Österreich
ALEPH (Detektor)
ALICE
ATLAS (Detektor)
Akronym
Antimaterie
Antiproton Decelerator
Antiwasserstoff
Axion
Belgien
Bismutgermanat
Blasenkammer
Bleiwolframat
Bottom-Quark
Bulgarien
CAST-Experiment
CERN
CNGS
COMPASS-Experiment
CP-Verletzung
Carlo Rubbia
Chemisches Element
Compact Muon Solenoid
Dänemark
Deutschland
Drahtkammer
Dunkle Materie
Edoardo Amaldi
Elektron
Elektronenvolt
Englische Sprache
Euro
Europäische Kommission
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
European Molecular Biology Laboratory
Felix Bloch (Physiker)
Finnland
Flugbahn
Frankreich
Französische Sprache
Gargamelle
Genf
Georges Charpak
Gran Sasso d’Italia
Griechenland
Hadron
Herwig Schopper
Higgs-Boson
Indien
Intersecting Storage Rings
Isotop
Israel
Italien
Japan
John Bertram Adams
Jugoslawien
Kalorimeter
Kanada
Kanton Genf
Kernenergie
Léon Van Hove
LHC Computing Grid
LHCb
Large Electron-Positron Collider
Large Hadron Collider
Lebensdauer (Physik)
Lichtgeschwindigkeit
Linearbeschleuniger
Liste der Kernforschungsanlagen und Teilchenbeschleuniger
Luciano Maiani
Magnetfeld
Materie
Meson
Meyrin
Myon
Neutrino
Neutrinooszillation
Niederlande
Nobelpreis für Physik
Norwegen
OPAL (Detektor)
OPERA (Experiment)
Photon
Physik
Polen
Portugal
Positron
Primakoff-Effekt
Proton
Proton Synchrotron
Quark-Gluon-Plasma
Relativistic Heavy Ion Collider
Robert Aymar
Rolf-Dieter Heuer
Russland
Schweden
Schweiz
Schweizer Franken
Schwerion
Simon van der Meer
ALEPH (Detektor)
ALICE
ATLAS (Detektor)
Akronym
Antimaterie
Antiproton Decelerator
Antiwasserstoff
Axion
Belgien
Bismutgermanat
Blasenkammer
Bleiwolframat
Bottom-Quark
Bulgarien
CAST-Experiment
CERN
CNGS
COMPASS-Experiment
CP-Verletzung
Carlo Rubbia
Chemisches Element
Compact Muon Solenoid
Dänemark
Deutschland
Drahtkammer
Dunkle Materie
Edoardo Amaldi
Elektron
Elektronenvolt
Englische Sprache
Euro
Europäische Kommission
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
European Molecular Biology Laboratory
Felix Bloch (Physiker)
Finnland
Flugbahn
Frankreich
Französische Sprache
Gargamelle
Genf
Georges Charpak
Gran Sasso d’Italia
Griechenland
Hadron
Herwig Schopper
Higgs-Boson
Indien
Intersecting Storage Rings
Isotop
Israel
Italien
Japan
John Bertram Adams
Jugoslawien
Kalorimeter
Kanada
Kanton Genf
Kernenergie
Léon Van Hove
LHC Computing Grid
LHCb
Large Electron-Positron Collider
Large Hadron Collider
Lebensdauer (Physik)
Lichtgeschwindigkeit
Linearbeschleuniger
Liste der Kernforschungsanlagen und Teilchenbeschleuniger
Luciano Maiani
Magnetfeld
Materie
Meson
Meyrin
Myon
Neutrino
Neutrinooszillation
Niederlande
Nobelpreis für Physik
Norwegen
OPAL (Detektor)
OPERA (Experiment)
Photon
Physik
Polen
Portugal
Positron
Primakoff-Effekt
Proton
Proton Synchrotron
Quark-Gluon-Plasma
Relativistic Heavy Ion Collider
Robert Aymar
Rolf-Dieter Heuer
Russland
Schweden
Schweiz
Schweizer Franken
Schwerion
Simon van der Meer
Logo des CERN
Logo zum 50. Jubiläum von CERN
Aufbau der gegenwärtigen Anlage
Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eine Großforschungseinrichtung bei Meyrin im Kanton Genf in der Schweiz.
