110-Meter-Hürdenlauf
12. Dezember
1876
1928
6. Januar
Albert Gutterson
Allen Johnson
Alvin Kraenzlein
Amateur Athletic Union
Anier García
Archie Hahn
Arnie Robinson
Australien
Berlin
Bob Beamon
Carl Diem
Carl Lewis
Daniel Kinsey
Dayron Robles
Dwight Phillips
Earl Thomson
Edward Gordon
Edward Hamm
Ellery Clark
England
Erster Weltkrieg
Forrest Smithson
Forrest Towns
Frank Irons
Frederick Kelly
Frederick Moloney
Frederick Schule
George Saling
Greg Bell (Leichtathlet)
Guy Drut
Hürdenlauf
Hürdenlauf#200-Meter-H.C3.BCrdenlauf
Harrison Dillard
Harry Hillman
Hayes Jones
Indien
Intercollegiate Association of Amateur Athletes of America
Irving Saladino
Iván Pedroso
Jerome Biffle
Jesse Owens
John McLean (Leichtathlet)
John Tewksbury
Konstantinos Tsiklitiras
Kuba
Lee Calhoun
Leichtathletik
Leichtathletik-Weltrekorde
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik
Liu Xiang
Lutz Dombrowski
Lynn Davies
Mark McKoy
Meyer Prinstein
Milwaukee
Norman Pritchard
Olympische Sommerspiele
Olympische Sommerspiele 1900
Olympische Sommerspiele 1900/Leichtathletik
Olympische Sommerspiele 1912
Olympische Sommerspiele 1916
Olympische Spiele
Olympischer Rekord
Paris
Patrick Leahy (Leichtathlet)
Pennsylvania
Philadelphia
Professur
Ralph Boston
Ralph Craig
Randy Williams
Raymond Ewry
Robert Leavitt
Rod Milburn
Roger Kingdom
Ruhmeshalle
Sidney Atkinson
Stanley Rowley
Stockholm
Thomas Munkelt
Thomas Pelham Curtis
University of Michigan
University of Pennsylvania
University of Wisconsin-Madison
Vereinigte Staaten
Vereinigtes Königreich
Weitsprung
Wilkes-Barre
William DeHart Hubbard
William Petersson
William Porter
Willie Davenport
Willie Steele
Wisconsin
Yard
12. Dezember
1876
1928
6. Januar
Albert Gutterson
Allen Johnson
Alvin Kraenzlein
Amateur Athletic Union
Anier García
Archie Hahn
Arnie Robinson
Australien
Berlin
Bob Beamon
Carl Diem
Carl Lewis
Daniel Kinsey
Dayron Robles
Dwight Phillips
Earl Thomson
Edward Gordon
Edward Hamm
Ellery Clark
England
Erster Weltkrieg
Forrest Smithson
Forrest Towns
Frank Irons
Frederick Kelly
Frederick Moloney
Frederick Schule
George Saling
Greg Bell (Leichtathlet)
Guy Drut
Hürdenlauf
Hürdenlauf#200-Meter-H.C3.BCrdenlauf
Harrison Dillard
Harry Hillman
Hayes Jones
Indien
Intercollegiate Association of Amateur Athletes of America
Irving Saladino
Iván Pedroso
Jerome Biffle
Jesse Owens
John McLean (Leichtathlet)
John Tewksbury
Konstantinos Tsiklitiras
Kuba
Lee Calhoun
Leichtathletik
Leichtathletik-Weltrekorde
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik
Liu Xiang
Lutz Dombrowski
Lynn Davies
Mark McKoy
Meyer Prinstein
Milwaukee
Norman Pritchard
Olympische Sommerspiele
Olympische Sommerspiele 1900
Olympische Sommerspiele 1900/Leichtathletik
Olympische Sommerspiele 1912
Olympische Sommerspiele 1916
Olympische Spiele
Olympischer Rekord
Paris
Patrick Leahy (Leichtathlet)
Pennsylvania
Philadelphia
Professur
Ralph Boston
Ralph Craig
Randy Williams
Raymond Ewry
Robert Leavitt
Rod Milburn
Roger Kingdom
Ruhmeshalle
Sidney Atkinson
Stanley Rowley
Stockholm
Thomas Munkelt
Thomas Pelham Curtis
University of Michigan
University of Pennsylvania
University of Wisconsin-Madison
Vereinigte Staaten
Vereinigtes Königreich
Weitsprung
Wilkes-Barre
William DeHart Hubbard
William Petersson
William Porter
Willie Davenport
Willie Steele
Wisconsin
Yard
Medaillenspiegel
Alwin Kraenzlein 1899 im Trikot der Penn University
Leichtathletik
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Olympische Sommerspiele
Gold
1900 Paris
60 m[1]
Gold
1900 Paris
110 m Hürden[1]
Gold
1900 Paris
200 m Hürden[1]
Gold
1900 Paris
Weitsprung[1]
Alvin Christian Kraenzlein (* 12. Dezember 1876 in Milwaukee, Wisconsin; † 6. Januar 1928 in Wilkes-Barre, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Leichtathlet. Er war der erste Sportler in der Geschichte der Olympischen Spiele, der vier Goldmedaillen in Einzelwettbewerben gewinnen konnte.
