.NET
ASCII
AUTOSAR
Accessible Rich Internet Applications
AgroXML
Apache XMLBeans
Atom (Format)
Attribut (Objekt)
Auszeichnungssprache
AutomationML
Binärdatei
Borland Delphi
C++
C-Sharp
CAEX
CCXML
CDATA
CIDX
CURIE
C (Programmiersprache)
Cascading Style Sheets
CityGML
Collaborative Design Activity
Compound Document Formats
Computerprogramm
Computersicherheit
Computersystem
Darwin Information Typing Architecture
Dateiformat
Dateinamenserweiterung
Datenaustausch
Digitale Signatur
DocBook
Document Object Model
Document Structure Description
Document Style Semantics and Specification Language
Dokumenttypdefinition
Efficient XML Interchange
Englische Sprache
Entität (Informatik)
Entitäten in Auszeichnungssprachen
Extensible Hypertext Markup Language
Extensible Markup Language
Extensible Messaging and Presence Protocol
Extensible Server Pages
Extensible Stylesheet Language
Formale Grammatik
Formale Semantik#Formale Semantik in der Informatik
Formale Sprache
GPS Exchange Format
Geography Markup Language
Global Positioning System
GraphML
HTML5
Hexadezimal
Hexadezimalsystem
Hypertext Markup Language
IODD
Indexed Database API
Internationalization Tag Set
Internet
Internet Explorer
Internet Media Type
Iterator
JAXB
JSON
Jahresabschluss
Java (Programmiersprache)
Keyhole Markup Language
Kommentar (Programmierung)
Laszlo (Auszeichnungssprache)
MPEG-7
MSXML
Magische Zahl (Informatik)
Manufacturer Supplier Relationship
Marshalling
MathML
Mathematical Markup Language
Menschenlesbarkeit
Metadaten
Metasprache
Mozilla Firefox
MusicXML
NITF (XML)
Namensraum
Namensraum (XML)
Netscape Navigator
ODX
ONIX
OPML
OSIS
Office-Paket
OpenDocument
OpenStreetMap
Open Directory Project
Opera
Organization for the Advancement of Structured Information Standards
PHP
PHP5
Parser
ASCII
AUTOSAR
Accessible Rich Internet Applications
AgroXML
Apache XMLBeans
Atom (Format)
Attribut (Objekt)
Auszeichnungssprache
AutomationML
Binärdatei
Borland Delphi
C++
C-Sharp
CAEX
CCXML
CDATA
CIDX
CURIE
C (Programmiersprache)
Cascading Style Sheets
CityGML
Collaborative Design Activity
Compound Document Formats
Computerprogramm
Computersicherheit
Computersystem
Darwin Information Typing Architecture
Dateiformat
Dateinamenserweiterung
Datenaustausch
Digitale Signatur
DocBook
Document Object Model
Document Structure Description
Document Style Semantics and Specification Language
Dokumenttypdefinition
Efficient XML Interchange
Englische Sprache
Entität (Informatik)
Entitäten in Auszeichnungssprachen
Extensible Hypertext Markup Language
Extensible Markup Language
Extensible Messaging and Presence Protocol
Extensible Server Pages
Extensible Stylesheet Language
Formale Grammatik
Formale Semantik#Formale Semantik in der Informatik
Formale Sprache
GPS Exchange Format
Geography Markup Language
Global Positioning System
GraphML
HTML5
Hexadezimal
Hexadezimalsystem
Hypertext Markup Language
IODD
Indexed Database API
Internationalization Tag Set
Internet
Internet Explorer
Internet Media Type
Iterator
JAXB
JSON
Jahresabschluss
Java (Programmiersprache)
Keyhole Markup Language
Kommentar (Programmierung)
Laszlo (Auszeichnungssprache)
MPEG-7
MSXML
Magische Zahl (Informatik)
Manufacturer Supplier Relationship
Marshalling
MathML
Mathematical Markup Language
Menschenlesbarkeit
Metadaten
Metasprache
Mozilla Firefox
MusicXML
NITF (XML)
Namensraum
Namensraum (XML)
Netscape Navigator
ODX
ONIX
OPML
OSIS
Office-Paket
OpenDocument
OpenStreetMap
Open Directory Project
Opera
Organization for the Advancement of Structured Information Standards
PHP
PHP5
Parser
Vorlage:Infobox Dateiformat/Wartung/Standard fehlt
Extensible Markup Language
Vorlage:Infobox Dateiformat/Wartung/Screenshot Format
Dateiendung:
.xml
MIME-Type:
application/xml, text/xml (deprecated)
Magische Zahl:
3C 3F 78 6D 6C 0A hex
<?xml
Entwickelt von:
World Wide Web Consortium
Art:
Auszeichnungssprache
Erweitert von:
SGML
Erweitert zu:
XHTML, RSS, Atom
Website:
1.0 (Fifth Edition)
1.1 (Second Edition)
Die Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.[1]
Die vom World Wide Web Consortium (W3C) herausgegebene XML-Spezifikation (Recommendation, erste Ausgabe vom 10. Februar 1998, aktuell ist die fünfte Ausgabe vom 26. November 2008) definiert eine Metasprache, auf deren Basis durch strukturelle und inhaltliche Einschränkungen anwendungsspezifische Sprachen definiert werden. Diese Einschränkungen werden durch Schemasprachen wie DTD oder XML Schema ausgedrückt. Beispiele für XML-Sprachen sind: RSS, MathML, GraphML, XHTML, XAML, Scalable Vector Graphics (SVG), aber auch XML-Schema.
