabischen Invasoren Zuflucht fanden, um sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber deutlich mit jenen zu durchmischen und eine eigene maghrebinische Kultur zu schaffen, die einige Unterschiede zur übrigen arabischen Welt aufweist, beispielsweise in der Sprache. Auch die Völker Nordostafrikas, wie z. B. die Amharen sind semitische Völker. Die Sahara wird von nomadisierenden Tuareg bewohnt.
In Westafrika sind die Mande- und Gur-Völker zu nennen. Hausa und Yoruba leben im östlichen Westafrika, Wolof und Fulbe im westlichen Teil.
In Zentral- und Ostafrika sind die Bantu beheimatet, eine aus zahlreichen Völkern bestehende Gruppe. Die Khoisan-Völker im Süden Afrikas zählen zu den indigenen Völkern, wie auch die bereits genannten Berber und Tuareg in der Sahara und die Massai in Ostafrika. Größte Gruppe von im Zuge der Kolonialisierung eingewanderten Menschen sind die Buren in Südafrika. Moderne Migrationsbewegungen haben Libanesen nach West- sowie Inder und Chinesen nach Ostafrika gebracht.
Siehe auch: Liste der afrikanischen Völker, Indigene Völker Afrikas
Bearbeiten Sprachen
→ Hauptartikel: Afrikanische Sprachen
Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen, von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sind Swahili, Igbo, Hausa und Fulfulde. Die ehemaligen europäischen Kolonialsprachen werden vielerorts noch gesprochen.
Zu den afroasiatischen Sprachen gehören Arabisch, Hausa und Amharisch, zu den Niger-Kongo-Sprachen zählen Bambara, Swahili, Wolof, Yoruba und Zulu. Die Khoisan-Sprachen werden von den gleichnamigen Völkern im Südlichen Afrika gesprochen; charakteristisch für sie sind Klicklaute. Auf Madagaskar werden Austronesische Sprachen wie Malagasy, Howa (Dialekt des Merina) und andere Merina-Dialekte gesprochen.
Bearbeiten Religion
→ Hauptartikel: Religion in Afrika und Afrikanische Religionen
In Nordafrika, Ostafrika und Westafrika ist der Islam weit verbreitet. Laut Auswärtigem Amt gehören 44,2 % aller Afrikaner (darunter in Nordafrika Araber) dem Islam an, laut CIA World Factbook 43,4 %. Daneben gibt es vor allem in West- und Südostafrika eine große Anzahl derer, die Animismus praktizieren. Man schätzt, dass weitere 13–20 % der Afrikaner dem Animismus anhängen. Die restlichen rund 38-43 % gehören christlichen Konfessionen an. Die Mehrheit der afrikanischen Christen lebt im Süden Afrikas. Eine Sonderrolle spielt die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, da in Äthiopien das Königreich Axum das Christentum zur Staatsreligion machte. Außerdem sind unter den nicht-afrikanischen Minderheiten auch Bahai, Judentum und Hinduismus verbreitet.
Bearbeiten Gesundheit und Gesundheitsversorgung
Die durchschnittliche Lebenserwartung einer afrikanischen Frau liegt bei 55 Jahren, die durchschnittliche Lebenserwartung eines afrikanischen Mannes bei 53 Jahren,[3] damit ist sie weit niedriger als auf anderen Kontinenten. Afrika ist auch der von HIV/AIDS am stärksten betroffene Kontinent. Etwa 4 % der Bevölkerung sind HIV-positiv (siehe auch: HIV/AIDS in Afrika).[3]
Bearbeiten Geschichte
„Lucy“, das Skelett eines Australopithecus afarensis
→ Hauptartikel: Geschichte Afrikas
→ Hauptartikel: Geschichte Nordafrikas
Die ältesten bisher bekannten menschlichen Lebensspuren fanden sich in Afrika. Es gilt als sicher, dass sich von hier aus zunächst Homo erectus und später – der aus den in Afrika verbliebenen Populationen von Homo erectus entstandene – moderne Mensch (Homo sapiens) nach Asien und Europa ausgebreitet haben. Dementsprechend entdeckte man auch die ältesten Steingeräte in Afrika:[4] die einfachen Oldowan-Geräte des „Early Stone Age“, das in Europa als Altpaläolithikum bezeichnet wird.