Sein sportliches Talent zeigte Kraenzlein bereits an der East Side High School in seiner Heimatstadt Milwaukee und ab 1895 als Student an der University of Wisconsin. Der seinerzeit erfolgreichste Trainer in der US-amerikanischen Leichtathletik, Mike Murphy, bemerkte frühzeitig Kraenzleins Talent und überzeugte ihn, zur University of Pennsylvania zu wechseln, wo er Zahnmedizin studierte und 1900 mit dem Titel eines Doctor of Dental Surgery (D.D.S.) abschloss.
Den ersten Leichtathletiktitel gewann Kraenzlein 1897 bei den Meisterschaften der Amateur Athletic Union (AAU), was den nationalen Meisterschaften der USA entsprach, im Hürdenlauf über 220 Yards. Er wiederholte diesen Erfolg 1898 und 1899 und holte sich in diesen Jahren auch noch den Titel im Hürdenlauf über 110 Yards. Auch bei den Meisterschaften der Intercollegiate Association of Amateur Athletes of America (IC4A), was den Studentenmeisterschaften in den USA entsprach, war er von 1898 bis 1900 über diese beiden Strecken jeweils unschlagbar.
Seine Erfolge im Hürdenlauf waren das Ergebnis einer von ihm entwickelten neuen Hürdentechnik. Er überquerte die Hürden mit dem gerade nach vorn gestreckten Führungsbein und erzielte so einen flüssigen Lauf, ohne vor den Hürden viel Tempo zu verlieren. Dieser Laufstil wird noch heute in fast unveränderter Form praktiziert.
Zur Umsetzung der neuen Hürdentechnik bedurfte es einer gewissen Schnelligkeit und eines enormen Sprungvermögens. Kraenzlein verfügte über beides. So verwunderte es nicht, wenn er neben seinen Erfolgen im Hürdenlauf auch im Weitsprung 1899 Meister der AAU und der IC4A wurde, sowie 1900 Meister der AAU über 100 Yards. In nur vier Jahren gewann er so 8 Studentenmeisterschaften und 6 nationale Meisterschaften.
Zusammen mit einer Reihe von Studienkollegen der Universität Pennsylvania schickte man Kraenzlein auf die Reise zu den Olympischen Spielen 1900 nach Paris. Bei einem Zwischenaufenthalt in England nahm er, nur wenige Tage vor Beginn der Leichtathletikwettbewerbe in Paris, an den Meisterschaften der Amateur Athletic Association (AAA) teil, was den britischen Meisterschaften entsprach. Er gewann den Hürdenlauf über 120 Yards vor seinem späteren Konkurrenten bei den Olympischen Spielen, Norman Pritchard. Außerdem holte er sich auch noch den Sieg im Weitsprung.
Bei den Olympischen Spielen in Paris wurde er seiner Favoritenrolle gerecht. In allen vier Disziplinen, in denen er an den Start ging, im 60-Meter-Lauf, im 110-Meter-Hürdenlauf, im 200-Meter Hürdenlauf und im Weitsprung, gewann er die Goldmedaille. Bei seinen Siegen stellte er zwei Weltrekorde (7,0 s über 60 m und 15,4 s über 110 m Hürden) und zwei Olympische Rekorde (25,4 s über 200 m Hürden und 7,185 m im Weitsprung auf).
Alvin Kraenzlein beim Hürdenlauf
Bemerkenswert war sein Sieg im Weitsprung. Sein schärfster Konkurrent, Meyer Prinstein, erzielte in der Qualifikation eine Weite von 7,175 Metern, Kraenzlein lediglich 6,93 Meter. Zum Finalwettkampf, der an einem Sonntag ausgetragen wurde, trat Prinstein nicht an, da sein Glaube ihm jeglichen Sport an einem Sonntag verbot. Die Qualifikationsweiten wurde jedoch gewertet und Kraenzlein hatte im Finale die Chance, die Leistung von Prinstein zu überbieten. Es gelang ihm tatsächlich, wenn auch nur um einen Zentimeter.
