Abfluss
Altmühlüberleiter
Aquädukt
Bach (Gewässer)
Bode (Saale)
Bodensee
Düker
Donau
Donauquelle
Donauversickerung
Einzugsgebiet (Hydrologie)
Elbe
Endorheisches Becken
Europäische Wasserscheide
Flachland
Fließgewässer
Fluss
Flussgebietsmodell
Flussordnungszahl
Flusssystem
Gebirge
Gelände (Kartografie)
Geologisch
Gletscher
Grundwasser
Harz (Mittelgebirge)
Hierarchie
Hochgebirge
Kammlinie
Kanal (Wasserbau)
Kar (Talform)
Nebenfluss
Neckar
Niederschlag
Oberflächenabfluss
Oberlauf
Pegel (Wasserstandsmessung)
Quellgebiet
Rhein
Rhein-Main-Donau-Kanal
Saale
Schifffahrt
Schiffshebewerk
Schleuse
Schwarzwald
Speicherkraftwerk
Strom (Gewässer)
Tal
Tunnel
UNESCO
Vorfluter
Wasserbilanz
Wasserleitung
Wasserscheide
Wasserwirtschaft
Wolga
World Meteorological Organization
Wutach
Altmühlüberleiter
Aquädukt
Bach (Gewässer)
Bode (Saale)
Bodensee
Düker
Donau
Donauquelle
Donauversickerung
Einzugsgebiet (Hydrologie)
Elbe
Endorheisches Becken
Europäische Wasserscheide
Flachland
Fließgewässer
Fluss
Flussgebietsmodell
Flussordnungszahl
Flusssystem
Gebirge
Gelände (Kartografie)
Geologisch
Gletscher
Grundwasser
Harz (Mittelgebirge)
Hierarchie
Hochgebirge
Kammlinie
Kanal (Wasserbau)
Kar (Talform)
Nebenfluss
Neckar
Niederschlag
Oberflächenabfluss
Oberlauf
Pegel (Wasserstandsmessung)
Quellgebiet
Rhein
Rhein-Main-Donau-Kanal
Saale
Schifffahrt
Schiffshebewerk
Schleuse
Schwarzwald
Speicherkraftwerk
Strom (Gewässer)
Tal
Tunnel
UNESCO
Vorfluter
Wasserbilanz
Wasserleitung
Wasserscheide
Wasserwirtschaft
Wolga
World Meteorological Organization
Wutach
Haupteinzugsgebiete der Erde. Wasserscheide/Einzugsgebietgrenze
Endorheisches Becken
Das Einzugsgebiet, oder Entwässerungsgebiet, bei Fließgewässern auch Flussgebiet, bei Strömen Stromgebiet ist jener Bereich, der alle Niederschläge und die daraus entstehenden Abflüsse in ein Gewässersystem ableitet und es damit speist.
Inhaltsverzeichnis
1 Definitionen
2 Beispiele: Harz/Elbe und Donau/Rhein
3 Wasserscheiden, Kanäle und Kraftwerke
4 Siehe auch
5 Weblinks
6 Einzelnachweise
Bearbeiten Definitionen
Das Einzugsgebiet (engl. drainage basin, drainage area, catchment area, river basin) ist ein „Gebiet mit einem gemeinsamen Ausfluss für Oberflächenabfluss.“[1], einschließlich der Grundwässer. Der Ausfluss des Entwässerungsgebietes ist dessen Vorfluter. Die Umrahmung eines Einzugsgebietes ist die Wasserscheide, sodass sich das Einzugsgebiet auch definieren lässt als „Areal, das – mit Ausnahme eines Punktes – vollständig von Wasserscheiden umgrenzt ist“. Die auf die Ebene projizierte Fläche des Einzugsgebietes heißt Einzugsgebietsfläche.
Das Gebiet wird vor allem durch die topographischen und geologischen Verhältnisse bestimmt. Die Wasserbilanz eines Einzugsgebiets schließt ober- und unterirdische Abflüsse ein. Letztere können jedoch auch in ein anderes Tal gelangen und damit dem Grundwasser eines anderen Einzugsgebietes zuströmen.
Einzugsgebiete beziehen sich immer auf einen bestimmten Punkt, in der Regel einen Pegel (sollte keine Pegelstelle vorhanden sein, wird der Bezugspunkt dagegen Gebietsauslass genannt). Das Einzugsgebiet eines kleinen Fließgewässers bezieht sich somit meist auf den Punkt, an dem das Gewässer in ein Gewässer höherer Ordnung mündet.
Die Quell- und Einzugsgebiete von Bächen und kleineren Flüssen sind immer auch Teil eines größeren Einzugsgebietes – nämlich von jenem Gewässer, in das sie münden. Fließt ein Bach direkt ins Meer, gehört er zu dessen sehr viel größerem Einzugsgebiet (siehe auch Ordnung der Gewässer, bzw. Nebenfluss). In höher gelegenen Gebieten eines Hochgebirges stellen hingegen die Kare und Gletscher den Beginn der Einzugsgebiete dar.
Bearbeiten Beispiele: Harz/Elbe und Donau/Rhein
Europäische Flusseinzugsgebiete und Hauptwasserscheiden
Im Sinne der Gewässer-Hierarchie hat beispielsweise im Mittelgebirge des Harzes jeder Quellfluss der Bode ein bestimmtes Einzugsgebiet, das Bestandteil des Einzugsgebietes der Bode ist. Deren Sammelbecken ist wiederum ein Teil des Einzugsgebietes der Saale, jenes der Saale gehört zum Einzugsgebiet der Elbe. Letzteres beträgt bereits 148.000 km² und speist sich aus einigen tausend Quellbächen. Jenes der Wolga ist allerdings neunmal größer und umfasst 13 % der Fläche Europas.