Das Akronym CERN leitet sich vom französischen Namen des Rates ab, der mit der Gründung der Organisation beauftragt war, dem Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire. Die offiziellen Namen des CERN sind European Organization for Nuclear Research im Englischen beziehungsweise Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire im Französischen.[1]
Am CERN wird vielfältige physikalische Grundlagenforschung betrieben, bekannt ist es vor allem für seine großen Teilchenbeschleuniger.
Derzeit hat das CERN 20 Mitgliedstaaten. Mit seinen etwa 3.400 Mitarbeitern (Stand: 31. Dezember 2007) ist das CERN das weltgrößte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Über 8.000 Gastwissenschaftler aus 85 Nationen arbeiten an CERN-Experimenten.[2] Das Jahresbudget des CERN belief sich 2009 auf ungefähr 1,1 Milliarden Schweizer Franken (724 Millionen Euro).[3]
Inhaltsverzeichnis
1 Zweck
2 Lage
2.1 Rechtliche Situation
3 Organisation
3.1 Mitgliedstaaten
3.2 Finanzierung (Budget 2009)
3.3 Beobachterstatus und Nichtmitglieder
4 Geschichte
4.1 Gründung
4.2 Erste Beschleuniger
4.3 LEP und LHC
4.4 Generaldirektoren
5 Forschungsanlagen
5.1 Beschleuniger
5.2 Detektoren
5.3 Weitere bedeutende Experimente
6 CERN und Computertechnik
7 Siehe auch
8 Einzelnachweise
9 Literatur
10 Weblinks
//
Bearbeiten Zweck
Mit den Teilchenbeschleunigern des CERN wird die Zusammensetzung der Materie erforscht, indem Teilchen fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht werden. Mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Teilchendetektoren werden dann die Flugbahnen der in den Kollisionen entstehenden Teilchen rekonstruiert. Daraus lassen sich die Eigenschaften der kollidierten und neu entstandenen Teilchen bestimmen. Dies ist mit enormem technischem Aufwand für den Betrieb und mit extremen Rechenleistungen zur Datenauswertung verbunden. Auf Grund des Aufwandes ist das Großforschungsprojekt ein international finanziertes Projekt. Teile der Beschleunigeranlagen sind unter anderem das Super Proton Synchrotron (SPS) für die Vorbeschleunigung und der Large Hadron Collider (LHC; Großer Hadronen-Speicherring) für die eigentlichen Experimente.
Bearbeiten Lage
Übersicht des Geländes
Das Hauptgelände des CERN liegt bei Meyrin (nahe Genf) in der Schweiz, nahe der Grenze zu Frankreich; große Teile der Beschleunigerringe und auch einige unterirdische Experimentierplätze befinden sich geografisch auf französischem Staatsgebiet, gehören aber trotzdem administrativ zur Schweiz.
Bearbeiten Rechtliche Situation
Aufgrund von Sitzabkommen des CERN mit der Schweiz und Frankreich gilt auf dem Gelände des CERN kein nationales Recht.[4][5] Daher kann CERN auch vor keinem nationalen Gericht verklagt werden. Bürger, die sich an nationale Gerichte gewandt hatten, um die Aussetzung der von ihnen als gefährlich erachteten Experimente am LHC des CERN zu erreichen, wurden regelmäßig wegen Nichtzuständigkeit der angerufenen Gerichte abgewiesen.[6][7][8] Zur Zeit ist noch eine Klage von Gegnern der LHC-Experimente vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) anhängig.[9]
Das CERN hat damit, wie auch das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie, als internationales Forschungszentrum eine besondere Stellung. Das oberste Entscheidungsgremium der Organisation ist der Rat des CERN, in welchen alle Mitgliedsstaaten jeweils zwei Delegierte entsenden: einen Repräsentanten der Regierung und einen Wissenschaftler.[10]
Die offiziellen Arbeitssprachen des CERN sind Englisch und Französisch.[11]
Bearbeiten Organisation
Bearbeiten Mitgliedstaaten
Die zwölf Gründungsmitglieder 1954
Zahlende Mitglieder des CERN
Gründerstaaten ohne Ex-Jugoslawien
späterer Beitritt
Die Gründungsmitglieder 1954 waren die Schweiz, Belgien, Dänemark, (West-)Deutschland, Frankreich, Griechenland, Vereinigtes Königreich, Italien, Jugoslawien (bis 1961), Niederlande, Norwegen und Schweden.