Im Niltal in Nordafrika befand sich mit Ägypten eine der ersten Hochkulturen. Es gab weitere Königreiche in Westafrika wie zum Beispiel die Ashanti und die Haussa. Auch in Ost- und Südafrika gab es einige bedeutende Kulturen, wie auch im Gebiet des heutigen Sudan, damals Nubien oder Kusch genannt. Nubische Pharaonen haben auch für eine Dynastie ganz Ägypten beherrscht. Bedeutende Kulturen im Süden Afrikas waren zum Beispiel die Bewohner Groß-Simbabwes. Diese Steinburg war architektonisch für die damalige Zeit ein Meisterwerk und bedeutend für Handel zwischen den Völkern des Südens und des Ostens. Im Osten Afrikas waren die Swahili bekannt.
Nordafrika war durch das Mittelmeer mit Europa und Vorderasien eher verbunden als getrennt. Karthago, eine Gründung der Phönizier im heutigen Tunesien, war um die Mitte des 1. Jahrtausend v. Chr. die herrschende Großmacht im westlichen Mittelmeer, bis sie in den Punischen Kriegen von Rom abgelöst wurde. Dieses herrschte ab 30 v. Chr. (Eroberung Ägyptens) über ganz Nordafrika.
Schon die alten Ägypter (Königin Hatschepsut) unternahmen Fahrten nach Punt, wahrscheinlich im heutigen Somalia. Auch das Reich der Königin von Saba, welches wohl in Südarabien sein Zentrum hatte, soll sich über Teile des Horns von Afrika bis in den Norden Äthiopiens erstreckt haben. Die Herrscher Äthiopiens führten ihre Abstammung auf die Königin von Saba zurück. Herodot berichtet, dass um 600 v. Chr. phönizische Seeleute im Auftrag des Pharao Necho in drei Jahren Afrika vom Roten Meer bis zur Nilmündung umfahren hätten. Da er davon berichtet, sie hätten behauptet, die Sonne „zu ihrer Rechten“, also im Norden, gesehen zu haben, gilt dieser Bericht als glaubwürdig. Sicher ist die Fahrt des karthagischen Admirals Hanno um 500 v. Chr., der von Südspanien aus mindestens bis Sierra Leone kam.
Während der Völkerwanderung eroberten die Vandalen das römische Nordafrika von Marokko bis Libyen. Schon vor der Hedschra wanderten arabische Stämme nach Nordafrika ein. Mit dem Siegeszug des Islam wurde Ägypten 641, Marokko 670 erobert. In den folgenden Jahrhunderten wurde Nordafrika praktisch vollständig islamisiert, der Sahel, West- und Ostafrika zumindest teilweise.
Afrika aus europäischer Sicht, um 1570
Afrika aus europäischer Sicht, um 1812
1250 richtete sich der Sechste Kreuzzug gegen Ägypten (die anderen Kreuzzüge richteten sich gegen Palästina). Zwischen dem 9. und 16. Jahrhundert entwickelten sich im Gebiet des heutigen Mali mehrere mächtige, unabhängige Königreiche. Im 15. Jahrhundert wurde die Westküste Afrikas von Portugal aus erforscht. Portugal und Spanien errichteten im 15. und 16. Jahrhundert erste Stützpunkte an der Nordküste.
Nach der Entdeckung Amerikas war Afrika für die Europäer hauptsächlich als Quelle für Sklaven interessant. Ein erheblicher Anteil der Bevölkerung von Brasilien, Haiti und anderen Inseln der Karibik, aber auch der USA sind afrikanischer Abstammung. Zum Zweck des Sklavenhandels wurden Forts an den Küsten errichtet, den Transport aus dem Binnenland übernahmen meist einheimische Königreiche. Im ostafrikanischen Sklavenhandel waren bis ins 17. Jahrhundert arabische Händler vorherrschend. Das Innere des Kontinents war den Europäern weitestgehend unbekannt. Erste Forschungsreisen unternahmen Ende des 18. Jahrhunderts von der Association for Promotion the Discovery of the Interieur of Africa (Africa Association, London) ausgesandte Männer verschiedener Nationalitäten.
