Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem chemischen Element Calcium, zum KDE-Programm siehe Kalzium (KDE). Eigenschaften                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Ar 4s2 20 Ca Periodensystem Allgemein Name, Symbol, Ordnungszahl Calcium, Ca, 20 Serie Erdalkalimetalle Gruppe, Periode, Block 2, 4, s Aussehen silbrig weiß CAS-Nummer 7440-70-2 Massenanteil an der Erdhülle 3,39 %[1] Atomar [2] Atommasse 40,078 u Atomradius (berechnet) 180 (194) pm Kovalenter Radius 176 pm Van-der-Waals-Radius 231[3] pm Elektronenkonfiguration Ar 4s2 Elektronen pro Energieniveau 2, 8, 8, 2 Austrittsarbeit 2,87 eV [4] 1. Ionisierungsenergie 589,8 kJ/mol 2. Ionisierungsenergie 1145,4 kJ/mol Physikalisch [2] Aggregatzustand fest Kristallstruktur kubisch flächenzentriert Dichte 1,55 g/cm3 (20 °C)[5] Mohshärte 1,75 Magnetismus paramagnetisch (χm = 1,9 · 10−5)[6] Schmelzpunkt 1115 K (842 °C) Siedepunkt 1757 K (1484 °C) Molares Volumen 26,20 · 10−6 m3/mol Verdampfungswärme 155 kJ/mol Schmelzwärme 8,54 kJ/mol Schallgeschwindigkeit 3810 m/s bei 293,15 K Spezifische Wärmekapazität 647,3 [1] J/(kg · K) Elektrische Leitfähigkeit 29,4 · 106 A/(V · m) Wärmeleitfähigkeit 200 W/(m · K) Chemisch [2] Oxidationszustände (+1[7][8]) +2 Oxide (Basizität) CaO (stark basisch) Normalpotential −2,84 V (Ca2+ + 2e− → Ca) Elektronegativität 1,00 (Pauling-Skala) Isotope Isotop NH t1/2 ZM ZE MeV ZP 40Ca 96,941 % Stabil 41Ca {syn.} 103.000 a ε 0,421 41K 42Ca 0,647 % Stabil 43Ca 0,135 % Stabil 44Ca 2,086 % Stabil 45Ca {syn.} 162,61 d β- 0,257 45Sc 46Ca 0,004 % Stabil 47Ca {syn.} 4,536 d β- 1,992 47Sc 48Ca 0,187 % > 6 · 1018 a β-β- 4,272 48Ti Weitere Isotope siehe Liste der Isotope NMR-Eigenschaften   Spin γ in rad·T−1·s−1 E fL bei B = 4,7 T in MHz 43Ca 7/2 -1,8 · 107 0,00000868 6,73 Sicherheitshinweise Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. I [9] Leicht- entzündlich (F) R- und S-Sätze R: 15 S: (2)-8-24/25-43 Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Calcium (fachsprachlich) oder Kalzium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Elementares Calcium ist ein glänzendes, silberweißes Metall. In der Umwelt kommt Calcium nur in gebundener Form als Bestandteil von Mineralien vor. Zu diesen Mineralien gehören z. B. Kalkstein (auch als Calcit, Kalkspat oder Marmor), Kreide und Gips. Außerdem ist Calcium ein wesentlicher Bestandteil der Knochen. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Vorkommen 3 Eigenschaften 4 Herstellung 5 Verwendung 6 Nachweis 6.1 Präanalytik 6.2 Analytik 6.3 Interpretation 7 Funktionen im menschlichen Organismus 8 Gesundheitliche Risiken 9 Ernährungsempfehlungen 9.1 Calciumgehalt einiger ausgewählter Lebensmittel 10 Verbindungen 11 Siehe auch 12 Einzelnachweise 13 Weblinks // Elementares Calcium Geschichte Der Name „Calcium“ leitet sich vom lateinischen calx ab. So bezeichneten die Römer Kalkstein, Kreide und daraus hergestellten Mörtel. Elementares Calcium gewann erstmals Humphry Davy 1808 durch Abdampfen des Quecksilbers aus elektrolytisch gewonnenem Calciumamalgam. Vorkommen Calcium ist das fünfthäufigste Element der Erdkruste. Aufgrund seiner chemischen Reaktivität kommt es nur chemisch gebunden natürlich vor. Calciumhaltige Minerale wie Calcit und Gips sind in großen Mengen vorhanden (z. B. bestehen die Alpen vorwiegend aus Kalkstein). Als essentieller Bestandteil der belebten Materie ist es am Aufbau von Blättern, Knochen, Zähnen und Muscheln beteiligt. Neben K+, Na+ spielt Ca2+ eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung in Nervenzellen. Aber