Es folgten weitere Staaten: Österreich (1959), Spanien (1961–1968 und ab 1983), Portugal (1986), Finnland (1991), Polen (1991), Ungarn (1992), Tschechien (1993), Slowakei (1993) und Bulgarien (1999).
Bearbeiten Finanzierung (Budget 2009)
Mitgliedstaat
Anteil[%]
Mio. CHF
Mio. EUR
Deutschland Deutschland
19,88
218,6
144,0
Frankreich Frankreich
15,34
168,7
111,2
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
14,70
161,6
106,5
Italien Italien
11,51
126,5
83,4
Spanien Spanien
8,52
93,7
61,8
Niederlande Niederlande
4,79
52,7
34,7
Schweiz Schweiz
3,01
33,1
21,8
Polen Polen
2,85
31,4
20,7
Belgien Belgien
2,77
30,4
20,1
Schweden Schweden
2,76
30,4
20,0
Norwegen Norwegen
2,53
27,8
18,3
Osterreich Österreich
2,24
24,7
16,3
Griechenland Griechenland
1,96
20,5
13,5
Danemark Dänemark
1,76
19,4
12,8
Finnland Finnland
1,55
17,0
11,2
Tschechien Tschechien
1,15
12,7
8,4
Portugal Portugal
1,14
12,5
8,2
Ungarn Ungarn
0,78
8,6
5,6
Slowakei Slowakei
0,54
5,9
3,9
Bulgarien Bulgarien
0,22
2,4
1,6
gesamt
100
1098,6
724,0
Wechselkurs: 1 CHF = 0,659 EUR (25. Mai 2009)
Die Anteile der Finanzierung haben dabei übrigens keinen beziehungsweise nur geringen Einfluss auf die Vertretung der einzelnen Nationalitäten. Dies spiegelt sich beispielsweise bei den offiziellen Arbeitssprachen (englisch und französisch,[11]) als auch den beschäftigten Mitarbeitern wider, bei denen beispielsweise Deutschland im Vergleich zu seinem Finanzierungsanteil deutlich unterrepräsentiert ist.[2]
Auch auf die Anzahl der in den Rat des CERN entsandten Vertreter haben die Anteile an der Finanzierung keinen Einfluss.
Bearbeiten Beobachterstatus und Nichtmitglieder
Beobachterstatus haben gegenwärtig die Europäische Kommission, Indien, Israel, Japan, Russland, die Türkei, die Vereinigten Staaten sowie die UNESCO.
Weitere 36 Staaten sind als Nichtmitglieder an CERN-Programmen beteiligt: Algerien, Argentinien, Armenien, Australien, Aserbaidschan, Brasilien, Canada, Chile, China, Estland, Georgien, Island, Iran, Irland, Kolumbien, Kroatien, Kuba, Litauen, Mexiko, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Pakistan, Peru, Rumänien, Serbien, Slowenien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Ukraine, Vietnam, Weißrussland und Zypern.
Bearbeiten Geschichte
Bearbeiten Gründung
Nach zwei UNESCO-Konferenzen in Florenz und Paris unterzeichneten elf europäische Regierungen die Vereinbarung zu einem provisorischen CERN. Im Mai 1952 traf sich der provisorische Rat zum ersten Mal in Paris. Am 29. Juni 1953, auf der 6. Konferenz des provisorischen CERN in Paris, unterzeichneten Vertreter der zwölf europäischen Staaten die Gründungsurkunde. Im Oktober 1953 wurde auf einer Konferenz in Amsterdam der Sitz des CERN und dessen Laboratoriums in der Nähe von Genf bestimmt. Am 24. Februar 1954 erfolgte die 1. Konferenz des CERN-Rates nach der Gründung in Genf. Am 29. September 1954 ratifizierten sieben der zwölf Mitgliedstaaten den Staatsvertrag zur Gründung. Am 10. Juni 1955 erfolgte die Grundsteinlegung des CERN-Laboratoriums durch Felix Bloch, den ersten regulären Generaldirektor des CERN.
