Accenture
Agha Shahi
Airbus A380
Algernon Kingscote
Ali Bongo
Anup Sridhar
Autorikscha
Bangalore
Bangalore (Bombe)
Bangalore Airport
Bangalore Rural
Bangalore Urban
Bevölkerungsdichte
Biocon
Biotechnologie
Botanischer Garten
Chennai
Cisco Systems
Computer
Cricket
Dekkan
Delhi
Dell
Dino Morea
Distrikt (Indien)
Einkaufszentrum
Einwohner
Englische Sprache
Fastfood
Flächeninhalt
Güternahverkehr
Ganesh
Geographische Koordinaten
Guru Dutt
Höhe über dem Meeresspiegel
Hannumappa Reddy Sudarshan
Hewlett-Packard
Hindustan Aeronautics
Hochtechnologie
Hyder Ali
Hyderabad (Indien)
IBM
ISKCON
Indian Premier League
Indian Space Research Organisation
Indien
Indische Softwareindustrie
Informatik
Informationstechnik
Informationstechnologie
Infosys Technologies Ltd.
Infrastruktur
Intel
Islam in Indien
Kannada
Karnataka
Kiran Mazumdar-Shaw
Kolkata
Kosmopolitismus
Lal Bagh Botanical Gardens
Lara Dutta
Lindsay Anderson
Liste der IPA-Zeichen
Liste der indischen Bundesstaaten und Unionsterritorien
Luftverschmutzung
Malayalam
McDonald’s
Mittelschicht
Monsun
Motorola
Multiplex-Kino
Mumbai
Normalnull
Novell
Omnibus
Oracle
Pakistan
Pest
R. A. Ramamani
Raumfahrt
Robert Bosch GmbH
Royal Challengers Bangalore
SAP AG
Sandelholz
Sartorius
Satellit (Raumfahrt)
Siemens
Slum
Spiegel Online
Sri Sri Ravi Shankar
Staat
T. A. S. Mani
Tamil
Tamilen
Tata Consultancy Services
Telugu
Texas Instruments
The Hindu
Tipu Sultan
Tiruvalluvar-Statue (Bangalore)
Agha Shahi
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Anup Sridhar
Autorikscha
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Bangalore (Bombe)
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Bangalore Rural
Bangalore Urban
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Chennai
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Distrikt (Indien)
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Flächeninhalt
Güternahverkehr
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Geographische Koordinaten
Guru Dutt
Höhe über dem Meeresspiegel
Hannumappa Reddy Sudarshan
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Hochtechnologie
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Telugu
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The Hindu
Tipu Sultan
Tiruvalluvar-Statue (Bangalore)
Dieser Artikel behandelt die Stadt Bangalore, für die nach der Stadt benannte Waffe siehe Bangalore (Bombe).
Bangalore
Staat:
Indien
Bundesstaat:
Karnataka
Distrikt:
Bangalore Urban
Lage:
12° 57′ N, 77° 37′ O12.9577.616666666667920Koordinaten: 12° 57′ N, 77° 37′ O
Höhe:
920 m
Fläche:
366 km²
Einwohner:
4.292.223 (Zensus 2001[1])
Bevölkerungsdichte:
11.727 Einw./km²
d1
Bangalore ˈbæŋɡəloːr bzw. Bengaluru (Kannada: ಬೆಂಗಳೂರು Beṅgaḷūru ˈbeŋɡəɭuːru) ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnataka. Mit rund 5,4 Millionen Einwohnern (Hochrechnung 2010) ist sie die drittgrößte Stadt Indiens. Bangalore ist auch Verwaltungssitz der Distrikte Bangalore Urban und Bangalore Rural.
Bangalore ist ein wichtiges Zentrum der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrtindustrie und -forschung Indiens. In jüngerer Zeit hat es sich zudem zu einem der wichtigsten IT-Zentren des Landes entwickelt. Wegen der zahlreichen Parkanlagen wird von Bangalore auch oft als der „Gartenstadt“ gesprochen.