auch in anderen Zellen spielen Calcium-Ionen eine wichtige Rolle bei der Signaltransduktion. Eigenschaften teilweise oxidiertes Calcium Calcium ist weicher als Blei, lässt sich aber mit einem Messer nicht schneiden. In der Luft läuft es schnell an. Mit Wasser reagiert es heftig unter Bildung von Calciumhydroxid und Wasserstoff. An der Luft verbrennt es zu Calciumoxid und ein wenig Calciumnitrid. Fein verteiltes Calcium ist selbstentzündlich. Calcium gehört zu den Erdalkalimetallen und liegt in chemischen Verbindungen fast nur in der Oxidationszahl +2 vor. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde jedoch erstmalig ein stabiler, wenn auch extrem wasser- und luftempfindlicher Calcium(I)-Komplex (inverse sandwich) synthetisiert[7], bei dem das Calcium in der bei stabilen Verbindungen bislang unbekannten Oxidationsstufe +1 vorliegt.[8] Herstellung Das Metall wird unter Vakuum durch Reduktion von gebranntem Kalk (Calciumoxid) mit Aluminiumpulver bei 1200 °C (Pidgeon-Prozess) hergestellt. Aluminium hat zwar eine geringere Reaktivität und Enthalpie als Calcium, so dass das Gleichgewicht der Reaktion eigentlich fast völlig auf der linken Seite dieser Gleichung liegt, trotzdem funktioniert dieser Herstellungsprozess, weil das entstehende Calcium bei dieser Temperatur ständig verdampft und so aus dem Gleichgewicht verschwindet. Eine Reinigung erfolgt durch Destillation des Calciums. Verwendung Metallisches Calcium dient als Reduktionsmittel in der Metallurgie zur Herstellung von Metallen wie Thorium, Vanadium, Zirconium, Yttrium und anderen Metallen der seltenen Erden, als Reduktionsmittel in der Stahl- und Aluminiumherstellung, als Legierungszusatz in Aluminium-, Beryllium-, Kupfer-, Blei- und Magnesiumlegierungen. Ausgangsstoff zur Herstellung von Calciumhydrid. Die technische Nutzung des Calciums erfolgt überwiegend in gebundener Form. Kalkstein ist einer der wichtigsten Rohstoffe der heutigen Industrie: Verschlackungsmittel in der Stahlherstellung. Der Verbrauch liegt bei 0,5 Tonnen Kalkstein pro Tonne Stahl Ausgangsstoff zur Herstellung von gebranntem Kalk Kreide als Füllstoff für Kunststoffe, zum Beispiel PVC. Ziel ist die Verbesserung der Steifigkeit und Schlagzähigkeit, sowie eine Verringerung der Schrumpfung. Die ebenfalls stark erhöhte thermische Leitfähigkeit erlaubt höhere Arbeitstakte beim Extrudieren. Feinkörniges Calciumcarbonat dient als Füllstoff von hochwertigem, holzfreiem Papier Calciumsulfat (Gips) wird als Baustoff verwendet. Calciumcarbid dient als Ausgangsstoff für chemische Synthesen und zur Herstellung von Kalkstickstoff-Dünger und früher zur Synthese von Acetylen (Ethin), daher wird Calciumcarbid richtiger als Calciumacetylid bezeichnet. Calciumchlorid dient als Tau- und Trocknungsmittel sowie als Beton-Abbindebeschleuniger. Nachweis Neben der bei Calcium orange-roten Flammenfärbung weist man Calcium-, Strontium- und Barium-Kationen mit Schwefelsäure oder Ammoniumsulfatlösung nach. Bei dieser Nachweisreaktion entstehen weiße, säure-unlösliche Niederschläge. Auch mit Carbonat-, Oxalat-und Dichromat-Anionen können Niederschläge unterschiedlich geringer Löslichkeit erzeugt werden. Deren genauere Untersuchung lässt dann eine Unterscheidung der Erdalkalimetall-Kationen zu (vgl. unter Kationentrenngang und Ammoniumcarbonatgruppe). In der Routineanalytik (Klinische Chemie, Umweltchemie, Wasserchemie) wird Calcium bis in den Spurenbereich mit der Flammenphotometrie quantitativ bestimmt. Die Bestimmungsgrenze liegt bei 100 µg/l.