Bearbeiten Erste Beschleuniger
Ursprünglich war das CERN vor allem für Forschung im Bereich der Kernenergie vorgesehen, schon bald entstanden aber die ersten Teilchenbeschleuniger. 1957 wurde das Synchro-Zyklotron (SC), das Protonen auf bis zu 600 MeV beschleunigt, in Betrieb genommen, das erst nach über 33 Jahren Betrieb 1990 abgeschaltet werden sollte. Am 24. November 1959 folgte das Protonen-Synchrotron (PS) mit einer (damals weltweit höchsten) Protonenergie von 28 GeV, es arbeitet heute noch als Vorbeschleuniger. 1965 erfolgte eine Vereinbarung mit Frankreich, die geplanten Protonen-Speicherringe, Intersecting Storage Rings (ISR) genannt, auch auf französischen Boden auszubauen. 1968 erfand Georges Charpak einen Teilchendetektor, der in einer gasgefüllten Kammer eine große Anzahl parallel angeordneter Drähte zur besseren Orts- und Energieauflösung enthielt. Er revolutionierte mit dieser Drahtkammer den Teilchennachweis und erhielt 1992 den Nobelpreis für Physik. 1970 belief sich das Budget des CERN auf 370 Millionen Schweizer Franken. Die Kosten wurden 1970 zu 23 Prozent durch die Bundesrepublik Deutschland, zu 22 Prozent durch das Vereinigte Königreich und zu 20 Prozent von Frankreich getragen.
1970/71 gingen die großen Blasenkammern Gargamelle und BEBC zur Untersuchung von Neutrino-Reaktionen in Betrieb. 1971 wurde auch der ISR fertiggestellt. 1973 gelang mit Gargamelle die Entdeckung der neutralen Ströme der Z0-Teilchen durch André Lagarrigue. 1976 folgte als neuer Beschleuniger das Super-Protonen-Synchrotron (SPS), das auf einem Bahnumfang von 7 km Protonen mit 400 GeV liefert. 1981 wurde es zum Proton-Antiproton-Collider ausgebaut; dabei wurde die Technik der stochastischen Kühlung von Simon van der Meer genutzt. Im Mai 1983 wurden am CERN die W- und Z-Bosonen entdeckt, Carlo Rubbia und Simon van der Meer erhielten dafür 1984 den Nobelpreis.
Bearbeiten LEP und LHC
LEAR – Hier wurden 1996 im CERN erstmals Antiwasserstoffatome erzeugt.
Im August 1989 ging der Large Electron-Positron Collider (LEP) in Betrieb. In einem Tunnel von 27 km Länge trafen hier an ausgewählten Stellen Elektronen und ihre Antiteilchen, die Positronen, mit Energien von 100 GeV aufeinander. 1996 wurden am LEAR-Speicherring (Low Energy Antiproton Ring) erstmals Antiwasserstoffatome produziert, es gab dabei erste Hinweise auf geringfügige Unterschiede zwischen Materie und Antimaterie (CP-Verletzung), was 2001 durch ein weiteres Experiment bestätigt wurde.
1999 begannen die Bauarbeiten für den Large Hadron Collider (LHC), der den Tunnel des LEP übernahm, der dafür im Jahr 2000 abgeschaltet wurde. Noch im selben Jahr hatte es einen ersten Hinweis auf die Entstehung eines Quark-Gluon-Plasmas am Relativistic Heavy Ion Collider (RHIC) gegeben, Folgeexperimente am LHC mit dem ALICE-Detektor sind vorgesehen. 2002 gelang die Produktion und Speicherung von mehreren tausend „kalten“ Antiwasserstoff-Atomen durch die ATHENA-Kollaboration, ebenso begann die Datenaufnahme im COMPASS-Experiment. Mit mehreren Staaten, die nicht zu CERN gehören, wurden Kooperationsvereinbarungen für die LHC-Nutzung abgeschlossen, bisher mit Indien, Japan, Kanada, Russland und den USA.
