Amritanandamayi
Arjuna (Mythologie)
Atman
Avatara
Bhagavadgita
Brahma
Brahman (Philosophie)
Brahmanismus
Deklination (Grammatik)
Erich Frauwallner
Gott
Heinrich Zimmer (Indologe)
Hinduismus
Indologe
Joseph Campbell
Krishna
Mutter Meera
Rama
Rigveda
Sanskrit
Sat-Chit-Ananda
Sathya Sai Baba
Shiva
Tat Tvam Asi
UNESCO
Upanishaden
Vedanta
Vishnu
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Erich Frauwallner
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Vishnu
Brahman (Sanskrit, n.,ब्रह्मन्, brahman) bezeichnet in der hinduistischen Philosophie die unveränderliche, unendliche, immanente und transzendente Realität welche den Grund aller Materie, Energie, Zeit, Raum, Sein und alles über dem Universum darstellt. Im Rigveda bedeutet Brahman noch „Kraft“, in der Upanishaden-Zeit wandelt sich die Bedeutung in „kosmische Kraft“. Abgeleitet von der Wurzel brh, wachsen, sich weiten, bedeutet Brahman das Weite, Unendliche, das Absolute.
Inhaltsverzeichnis
1 Erläuterung
2 Brahman und Atman
3 Brahman und die hinduistischen Götter
4 Bedeutung
5 Brahman im Vedanta
6 Sonstiges
7 Literatur
Bearbeiten Erläuterung
Brahman ist ein unpersönliches Konzept vom Göttlichen, das keinen Schöpfer und keinen Lenker beinhaltet, ein Urgrund des Seins, ohne Anfang und ohne Ende. Brahman ist nicht definierbar in Raum und Zeit. Obwohl attributlos wird es doch als Sat-Chit-Ananda (Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit) beschrieben. Es ist auch das Unsterbliche, das über den Göttern steht. Im hinduistischen Glaubensleben sind die jeweiligen bevorzugt verehrten Götter das höchste Brahman. So stellt für Anhänger von Shiva dieser das Brahman dar, für Anhänger der Göttin eine ihrer Formen, während Vishnu-Verehrer diesen als das höchstes Brahman betrachten.
Ein viel zitierter Spruch in Sanskrit lautet:
„sarvam khalvidam brahma - wahrlich, alles ist Brahman.“
– Chandogya Upanishad (2.14.1)
Und weiter wird gesagt:
„selbstleuchtend ist jenes Wesen und formlos. Er wohnt in allem und außerhalb von allem, er ist ungeboren, rein, größer als das Größte, ohne Atem und Denken.“
– Mundaka-Upanishad (2.1.2]
Im Prosa-Upanishad des ' weißen ' Yajurveda wird das Brahman wie folgt beschrieben:
„Dieses... nennen die Kenner des Brahman das Unvergängliche. Es ist nicht grob, nicht fein; nicht kurz, nicht lang; blutlos, fettlos; schattenlos, finsterlos; windlos, raumlos; ohne Haftung; ohne Tastsinn, ohne Geruchssinn, ohne Geschmackssinn, ohne Gesichtssinn, ohne Gehörsinn; ohne Sprachfähigkeit, ohne Denkfähigkeit; ohne Wärme, ohne Atem, ohne Mund; ohne Name, ohne Geschlecht; nicht alternd, nicht sterbend; bedrohungslos, unsterblich; ohne Raum, ohne Laut; nicht geöffnet, nicht geschlossen; nicht folgend, nicht vorangehend; nicht außen, nicht innen. Nichts langt hin zu ihm, niemand langt hin zu ihm...“
– Brhadaranyaka-Upanisad (3.8.8)
Bearbeiten Brahman und Atman
Im Zeitalter der Upanishaden (750-500 v. Chr.) werden Brahman und Atman als Wesenseinheit begriffen, die das wahre Wesen der Welt repräsentieren. Dieses Eine wird universell als Brahman, im Einzelnen als Atman erkannt.
So heißt es:
„Dieser ist mein Atman im inneren Herzen, kleiner als Reiskorn oder Gerstenkorn oder Hirsekorn oder eines Hirsekornes Kern. Dieser ist mein Atman im inneren Herzen größer als die Erde, größer als der Himmel, größer als die Welten. […] Der Allwirkende, Allwünschende, Allriechende, Allschmeckende, dies All in sich Fassende, Wortlose, Achtlose, dieser ist meine Seele im inneren Herzen, dieser ist das Brahman, zu dem werde ich, von hier abscheidend eingehen. Wem solches ward, fürwahr, für den gibt es keinen Zweifel.“
– Chandogya-Upanishad (3.14)
Ein zentraler Satz der Upanishaden lautet: Tat tvam asi, „Das bist du“. Er drückt die Einheit des Menschen mit dem Brahman aus.
