Alessandro Cagliostro
Alexander VI.
Antoninus Pius
Arcadius
Augustusmausoleum
Aurelian
Aurelianische Mauer
Beton
Bonifatius IV.
Bronze
Campus Martius
Caracalla
Clemens VII. (Papst)
Clemens VIII. (Papst)
Commodus
Dan Brown
Donato Bramante
Engelsbrücke
Engelsburg
Engelsburg (Begriffsklärung)
Erzengel
Erzengel Michael
Etrusker
Faustina die Ältere
Galileo Galilei
Gefängnis
Giordano Bruno
Giuliano da Sangallo
Giulio Romano
Goten
Grabmal der Caecilia Metella
Gregor I. (Papst)
Gregor VII.
Hadrian (Kaiser)
Hadrianeum
Heinrich IV. (HRR)
Honorius (Kaiser)
Illuminatenorden
Illuminati (Buch)
Inquisition
Kapelle (Kirchenbau)
Karl V. (HRR)
Leo X.
Lucius Verus
Mark Aurel
Marmor
Mausoleum
Museum
Napoleon Bonaparte
Nikolaus III. (Papst)
Nikolaus V. (Papst)
Oper
Opus caementitium
Papst
Passetto di Borgo
Paul III.
Peperin
Perino del Vaga
Pest
Peter Anton von Verschaffelt
Pius VII.
Puccini
Quadriga
Römischer Travertin
Raffael
Rampe
Rom
Sacco di Roma
Septimius Severus
Sixtus V.
Stilicho
Tempel
Tivoli (Latium)
Tosca
Totila
Vatikanstadt
Via Appia Antica
Vibia Sabina
Zitadelle
Zypressen
Alexander VI.
Antoninus Pius
Arcadius
Augustusmausoleum
Aurelian
Aurelianische Mauer
Beton
Bonifatius IV.
Bronze
Campus Martius
Caracalla
Clemens VII. (Papst)
Clemens VIII. (Papst)
Commodus
Dan Brown
Donato Bramante
Engelsbrücke
Engelsburg
Engelsburg (Begriffsklärung)
Erzengel
Erzengel Michael
Etrusker
Faustina die Ältere
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Giordano Bruno
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Grabmal der Caecilia Metella
Gregor I. (Papst)
Gregor VII.
Hadrian (Kaiser)
Hadrianeum
Heinrich IV. (HRR)
Honorius (Kaiser)
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Illuminati (Buch)
Inquisition
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Karl V. (HRR)
Leo X.
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Mark Aurel
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Mausoleum
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Napoleon Bonaparte
Nikolaus III. (Papst)
Nikolaus V. (Papst)
Oper
Opus caementitium
Papst
Passetto di Borgo
Paul III.
Peperin
Perino del Vaga
Pest
Peter Anton von Verschaffelt
Pius VII.
Puccini
Quadriga
Römischer Travertin
Raffael
Rampe
Rom
Sacco di Roma
Septimius Severus
Sixtus V.
Stilicho
Tempel
Tivoli (Latium)
Tosca
Totila
Vatikanstadt
Via Appia Antica
Vibia Sabina
Zitadelle
Zypressen
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Engelsburg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Die Engelsburg bei Nacht von der Engelsbrücke aus
Die Engelsburg (italienisch Castel Sant’Angelo oder Mausoleo di Adriano) in Rom wurde ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian (76–138) und seine Nachfolger errichtet und später von verschiedenen Päpsten zur Burg umgebaut.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
1.1 Fluchtburg und Gefängnis der Päpste
1.2 Herkunft des Namens
2 Architektur und Innenausstattung
3 Sonstiges
4 Literatur
5 Siehe auch
6 Weblinks
Bearbeiten Geschichte
Die Engelsburg war ursprünglich das Mausoleum Hadrians.
Der Bau wurde noch zu Lebzeiten Hadrians unter der Leitung des Architekten Demetrianus begonnen und im Jahr 139 unter Antoninus Pius beendet. Vorangegangen war der Bau der heutigen Engelsbrücke als Pons Aelius Hadrianus im Jahre 133. Die Engelsburg war als Mausoleum für den Kaiser gedacht. Das Grabmal war in der Spätantike unter dem Namen Hadrianeum bekannt. Heute wird die Bezeichnung Hadrianeum für den Tempel des Hadrian an der Piazza di Pietra verwendet.
Im Mausoleum des Hadrian wurden folgende Persönlichkeiten beigesetzt:
Kaiser Hadrian selbst und seine Frau Sabina
Kaiser Antoninus Pius und seine Frau Faustina
Kaiser Lucius Verus
Kaiser Mark Aurel
Kaiser Commodus
Kaiser Septimius Severus und
Kaiser Marcus Aurelius Antoninus Bassianus, besser bekannt als Caracalla.