Nach der industriellen Revolution und dem Verbot des Sklavenhandels 1807 wurde Afrika eher uninteressant. Erst mit dem Aufkommen des Imperialismus wuchs das Interesse der europäischen Großmächte am dunklen Kontinent und der Wettlauf um Afrika führte innerhalb von weniger als 20 Jahren zur Besetzung fast des gesamten Kontinents. Auf der Kongokonferenz in Berlin wurde 1884/85 der größte Teil Innerafrikas zwischen den europäischen Mächten aufgeteilt, bis 1912 verloren die meisten afrikanischen Völker ihre Freiheit. Unabhängig blieben nur Liberia, eine Siedlungskolonie freigelassener nordamerikanischer Sklaven, sowie das alte Reich Abessinien (heute Äthiopien), welches allerdings kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im italienisch-äthiopischen Krieg 1936 durch Hilfe aus dem nationalsozialistischem Deutschland (Giftgas und Artillerie) von Italien für ca. fünf Jahre annektiert wurde. Im Ersten Weltkrieg waren die deutschen Kolonien Kriegsschauplatz, viele Afrikaner kämpften auch in Europa. Im Zweiten Weltkrieg fanden Kämpfe vor allem in Nordafrika und am Horn von Afrika statt.
Kolonisation Afrikas um 1914
Im Zuge der Dekolonisation Afrikas wurden mehrere Staaten in den 1950er Jahren unabhängig. 1960 gilt als das Jahr der afrikanischen Unabhängigkeit, da der Großteil der französischen Kolonien in diesem Jahr in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Als letzte europäische Besitzung auf dem Festland wurde Dschibuti 1977 unabhängig. In Südafrika ist die schwarze Bevölkerungsmehrheit erst seit 1994 an der Regierung. Einige Inseln gehören bis heute verschiedenen europäischen Staaten.
Durch die künstlichen Grenzziehungen der Kolonialzeit haben die meisten afrikanischen Staaten kein Nationalgefühl entwickelt. Dies und die einseitige Ausrichtung der Wirtschaften auf Exportartikel führten u. a. dazu, dass die politische Lage in den meisten Staaten instabil ist und autoritäre Regime vorherrschen. Dadurch fällt ein großer Teil der natürlichen Reichtümer des Kontinents der Korruption zum Opfer beziehungsweise wird von internationalen Konzernen abgeschöpft. Verbunden mit unterentwickelter Infrastruktur, klimatischen Problemen, hohem Bevölkerungszuwachs und in neuerer Zeit sehr hohen AIDS-Raten führt dies dazu, dass fast ganz Afrika der Dritten Welt angehört.
Bearbeiten Politik
Politische Karte Afrikas
Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es vergleichsweise starke Probleme bei der Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten. Die meisten der als gescheiterte Staaten angesehenen Länder liegen in Afrika.
Mit der Gründung der Afrikanischen Union (AU) soll ein neues Kapitel in der afrikanischen Politik aufgeschlagen werden; Eigenverantwortung, gegenseitige Kontrolle, gute Regierungsführung sollen die afrikanische Renaissance ermöglichen.
Bearbeiten Gliederung
Nordafrika
Westafrika
Ostafrika
Zentralafrika
Südliches Afrika
Mitglieder in Afrikanischen Organisationen
Bearbeiten Alle Staaten Afrikas und abhängigen Gebiete
Die politische Organisation „Afrikanische Union“ umfasste ursprünglich 52 Staaten des Kontinents, Marokko trat ihr nie bei, und Mauretanien wurde ausgeschlossen. Während jedoch die Arabische Sahara-Republik faktisch nicht existiert (das Westsahara-Gebiet ist Marokko angeschlossen), aber von der AU als Vollmitglied anerkannt wurde, existiert bereits seit 1991 eine kontinuierliche und von Somalia faktisch unabhängige Republik Somaliland, die jedoch nicht formal anerkannt ist.
Unbestritten anerkannten Status haben damit derzeit 53 afrikanische Staaten, zwei sind umstritten und acht kleinere Küstenabschnitte und Inselgruppen stehen unter europäischer Regierungshoheit, werden jedoch teilweise auch von afrikanischen Regierungen beansprucht.