In der Bhagavadgita wird von Krishna dem Helden Arjuna das Brahman wie folgt beschrieben:
„Von Sinnesbanden unbeschränkt, erglänzt es wie durch Sinneskraft. Es trägt das All, und unberührt genießt es jede 'Eigenschaft'. Ist in und außerhalb der Welt, fest und beweglich, Ardschuna, so fein, dass niemand es gewahrt. Es ist zugleich entfernt und nah. Zerteilt durchdringt die Wesen es und bleibt in Wahrheit ungeteilt. Erhält ihr Sein durch seine Kraft, schafft und zerstört sie unverweilt. Das 'Licht der Lichter' heißt man es, das jenseits alles Dunkels thront, Erkennen und Erkenntnisziel; in jedes Wesens Herz es wohnt.“
– Bhagavad-Gita (13.14-17)
Bearbeiten Brahman und die hinduistischen Götter
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Im Hinduismus werden viele verschiedene Vorbilder verehrt. Zwar ist Brahman das gemeinsame Ziel, aber aus der absoluten Realität (Gott) manifestieren sich dann viele Gottheiten und erleuchtete Meister. Diese Gottheiten werden als symbolische Vorbilder für die Erleuchtung und auch als reale Wesen gesehen, die man anbeten kann. Die Gottheiten können sich als reale Personen auf der Erde inkarnieren (Avatara). Der Gott der Liebe Vishnu inkarniert sich zehnmal auf der Erde, um die Welt zu retten und das Gleichgewicht unter den Guten und den Schlechten wieder herzustellen. In seiner siebten Inkarnation kam er als Rama und in seiner achten Inkarnation als Krishna. Viele indische Gurus wie Sathya Sai Baba, Amritanandamayi und Mutter Meera verstehen sich als Avatar.
Bearbeiten Bedeutung
Im Brahmanismus, dem Vorläufer des Hinduismus, spielte die Brahman-Atman-Lehre die zentrale Rolle. Der Indologe Heinrich Zimmer schreibt: „Der Begriff Brahman ist seit den vedischen Zeiten bis zum heutigen Tag die unvergleichlichste, bedeutendste Konzeption der Hindu-Religion und -Philosophie gewesen.
Bearbeiten Brahman im Vedanta
Im Vedanta wurde der Begriff des Brahman und sein Verhältnis zur Einzelseele in den verschiedenen Schulen unterschiedlich interpretiert.
Bearbeiten Sonstiges
Eine häufige und historisch eminent wichtige Verwechslung ist die zwischen den Bezeichnungen Brahman (neutral) und dem männlich gedachten Schöpfergott Brahma. In der Literatur kommt es zu vielerlei irreführenden Behauptungen nur auf Grund dieser Verwechslung, zumal diese unterschiedlichen Begriffe im Sanskrit auch ähnlich dekliniert werden.
Bearbeiten Literatur
Erich Frauwallner: Geschichte der indischen Philosophie. Müller, Salzburg 1953.
A. Ronald Sequeira: Die Philosophien Indiens. ein-FACH, Aachen 1996, ISBN 3-928089-14-5.
Heinrich Zimmer: Philosophie und Religion Indiens. Hrsg. von Joseph Campbell. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1973.
UNESCO-Sammlung repräsentativer Werke: Upanishaden. Reclam, Stuttgart 1966.
question du praticien ayurvdique est Qu elle est la raison de votre vie puis Qui frquentez vous quand ces deux ples sont harmonieux la gurison est trs facile La thorie Shankya Du Brahman sans forme sans nom est issu Purusha la supra conscience Shiva Prakriti la mre nature Shakti est latente dans Purusha c est d elle que nat
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Brahman (Philosophie) – AnthroWiki
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Brahman - Facts, Information, and Encyclopedia Reference article
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Brahman – Wikipedia
Brahman (Philosophie), zentraler Begriff der indischen Philosophie: die Weltseele. Brahmane, ein Priester, Gelehrter, höchste indische Kaste ...
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ブラフマン 出典: フリー百科事典『ウィキペディア(Wikipedia
Brahman
Brahman est un terme sanskrit qui apparaît pour la première fois dans le Rig-Véda composé vers -1200.
Espace et Brahman - Eveil et philosophie, blog de José Le Roy
Espace et Brahman. J'ai souvent sur le blog souligné l'importance de ... La philosophie n'est pas un simple discours mais une voie de transformation et ...
About: Brahman
Brahman bezeichnet in der hinduistischen Philosophie die unveränderliche, unendliche, ... Brahman (pronunciado brájman) es un término sánscrito que hace referencia a la deidad ...