Das Grabmal hatte die Form eines flachen Zylinders (64 m Durchmesser, 20 m hoch) aus Peperin (Vulkangestein) und opus caementitium (römischer Beton), bedeckt mit Römischem Travertin, einem Kalkstein aus Tivoli, der auf einem mit Marmor verkleideten quadratischen Sockel (je nach Angabe 84–89 m Seitenlänge, 10–15 m hoch) errichtet wurde. Die Oberseite des Zylinders war vermutlich als ein Garten mit Zypressen gestaltet. In der Mitte stand wahrscheinlich ein kleiner runder Tempel. An der Spitze stand eine Quadriga, die Hadrian als Sonnengott zeigte. Es gibt aber auch andere Rekonstruktionen, die von einem hohen Kegel aus Stein statt Garten und Tempel ausgehen.
In der Mitte des Mausoleums befand sich die Grabkammer, über der folgende von ihm selbst verfasste Inschrift angebracht war:
ANIMULA VAGULA BLANDULA
HOSPES COMESQUE CORPORIS
QUAE NUNC ABIBIS IN LOCA
PALLIDULA RIGIDA NUDULA
NEC UT SOLES DABIS IOCOS.
Kleine Seele, schweifende, zärtliche,
Gast und Gefährtin des Leibs,
Die du nun entschwinden wirst dahin,
Wo es bleich ist, starr und bloß,
Und nicht wie gewohnt mehr scherzen wirst...
Grabkammer
Grabkammer
Blick von oben zur Grabkammer
Der architektonische Stil mag ungewöhnlich erscheinen, aber es gab damals ähnliche Bauten, wie das Mausoleum des Kaisers Augustus auf dem Marsfeld, von dem heute nur mehr eine Ruine übrig ist, oder das Grabmal der Caecilia Metella an der Via Appia Antica. Der Stil geht auf die noch viel älteren Grabbauten der Etrusker zurück.
Als die Stadtmauer von Kaiser Aurelian (die Aurelianische Mauer) unter den Kaisern Honorius (395–423) und Arcadius (395–408) vom Magister militum (Heermeister) Stilicho verstärkt wurde, integrierte man das solide gebaute Mausoleum als Zitadelle in die Befestigungen.
Im 6. Jahrhundert erkannte der Gotenkönig Totila die Bedeutung der Burg zur Kontrolle der Stadt und baute sie als Stützpunkt aus.
Im 15. Jahrhundert wurde die Engelsburg zur Festung unter den Päpsten Alexander VI. und Nikolaus V. umgebaut. Zugleich richteten sich die Päpste prächtig ausgestattete Wohnungen ein, wobei die Sala Paolina aus dem 16. Jahrhundert zum schönsten Papstgemach zählt, das heute noch zu besichtigen ist. Alexander VI. errichtete die vier Bastionen und die päpstlichen Gemächer. Sixtus V. richtete die Schatzkammer ein, in der sich auch ein Teil des Geheimarchivs befand.
Die Engelsburg diente in späteren Jahren auch als Gefängnis der Inquisition. Giordano Bruno, Galileo Galilei und Alessandro Cagliostro waren beispielsweise berühmte Gefangene der Engelsburg.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts vernachlässigten die Päpste den Ort, bis die Burg im 19. Jahrhundert von den Soldaten der französischen Republik beschlagnahmt wurde. Im Jahre 1870 ging die Befestigung in den Besitz des italienischen Staates über und diente als Festung und Gefängnis. Die Säle wurden zum Teil als Museum eingerichtet und die Burg wurde dem Publikum zugänglich gemacht. Im 20. Jahrhundert wurde sie restauriert.
Bearbeiten Fluchtburg und Gefängnis der Päpste
Ab dem 10. Jahrhundert war die Engelsburg im Besitz der Päpste und diente als Zuflucht. 1084 verschanzte sich hier Papst Gregor VII. vor Kaiser Heinrich IV.. Der 1277 unter Papst Nikolaus III. erbaute etwa 800 m lange Gang (Passetto di Borgo) oder Corridoio di Borgo ist ein oberirdischer, in der Mauer integrierter Verbindungsgang zum Palazzo Vaticano in der Vatikanstadt. Während der großen Plünderung Roms (der „Sacco di Roma“) durch die Truppen von Kaiser Karl V. im Jahr 1527 diente er Papst Klemens VII. als Fluchtweg vor den Soldaten des Kaisers. Danach verschanzte er sich in der Burg für einen Monat. Ebenso floh Pius VII. vor Napoleon Bonaparte.