Der Sudan, Algerien und die Demokratische Republik Kongo sind in dieser Reihenfolge die flächengrößten Länder;[5] Nigeria mit 149 Millionen, Äthiopien mit 85 Millionen und Ägypten mit 83 Millionen Einwohnern sind die bevölkerungsreichsten Staaten (Stand 2010).[6]
Ägypten Ägypten (Hauptstadt Kairo)
Algerien Algerien (Hauptstadt Algier)
Angola Angola (Hauptstadt Luanda)
Äquatorialguinea Äquatorialguinea (Hauptstadt Malabo)
Äthiopien Äthiopien (Hauptstadt Addis Abeba)
Benin Benin (Hauptstadt Porto-Novo / Regierungssitz Cotonou)
Botsuana Botsuana (Hauptstadt Gaborone)
Burkina Faso Burkina Faso (Hauptstadt Ouagadougou)
Burundi Burundi (Hauptstadt Bujumbura)
Dschibuti Dschibuti (Hauptstadt Dschibuti)
Elfenbeinküste Elfenbeinküste (Hauptstadt Yamoussoukro / Regierungssitz Abidjan)
Eritrea Eritrea (Hauptstadt Asmara)
Gabun Gabun (Hauptstadt Libreville)
Gambia Gambia (Hauptstadt Banjul)
Ghana Ghana (Hauptstadt Accra)
Guinea Guinea (Hauptstadt Conakry)
Guinea-Bissau Guinea-Bissau (Hauptstadt Bissau)
Kamerun Kamerun (Hauptstadt Yaoundé)
Kap Verde Kap Verde (Hauptstadt Praia)
Kenia Kenia (Hauptstadt Nairobi)
Komoren Komoren (Hauptstadt Moroni)
Kongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongo (ehemals Zaire) (Hauptstadt Kinshasa)
Kongo Republik Republik Kongo (Hauptstadt Brazzaville)
Lesotho Lesotho (Hauptstadt Maseru)
Liberia Liberia (Hauptstadt Monrovia)
Libyen Libyen (Hauptstadt Tripolis)
Madagaskar Madagaskar (Hauptstadt Antananarivo)
Malawi Malawi (Hauptstadt Lilongwe)
Mali Mali (Hauptstadt Bamako)
Marokko Marokko (Hauptstadt Rabat)
Mauretanien Mauretanien (Hauptstadt Nouakchott)
Mauritius Mauritius (Hauptstadt Port Louis)
Mosambik Mosambik (Hauptstadt Maputo)
Namibia Namibia (Hauptstadt Windhoek)
Niger Niger (Hauptstadt Niamey)
Nigeria Nigeria (Hauptstadt Abuja)
Ruanda Ruanda (Hauptstadt Kigali)
Sambia Sambia (Hauptstadt Lusaka)
Sao Tome und Principe São Tomé und Príncipe (Hauptstadt São Tomé)
Senegal Senegal (Hauptstadt Dakar)
Seychellen Seychellen (Hauptstadt Victoria)
Sierra Leone Sierra Leone (Hauptstadt Freetown)
Simbabwe Simbabwe (Hauptstadt Harare)
Somalia Somalia (Hauptstadt Mogadischu)
Sudafrika Südafrika (Hauptstadt Pretoria)
Sudan Sudan (Hauptstadt Khartum)
Swasiland Swasiland (Hauptstadt Mbabane)
Tansania Tansania (Hauptstadt Dodoma / Regierungssitz Daressalam)
Togo Togo (Hauptstadt Lomé)
Tschad Tschad (Hauptstadt N’Djamena)
Tunesien Tunesien (Hauptstadt Tunis)
Uganda Uganda (Hauptstadt Kampala)
Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik (Hauptstadt Bangui)
Politisch zu Europa gehörige Gebiete:
Ceuta Ceuta (Hauptstadt Ceuta)
Frankreich Frankreich Îles éparses
Kanarische Inseln Kanarische Inseln (Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife)
Madeira Madeira (Hauptstadt Funchal)
Mayotte Mayotte (Hauptstadt Mamoudzou)
Melilla Melilla (Hauptstadt Melilla)
Reunion Réunion (Hauptstadt Saint-Denis)
Sankt Helena St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha (Hauptstadt Jamestown)
Staaten mit umstrittenem Status, die Gebietsteile anderer afrikanischer Staaten beanspruchen:
Somaliland Somaliland (Hauptstadt Hargeysa)
Westsahara Westsahara (Hauptstadt El Aaiún)
Bearbeiten Wirtschaft und Infrastruktur
Bearbeiten Wirtschaft
→ Hauptartikel: Wirtschaft Afrikas
Weite Teile der Wirtschaft im mittleren und südlichen Afrika sind auf den Export ausgerichtet (zum Beispiel Bananenplantagen, Tropenhölzer, Gold- und Diamantenminen, Kakaoplantagen). Daneben gibt es in den Städten größere Industrie- und kleinere Handwerksbetriebe, die unter anderem für den Eigenbedarf produzieren. Auf dem Lande herrscht oft Subsistenzwirtschaft vor, beispielsweise Anbau von Maniok und Batate, Fischerei, Tierzucht. Außerdem ist in manchen Gegenden der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle (zum Beispiel Safari).