[10] In höheren Konzentrationen ist auch dieTitration mit EDTA gegen Eriochromschwarz T möglich. Zur gravimetrischen Bestimmung von Calcium fällt man dieses mit Oxalat und glüht es bei 600 °C aus, um die Wägeform Calciumcarbonat zu erhalten. Präanalytik Die Calcium-Konzentration wird in der Routine-Labordiagnostik in Blut und Urin bestimmt. Die Calcium-Konzentration im Blut wird oft auch als Serumcalcium oder Plasmacalcium bezeichnet. Calcium ist ein wichtiger Parameter in der Diagnostik des Knochen- und Calciumstoffwechsels. Als Blutprobe kann sowohl Serum als auch heparinisiertes Plasma verwendet werden. Zu beachten ist bei Plasma, dass kein Calcium-bindendes Antikoagulans (wie Citrat oder EDTA) verwendet wird.[11][12] Ein zu langes Stauen der Vene vor der Blutentnahme kann zu falsch erhöhten Werten führen. Analytik Calcium liegt im Blut nur zu etwa 50% in freier, ionisierter Form vor (Ionisiertes Calcium). Der Rest des Calciums ist an Albumin gebunden oder bildet mit Anionen Komplexe. Biologisch relevant und auch vom Körper reguliert ist die freie, ionisierte Form des Calciums. Die totale Calcium-Konzentration (Gesamtcalcium ) im Blut ist von der Albumin-Konzentration abhängig und muss entsprechend korrigiert werden. Alternativ wird direkt die Konzentration des ionisierten Calciums gemessen.[11] Das Gesamtcalcium im Serum wird mittels Absorptionsspektrometrie oder Flammenatomemissionspektrometrie bestimmt.[13] Dabei werden die physikalischen Eigenschaften von Calcium ausgenutzt. Ionisiertes Calcium wird mit ionenselektiven Elektroden bestimmt.[13] Interpretation Die Calciumkonzentration ist im Körper äußerst eng kontrolliert. Eine erhöhte Calciumkonzentration wird als Hyperkalzämie, eine erniedrigte Calciumkonzentration wird als Hypokalzämie bezeichnet. Spezifische Ursachen und Symptome finden sich dort. Messwert Referenzbereich [12] Gesamtcalcium 8,4-10,5 mg/dl 2,2-2,6 mmol/l Ionisiertes Calcium 4,6-5,4 mg/dl 1,15-1,35 mmol/l Die genauen Werte sind abhängig vom Messverfahren, weshalb der vom Labor angegebene Referenzwert ausschlaggebend ist. Bei Kindern liegen die Werte etwas höher als bei Erwachsenen. Funktionen im menschlichen Organismus Calcium ist ein Mengenelement (Definition: Element mit mehr als 50 mg pro kg Körpergewicht) und gehört damit nicht zu den Spurenelementen. Mit einem Körperbestand von 1–1,1 kg ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus. 99 % des im Körper vorkommenden Calciums befinden sich in Knochen und Zähnen – die calciumreiche Verbindung Hydroxylapatit (Ca5(PO4)3(OH)) verleiht ihnen Stabilität und Festigkeit. Gleichzeitig dienen die Knochen als Speicher für Calcium – bei Calciummangel kann ein Teil davon aus den Knochen gelöst und für andere Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Die Knochenentkalkung, Osteoporose, kommt vor allem bei älteren Menschen vor. Innerhalb der Zellen ist Calcium an der Erregung von Muskeln und Nerven, dem Glykogen-Stoffwechsel, der Zellteilung sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt. Wie erstmals Setsuro Ebashi nachwies, führt erst der Einstrom von Calcium-Ionen in die Muskelzellen zu einer Kontraktion der Muskulatur. Außerhalb der Zellen ist Calcium an der Blutgerinnung und der Aufrechterhaltung der Zellmembranen beteiligt. Im Blut muss ständig eine Konzentration von 2,1–2,6 mmol/l Calcium gegeben sein. Sie wird durch die Hormone Calcitriol, Calcitonin und Parathormon reguliert. Nur 0,1 % des im Körper vorhandenen Calciums findet sich im Extrazellularraum, davon ist 30–55 % an Proteine gebunden, 5–15 % liegt in Form von Komplexen vor (z. B. Calciumhydrogencarbonat, Calciumcitrat, Calciumsulfat, Calciumphosphat oder Calciumlactat). Nur ca. 50 % des extrazellulären Calciums liegt in frei ionisierter und damit in biologisch aktiver Form vor.