Ein XML-Dokument besteht aus Textzeichen, im einfachsten Fall ASCII, und ist damit menschenlesbar – Binärdaten enthält es per Definition nicht.
Inhaltsverzeichnis
1 Namen der Strukturelemente
2 Fachbegriffe
2.1 Wohlgeformtheit
2.2 Gültigkeit (Validität)
2.3 Parser
3 Aufbau eines XML-Dokuments
3.1 Physischer Aufbau
3.2 Logischer Aufbau
4 Klassifizierung von XML-Dokumenten
5 Verarbeitung von XML
5.1 Verarbeitungskriterien
5.2 Programmatischer Zugriff auf XML-Dokumente
5.3 XML-Parser-API-Beispiele
5.4 Transformation und Darstellung von XML-Dokumenten
6 Schemasprachen
6.1 DTD
6.2 XML-Schema/XSD
6.3 Weitere Schemasprachen
7 XML-Familie
7.1 Infrastruktur
7.2 Sprachen
7.2.1 Text
7.2.2 Grafik
7.2.3 Geodaten
7.2.4 Multimedia
7.2.5 Sicherheit
7.2.6 Ingenieurwissenschaften
7.2.7 Weitere
8 Alternativen für spezielle Anwendungsgebiete
9 Literatur
10 Weblinks
11 Quellen
//
Bearbeiten Namen der Strukturelemente
Die Namen der Strukturelemente (XML-Elemente) für eine XML-Anwendung lassen sich frei wählen. Ein XML-Element kann ganz unterschiedliche Daten enthalten und beschreiben: meistens Text, aber auch Grafiken oder abstraktes Wissen. Ein Grundgedanke hinter XML ist es, Daten und ihre Repräsentation zu trennen, um Daten beispielsweise einmal als Tabelle und einmal als Grafik auszugeben, aber für beide Arten der Auswertung die gleiche Datenbasis im XML-Format zu nutzen.
Bearbeiten Fachbegriffe
Bearbeiten Wohlgeformtheit
Ein XML-Dokument heißt „wohlgeformt“ (oder englisch well-formed), wenn es alle XML-Regeln einhält. Beispielhaft seien hier folgende genannt:
Das Dokument besitzt genau ein Wurzelelement. Als Wurzelelement wird dabei das jeweils äußerste Element bezeichnet, z.B. <html> in XHTML.
Alle Elemente mit Inhalt besitzen einen Beginn- und einen End-Auszeichner (-Tag) (z. B. <eintrag>Eintrag 1</eintrag>). Elemente ohne Inhalt können auch in sich geschlossen sein, wenn sie aus nur einem Auszeichner bestehen, der mit /> abschließt (z. B. <eintrag />).
Die Beginn- und End-Auszeichner sind ebenentreu-paarig verschachtelt. Das bedeutet, dass alle Elemente geschlossen werden müssen, bevor die End-Auszeichner des entsprechenden Elternelements oder die Beginn-Auszeichner eines Geschwisterelements erscheint.
Ein Element darf nicht mehrere Attribute mit demselben Namen besitzen.