In den Staaten Nordafrikas bringt vor allem die Förderung von Erdöl und Erdgas Einnahmen. Daneben gibt es am Nil und in einigen fruchtbaren Gebieten Landwirtschaft. Die Nil-Staudämme werden zur Stromerzeugung genutzt.
Exportartikel
Kakao: etwa 70 % Weltmarktanteil
Diamanten: etwa 50 % Weltmarktanteil
Gold: etwa 25 % Weltmarktanteil
Erdöl: etwa 10 % Weltmarktanteil
Bearbeiten Infrastruktur
Die Dichte des Straßennetzes beträgt 6,84 km je 100 km2. Die Eisenbahnlinien in Afrika sind besonders in West- und Zentralafrika nur wenig vernetzt. Die Länder Burundi, Kap Verde, Komoren, Gambia, Guinea-Bissau, Äquatorialguinea, Libyen, Mauritius, Niger, Zentralafrikanische Republik, Ruanda, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Sierra Leone, Somalia und Tschad verfügen über gar kein Schienennetz. Lediglich drei der Flughäfen in Afrika werden nach Passagieraufkommen zu den 150 weltweit wichtigsten gezählt. Afrikanische Schiffe sind zu etwa 80 Prozent älter als 15 Jahre.[7]
Bearbeiten Landwirtschaft
Der Großteil der Nahrungsmittelproduktion für die Bevölkerung erfolgt über Subsistenzlandwirtschaft. Die Biodiversität wird dadurch in der Regel geschont oder sogar gefördert, da sie sehr kleinflächig erfolgt und Geld für chemische Düngemittel und Pflanzenschutz nicht vorhanden ist. Demgegenüber wird in den letzten Jahren industrielle Landwirtschaft durch ausländische Kapitalgesellschaften vorangetrieben. Diese kaufen oder pachten große Flächen Land, um mit hohem Einsatz von Bewässerung, Mineraldünger und Pestiziden entweder Lebensmittel für den Bedarf im eigenen Land anzubauen (insbesondere die Golfstaaten) - oder es werden Pflanzen wie Zuckerrohr oder Ölpalmen angebaut, um damit Biosprit für Europa zu produzieren. Diese Entwicklung wird auch als land grabbing bezeichnet.[8] Die Staatschefs vieler afrikanischer Länder sind an diesen ausländischen Investitionen durchaus interessiert, da ein Teil davon auch in die Staatskasse fließt. Dass die großen fruchtbaren Landflächen nicht mehr der Eigenversorgung der Bevölkerung zur Verfügung stehen, wird dabei nicht berücksichtigt. Im folgenden eine Auflistung der Anfang 2010 bekannten Landkäufe bzw. -anpachtungen: [9]
600.000 Hektar angepachtet in Äthiopien, die äthiopische Regierung sucht Pächter für weitere 3 Mill. Hektar
100.000 Hektar angepachtet durch Libyen in Mali
400.000 Hektar angepachtet durch einen New Yorker Investmentfonds im Sudan
2,8 Mill. Hektar angepachtet durch China in der Demokratische Republik Kongo
10 Millionen Hektar wurde in der Republik Kongo südafrikanischen Großfarmern angeboten
Bearbeiten Kultur
Bearbeiten Kino
→ Hauptartikel: Afrikanisches Kino
Filme wurden in Afrika seit der Erfindung des Kinos gedreht, darunter ethnographische Filme und kolonialistische Propagandafilme. Eine eigene Filmindustrie entwickelte sich insbesondere in Ägypten.