Die Platzierungen bei Olympischen Spielen für Alvin Christian Kraenzlein:
II. Olympische Sommerspiele 1900, Paris
60 m - GOLD[1] mit 7,0 s (Silber an John Tewksbury, USA mit 7,1 s; Bronze an Stanley Rowley, AUS mit 7,2 s)
110 m Hürden - GOLD mit 15,4 s (Silber an John McLean, USA mit 15,5 s; Bronze an Frederick Moloney, USA mit 15,6 s)
200 m Hürden - GOLD mit 25,4 s (Silber an Norman Pritchard, IND mit 26,6 s; Bronze an John Tewksbury, USA mit 26,9 s)
Weitsprung - GOLD mit 7,185 m (Silber an Meyer Prinstein, USA mit 7,175 m; Bronze an Patrick Leahy, GBR mit 6,95 m)
Anmerkung: Mit Ausnahme der Zeit des Siegers sind die Laufzeiten geschätzt, da es für die Platzierten keine Zeitmessung gab. Bei ihnen wurde der Rückstand auf den Sieger oder Vorplatzierten mit einer Längenangabe festgestellt.
1901 beteiligte sich Kraenzlein während eines Aufenthaltes in England noch einmal an den Meisterschaften der AAA und siegte erneut im Hürdenlauf über 120 Yards. Dies war sein letzter großer Titel, danach zog er sich vom aktiven Leistungssport zurück. Zu diesem Zeitpunkt hielt er noch sechs Weltrekorde, die zu jener Zeit noch keinen offiziellen Charakter besaßen.
Zunächst arbeitete er einige Jahre als Zahnarzt in Philadelphia und heiratete Claudine Gilman. 1906 machte er erstmals als Trainer für die Leichtathletik an der University of Michigan und der Mercersburg Academy auf sich aufmerksam, wo er 1910 eine Professur zur Leibeserziehung übernahm. Zu seinen Studenten gehörte Ralph Craig, späterer zweifacher Olympiasieger bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm.
Im Herbst 1913 hielt er in Deutschland Lehrkurse für Sportlehrer der Leichtathletik ab, den ersten am 13. Oktober in Berlin. Der deutsche Sportfunktionär Carl Diem hatte mit Kraenzlein einen Vertrag für 5 Jahre abgeschlossen, demnach Kraenzlein die Mannschaft der deutschen Leichtathleten für die in Berlin vorgesehenen Olympischen Spiele 1916 vorbereiten sollte. Nach der Absage der Spiele wegen des Ersten Weltkrieges kehrte Alvin Kraenzlein in die USA zurück und diente als Ausbilder zur Körperertüchtigung in der Armee. Nach Kriegsende versuchte er sich wieder als Trainer, zunächst an der University of Pennsylvania und schließlich in Kuba.
Kraenzlein starb im Alter von 51 Jahren an einer Herzkrankheit.
1974 wurde Alvin Kraenzlein in die nationale Ruhmeshalle der US-Leichtathletik aufgenommen, National Track & Field Hall of Fame, und 1985 in die US-Olympic Hall of Fame.
Bearbeiten Weblinks
Alvin Kraenzlein in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)
Bearbeiten Fußnoten
↑ a b c d e Eine Auszeichnung der ersten drei Plätze in der heutigen Form mit Gold-, Silber- und Bronzemedaille hatte es 1900 nicht gegeben. Bei einigen Sportarten und Wettbewerben wurden Plaketten aus Silber oder Bronze vergeben.