Bearbeiten Gültigkeit (Validität)
Soll XML für den Datenaustausch verwendet werden, ist es von Vorteil, wenn das Format mittels einer Grammatik (z. B. einer Dokumenttypdefinition oder eines XML-Schemas) definiert ist. Der Standard definiert ein XML-Dokument als gültig (oder englisch valid), wenn es wohlgeformt ist, den Verweis auf eine Grammatik enthält und das durch die Grammatik beschriebene Format einhält.
Bearbeiten Parser
Programme oder Programmteile, die XML-Daten auslesen, interpretieren und ggf. auf Gültigkeit prüfen, nennt man XML-Parser. Prüft der Parser die Gültigkeit, so ist er ein validierender Parser.
Bearbeiten Aufbau eines XML-Dokuments
Beispiel einer XML-Datei
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<verzeichnis>
<titel>Wikipedia Städteverzeichnis</titel>
<eintrag>
<stichwort>Genf</stichwort>
<eintragstext>Genf ist der Sitz von ...</eintragstext>
</eintrag>
<eintrag>
<stichwort>Köln</stichwort>
<eintragstext>Köln ist eine Stadt, die ...</eintragstext>
</eintrag>
</verzeichnis>
XML-Dokumente besitzen einen physischen und einen logischen Aufbau.
Bearbeiten Physischer Aufbau
Entitäten. Die erste Entität ist die Hauptdatei des XML-Dokuments. Weitere mögliche Entitäten sind über
Entitätenreferenzen (&name; für das Dokument bzw. %name; für die Dokumenttypdefinition) eingebundene Zeichenketten, eventuell auch ganze Dateien, sowie Referenzen auf Zeichenentitäten zur Einbindung einzelner Zeichen, die über ihre Nummer referenziert wurden (&#Dezimalzahl;, oder &#xHexadezimalzahl;).
Eine XML-Deklaration wird optional verwendet, um XML-Version, Zeichenkodierung und Verarbeitbarkeit ohne Dokumenttypdefinition zu spezifizieren.
Eine Dokumenttypdefinition wird optional verwendet, um Entitäten sowie den erlaubten logischen Aufbau zu spezifizieren.
Bearbeiten Logischer Aufbau
Der logische Aufbau entspricht einer Baumstruktur und ist damit hierarchisch organisiert. Als Baumknoten gibt es:
Elemente, deren physische Auszeichnung mittels
einem passenden Paar aus Start-Tag (<Tag-Name>) und End-Tag (</Tag-Name>) oder
einem Empty-Element-Tag (<Tag-Name />) erfolgen kann,
Attribute als bei einem Start-Tag oder Empty-Element-Tag geschriebene Schlüsselwort-Werte-Paare (Attribut-Name="Attribut-Wert") für Zusatz-Informationen über Elemente (eine Art Meta-Information),
Verarbeitungsanweisungen (<?Ziel-Name Parameter ?>, engl. Processing Instruction)
Kommentare (<!-- Kommentar-Text -->)
Text, der als normaler Text oder in Form eines CDATA-Abschnittes (<![CDATA[ beliebiger Text]>) auftreten kann.
Ein XML-Dokument muss genau ein Element auf der obersten Ebene enthalten. Unterhalb dieses Dokumentelements können weitere Elemente verschachtelt werden. Weiterhin kann durch Angabe eines namespace (XML-Namensraum) sichergestellt werden, dass bei Überschneidungen mit XML-Daten eines anderen Vokabulars keine Doppeldeutigkeiten entstehen.
Zur Spezifikation des logischen Aufbaus werden die Dokumenttypdefinitionen durch das umfangreichere XML-Schema abgelöst, welches keine Möglichkeit zur Definition von Entitäten, jedoch einen adäquaten Ersatz dafür besitzt. Verarbeitungsanweisungen werden in der Praxis meist eingesetzt, um in XML-Dokumenten Verarbeitungsanweisungen in anderen Sprachen einzubauen. Ein Beispiel dafür ist PHP, dessen Verarbeitungsanweisungen in XML-Dokumenten mit einer PHP-Verarbeitungsanweisung, z. B. <?php echo'Hello, World'; ?> eingebaut werden können.