In den Ländern südlich der Sahara konnte sich eine eigenständige Produktion erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickeln. Als „Vater“ des Kinos auf dem Kontinent gilt Ousmane Sembène. Das Autorenkino hat es schwer, die afrikanischen Zuschauerinnen und Zuschauer zu erreichen, da die kommerziellen Kinos nach dem Blocksystem Filme einkaufen und überwiegend Hollywoodfilme und indische Produktionen zeigen. Wo das Publikum jedoch Gelegenheit hat, afrikanische Filme zu sehen, wie beim Panafrikanischen Filmfestival FESPACO in Ouagadougou (Burkina Faso) zeigt es lebhaftes Interesse. Zur Finanzierung und Produktion sind die Filmemacherinnen und Filmemacher Afrikas vielfach immer noch auf europäische Institutionen angewiesen. Eine kommerziell rentable Videoproduktion und auch die weltweit drittgrößte hat sich in Nigeria entwickelt. Weitere bekannte Regisseurinnen und Regisseure sind unter anderen Souleymane Cissé, Safi Faye, Anne-Laure Folly, Med Hondo, Djibril Diop Mambéty.
Bearbeiten Literatur
→ Hauptartikel: Afrikanische Literatur
Zu den wichtigsten afrikanischen Autoren gehören der nigerianische Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka und der mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnete Chinua Achebe, der „Vater“ der afrikanischen Literatur.
Weitere bedeutende Autoren sind: Mobolaji Adenubi (Nigeria), Ama Ata Aidoo (Ghana), Amadou Hampâté Bâ, Francis Bebey (Kamerun), Mongo Beti (Kamerun), Steve Chimombo (Malawi), Mia Couto (Mosambik), Amma Darko (Ghana), E.B. Dongala (Volksrepublik Kongo), Nuruddin Farah (Somalia), Nadine Gordimer (Südafrika, Nobelpreis für Literatur 1991), Bessie Head (Südafrika/Botsuana), Lília Momplé (Mosambik), Grace Ogot (Kenia), Ben Okri (Nigeria), Ousmane Sembène (Senegal), Ngũgĩ wa Thiong’o (Kenia), Yvonne Vera (Simbabwe), Naguib Mahfouz (Ägypten, Nobelpreis für Literatur 1988), Tayeb Salih (Sudan), J. M. Coetzee (Südafrika, Nobelpreis für Literatur 2003), Waris Dirie (Somalia) und Damon Galgut (Südafrika).
Siehe auch: Arabische Literatur
Bearbeiten Kunst
→ Hauptartikel: Afrikanische Kunst
Beispiel für afrikanische Kunst
Afrikanische Kunst: Weiße Dame von Auahouret
Bearbeiten Musik
→ Hauptartikel: Afrikanische Musik und Afrikanischer Tanz
Die Musik spielt für viele Afrikaner eine wichtige Rolle. Viele afrikanische Kulturen haben Tonsprachen, das heißt Sprachen, in denen die Tonhöhe zur Unterscheidung von Bedeutung benutzt wird; dies hat zum Teil erheblich Konsequenzen. Zum Beispiel dadurch, dass mit auf Instrumenten gespielten Tonfolgen ein bedeutungsvoller und für die Zuhörer verständlicher Text gespielt werden kann. Aber auch, dass Tonfolgen in Vokalmusik dem Sprachton unterworfen sein können. Über afrikanische Musik kann man nicht sprechen, ohne den Tanz einzuschließen. Viele afrikanische Sprachen haben ein gemeinsames Wort für die beiden in „westlicher“ Kultur zumeist unterschiedenen Konzepte. Historische Forschungen haben gezeigt, dass afrikanische Musikkulturen niemals statisch, sondern im Gegenteil überaus dynamisch waren und sind.
Verschiedene Tonsysteme, Musiken in Verknüpfung mit Kult, Repräsentation, dörflichen Festen, städtischer Unterhaltung, seit Anfang des 20. Jahrhunderts eine kommerzielle Musik-Industrie (Schellack-Platten) existieren jeweils unter lokal verschiedenen Bedingungen und sorgen so für eine große Diversität afrikanischer Musik.
Eine grobe Einteilung in Stilgebiete unterscheidet den Khoisanid geprägten Süden vom Bantusprachigen Zentralafrika und den mehr oder weniger islamisch beeinflussten Regionen Ost- wie Westafrikas.