Am LHC sollen Energien erreicht werden, die in bisherigen Teilchenbeschleunigern noch nicht möglich waren (bis 14 TeV). Die sind für die Suche nach dem Higgs-Boson sowie schweren supersymmetrischen Teilchen notwendig; weiterhin für die genauere Untersuchung des Quark-Gluon-Plasmas.
Damit Kollisionen bei sehr hohen Energien durchgeführt werden können, muss der Speicherring auf Betriebstemperatur heruntergekühlt und dann kontrolliert hochgefahren werden. Am 8. August 2008 wurden die ersten Protonen in den LHC geschossen, am 10. September 2008 folgte der erste offizielle Rundumlauf von Protonen. Noch vor dem 21. Oktober 2008 sollte es zu den ersten Protonen-Kollisionen kommen; dieser Termin konnte jedoch auf Grund der erzwungenen Abschaltung nach einem Problem nicht eingehalten werden. Am 23. Oktober 2009 wurden erneut Protonen in den Tunnel injiziert.[12] Am 30. März 2010 gelang es erstmals, Protonen mit einer Rekordenergie von jeweils 3,5 TeV aufeinander treffen zu lassen.[13] Ab wann die volle Teilchenenergie im LHC erreicht wird, ist noch unbekannt. Seit dem 4. November 2010 werden nun erfolgreich Blei-Ionen beschleunigt.[14]
Bearbeiten Generaldirektoren
Name
Amtsperiode
Amt
Herkunft
Lebensdaten
Edoardo Amaldi
September 1952–September 1954
Generaldirektor des provisorischen CERN
Italien
1908–1989
Felix Bloch
Oktober 1954–August 1955
Generaldirektor des CERN
Schweiz/Vereinigte Staaten
1905–1983
Cornelis Jan Bakker
September 1955–April 1960
Niederlande
1904–1960, verstarb durch Flugzeug-Absturz
John Bertram Adams
Mai 1960–Juli 1961
Großbritannien
1920–1984
Victor Frederick Weisskopf
August 1961–Dezember 1965
Generaldirektor
Österreich/Vereinigte Staaten
1908–2002
Bernard Paul Gregory
Januar 1966–Dezember 1970
Frankreich
1919–1977
Willibald Karl Jentschke
Januar 1971–Dezember 1975
Generaldirektor für das CERN Laboratorium I in Meyrin (Schweiz)
Österreich
1911–2002
John Bertram Adams
Januar 1971–Dezember 1975
Generaldirektor für das CERN Laboratorium II
Großbritannien
1920–1984
John Bertram Adams
Januar 1976–Dezember 1980
geschäftsführender Generaldirektor
Großbritannien
1920–1984
Léon Van Hove
Januar 1976–Dezember 1980
Direktor der Theorieabteilung des CERN
Belgien
1924–1990
Herwig Schopper
Januar 1981–Dezember 1988
Generaldirektor
Deutschland
* 1924
Carlo Rubbia
Januar 1989–Dezember 1993
Generaldirektor
Italien
* 1934
Christopher Llewellyn Smith
Januar 1994–Dezember 1998
Großbritannien
* 1942
Luciano Maiani
Januar 1999–Dezember 2003
Generaldirektor
Italien
* 1941
Robert Aymar
Januar 2004–Dezember 2008
Generaldirektor
Frankreich
* 1936
Rolf-Dieter Heuer
Januar 2009–Dezember 2013
Generaldirektor
Deutschland
* 1948
Bearbeiten Forschungsanlagen
Bearbeiten Beschleuniger
Linearbeschleuniger im CERN
Protonen-Linearbeschleuniger (Linac2)
Schwerionen-Linearbeschleuniger (Linac3)
Proton Synchrotron Booster (PSB)
Proton Synchrotron (Protonen-Synchrotron, PS)
Synchro-Cyclotron (Synchro-Zyklotron, außer Betrieb)
Super Proton Synchrotron (SPS)
Intersecting Storage Rings (Speicherringe, ISR, außer Betrieb)
Low Energy Antiproton Ring (LEAR, außer Betrieb)
Low Energy Ion Ring (LEIR)
Antiproton Decelerator (AD)
Large Electron-Positron Collider (LEP, außer Betrieb)
Large Hadron Collider (LHC)
Bearbeiten Detektoren
Detektoren am LEP (Alle vier Detektoren wurden für den Test des Standardmodells entwickelt):
ALEPH (Apparatus for LEp PHysics) dient zum Nachweis von Teilchen, die bei der Zerstrahlung von Elektronen und Positronen entstehen
DELPHI (DEtector with Lepton PHoton and Hadron Identification): Teilchenidentifikation sowie dreidimensionale Teilchenspuren
OPAL (Omni Purpose Apparatus for Lep) ist ein großer, zwiebelförmig aufgebauter Vielzweckdetektor zur Messung von Reaktionsprodukten
L3-Detektor: Der größte LEP-Detektor enthält mehr als 10.000 Kristalle aus Bismutgermanat (BGO) zum Nachweis von Elektronen und Photonen. L3 erhielt diesen Namen, weil es sich um den dritten eingereichten Vorschlag für einen LEP-Detektor handelte.