Einige Web-Browser, darunter Internet Explorer (MSXML engine), Mozilla Firefox und Netscape Navigator (TransforMiiX engine), Opera (native engine) und Safari, können XML-Dokumente mit Hilfe eines eingebauten XML-Parsers direkt darstellen. Dies geschieht z. B. in Verbindung mit einem Stylesheet. Diese Transformation kann die Daten in ein komplett anderes Format umwandeln, das Zielformat muss nicht einmal XML sein.
Bearbeiten Klassifizierung von XML-Dokumenten
XML-Dokumente lassen sich anhand ihres beabsichtigten Gebrauchs und ihres Strukturierungsgrads in dokumentzentrierte und datenzentrierte Dokumente unterteilen. Die Grenze zwischen diesen Dokumentenarten ist jedoch fließend. Mischformen können als semistrukturiert bezeichnet werden.
dokumentzentriert: Das Dokument ist an ein Textdokument angelehnt, das für den menschlichen Leser größtenteils auch ohne die zusätzliche Metainformation verständlich ist. XML-Elemente werden hauptsächlich zur semantischen Markierung von Passagen des Dokuments genutzt, das Dokument ist nur schwach strukturiert. Aufgrund der schwachen Strukturierung ist eine maschinelle Verarbeitung schwierig.
datenzentriert: Das Dokument ist hauptsächlich für die maschinelle Verarbeitung bestimmt. Es folgt einem Schema, das Entitäten eines Datenmodells beschreibt und definiert, in welcher Beziehung die Entitäten zueinander stehen, sowie, welche Attribute die Entitäten haben. Das Dokument ist somit stark strukturiert und für den unmittelbaren menschlichen Gebrauch weniger geeignet.
semistrukturiert: Semistrukturierte Dokumente stellen eine Art Mischform dar, die stärker strukturiert ist als dokumentzentrierte Dokumente, aber schwächer als datenzentrierte Dokumente.
Es ist typisch für datenzentrierte XML-Dokumente, dass Elemente entweder Elementinhalt oder Textinhalt haben. Der sogenannte gemischte Inhalt (mixed content), bei dem Elemente sowohl Text als auch Kindelemente enthalten, ist für die anderen XML-Dokumente typisch.
Bearbeiten Verarbeitung von XML
Bearbeiten Verarbeitungskriterien
Grundsätzlich sind drei Aspekte beim Zugriff auf ein XML-Dokument von wichtiger Bedeutung:
Wie erfolgt der Zugriff auf die XML-Datei: Sequentiell oder wahlfrei?
Wie ist der Ablauf beim Zugriff auf die XML-Daten gestaltet: „Push“ oder „Pull“? Push bedeutet, dass die Ablaufkontrolle des Programms beim Parser liegt. Pull bedeutet, dass die Ablaufkontrolle im Code, der den Parser aufruft, implementiert ist.
Wie erfolgt das Baumstrukturmanagement der XML-Daten: Hierarchisch oder verschachtelt?
Bearbeiten Programmatischer Zugriff auf XML-Dokumente
Das Einlesen von XML-Dokumenten erfolgt auf unterster Ebene über eine spezielle Programmkomponente, einen XML-Prozessor, auch XML-Parser genannt. Er stellt ein API zur Verfügung, über das die Anwendung auf das XML-Dokument zugreift.
Die XML-Prozessoren unterstützen dabei drei grundlegende Verarbeitungsmodelle.
DOM: Ein DOM-API repräsentiert ein XML-Dokument als Baumstruktur und gewährt wahlfreien Zugriff auf die einzelnen Bestandteile der Baumstruktur. DOM erlaubt außer dem Lesen von XML-Dokumenten auch die Manipulation der Baumstruktur und das Zurückschreiben der Baumstruktur in ein XML-Dokument. Aus diesem Grund ist DOM sehr speicherintensiv.
SAX: Ein SAX-API repräsentiert ein XML-Dokument als sequentiellen Datenstrom und ruft für im Standard definierte Ereignisse vorgegebene Rückruffunktionen (callback function) auf. Eine Anwendung, die SAX nutzt, kann eigene Unterprogramme als Rückruffunktionen registrieren und auf diese Weise die XML-Daten auswerten.
Pull API: Ein XML-Pull-API verarbeitet Daten sequentiell und bietet sowohl ereignisbasierte Verarbeitung als auch einen Iterator an. Es ist hoch speichereffizient und ggf. leichter zu programmieren als die SAX-API, da die Ablaufkontrolle beim Programm und nicht beim Parser liegt.