Bearbeiten Philosophie
→ Hauptartikel: Afrikanische Philosophie
Philosophische Inhalte werden zum Großteil noch immer über nicht-schriftliche Medien, wie beispielsweise mündliche Überlieferung, vermittelt, da die meisten afrikanischen Völker keine Schriftform entwickelten. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Umgang mit dem philosophischen Erbe Afrikas. Amadou Hampâté Bâ drückte es einmal so aus: Es verbrenne immer eine ganze Bibliothek, wenn ein Alter stirbt. Dichter wie Ngũgĩ wa Thiong’o schreiben zudem aus Protest gegen den ihrer Meinung nach eurozentristischen Blick hiesiger Wissenschaften und aufgrund ihres Zielpublikums in ihrer eigenen Sprache, für die oft noch keine Schriftform existierte. Schriftformen wurden erst in den letzten Jahrzehnten, häufig unter Mithilfe europäischer Missionsgesellschaften, entwickelt. Philosophen und Theoretiker sind einem europäischen Publikum meist aus dem Zusammenhang kultureller Befreiungsversuche bekannt.
Siehe auch: Postkolonialismus
Bearbeiten Sport
Siehe auch: Afrikanischer Fußballverband
Bearbeiten Organisationen
Bearbeiten Politische Organisationen
Afrikanische Union (AU, früher OAU)
Bearbeiten Wirtschaftliche Organisationen
Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft
Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion
Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft
Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft
Gemeinsamer Markt für das Östliche und Südliche Afrika
Ostafrikanische Gemeinschaft
Bearbeiten Andere
CAF Afrikanischer Fußballverband
Bearbeiten Siehe auch
Portal:Afrika – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Afrika
Afrikanische Kultur
Afrikanische Küche
Liste der afrikanischen Universitäten
Afrikanistik im deutschsprachigen Raum
Geographische Rekorde Afrika
Bearbeiten Literatur
Bearbeiten Einführungen und Handbücher
Bartholomäus Grill: Ach, Afrika. Berichte aus dem Inneren eines Kontinents. Goldmann 2005. ISBN 3-442-15337-9
Jacob E. Mabe (Hrsg.): Das Afrika-Lexikon. Ein Kontinent in 1000 Stichwörtern. Metzler, Stuttgart 2004, ISBN 3-476-02046-0 (Dieses Lexikon enthält einige nützliche Artikel; heikle Themen wie die Unterstützung zahlreicher afrikanischer Diktaturen durch Frankreich und die USA werden jedoch ausgespart)
Christoph Plate, Theo Sommer (Hrsg.): Der bunte Kontinent. Ein neuer Blick auf Afrika. DVA, Stuttgart München 2001, ISBN 3-421-05463-0.
Walter Schicho: Handbuch Afrika in 3 Bdn., Brandes & Apsel, 1999, ISBN 3-86099-120-5.
Julius Wagner, Willy Eggers (Hrsg.): Harms’ Handbuch der Erdkunde. Band 5: Afrika. 9. neubearbeitete Auflage. List, München 1973, ISBN 3-471-18853-3.
Bearbeiten Gesamtdarstellungen
Jacques Maquet, Herbert Ganslmayr: Afrika. Die schwarzen Zivilisationen. Kindler, München 1985
John Iliffe: Geschichte Afrikas. C.H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42811-8.
Joseph Ki-Zerbo: Die Geschichte Schwarz-Afrikas. Fischer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-26417-0
Theodorum Danckert: Der Kontinent Afrika 1690, Historische Karte: – Totius Africae Accuratissima Tabula …, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 1690/2000, ISBN 3-932554-69-8
Winfried Speitkamp: Kleine Geschichte Afrikas. Reclam, Stuttgart 2007, ISBN 3-15-010643-5.
Bearbeiten Spezielle Aspekte
Franz Ansprenger: Politische Geschichte Afrikas im 20. Jahrhundert, München: C.H. Beck Verlag, 2. neubearb. u. erw. Auflage, 1997, ISBN 3-406-34060-1
Susan Arndt (Hrsg.): AfrikaBilder. Studien zu Rassismus in Deutschland. Unrast Verlag, ISBN 3-89771-407-8
Susan Arndt, Antje Hornscheidt (Hrsg.): Afrika und die deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Unrast Verlag 2004, ISBN 3-89771-424-8
Walter Eberlei: Afrikas Wege aus der Armutsfalle. Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-86099-611-9
Gerhard Hauck: Gesellschaft und Staat in Afrika. Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-86099-226-0.