Olympiasieger im 60-Meter-Lauf
1900: Alvin Kraenzlein | 1904: Archie Hahn
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik
Olympiasieger im 110-Meter-Hürdenlauf
1896: Thomas Pelham Curtis | 1900: Alvin Kraenzlein | 1904: Frederick Schule | Zwischenspiele 1906: Robert Leavitt | 1908: Forrest Smithson | 1912: Frederick Kelly | 1920: Earl Thomson | 1924: Daniel Kinsey | 1928: Sidney Atkinson | 1932: George Saling | 1936: Forrest Towns | 1948: William Porter | 1952: Harrison Dillard | 1956: Lee Calhoun | 1960: Lee Calhoun | 1964: Hayes Jones | 1968: Willie Davenport | 1972: Rod Milburn | 1976: Guy Drut | 1980: Thomas Munkelt | 1984: Roger Kingdom | 1988: Roger Kingdom | 1992: Mark McKoy | 1996: Allen Johnson | 2000: Anier García | 2004: Liu Xiang | 2008: Dayron Robles
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik
Olympiasieger im 200-Meter-Hürdenlauf
1900: Alvin Kraenzlein | 1904: Harry Hillman
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik
Olympiasieger im Weitsprung
1896: Ellery Clark | 1900: Alvin Kraenzlein & Raymond Ewry (aus dem Stand) | 1904: Meyer Prinstein & Raymond Ewry (aus dem Stand) | Zwischenspiele 1906: Meyer Prinstein & Raymond Ewry (aus dem Stand) | 1908: Frank Irons & Raymond Ewry (aus dem Stand) | 1912: Albert Gutterson & Konstantinos Tsiklitiras (aus dem Stand) | 1920: William Petersson | 1924: William DeHart Hubbard | 1928: Edward Hamm | 1932: Edward Gordon | 1936: Jesse Owens | 1948: Willie Steele | 1952: Jerome Biffle | 1956: Greg Bell | 1960: Ralph Boston | 1964: Lynn Davies | 1968: Bob Beamon | 1972: Randy Williams | 1976: Arnie Robinson | 1980: Lutz Dombrowski | 1984: Carl Lewis | 1988: Carl Lewis | 1992: Carl Lewis | 1996: Carl Lewis | 2000: Iván Pedroso | 2004: Dwight Phillips | 2008: Irving Saladino
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik
Personendaten
NAME
Kraenzlein, Alvin
ALTERNATIVNAMEN
Kraenzlein, Alvin Christian (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG
US-amerikanischer Leichtathlet
GEBURTSDATUM
12. Dezember 1876
GEBURTSORT
Milwaukee, Wisconsin
STERBEDATUM
6. Januar 1928
STERBEORT
Wilkes-Barre, Pennsylvania
Alvin Kraenzlein - Definition
Alvin Christian Kraenzlein (December 12, 1876-January 6, 1928) was an American athlete. ... Kraenzlein was born in Milwaukee, and attended the University of Wisconsin and ...
Alvin Kraenzlein - Wikipedia
Alvin Christian Kraenzlein (Milwaukee, 12 dicembre 1876 – Wilkes ... Studente universitario di odontoiatria, Kraenzlein vinse il suo primo titolo nazionale nel 1897 sulle 220 ...
Alvin Kraenzlein
American Alvin Kraenzlein succeeded in making a name for himself in the Paris Games of ... But above all, Kraenzlein's notoriety can be put down to his hurdles ...
Alvin Kraenzlein (American athlete) -- Britannica Online ...
Alvin Kraenzlein (American athlete), December 12, 1876 Milwaukee, Wisconsin, U.S. January 6, 1928 Wilkes-Barre, Pennsylvania American athlete, the ...
Alvin Kraenzlein - Wikipedia, the free encyclopedia ...
Alvin Christian Kraenzlein (December 12, 1876 – January 6, 1928) was an American ath
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Alvin Kraenzlein — Infoplease.com
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http://fr.beijing2008.cn/spirit/pastgames/summerolympics/n214083281.shtml
Alvin Kraenzlein
Cristiano Kraenzlein di Alvin (12 dicembre, 1876 – 6 gennaio, 1928) era Americano atleta. ... Kraenzlein è stato sopportato dentro Milwaukee, Wisconsin, figlio di ...
Air Photo 14 Paris 1900 Jeux de la IIe Olympiade Alvin KRAENZLEIN des Etats Unis franchissant 7 185m en longueur Reproduction d une page de la revue La Vie au Grand Air Photo 15 Paris 15 juillet 1900 Jeux de la IIe Olympiade Irving BAXTER des Etats Unis en action au saut en hauteur Il remporta cette preuve ainsi que celle du saut la perche
http://eps-premier-degre.scola.ac-paris.fr/Valeurs/test.htm
Alvin Kraenzlein - Olympics Athletes - 2008 Summer Olympics ...
Information on Olympics athlete Alvin Kraenzlein on ESPN.com. ... In a period when hurdlers leapt over the hurdles any way they could, Kraenzlein proved a pioneer. ...
1900 The Games of 1900 were held in Paris as part of the Exposition Universelle Internationale the Paris World s Fair The exposition organizers spread the events over five months and de emphasized their Olympic status to such an extent that many athletes died without ever knowing that they had participated in the Olympics Women made their first appearance in the modern Games The first to compete were Mme Brohy and Mlle Ohnier of France in croquet The first female champion was in tennis Charlotte Cooper of Great Britain Tennis was one of five sports in which athletes from different nations competed on the same team The others were football polo rowing and tug of war Alvin Kraenzlein won four athletics events in three days and on 16 July Ray Ewry who had overcome childhood polio won three championships in one day all in the standing jump events
http://www.flickr.com/photos/20437292@N06/1991740702/