Weitere Verarbeitungsmodelle:
Data Binding: Diese Möglichkeit stellt XML Daten als Datenstruktur direkt für einen Programmzugriff bereit. Die XML-Daten werden per Unmarshalling direkt in z. B. Objekte gewandelt.
Nicht extrahierendes XML-API: Die Daten werden auf Byte-Ebene sehr effizient verarbeitet.
Oftmals greift der Anwendungscode nicht direkt auf die Parser-API zu. Stattdessen wird XML weiter gekapselt, so dass der Anwendungscode mit nativen Objekten / Datenstrukturen arbeitet, welche sich auf XML abstützen. Beispiele für solche Zugriffsschichten sind JAXB in Java, der Data Binding Wizard in Delphi oder das XML Schema Definition Toolkit in .Net. Die Umwandlung von Objekten in XML ist üblicherweise bidirektional möglich. Diese Umwandlung wird als Serialisierung oder Marshalling bezeichnet.
Bearbeiten XML-Parser-API-Beispiele
XML-Parser-APIs sind für verschiedene Programmiersprachen vorhanden, z. B. Java, C, C++, C#, Python, Perl und PHP. Parser-API-Beispiele:
XML::Parser (Perl): Ein XML-Parser für Perl. Eine sehr einfache API bietet z. B. auch das CPAN-Modul XML::Simple an.
DOM Functions (PHP5): Modul in PHP5, um XML-Dokumente einzulesen; alternativ simpleXML; für PHP4 gibt es DOM XML.
StAX (Java): Eine hochgradig speichereffiziente Parserimplementierung (Pull) und gleichzeitig einfach zu programmieren. Es werden Cursor- und Iteratorverarbeitungsmodelle angeboten.
JAXB: Data Binding für Java. Beispielsweise kann aus einem XML-Schema die entsprechende Java-Klasse generiert werden und umgekehrt.
Apache XMLBeans Java Data Binding Framework, kann bereits mit Java 1.4.2 verwendet werden
Xerces: Ein validierender XML-Parser für C++, Java und Perl für eine große Anzahl an Plattformen.
ElementTree iterparse: Eine Parser-API für Python, die über Teilbäume iteriert. Sie kombiniert die Speichereffizienz eines Pull-Parsers mit der Einfachheit eines DOM-Parsers.
VTD-XML: Beispiel für ein nicht extrahierendes XML-API.
MSXML: Microsoft XML Core Services, die Microsoft XML Softwarebibliothek für XML-Unterstützung über DOM, SAX, XSLT, XML Schemata und andere zu XML gehörende Technologien
Zur Erstellung von XML-Dokumenten gibt es spezielle Programme, sogenannte XML-Editoren. Zur Speicherung und Verwaltung von XML-Dokumenten gibt es ebenfalls spezielle Programme, sogenannte XML-Datenbanken.
Bearbeiten Transformation und Darstellung von XML-Dokumenten
Ein XML-Dokument kann mittels geeigneter Transformationssprachen wie XSLT oder DSSSL in ein anderes Dokument transformiert werden. Oftmals dient die Transformation zur Überführung eines Dokuments aus einer XML-Sprache in eine andere XML-Sprache, beispielsweise zur Transformation nach XHTML, um das Dokument in einem Webbrowser anzuzeigen.
Bearbeiten Schemasprachen
Um die Struktur von XML-Sprachen zu beschreiben, bedient man sich so genannter Schemasprachen. Die zwei bekanntesten sind Dokumenttypdefinition und XML Schema.
Bearbeiten DTD
Eine DTD (DocType-Definition, deutsch: Dokumenttypdefinition) ist eine Beschreibung eines XML-Dokuments. Sie beschreibt die Struktur und Grammatik von XML-Dokumenten. Sie wurde zusammen mit XML standardisiert, zu einem Zeitpunkt, an dem XML noch hauptsächlich für „narrative documents“ („erzählende Dokumente“, also Zeitungsartikel, Bücher, …) gedacht war, weniger als Datenaustauschformat. Daher ist es z. B. in DTD nicht möglich, zwischen Texten und Zahlen zu unterscheiden. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass die DTD in einer eigenen Sprache abgefasst werden muss. Außerdem kennt die DTD keine Namensräume.