Ryszard Kapuściński: Afrikanisches Fieber. Erfahrungen aus vierzig Jahren. Eichborn Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-492-23298-1)
UNEP (Hrsg.): Africa Environment Outlook 2 – Our Environment, Our Wealth (AEO-2), 2006, siehe online.
UNEP (Hrsg.): Africa Water Atlas Division of Early Warning and Assessment (DEWA). Nairobi, Kenya 2010, ISBN 978-92-807-3110-1 online
Thomas Schlüter: Geological Atlas of Africa. Springer, Heidelberg 2005, ISBN 3-540-29144-X
Ngũgĩ wa Thiong’o: Moving the Centre. Essays über die Befreiung afrikanischer Kulturen. Münster 1995, ISBN 3-928300-27-X
Bearbeiten Weblinks
Commons: Afrika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Afrika – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikimedia-Atlas: Afrika – geographische und historische Karten
Wikinews: Afrika – in den Nachrichten
Links zum Thema Afrika im Open Directory Project
Schwerpunkt Afrika bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Sondersammelgebiet 6.31 "Afrika Südlich der Sahara"
Library of Congress - Country Studies - Africa (Englisch)
The Story of Africa - BBC World Service (Englisch)
ilissAfrica (internet library sub-saharan Africa) Das deutsche Fachportal für die Afrikastudien
Aluka, Building a digital library of scholarly resources from and about Africa (Englisch)
Histoire générale de l'Afrique - Collection UNESCO (Französisch)
Gallica - Voyages en Afrique de la Bibliothèque Nationale de France (Französisch)
Links von Karen Fung, African Collection, Stanford Libraries (Englisch)
Links von Peter Limb, Africana Bibliographer, Michigan State University (Englisch)
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ a b c Jonathan Kingdon: The Kingdon Field Guide to African Mammals. A&C Black Publishers, London 1997 [2007], ISBN 978-0-7136-6513-0 (476 Seiten).
↑ Deutschen Stiftung Weltbevölkerung – Datenreport 2009 (pdf)
↑ a b Regionendatenbank der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung: "Afrika". DSW: Länderdatenbank
↑ S. Semaw u. a.: 2.5-million-year-old stone tools from Gona, Ethiopia. In: Nature, Band 385, 1997, S. 333–336, doi:10.1038/385333a0
↑ Auch im Falle einer Abspaltung des Südsudan wäre Sudan weiterhin unter den drei flächengrößten Staaten
↑ CIA World Factbook 2010
↑ europa.eu: Verkehr: Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika verstärken (24. Juni 2009)
↑ Activists, researchers raise alarm on Africa's „land grab“. Food Crisis and the Global Land Grab, 28. Januar 2010
↑ "Wie Gold, nur besser" Le Monde diplomatique vom Januar 2010
Die Kontinente
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Open source travel guide to Africa, featuring up-to-date information on attractions, hotels, restaurants, nightlife, travel tips and more. ...
Eaton ernennt Egon Lechner zum Solutions Architect
Die Eaton Corporation hat heute bekannt gegeben, dass Egon Lechner, Präsident der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) der Eaton Hydraulik-Gruppe, zum Solutions Architect der Hydraulik-Gruppe EMEA ernannt wird.
Africa - New World Encyclopedia
Africa, particularly central eastern Africa, is widely regarded ... Africa's largest country is Sudan, and its smallest country is the Seychelles, an ...
Gästezuwachs nur aus Afrika
Windhoek – Der namibische Reisemarkt hat 2010 einen Anstieg bei Touristen aus der Region und einen Rückgang bei internationalen Besuchern erfahren.
Reuters.com
S.Africa finmin says rand still overvalued. S.Africa's stocks fall to ... International Editions : Africa | Arabic | Argentina | Brazil | Canada | China ...
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With facts and figures, map links, and country information for each country in Africa.
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It turns out, The Go! Team was ahead of its time. Not in some Velvet Underground or Afrika Bambaataa way. Quite the opposite, in fact. First heard on 2004's surprise hit " Thunder, Lightning, Strike ," the U.K. group's hyperactive, technicolor melange of pop, hip-hop, funk and rock predicted music's...

