[14] Zur Prävention der Osteoporose trägt eine vermehrte Calcium-Aufnahme von etwa 1 g/Tag bei (Basistherapie DVO). Calcium ist ein wichtiger Parameter in der Diagnostik des Knochen- und Calciumstoffwechsels (siehe auch Kalzium (Labormedizin)). Ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut wird als Hyperkalzämie bezeichnet, ein zu niedriger Calcium-Spiegel als Hypokalzämie. Gesundheitliche Risiken Bei hohen Calciummengen in der Ernährung steigt das Risiko eines aggressiven Prostatakarzinoms etwa um den Faktor 2,5. In einer prospektiven Kohorten-Studie mit 47.750 Männern an der Harvard School of Medicine hatte ein hoher Calciumverzehr zwar keinen Einfluss auf den lokalisierten Prostatakrebs, dafür aber auf den fortgeschrittenen und tödlich verlaufenden Prostatakrebs sowie Prostatakrebs mit Gleason >/=7.[15] Verglichen mit Männern mit einem Calciumverzehr von 500-749 mg/d hatten Männer mit einem Calciumverzehr von 1500-1999 mg/d eine relatives Risiko von 1.87 (95 % CI, 1.17-3.01) und Männer mit einem Calciumverzehr über 2.000 mg/d sogar ein relatives Risiko von 2.43 (95 % CI, 1.32-4.48). Die Studienleiter gehen davon aus, dass Calciummengen über 1500 mg/d die Zelldifferenzierung senken und so das Risiko eines aggressiven, wenig differenzierten Prostatakarzinoms erhöhen. In einer anderen Studie hatten Männer mit hohen Serumcalciumwerte ein 2,5-fach erhöhtes Risiko eines tödlich verlaufenden Prostatakarzinoms.[16] Calciumpräparate ohne Vitamin D erhöhen offenbar auch das Risiko eines Herzinfarkts: Wissenschaftler um Ian Reid von der neuseeländischen University of Auckland publizierten 2010 im British Medical Journal in einer umfassenden Meta-Analyse, dass Calcium-Präparate das Herzinfarktrisiko um 30 % steigern. Dieser Effekt scheint dosisabhängig ab einer täglichen Verzehrmenge von 800 mg Calcium (als Ergänzungsmittel) ohne Vitamin D aufzutreten. Auch mehr Schlaganfälle und Todesfälle traten in der Calciumgruppe auf.[17] Neueren Studien zufolge könnte das Risiko für Arterienverkalkung mit häufigen und schwerwiegenden Folgen wie Demenz, Herzinfarkt und Schlaganfall infolge eines hohen Anteils an Calcium und Vitamin D in der Nahrung höher sein als lange angenommen.[18] So besteht laut zwei unabhängig voneinander durchgeführten Studien ein Zusammenhang zwischen dem Calcium- und Vitamin-D-Gehalt im Körper und Schädigungen des Hirngewebes im Alter.[19] Besonders bei älteren Menschen oder solchen mit Nierenschäden könnte die Gefahr bestehen, dass sich aufgenommenes Calcium schädlich auswirkt.[20] Ernährungsempfehlungen Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. Risikogruppen für eine unzureichende Calciumzufuhr sind junge Frauen, Schwangere, Stillende und Senioren. Die empfohlene Tageszufuhr für Erwachsene liegt je nach Gesundheitsbehörde zwischen 450 und 1000 mg. Voraussetzung dafür, dass Calcium in größeren Mengen vom Körper aufgenommen werden kann, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3. Durch die gleichzeitige Zufuhr von Oxalsäure, Phytinsäure und Ballaststoffen wird die Calciumaufnahme verringert. Ausgeschieden wird Calcium über den Harn und über den Stuhl, wobei unter anderem eine hohe Zufuhr von Eiweiß, Speisesalz, Kaffee oder Alkohol die Calciumausscheidung erhöht. Vor allem tierisches Eiweiß ist für eine erhöhte Calciumausscheidung verantwortlich. Dies liegt daran, dass das tierische