Detektoren am LHC:
ALICE (A Large Ion Collider Experiment) ist ein Vielzweckdetektor, optimiert für Kollisionen von Schwerionen, zum Beispiel Blei, bei denen extreme Energiedichten eintreten. Ionen, mit denen das Quark-Gluon-Plasma erzeugt werden soll, werden aber erst am Ende der Laufzeit von LHC eingesetzt.
ATLAS (A Toroidal Lhc ApparatuS) soll hochenergetische Proton-Proton-Kollisionen untersuchen und dem Higgs-Teilchen auf die Spur kommen; eventuell Teilchennachweis aus Supersymmetriemodellen: ATLAS hat einen zwiebelförmigen Aufbau zum Nachweis unterschiedlichster Teilchenspuren.
Installation von CMS (→Animation)
CMS (Compact Muon Solenoid) untersucht ebenfalls Proton-Proton-Kollisionen; Besonderheit ist ein Kalorimeter aus Bleiwolframat-Kristallen für hochenergetische Photonen, zusätzlich Halbleiterspurdetektoren und Myon-Nachweissystem. CMS und ATLAS sind so konzipiert, dass sie eine gegenseitige Überprüfung wissenschaftlicher Resultate garantieren.
LHCb (Large Hadron Collider beauty experiment) soll Messungen zur CP-Verletzung bei B-Mesonen vornehmen, seltene Zerfälle von Hadronen, die das schwere Bottom-Quark enthalten.
TOTEM: Total Cross Section, Elastic Scattering and Diffraction Dissociation at the LHC.
Bearbeiten Weitere bedeutende Experimente
COMPASS-Experiment: COMPASS ist ein Experiment aus dem Bereich der Hochenergiephysik am Super Proton Synchrotron (SPS). Ziel des Experiments ist zum einen die Erforschung der Hadronstruktur und zum anderen Hadronspektroskopie mit Myon- und Hadronstrahlen hoher Intensität. Das COMPASS-Spektrometer wurde in den Jahren 1999 bis 2000 aufgebaut und im Rahmen eines technischen Runs 2001 in Betrieb genommen. Die Datennahme begann im Sommer 2001 und wird nach einjähriger Unterbrechung 2005 voraussichtlich mindestens bis 2010 fortgesetzt. 240 Wissenschaftler aus 12 Ländern und 28 Instituten sind bei COMPASS engagiert.
CNGS: CERN Neutrinos to Gran Sasso; Ziel dieses Experiments ist es, die Neutrinooszillation zu untersuchen. Dazu wird mit Hilfe des SPS-Beschleunigers ein Neutrino-Strahl erzeugt, der mit dem OPERA im italienischen Labor Gran Sasso National Laboratory (LNGS) detektiert und untersucht werden soll. Die Konstruktion begann im September 2000. Am 18. August 2006 hat OPERA den ersten Neutrino-Strahl detektiert.
ISOLDE (Isotope On-line Detector): ist ein on-line Isotopen-Massenseparator. Damit kann eine Vielzahl radioaktiver Ionenstrahlen erzeugt werden, die in Experimenten der Atom-, Kern-, Astro- und Festkörperphysik und biomedizinischen Studien Verwendung finden. Mehr als 600 Isotope von 60 verschiedenen Elementen mit Lebensdauern bis in den Millisekunden-Bereich wurden bisher untersucht.