Bearbeiten Herkunft des Namens
Der Erzengel Michael auf der Engelsburg
Den heutigen Namen erhielt die Anlage im Jahr 590, als in Rom die Pest wütete. Papst Gregor I. der Große soll über dem Grabmal die Erscheinung des Erzengels Michael gesehen haben, der ihm das Ende der Pest verkündete, indem er das Schwert des göttlichen Zorns in die Scheide steckte. Da die Pest wirklich zu Ende ging, erinnert heute noch die Statue des Engels auf der Spitze des Gebäudes an diese Episode. Von 1577–1753 stand dort oben ein von Guglielmo della Porta geschaffener Engel aus Marmor, der heute im Innenhof, dem Cortile dell’Angelo zu sehen ist. Dieser wurde dann durch die heutige, von Peter Anton von Verschaffelt entworfene Figur aus Bronze ersetzt. Außerdem wurde dem Erzengel eine um 610 von Papst Bonifatius IV. eingebaute Kapelle gewidmet.
Bearbeiten Architektur und Innenausstattung
Antike Rampe zur Grabkammer
Insgesamt lässt sich das Bauwerk in seiner heutigen Gestalt in fünf Ebenen einteilen. Von der untersten Ebene führt eine 122 m lange Rampe spiralförmig aufwärts. In der zweiten Ebene gibt es das Gefängnis und Lagerräume für Weizen und Öl. Die dritte Etage ist die militärische mit zwei Innenhöfen. Vom Cortile dell’Angelo aus gelangt man in die päpstlichen Gemächer und ins Museum. Die wichtigste Ebene ist die vierte. Hier findet man das Papstappartement, eine Raumfolge mit manieristischen Fresken von Perino del Vaga, Giulio Romano und anderen Künstlern aus der Schule Raffaels sowie die Säle Pauls III., Clemens VII., Clemens VIII. und Leos X. Auch die Loggien von Giuliano da Sangallo und Donato Bramante sowie die Sala del Tesoro (Schatzkammer) sind hier zu sehen. Ganz oben kommt man schließlich auf die Terrasse, wo neben dem Bronzeengel die sogenannte Armsünderglocke (Campana della Misericordia) zu sehen ist, die an die Vergänglichkeit des Schönen und die Grausamkeit der Welt erinnert.
Im Museum (Museo di Castel Sant’Angelo) werden seit 1901 in 58 Sälen neben der Geschichte des Bauwerks auch Waffen, Möbel und Gebrauchsgegenstände gezeigt.
Saal des Apoll
Saal des Apoll
Perseussaal
Decke in der Loggia
Decke in der Loggia
Verbindungsgang zwischen Terrasse und Bibliothek
Decke der Bibliothek
Raum mit Schatztruhen
Bearbeiten Sonstiges
Die Engelsburg und die Engelsbrücke
Engelsburg in der Nacht
Die Engelsburg heute (nach Osten gesehen)
In der Oper Tosca von Puccini begeht die Protagonistin Selbstmord, indem sie sich von der Engelsburg stürzt, was dem Bauwerk im frühen 20. Jahrhundert zu neuer Bekanntheit verhalf. Im Roman Illuminati (2000) von Dan Brown traf sich in der Engelsburg einst die Geheimgesellschaft der Illuminati, hier versteckte sich auch der Attentäter. Die Engelsburg gilt als Vorfestungsburg des Vatikans.
Bearbeiten Literatur
Heinz-Joachim Fischer: „Rom. Zweieinhalb Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur der Ewigen Stadt“, DuMont, Köln 2001, S. 351–352. ISBN 3-7701-5607-2
Anton Henze: „Kunstführer Rom“, Reclam, Stuttgart 1994, S. 88–91. ISBN 3-15-010402-5
Tina Squadrilli: „Castel Sant’Angelo – una storia lunga diciannove secoli“, Newton & Compton, Rom 2000. ISBN 88-8289-462-2
Bearbeiten Siehe auch
Commons: Engelsburg – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary: Engelsburg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Engelsbrücke
Bearbeiten Weblinks
offizielle Seite
Castel S’Angelo, Rome: Virtual panoramas and photo gallery (ita/eng)
http://www.roma2000.it/zmusange.html
http://www.forum-rom.de/2%20roemischer%20spaziergang/2%20sp%20rom%2010.htm
http://www.markaurel.de/mausoleen.htm
http://www.das-forum-romanum.de/engelsburg.htm
Engelsburg und Engelsbrücke in Ansichten und Texten
41.90305555555612.466388888889
Koordinaten: 41° 54′ 11″ N, 12° 27′ 59″ O
ribbon where you can find mosaic portraits medalls of all popes from St Peter up since November 2005 to Benedict XVI Sixth Day Friday Angel s Fort S Sabina Aventinum Quirinal Castel S Angelo Angel s Fort Connected with the Vatican by a papal escape route directly at the Tiber river the former mausoleum of emperor Hadrian is located from the city s bishops
http://www.apostolische-nachfolge.de/roman_days.htm
Engelsburg
die sich Dir hier gemeinschaftlich einmal vorstellen wollen. Wir erfüllen vielseitig die ... Wir freuen uns darauf Dich bald einmal begrüßen zu dürfen. ...
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Engelsburg Gymnasium
Die Engelsburg ist ein christliches, staatlich anerkanntes Gymnasium in Kassel in Trägerschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel.
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