Eiweiß viele Aminosäuren enthält, in denen Schwefel enthalten ist. Der Schwefel bildet im Stoffwechsel Säuren, die eine Entmineralisierung der Knochen auslösen. Empfohlene Calciumzufuhr nach Alter Alter Empfohlene tägliche Zufuhr (mg) Säuglinge unter 4 Monate 220 4 bis 12 Monate 400 Kinder 1 bis 4 Jahre 600 4 bis 7 Jahre 700 7 bis 10 Jahre 900 10 bis 13 Jahre 1100 Jugendliche und Erwachsene 13 bis 19 Jahre 1200 19 bis 50 Jahre 1000 Senioren ab 50 1200 (geringere Resorptionsfähigkeit) Die empfohlene Calciumaufnahme ist in vielen Ländern unterschiedlich, was die Unsicherheit über den tatsächlichen Bedarf widerspiegelt. Hinzu kommt, dass der menschliche Verdauungstrakt die Absorption dem jeweiligen Bedarf und der zur Verfügung stehenden Menge anpasst. So ist es schwierig, die untere Grenze des Calciumbedarfs festzulegen, da diese stark von der Lebens- und Ernährungsweise des jeweiligen Menschen abhängt. So kann es dazu kommen, dass der Mensch von 800 mg aufgenommenen Calciums nur etwa 15 % absorbiert. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass ein durchschnittlicher Erwachsener etwa 30 bis 40 % des aufgenommenen Calciums absorbiert. Bei Säuglingen, bei Schwangeren und bei stillenden Frauen erhöht sich dieser Wert auf bis zu 75 %. Empfohlener Tagesbedarf an Calcium in mg Kinder Jugendliche Erwachsene ÖGN* 600–900 1100–1200 1000 USA 800 1200 800 Kanada 500–700 1000–1100 700–800 GB 600 700 500 Japan 400 900 600 Korea 500–700 800 600 WHO 450 650 450 ÖGN* = Österreichische Gesellschaft für Ernährung Calciumgehalt einiger ausgewählter Lebensmittel Ungefähre Menge in mg an Calcium im jeweiligen Lebensmittel pro 100 g verzehrbaren Anteil Samen Mohn: 2500 Sesam: 800 Mandel, Haselnüsse und Amarant: 200 bis 250 Paranüsse: 170 Gekochte Sojabohnen: 70 Hafermehl und Sonnenblumenkerne: 50 Milchprodukte Käse Hartkäse: 1100 bis 1300 Schnittkäse: 500 bis 1100 Weichkäse: 300 bis 500 Milch: 100 bis 150 Joghurt und Kefir: 100 bis 150 Molke: 70 bis 100 Gemüse Brennnesseln: 360 Grünkohl, Petersilie: 200 bis 250 Brunnenkresse, Löwenzahn und Rucola: 150 bis 200 Chinakohl, Fenchel, Broccoli, Meerrettich: 100 bis 150 Bleichsellerie: 80 Rote Rüben: 20 Früchte Getrocknete Feigen: 250 Vollkornbrot: 50 Mineralwasser : 2 bis 50 Verbindungen Apatit Calciumacetat Calciumbromid Calciumcarbid Calciumcarbonat, Kalkstein, Marmor Calciumcitrat Calciumchlorid Calciumfluorid Calciumgluconat (parentales Calcium) Calciumhydroxid, gelöschter Kalk Calciumlactat Calciumlactatgluconat Calciumnitrat Calciumoxid, gebrannter Kalk Calciumphosphat Calciumpropionat Calciumsilikat Calciumsulfat, Gips Calciumdinatriumethylendiamintetraacetat Siehe auch Calciumkanal Calciumantagonist Calciummangel Einzelnachweise ↑ a b Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente. S. Hirzel, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3. ↑ Die Werte für die Eigenschaften (Infobox) sind, wenn nicht anders angegeben, aus www.webelements.com (Calcium) entnommen. ↑ Manjeera Mantina, Adam C. Chamberlin, Rosendo Valero, Christopher J. Cramer, Donald G. Truhlar: Consistent van der Waals Radii for the Whole Main Group. In: J. Phys. Chem. A. 2009, 113, S. 5806–5812, doi:10.1021/jp8111556. ↑ Ludwig Bergmann, Clemens Schaefer, Rainer Kassing: Lehrbuch der Experimentalphysik, Band 6: Festkörper. 2. Auflage, Walter de Gruyter, 2005, ISBN 978-3-11-017485-4, S. 361. ↑ N. N. Greenwood und A. Earnshaw: Chemie der Elemente, 1. Auflage, 1988, S. 136, ISBN 3-527-26169-9. ↑ Weast, Robert C. (ed. in chief): CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990. Seiten E-129 bis E-145. ISBN 0-8493-0470-9. Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert. ↑ a b Sven Krieck, Helmar Görls, Lian Yu, Markus Reiher, Matthias Westerhausen: Stable "Inverse" Sandwich Complex with Unprecedented Organocalcium(I): Crystal Structures of [(thf)2Mg(Br)-C6H2-2,4,6-Ph3] and [(thf)3Ca{μ-C6H3-1,3,5-Ph3}Ca(thf)3]. In: Journal of the American Chemical Society. 131, Nr. 8, 4. Februar 2009, S. 2977–2985, doi:10.1021/ja808524y. ↑ a b Stabiler Calcium(I)-Komplex hergestellt (URL: http://www.organische-chemie.ch/chemie/2009mae/calcium.shtm) ↑ Eintrag zu CAS-Nr. 7440-70-2 im European chemical Substances Information System ESIS ↑ K. Cammann (Hrsg.), Instrumentelle Analytische Chemie, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg-Berlin, 2001, S. 4–60. ↑ a b Robertson WG, Marshall RW. Calcium measurements in serum and plasma total and ionized. CRC Crit Rev Clin Lab Sci. 1979; 11: 271–305. ↑ a b Renz H (Hrsg.). Integrative Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin. Pathophysiologie, Pathobiochemie, Hämatologie. Walter de Gruyter 2003. ISBN 3-11-017367-0 ↑ a b Guder WG und Nolte J (Hrsg.). Das Laborbuch für Klinik und Praxis. 1. Auflage. Elsevier, Urban und Fischer, 2005. ISBN 3-437-23340-8 ↑ Laura M. Calvi and David A. Bushinsky: „When Is It Appropriate to Order an Ionized Calcium?.“ J Am Soc Nephrol Jahr; 19: S. 1257–1260 Abstract ↑ Giovannucci E et al.: A prospective study of calcium intake and incident and fatal prostate cancer. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. (2006) 15: 203-10. PMID: 16492906 ↑ Skinner HG, Schwartz GG: Serum calcium and incident and fatal prostate cancer in the National Health and Nutrition Examination Survey. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. (2008) 17: 2302-5. PMID 18768497 ↑ Bolland MJ et al.: Effect of calcium supplements on risk of myocardial infarction and cardiovascular events: meta-analysis. British Medical Journal (2010) Jul 29;341:c3691. PMID: 20671013 ↑ http://www.beatrice-sonhueter.de/fileadmin/pdf/Pressetext-Gefaehrliches-Calcium.pdf ↑ http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/ernaehrung_aid_55130.html ↑ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/743665/ Weblinks  Commons: Calcium – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien  Wiktionary: Calcium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen  Wikibooks: Praktikum Anorganische Chemie/ Calcium – Lern- und Lehrmaterialien EnvironmentalChemistry.com – Calcium Heilmittel Calcium bei Phytodoc Calcium Calculator – Ein Tool zur Berechnung der eingenommenen Menge Kalzium (engl.) Laborlexikon: Calcium Periodensystem der Elemente H He Li Be B C N O F Ne Na Mg Al Si P S Cl Ar K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr Rb Sr Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe Cs Ba La Ce Pr Nd Pm Sm Eu Gd Tb Dy Ho Er Tm Yb Lu Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po At Rn Fr Ra Ac Th Pa U Np Pu Am Cm Bk Cf Es Fm Md No Lr Rf Db Sg Bh Hs Mt Ds Rg Cn Uut Uuq Uup Uuh Uus Uuo Alkalimetalle Erdalkalimetalle Lanthanoide Actinoide Übergangsmetalle Metalle Halbmetalle Nichtmetalle Halogene Edelgase   Gerinnungsfaktoren I Fibrinogen | II Prothrombin | III Thromboplastin | IV Calcium | V Proaccelerin | VI Nicht vergeben | VII Proconvertin VIII Antihämophiles Globulin A | IX Christmas-Faktor | X Stuart-Prower-Faktor | XI PTA (Plasma Thromboplastin Antecedent) XII Hageman-Faktor | XIII Fibrinstabilisierender Faktor Weitere Gerinnungsfaktoren: Präkallikrein | Hochmolekulares Kininogen