Bearbeiten XML-Schema/XSD
XML-Schema (beziehungsweise XSD für XML-Schema-Definition) ist die moderne Möglichkeit, die Struktur von XML-Dokumenten zu beschreiben. XML-Schema bietet auch die Möglichkeit, den Inhalt von Elementen und Attributen zu beschränken, z. B. auf Zahlen, Datumsangaben oder Texte, z. B. mittels regulärer Ausdrücke. Ein Schema ist selbst ein XML-Dokument, welches erlaubt, komplexere (auch inhaltliche) Zusammenhänge zu beschreiben, als dies mit einer formalen DTD möglich ist.
Bearbeiten Weitere Schemasprachen
Weitere Schemasprachen sind Document Structure Description, RELAX NG und Schematron.
Bearbeiten XML-Familie
Bearbeiten Infrastruktur
Im Zusammenhang mit XML wurden vom W3-Konsortium auf Basis von XML viele Sprachen definiert, welche XML-Ausdrücke für häufig benötigte allgemeine Funktionen anbieten wie etwa die Verknüpfung von XML-Dokumenten. Zahlreiche XML-Sprachen nutzen diese Grundbausteine.
Transformation von XML-Dokumenten: XSLT, STX
Adressierung von Teilen eines XML-Baumes: XPath
Verknüpfung von XML-Ressourcen: XPointer, XLink und XInclude
Selektion von Daten aus einem XML-Datensatz: XQuery
Datenmanipulation in einem XML-Datensatz: XUpdate
Abfassen von elektronischen Formularen: XForms
Definition von XML-Datenstrukturen: XML Schema (= XSD, XML Schema Definition Language), DTD und RELAX NG
Signatur und Verschlüsselung von XML-Knoten: XML Signature und XML-Encryption
Aussagen zum formellen Informationsgehalt: XML Infoset
Formatierte Darstellung von XML-Daten: XSL-FO
Beschreibungssprache für grafische Benutzeroberflächen (GUI) auf der Basis von XML: XUL
XML-Sprache zur Beschreibung und Erstellung von Oberflächen der Windows Presentation Foundation: XAML
Definition zum Methoden- bzw. Funktionsaufruf durch verteilte Systeme: XML-RPC
Standardisierte Attribute: XML Base und ID (DTD)
XML-basierte deklarative Programmiersprache: MXML
Bearbeiten Sprachen
Während XML selbst aus SGML hervorgegangen ist, bedienen sich heute sehr viele formale Sprachen der Syntax von XML. So ist XML ein wesentliches Instrument, um – wie es das W3C vorsieht – eine offene, für Mensch und Maschine verständliche Informationslandschaft (semantisches Web) zu schaffen.
Auch die bekannte Dokumentsprache HTML wurde als „Extensible HyperText Markup Language“ (XHTML) im Anschluss an die Version 4.01 in dieses Konzept integriert, so dass ihr nun XML als Definitionsbasis zu Grunde liegt. Vielfacher Grund für den Einsatz von XML ist das zahlreiche Vorhandensein von Parsern und die einfache Syntax: die Definition von SGML umfasst 500 Seiten, jene von XML nur 26.
Die folgenden Listen stellen einige dieser XML-Sprachen dar.