Anlässlich des fünfzigsten Jahrestags der Gründung des Bundesstaats im Jahr 2006 beschloss die Regierung von Karnataka nach einem Vorschlag des Schriftstellers U. R. Ananthamurthy, den englischen Namen der Stadt in ihre Kannada-Namensform Bengaluru umzubenennen.[2] Da die indische Zentralregierung der Namensänderung bisher nicht zugestimmt hat, ist der Umbenennungsprozess aber noch nicht abgeschlossen.[3]
Inhaltsverzeichnis
1 Geographie und Klima
2 Geschichte
3 Bevölkerung
4 Wirtschaft
4.1 Luft- und Raumfahrt
4.2 IT-Industrie
4.3 Biotechnologie
5 Stadtleben und Tourismus
5.1 Die Festung
5.2 Lal Bagh
5.3 Der Palast von Bangalore
6 Infrastruktur
7 Persönlichkeiten
7.1 Söhne und Töchter der Stadt
7.2 Sonstige prägende Persönlichkeiten
8 Quellen
9 Weblinks
Bearbeiten Geographie und Klima
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Klimadiagramm von Bangalore
Bangalore liegt im Dekkan-Tafelland, im südlichen Teil des indischen Subkontinents, auf etwa 900 m über Meereshöhe. Dadurch herrschen trotz der tropischen Lage auf etwa 13 Grad nördlicher Breite milde Temperaturen – im Winter geht die Temperatur nachts bis etwa 15 Grad Celsius zurück, im Sommer kann sie tagsüber bis 37 Grad Celsius ansteigen. Der Monsunregen dauert vom Juli bis September.
Bearbeiten Geschichte
Bangalore wurde wahrscheinlich 1537 von Kempe Gowda I (1510 bis 1570) gegründet. Kempe Gowda soll für diese neue Stadt den Namen Bengaluru gewählt haben, da seine Mutter und seine Ehefrau aus einer Ansiedlung dieses Namens stammen, die heute noch als Halebengaluru (Alt-Bangalore) nahe Bangalore existiert.
Nach einer anderen Version hat eine alte Frau im zehnten Jahrhundert König Veeraballa gekochte Bohnen zu Essen gegeben, als er sich im Wald verirrt hatte. Aus Dankbarkeit nannte er den Ort danach Benda Kaluru, die „Stadt der gekochten Bohnen“.
Die Briten unter Charles Cornwallis eroberten die Stadt 1799 in einer Schlacht mit Tipu Sultan und anglizierten den Namen zu „Bangalore“.
Im Jahr 1898 wurde Bangalore von einer Pestepidemie heimgesucht, die eine große Zahl von Opfern forderte. Als Konsequenz daraus wurden Abwasser- und Gesundheitswesen modernisiert, und Vorschriften für Sanitäranlagen beim Bau neuer Häuser erlassen. 1900 wurde das Victoria Hospital eröffnet.
Nach 1900 dehnte sich Bangalore schnell aus. Bis 1950 entstanden die Stadtteile Basavanagudi, Malleshwaram, Kalasipalyam, Gandhinagar und Jayanagar.
Bis 1949 war Bangalore eine wichtige Garnisonsstadt der Briten, wovon noch heute Straßennamen wie Brigade Road oder Residency Road zeugen.
Bearbeiten Bevölkerung
Einkaufsstraße in Bangalore
Bei der Volkszählung 2001 wurden in Bangalore 4.292.223 Einwohner registriert.[1] Damit war Bangalore nach Mumbai, Delhi, Kolkata und Chennai die fünftgrößte Stadt Indiens. Die Einwohnerzahl ist stark anwachsend: Hochrechnungen zufolge liegt sie 2010 schon bei rund 5,4 Millionen.[4] Damit dürfte Bangalore Chennai und Kolkata überholt haben und aktuell die drittgrößte Stadt Indiens sein.
Über die Hälfte der Bevölkerung Bangalores sind Zuwanderer aus anderen Teilen Indiens und der Welt - zu einem guten Teil qualifizierte IT-Fachkräfte, was der Stadt eine kosmopolitische Prägung gegeben hat. Verwaltungs- und Verkehrssprache in Bangalore ist Kannada, die Hauptsprache Karnatakas. Daneben gibt es beträchtliche sprachliche Minderheiten: Die Muslime Bangalores sprechen traditionell Urdu, unter Zuwanderern aus anderen Landesteilen sind Sprachen wie Tamil, Telugu und Malayalam verbreitet. Wie überall in Indien spielt Englisch eine wichtige Rolle als Bildungs- und Verkehrssprache. Die größte Zuwanderergruppe in Bangalore bilden die Tamilen, die rund 30 % der Bevölkerung der Stadt ausmachen. In der Vergangenheit ist es wiederholt zu Konflikten zwischen Kannada-Sprechern und Zuwanderern gekommen. So forderten schwere anti-tamilische Ausschreitungen 1991 zwanzig Todesopfer.[5] Die Spannungen zwischen diesen beiden Bevölkerungsteilen zeigten sich auch in der Kontroverse um die Tiruvalluvar-Statue, ein Denkmal für den tamilischen Dichterheiligen Tiruvalluvar, das bereits 1992 aufgestellt wurde aber erst 2009 enthüllt werden konnte.