CAST-Experiment: In diesem Experiment wird versucht, mittels eines sehr starken Magnetfelds so genannte solare Axionen nachzuweisen. Dies sind hypothetische, subatomare, mit gewöhnlicher Materie nur sehr schwach wechselwirkende Teilchen, die als Hauptkandidaten für „Dunkle Materie“ gelten (siehe auch: Primakoff-Effekt).
Daneben gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Experimente.
Bearbeiten CERN und Computertechnik
Rechenzentrum im CERN
Server im Rechenzentrum von CERN
Am CERN wurde unter anderem auch die Idee des World Wide Web von Tim Berners-Lee auf den Weg gebracht.[15]
Derzeit ist man am CERN intensiv mit der Entwicklung eines LHC Computing Grid beschäftigt, einem System für verteiltes Rechnen. Dieses wird benötigt, um die ungeheuren Datenmengen, die seit November 2009[16] an den vier großen Experimenten (ALICE, ATLAS, CMS, LHCb) des LHC anfallen, zu verarbeiten.
Bearbeiten Siehe auch
Liste der Kernforschungsanlagen und Teilchenbeschleuniger
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ http://public.web.cern.ch/public/en/About/Name-en.html
↑ a b Personalstatistik des CERN (PDF, engl.)
↑ Beitragszahlungen der Mitgliedstaaten
↑ Abkommen mit der Schweiz (1955)
↑ Abkommen mit Frankreich (Fassung 1965)
↑ Klage von Walter L. Wagner vor dem Supreme Court von Hawaii
↑ BVerfG, 2 BvR 2502/08 vom 18. Februar 2010)
↑ Interview mit der Zürcher Klägerin Gabriela Schröter vom 7. April 2010)
↑ EGMR Aktenzeichen 41028/08
↑ CERN - Organisation
↑ a b The Official and Working Languages of the Organization (eng., frz.)
↑ CERN-Bulletin (fr/en)
↑ Urknall-Experiment glückt ohne Weltuntergang in Die Welt vom 30. März 2010
↑ Artikel bei sueddeutsche.de
↑ Welt der Physik: World Wide Web
↑ Erste Kollisionen in der Urknallmaschine. Abgerufen am 31. März 2010.
Bearbeiten Literatur
Hannelore Dittmar-Ilgen: 50 Jahre CERN – Ein Beitrag Europas für die Zukunft. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. 57, 12, Stuttgart 2004, ISSN 0028-1050, S. 653–660.
Rolf Landua: Am Rande der Dimensionen. Gespräche über die Physik am CERN. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3-518-26003-0.
Bearbeiten Weblinks
Commons: CERN – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: CERN – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikinews: CERN – in den Nachrichten
Publikumsseite des CERN (englisch, französisch)
Ausführliche Seite über das CERN mit vielen Einzelartikeln und Filmen
Umfangreiches Dossier zu CERN mit vielen Radiobeiträgen
Was ist das CERN? – Interview mit einem CERN-Physiker über das CERN, den LHC und die Suche nach HIGGS vom 6. März 2008
Informationen zum LHC Daten, Fakten und Funktionen
46.2333333333336.0491666666667
Koordinaten: 46° 14′ 0″ N, 6° 2′ 57″ O; CH1903: (492816 / 121161)
Cern sees evidence of new physics from Large Hadron Collider
The Large Hadron Collider is is due to shut down for a major upgrade later than expected, after managers concluded that the current rate of operational improvements could reveal new physical...
CERN - Wikipedia, the free encyclopedia
54 years after its foundation, membership to CERN increased to 20 states, 18 of which are ... CERN's main function is to provide the particle accelerators and other ...