Bearbeiten Text
XSL-FO (Textformatierung)
DocBook
DITA
XHTML (XML-konformes HTML)
TEI (Text Encoding Initiative)
NITF (News Industry Text Format)
OPML (Outline Processor Markup Language)
OSIS (Open Scripture Information Standard)
Bearbeiten Grafik
SVG (Vektorgrafiken)
X3D (3D-Modellierungssprache)
Collada (Austauschformat für Daten zwischen verschiedenen 3D-Programmen)
Bearbeiten Geodaten
Geography Markup Language (GML)
GPS Exchange Format (GPX): XML für GPS-Daten
Keyhole Markup Language (KML): Koordinaten-Spezifikation für Google Earth
City Geography Markup Language (CityGML)
OpenStreetMap (OSM)
Bearbeiten Multimedia
MusicXML (Notendaten, aufgeschriebene Musik)
SMIL (zeitsynchronisierte, multimediale Inhalte)
MPEG-7 (MPEG-7 Metadaten)
Laszlo (LZX)
Bearbeiten Sicherheit
Security Assertion Markup Language (sicherheitsbezogene Informationen beschreiben und übertragen)
XML Signature (XML-Schreibweise für digitale Signaturen)
XML Encryption
Bearbeiten Ingenieurwissenschaften
AutomationML, ein Format zur Speicherung von Anlagenplanungsdaten
CAEX, ein Format zur Speicherung hierarchischer Objektinformationen
GSDML, ein Format zur Beschreibung von Automatisierungsgeräten die mit Profinet kommunizieren können
IODD, ein Format zur Beschreibung von Sensoren und Aktoren
Bearbeiten Weitere
Darüber hinaus existieren XML-Sprachen für Webservices (z. B. SOAP, WSDL und WS-*), für Einbindung von Java-Code in XML-Dokumente (XSP), für die Synchronisation von Kalenderdaten SyncML, mathematische Formeln (MathML), Verfahren im Bereich des Semantischen Webs (RDF, OWL, Topic Maps, UOML), Service Provisioning (SPML), den Austausch von Nachrichten XMPP oder Finanzberichten wie bspw. Jahresabschlüsse (XBRL), in Bereichen der Automobilindustrie (ODX, MSRSW, AUTOSAR-Templates, QDX, JADM), automatisierter Test z.B. von Schaltkreisen (ATML) über Landwirtschaft (AgroXML) bis zum Verlagswesen (ONIX) oder Chemie (CIDX) und viele weitere mehr.
Eine Zusammenfassung von XML-Sprachen für Office-Anwendungen findet sich im OpenDocument-Austauschformat (OASIS Open Document Format for Office Applications).
Bearbeiten Alternativen für spezielle Anwendungsgebiete
JSON (JavaScript Object Notation)
YAML (YAML Ain’t Markup Language)
Bearbeiten Literatur
Elliotte Rusty Harold: Die XML Bibel. 2. Auflage. mitp, 2002, ISBN 978-3-8266-0821-6.
Stefan Mintert: XML & Co. Die W3C-Spezifikationen für Dokumenten- und Datenarchitektur. Addison-Wesley, München, ISBN 3827318440.
Christine Kränzler: XML/XSL - ... für professionelle Einsteiger . für Buch und Web. Markt+Technik, München/Germany 2002, ISBN 978-3-8272-6339-1.
Henning Lobin: Informationsmodellierung in XML und SGML. Springer, Berlin/Germany 2000, ISBN 3-540-65356-2.
Erik T. Ray: Einführung in XML. O’Reilly, 2004, ISBN 3-8972-1286-2.
Helmut Vonhoegen: Einstieg in XML. Aktuelle Standards: XML Schema, XSL, XLink. 5. Auflage. Galileo Press, 2009, ISBN 978-3-8362-1367-7.
Frank Bitzer: XML im Unternehmen. Briefing fürs IT-Management. Galileo Press, Bonn 2002, ISBN 978-3-8984-2288-8.
Michael Seeboerger-Weichselbaum: Das Einsteigerseminar XML. 2. Auflage. BHV Software, Kaarst 2000, ISBN 978-3-8287-1018-4.
Margit Becher: XML - DTD, XML-Schema, XPath, XQuery, XSLT, XSL-FO, SAX, DOM. W3L Verlag, Witten 2009, ISBN 978-3-937137-69-8.
Marco Skulschus, Marcus Wiederstein: XML: Standards und Technologien. Comelio Medien, Berlin 2009, ISBN 978-3-939701-21-7.
Bearbeiten Weblinks
Wikibooks: Websiteentwicklung: XML – Lern- und Lehrmaterialien
World Wide Web Consortium über XML (englisch),
edition-w3c.de – Deutsche Übersetzungen zu XML u. a.
Links zum Thema XML im Open Directory Project
Bearbeiten Quellen
↑ Tim Bray: Extensible Markup Language (XML) 1.0 (Fourth Edition) – Origin and Goals. World Wide Web Consortium, September 2006, abgerufen am October 29.