Bearbeiten Wirtschaft
Bearbeiten Luft- und Raumfahrt
Ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Aufschwung Bangalores war, dass die indische Regierung hier – weit weg und daher gut geschützt vor potentiellen Gegnern wie Pakistan und der Volksrepublik China - stark in Forschung und Schwerindustrie, insbesondere in Luft- und Raumfahrt investiert hat. So hat Hindustan Aeronautics Limited (HAL), die zivile wie militärische Flugzeuge entwickelt und baut, ihr Hauptquartier in Bangalore. Neben den National Aerospace Laboratories (NAL) ist auch die Indian Space Research Organisation (ISRO) in Bangalore beheimatet, die erfolgreich Satelliten und Raketen entwickelt und startet.
Bearbeiten IT-Industrie
In den letzten Jahren haben sich in Bangalore viele in- und ausländische Computer- und Hochtechnologiefirmen angesiedelt, die die Stadt zu einem Zentrum der indischen Softwareindustrie machten und ihr den Beinamen „indisches Silicon Valley“ eingebracht haben. Ein Grund hierfür ist auch das vergleichsweise angenehme Klima, denn anders als in den schwülwarmen Küstenregionen herrscht im Sommer hier meist eine trockene Hitze. Insbesondere große internationale Unternehmen wie beispielsweise Intel, Accenture, IBM, Cisco Systems, Dell, Oracle, Bosch, Mico, HP, SAP, Motorola, Infosys Technologies Ltd.,Tata Consultancy Services, Siemens, Texas Instruments, Novell oder Wipro Technologies sowie Call-Center haben sich hier in großen „Technikparks“ wie Electronics City oder International Technology Park (ITPL) niedergelassen. Dadurch hat sich in Bangalore eine breite Mittelschicht von hoch qualifizierten und überdurchschnittlich verdienenden indischen Informatikern gebildet.
Indien ist der weltgrößte Exporteur von IT-Dienstleistungen. Der Leistungsdruck, dem die Programmierer ausgesetzt sind, ist enorm hoch. Es wird ein Zusammenhang hergestellt mit der Tatsache, dass Bangalore seit 2007 die höchste Selbstmordrate aller indischen Städte zu verzeichnen hat.[6]
Bearbeiten Biotechnologie
Biotechnologie ist ein weiterer, stark wachsender Wirtschaftszweig in Bangalore. Knapp 100 der 240 indischen Biotechnologiefirmen haben ihren Sitz in Bangalore, unter anderem Biocon (in der Liste der weltweit umsatzstärksten Biotechnologiefirmen derzeit auf Rang 16) und Sartorius mit einem in 2009 neu eröffneten Campus.
Bearbeiten Stadtleben und Tourismus
Vidhana Soudha
Bangalore wird auch die „Gartenstadt“ genannt, da sie für indische Maßstäbe eine hohe Zahl von Parks besitzt. Die größten sind Lal Bagh, ein schöner Park mit sehenswertem Glashaus und Blumenbeeten, und Cubbon Park. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Vidhana Soudha (das Parlament) und der High Court, sowie viele kleine und große Tempel und zwei bis drei christliche Kirchen. Der größte, aber nicht unbedingt schönste Tempel, ist ein ISKCON-Krishna-Tempel.
Aufgrund der relativ breiten wohlhabenden Mittelschicht rund um die IT-Industrie hat sich ein großes, westlich geprägtes Konsumangebot mit Einkaufszentren, Multiplex-Kinos, Restaurants, Pubs und Bars und einem vergleichsweise aktiven – wenn auch nicht mit westlichen Verhältnissen vergleichbaren - Nachtleben entwickelt. Die Jugend der Stadt ist mode- und techniktrendbewusst.