Latest on calcium, vitamin D needs

The new daily recommendations for calcium and vitamin D, issued in November by the Institute of Medicine, have left many people wondering whether they are getting enough, or perhaps too much, in their diets and supplements.

Calcium source Getting enough calcium to keep bones from thinning throughout a person s life may be made more difficult if that person has lactose intolerance or another reason such as a tendency toward
http://adam.about.com/encyclopedia/Calcium-source.htm

Dietary Supplement Fact Sheet: Calcium

Calcium is required for vascular contraction and vasodilation, muscle function, nerve ... Serum calcium is very tightly regulated and does not fluctuate with ...



Calcium + vit D for breakfast show weight management potential

According to findings published in Clinical Nutrition , a breakfast containing over 500 milligrams of calcium and 8.7 micrograms of vitamin D was associated with significantly increased fat and energy burning over 24 hours, compared to a breakfast containing 250 milligrams of the mineral and 0.3 micrograms of vitamin D.

Calcium and bones Calcium is one of the most important minerals for the growth maintenance and reproduction of the human body Bones like other tissues in the body are continually being re formed and
http://adam.about.com/encyclopedia/Calcium-and-bones_1.htm

calcium: Definition from Answers.com

calcium n. ( Symbol Ca ) A silvery, moderately hard metallic element that constitutes approximately 3 percent of the earth's crust and is a basic



Calcium flow disruptions linked to heart failure

Excessive release of calcium inside cardiac muscle can cause sudden cardiac death in heart failure patients. New research has revealed how this could happen, opening up new possibilities for combating heart disease.

is a study of the relationships between dairy and calcium intake and body fat in postmenopausal women Therefore there are only TWO main requirements for you to qualify to participate
http://ac.marywood.edu/krevans/www

Calcium

Calcium also helps the heart, nerves, muscles, and other body systems work properly. It is probably best known for its effects in preventing osteoporosis. ...