Die Donau hat einen Einzugsbereich von 817.000 km², was jenen des Rheins (185.000 km²) um das 4-fache übertrifft. Im Schwarzwald bahnt sich jedoch ein Abtausch von etwa 2.000 km² an: der steile Oberlauf der Wutach, die vor etwa 50.000 Jahren noch zur Donau floss, erodiert rückwärts zu den Donauquellen, und von Norden her tun die Quellflüsse des Neckars ähnliches.
Durch den künstlich angelegten Altmühlüberleiter wird Wasser aus dem Einzugsgebiet der Donau in das Einzugsgebiet des Rheins übergeleitet. Eine weitere – allerdings verborgene – Besonderheit findet sich im Bereich der so genannten Donauversickerung. Dort fließt ein erheblicher Teil des Donauwassers unterirdisch dem Bodensee und damit dem Rhein zu und überwindet somit auch die Europäische Wasserscheide.
Bearbeiten Wasserscheiden, Kanäle und Kraftwerke
Die Einzugsgebiete verschiedener, nicht ineinander mündender Gewässer sind durch Wasserscheiden getrennt, welche meistens entlang der Kammlinien des Geländes verlaufen. Mancherorts können diese aber durch geologische Besonderheiten deutlich vom Verlauf der Geländeoberfläche abweichen.
Im Flachland kann man für Zwecke der Schifffahrt die Einzugsgebiete auch mit Hilfe von Kanälen überwinden, wobei man wegen der Höhenunterschiede in der Regel nicht ohne Schleusen oder Schiffshebewerke auskommt. Aufgrund derartiger Bauwerke gibt es auch Kanalsysteme, die große Höhendifferenzen überwinden, etwa den Rhein-Main-Donau-Kanal.
Während bei solchen Verkehrswegen netto nur wenig Wassertausch stattfindet, ist er bei vielen Projekten im Gebirge das Hauptanliegen. Solche Überleitungen finden bei Speicherkraftwerken und für Zwecke der Wasserwirtschaft statt. Die oft steilen, natürlichen Grenzen der Einzugsgebiete können durch tunnelartige Stollen mit Pumpstationen überwunden werden, doch auch mit freiliegenden Leitungen, und manchmal bis heute mit römischen Aquädukten. Lokal begrenzte Höhenunterschiede und Talquerungen lassen sich mit Dükern bewältigen.
Bearbeiten Siehe auch
Flussgebietsmodell
Bearbeiten Weblinks
Commons: Einzugsgebiete – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
"Was ist ein Bach- und Flusseinzugsgebiet" - Schüler- und Lehrerangebot des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Eintrag DE 0360 Einzugsgebiet, Entwässerungsgebiet, Flußgebiet. In: Pierre Hubert: Internationales Hydrologisches Glossar. Ecole des Mines de Paris, abgerufen am 21. Januar 2009 (dt., engl., fr., ua., nach UNESCO-OMM (Hrsg.): Glossaire international d'hydrologie, en quatre langues (Anglais, Espagnol, Français, Russe). 2 Auflage. Paris/Genf 1992.).
Einzugsgebiet (Hydrologie)
Haupteinzugsgebiete der Erde. Wasserscheide/Einzugsgebietgre
Frame-Index-DE-HY
deterministische Hydrologie. diffuser Grundwasseraustritt. Direktabfluß. direkter ... Hydrologie der ariden Zonen. Hydrologie des oberirdischen Wassers. hydrologische ...
Babylon 9 Translation Software and Dictionary Tool
Einzugsgebiet (Hydrologie) Das Einzugsgebiet, oder Entwässerungsgebiet, bei Fließgewässern auch Flussgebiet, bei Strömen Stromgebiet ist jener ...
Hydrologie im Einzugsgebiet der Weser
Hydrologie. Wasserqualität. Gewässerstruktur. Grundwasser. Fischfauna ... Hydrologie im Einzugsgebiet der Weser. Das Abflussgeschehen in der Flussgebietseinheit ...
FreiDok - Up to date hydrological modeling in arid and semi ...
Extreme events, such as severe storms, floods, and droughts are the main features ... Modellierung , Faria-Einzugsgebiet , Abfluss , Hydrologie , Management. Freie Schlagwörter ...
Einzugsgebiet (Hydrologie):
Einzugsgebiet (Hydrologie) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Haupteinzugsgebiete der Erde.
IGB: Ökohydrologie: Gunnar Nützmann
Wasserhaushaltsuntersuchungen im Einzugsgebiet des Lietzengrabens, ... Hydrologie der hyporheischen Zone, Oberflächenwasser - Grundwasser Interaktion, ...
Institut für Hydrologie, Uni Freiburg; Hydrologische ...
Einzugsgebiet Freiburger Schriften zur Hydrologie, Band 10, 201 pages. ... separation in a mountainous catchment Freiburger Schriften zur Hydrologie, Band 13, 212-221. ...
LEO Forum
das Wassereinzugsgebiet [Hydrologie] Kommentar. Die Bedeutung als Wasserscheide scheint ... wird definitv nur die Bedeutung "Einzugsgebiet" verwendet. ...