Restaurants bieten überwiegend vegetarische Gerichte aus verschiedenen Regionen Indiens an, einige zudem chinesisches und westliches Essen. Westliches Fastfood ist mittlerweile in vielen Stadtteilen erhältlich - im Oktober 2004 wurde die erste McDonald’s-Filiale in der damals sehr modernen Shopping Mall "Forum" im Stadtteil Koramangala zwischen Hosur Road und Marigowada eröffnet.
Wer ein Hotel mit westlichem Standard sucht, muss tief in die Tasche greifen: die Hotelpreise sind, wie auch in Mumbai und Delhi, mit die höchsten in ganz Asien. Eine einzige Übernachtung kostet schnell den Monatslohn eines durchschnittlichen indischen Angestellten (100-200 EUR).
Auch die Nachbarschaft zu ausgedehnten Slums dokumentiert das oft extreme Gefälle der indischen Gesellschaft. Nach einer Zählung aus dem Jahr 2001 leben etwa 346.000 Einwohner (etwa 8,1 % der Bevölkerung) Bangalores in Slums.
Bangalore ist weiterhin bekannt für seine Seidenprodukte und seine Sandelholz-Schnitzereien. Das Cricket-Team der Stadt, die Royal Challengers Bangalore, spielt in der Indian Premier League. Seit 2008 findet ein hochkarätig besetzter Straßenlauf, die World 10K Bangalore, im Mai statt.
Kuh im Straßenverkehr Bangalores
Bearbeiten Die Festung
Die Lehmwälle, die Kempe Gowda bei Bau der Festung 1537 anlegen ließ, genügten Hyder Ali nicht. Er ließ sie durch Steinmauern ersetzen und einen Graben ziehen. Die Tore und Bögen wurden im islamischen Stil gebaut. Da Hyder Ali Andersgläubige tolerierte, entstand unter seiner Herrschaft ein kleiner Ganesh-Tempel innerhalb der Festungsmauern. Heute sind Teile der Mauern als Folge des Straßenbaus niedergerissen worden; für den Bau des Victoria-Hospitals wurde ein Graben zugeschüttet. Von den acht Toren ist nur noch das Delhi-Tor geblieben.
Bearbeiten Lal Bagh
Die Parkanlage Lal Bagh südlich des Stadtzentrums wurde 1740 von Hyder Ali gegründet. Sie ist reich an tropischen und subtropischen Pflanzen, die zum Teil von Tippu Sultan importiert wurden und beherbergt einen Botanischen Garten (Lal Bagh Botanical Gardens).
Bearbeiten Der Palast von Bangalore
Palast von Bangalore
Dieser Prunkbau im Tudorstil wurde 1887 im Auftrag der Wadiyars gebaut.
Bearbeiten Infrastruktur
Die Infrastruktur der Stadt kann mit der rasanten Entwicklung der Informatikbranche der letzten 20 Jahre nicht mithalten. Bisher sind die völlig überlasteten Busse mit antiquierter Technik und eine Armada von Autorikschas – offene, auf Motorrollertechnik basierende Dreiräder für zwei Passagiere die einzige öffentliche Verkehrsmittel. Doch seit 2007 befindet sich ein 33 Kilometer langes U-Bahn-Netz, das in der ersten Phase aus zwei Linien besteht, in Bau. Eine erste sieben Kilometer lange Teilstrecke der Ost-West-Linie befindet sich im Testbetrieb und soll Anfang 2011 eröffnet werden.[7]
Die Straßen sind für westliche Verhältnisse in sehr schlechtem Zustand und können die Masse an Fahrzeugen nicht bewältigen. Bangalore ist weltweit die Stadt mit den meisten Motorrädern und -rollern. Die Stadtverwaltung versucht, die schlimmsten Schwachstellen durch Straßenverbreiterungen, Einbahnregelungen und Bau von Brücken zu beseitigen, allerdings bisher mit geringem Erfolg.
Da auch der Güternahverkehr ausschließlich auf der Straße abgewickelt wird, ist die Luftverschmutzung enorm hoch. Hinzu kommt, dass Müll oft an Ort und Stelle verbrannt wird da es in der Stadt keine wirklich tragfähige Müllentsorgung gibt.
Strom- und Wassernetz sind ebenso überlastet, Abschaltungen ganzer Stadtviertel sind an der Tagesordnung. Der durch Stromabschaltungen gewünschte Energiespareffekt wird allerdings dadurch konterkariert, dass die meisten Läden und besseren Wohngegenden Notstromaggregate haben, die wiederum zur Luftverschmutzung beitragen.