Train derails near Grant

A train carrying calcium chloride derailed Tuesday morning near M-37 north of 128th Street in Newaygo County.

Der Name Calcium stammt vom lateinischen Wort calx fr Kalk einer hufig vorkommenden Calciumverbindung Calcium gehrt zu den 5 hufigsten Elementen die in der Natur vorkommen Wichtige
http://www.phytodoc.de/informationen/heilpflanze/calcium/einleitung

Calcium and Your Child

Milk and other calcium-rich foods help build strong, healthy bones. But more than 85% of girls and 60% of boys don't get enough calcium each day.



Dienstag, 01. Februar | 11:55 Uhr

DGAP-News: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG / Key word(s): Mergers & Acquisitions SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: SKW Metallurgie Group completes takeover of Swedish calcium carbide plant 01.02.2011 / 11:11 =-------------------------------------------------------------------- Press Release SKW Metallurgie Group completes takeover of Swedish calcium carbide plant * Vertical integration secures ...

Milk contains Calcium it is a chemical element that has a symbol ca and atomic number 20 Calcium is a soft grey alkaline earth metal it is almost the most common metal in animals Calcium is not naturally foundin its elemental state
http://www.flickr.com/photos/10530669@N07/963628548/

Calcium - Medpedia

Calcium, the most abundant mineral in the human body, has several important functions. More than 99% of total body calcium is stored in the bones ...



Extra calcium, vitamin D no bone booster for men

NEW YORK (Reuters Health) - Taking extra vitamin D and calcium doesn't seem to prevent bone-thinning in older men, according to Australian researchers.


http://www.xyberpet.com/body.htm

WHFoods: calcium

Calcium is best known for its role in maintaining the strength and density of bones. ... Calcium also plays a role in many physiological activities not ...



IOM Endorses Vitamin D, Calcium Only for Bone Health, Dispels Deficiency Claims [Medical News & Perspectives]

If widespread deficiency of vitamin D is a “silent epidemic” plaguing North America, as some researchers have warned, then a recent Institute of Medicine (IOM) report has just restored us to good health.

Iron and iron oxide deposition is characterized by discontinuous amorphous rust colored or blackened areas or spots on bone surfaces It should not be confused with carbonization from
http://www.wku.edu/~darlene.applegate/forensic/lab8/lab8.html

Calcium

Calcium is a mineral your body needs to help build strong bones and healthy teeth. Low-fat and fat-free milk and dairy products are especially good sources of calcium. ...



It may be all right to cut back on calcium and vitamin D

New daily recommendations confuse many people.


http://www.vegparadise.com/calcium.html

Better bones — calcium isn't enough

Women to Women offers a balanced approach to calcium intake and bone health, including why dairy foods and calcium supplements alone are not enough, and how key ...



Calcium plus vitamin D shows bone boosting benefits for teenage girls

Australian researchers report that a supplement containing 800 mg of calcium and 400 IU of vitamin D 3 produced significant increases in the bone density and strength of peripubertal female identical twins, compared with placebo.

Lading av kalsium kalsium blybatterier IMG http baatplassen no img1 3264 lead calcium calcium gif Lading av agm batterier
http://baatplassen.no/i/index.php?showtopic=146

CALCIUMinfo.com

Features basic and in-depth articles, a calculator to help determine daily calcium intake, and information for kids.



DGAP-News: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: SKW Metallurgie Group completes takeover of Swedish calcium carbide plant

DGAP-News: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG / Key word(s): Mergers &AcquisitionsSKW Stahl-Metallurgie Holding AG: SKW Metallurgie Group completestakeover of Swedish calcium carbide plant01.02.2011 / 11:11Press Release SKW Metallurgie Group …


http://www.geocaching.com/reviews/hotels-in-calcium,ny,us