Cern postpones LHC upgrade as experiments continue
The research centre in Switzerland has postponed a major upgrade on the Large Hadron Collider to continue with research that may yield further discoveries ( ZDNet UK - Emerging Tech )
proprietati precum Masa Colliderul va produce bosoni Higgs particula neobservata din MS LHC ar putea produce o noua abordare si stocare de date de conducere analiza a experimentelor La 10 septembrie 2008 a fost pus in functiune La construirea sa au colaborat peste 800 de fizicieni din peste 85 de tari parteneriate laboratoare universitati etc Chiar daca presa a
http://www.apropo.ro/wow/cele-7-minuni-ale-ingineriei-moderne-3234563
CERN - the European Organization for Nuclear Research
CERN is launching a new blog on the Quantum Diaries platform. ... Today CERN and other particle physics laboratories have joined by launching official institutional blogs. ...
Oracle Weblogic Server Gets Smart with CERN
CERN, the home to European particle physics, chose Oracle Weblogic Server to handle technical applications and copious HR and administrative Java-based web applications used by CERN employees. Oracle got its start by scheduling the interventions of the Large Hadron Collider (LHC). Oracle Weblogic Server Gets Smart with CERN is a post from: SiliconANGLE We're now available on the Kindle ...
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CERN declares LHC will run till 2012
Washington, Feb 1 (ANI): CERN has announced that the LHC will run right through to the end of 2012.
do mundo todo a partir dos Fila 2 que os cientistas acessaro os dados e analisaro numericamente os 1s e 0s brutos transformando os em energias e trajetrias de partculas Lab CERN Organizao Europia para pesquisa Nuclear O elemento mais importante que tornar esses dados acessveis um tipo de software conhecido como middleware ou programa
http://www.criativopunk.com.br/2009/01/24/lhc-pode-mudar-o-comportamento-da-web-com-seus-15-petabytes-de-dados-por-ano
CERN Document Server: Home
Propone, tramite ricerca semplice e avanzata, notizie bibliografiche e documenti a testo pieno di interesse nel campo della fisica delle particelle e in ambiti ...
CERN continues the hunt for the Higgs
(PhysOrg.com) -- It has just been decided that CERN will run for the next two years without a break. The Higgs could be within reach sooner than previously thought so all researchers are keen to continue the experiments in the LHC accelerator.
les particules fondamentales En tudiant ce qui se passe lorsque ces particules entrent en collision les physiciens apprhendent les lois de la Nature Les instruments qu utilise le CERN sont des acclrateurs et des dtecteurs de particules Les acclrateurs portent des faisceaux de particules des nergies leves pour les faire entrer en collision avec
http://bouletassociation.skyrock.com/
Welcome to info.cern.ch
From CERN, a complete introduction to the world's largest particle physics laboratory
CERN declares LHC will run till 2012
Washington, Feb 1 : CERN has announced that the LHC will run right through to the end of 2012.
own annual research article output what a pathetic proportion of their respective target contents they are actually capturing But there are exceptions and the biggest of them is CERN which is far above the spontaneous 15 self archiving baseline and rapidly approaching 100 for its current annual output while making remarkable progress with its retroactive legacy
http://openaccess.eprints.org/index.php?/archives/2006/03.html
CERN: Information from Answers.com
categories related to 'CERN' For a list of words related to CERN , see: Internet and World Wide Web - CERN: acronym for the French name of the
CERN accelerator to run another year
GENEVA, Switzerland, Jan. 31 (UPI) -- The closure of Europe's Large Hadron Collider has been pushed back a year because the machine is running so well and giving scientific results, researchers say.
CERN Press Office
From CERN, a complete introduction to the world's largest particle physics laboratory
CERN accelerator to run another year
by Staff Writers Geneva, Switzerland (UPI) Jan 31, 2011 The closure of Europe's Large Hadron Collider has been pushed back a year because the machine is running so well and giving scientific results, researchers say.
CERN Courier
International journal of high-energy physics, published by the Institute of Physics (october 1998-present)
CERN announces LHC to run in 2012
CERN today announced that the LHC will run through to the end of 2012 with a short technical stop at the end of 2011. The beam energy for 2011 will be 3.5 TeV.
Her book Lifestorm on the Oakland Hills fire is available on Amazon She is an executive and personal coach as well offering phone and in person coaching For our first meeting in 2009 many of our NCCMG members gathered at the Compuware Corporation site in Pleasanton to hear Michelson Award winner of 2008 Neil Gunther Performance
http://www.cmg.org/measureit/issues/mit56/m_56_8.html
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