Der am 24. Mai 2008 neu eröffnete Bengaluru International Airport (IATA Code BLR) liegt etwa 40 Kilometer nördlich des Stadtzentrums und löste den in der Stadt gelegenen, jedoch zunehmend überlasteten Hindustan Airport (auch HAL Bangalore International Airport) ab. Das BIAL-Projekt steht in der Kritik, da dieser aufgrund chaotischer Verkehrslage oft nur schlecht erreichbar ist und für die Anreise gerade aus südlichen Stadtteilen je nach Tageszeit mit mehreren Stunden gerechnet werden muss. Der neue Flughafen, mit 16,4 Quadratkilometer Fläche und im Endausbau zwei Startbahnen, ist für jährlich 50 Millionen Fluggäste konzipiert und soll auch für den Airbus A380 tauglich sein. Der Flughafenneubau wurde notwendig, nachdem der alte Flughafen von Bangalore, eigentlich der Werksflugplatz der Hindustan Aeronautics (HAL), angesichts des rasant wachsenden Luftaufkommens hoffnungslos überlastet war. Es gab nur zwei Gates und zwei Passagierbrücken, kaum mehr als eine Hand voll Abfertigungsschalter und nur drei Gepäckbänder. Da die durch große Passagierflugzeuge aus Europa verursachten Aufwände innerhalb des normalen Tagesgeschäftes nicht zu bewältigen waren, wurden diese Maschinen in der Regel nachts abgefertigt. Dennoch trauern viele Fluggäste dem alten Flughafen nach, da dieser aufgrund seiner zentralen Lage wenigstens problemlos erreichbar war.
Luftverschmutzung und Verkehrsprobleme in Bangalore haben ein Ausmaß erreicht, das die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ernsthaft bedroht. Einige IT-Firmen erwägen aufgrund dessen bereits eine Abwanderung nach Hyderabad.
Bearbeiten Persönlichkeiten
Bearbeiten Söhne und Töchter der Stadt
Lindsay Anderson, britischer Regisseur
Ali Bongo, britischer Zauberkünstler und Comedian
Guru Dutt, Filmregisseur, Schauspieler und Produzent
Lara Dutta, Schauspielerin
Udayraj Karpur, Tablaspieler
Algernon Kingscote, britischer Tennisspieler
Kiran Mazumdar-Shaw, indische Unternehmerin
Dino Morea, indischer Schauspieler
Agha Shahi, pakistanischer Diplomat und Politiker
Sri Sri Ravi Shankar, Gründer der International Art of Living Foundation
Anup Sridhar, indischer Badmintonspieler
Hannumappa Reddy Sudarshan, indischer Arzt
Bearbeiten Sonstige prägende Persönlichkeiten
T. A. S. Mani, indischer Percussionist, bekannter Mridangam-Spieler und Gründungsdirektor des Karnataka College of Percussion
R. A. Ramamani, indische Sängerin, Komponistin und Lehrerin
Bearbeiten Quellen
↑ a b Census of India 2001: Population, population in the age group 0-6 and literates by sex - Cities/Towns (in alphabetic order)
↑ Spiegel Online: Namenswechsel: Bangalore - ab sofort die "Stadt der gekochten Bohnen", 9. November 2006.
↑ The Hindu: Centre mum on ‘Bengaluru’, 18. Dezember 2007.
↑ World Gazetteer: Bengalūru.
↑ BBC News: Bollywood ban in language fight, 26. November 2004.
↑ VabaMustkass, Winfried Rust: to be bangalored – or not to be. Internationale Arbeitsteilung in der Softwareindustrie. In: iz3w 315, November / Dezember 2009, S. 25–27. – Vicky Nanjappa: Once again, Bangalore is India's suicide capital. Rediff India Abroad, 26. Juni 2008
↑ Bangalore metro trial. Railway Gazette, 23. Januar 2011, abgerufen am 24. Januar 2011 (englisch).
Bearbeiten Weblinks
Commons: Bangalore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Alle folgenden Websites sind in englischer Sprache.
Offizielle Website von Bangalore
Offizielle Website von Karnataka
Offizielle Website des Ministeriums für Informations- und Biotechnologie von Karnataka
Artikel
Bangalore: Silicon Valley or Coolie Valley?
How did Bangalore get its name?
Praktikum in Indien, u.a. Bangalore
Bengaluru - Glanz und Elend in Indiens Wachstumsstadt, Artikel von Frank Hoffmeier
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