Standards des World Wide Web Consortiums
Empfehlungen (Recommendations): ATAG | Canonical XML | CSS | CharMod | CC/PP | DDR Simple API | DOM | Element Traversal | EMMA | GRDDL | HTML | ITS | MathML | OWL | P3P | PICS | PLS | PNG | POWDER | RDF | RDF-Schema | Ruby | SISR | SKOS | SML | SMIL | SOAP | SOAP MTOM | SPARQL | SRGS | SSML | SVG | SSML | UAAG | VoiceXML | WCAG | Webarch | WebCGM | WSDL | WS-Adressing | WS-Policy | XHTML | XML | XInclude | XKMS | XLink | XML Base | XMLEnc-Decrypt | XML Events | XML Information Set | XML Namespace | XML Schema | XML Signature | XOP | XForms | XPath | XPointer | XProc | XQuery | XSL | XSLT
Arbeitsentwürfe (Working Drafts) und Kandidaten (Candidate Recommendations): Capture API | CCXML | CDF | Clipboard API | Contacts API | Cross-Origin Resource Sharing | CURIE | EARL | EXI | File API | HTML5 | HTML Canvas | HTML Microdata | Indexed Database API | InkML | LTLI | RIF | Selectors API | System Information API | WAI-ARIA | Web IDL | Web Sockets API | Web SQL Database | WICD | Widgets | XFrames | XBL
Web lesson for dummies
MICHAEL Wesch, an anthropology professor at Kansas State University created a YouTube video titled Web 2.0… The Machine is “Us/ing” us. It explains how digital text, html script and basically, Web 2.0 has changed machines and our lives.
XML - Wikipedia, the free encyclopedia
Extensible Markup Language (XML) is a set of rules for encoding documents in machine-readable form. ... Markup and content may be distinguished by the application of simple ...
Optimizing Your Site Map
Search engine optimization is perhaps one of the most talked about online industries these days. If you’re still learning the ins and outs of SEO, the one thing you shouldn’t leave out is the role of site map SEO. As you may already know, search engines send out spiders (also known as crawlers) that crawl all [...]
Extensible Hypertext Markup Language
Markup Languages and Internet standards used today are defined by the World Wide Web ... XHTML is considered a meta-language based on Extensible Markup Language (XML) ...
American Aims To Reshape Distribution
Carrier hopes to recast industry’s relationships with online ticket agencies and global distribution systems.
document ayant pour objectif de sparer et dfinir le contenu du document Par exemple il est possible de dfinir le nom d une personne de la manire suivante Toutes les balises en XML possdent une balise ouvrante et fermante La balise fermante est identique la balise ouvrante sauf qu elle est prcde d une barre
http://4d.developpez.com/notes-techniques/2004/extensible-markup-language
Extensible Application Markup Language - Wikipedia, the free ...
Extensible Application Markup Language (XAML, pronounced /ˈzæməl/) is a declarative XML-based language created by Microsoft which is used to initialize ...
Joomla reorganized, modernized
The volunteers behind the Joomla content management system will release version 1.6 of the open-source software today, which features considerable improvements in access control and page layout, among other enhancements.
eXtensible Markup Language
XML: eXtensible Markup Language. Can add lightweight semantic info to ... XSLT: eXtensible Stylesheet Language Transformations. Programming language for ...
Joomla Reorganized, Modernized
The newly-released Joomla 1.6 improves page layout, user permissions and internal structure
von Microsoft und dient dazu Elemente in Silverlight zu definieren wie z B Dreiecke Bilder Rechtecke Buttons Videos Animationen etc Das XAML Format ist mit dem XML Format vergleichbar Wie hngt XAML mit WPF zusammen XAML ist quasi die Beschreibung fr die verschiedensten Elemente in einem Silverlight Projekt die mit Hilfe von WPF dargestellt werden sollen WPF setzt
http://www.christianpfeil.com/silverlight-vs-flash-%E2%80%93-ein-kurzer-vergleich
Extensible Markup Language (XML) 1.0 (Fifth Edition)
Extensible Markup Language, abbreviated XML, describes a class of data objects ... Markup encodes a description of the document's storage layout and ...
Joomla 1.6 update improves layout, permissions and structure
Open source web content manager modernised The volunteers behind the Joomla content management system will release version 1.6 of the open source software today, which features considerable improvements in access control and page layout, among other enhancements.
Extensible Markup Language
XML, like HTML, is a subset of Standard Generalized Markup Language (SGML) ... and Extensible Business Reporting Language (XBRL) for financial data exchange. ...
Game-Changing Mobile Platform From Red Foundry Allows Anyone to Build a Killer App and Launch a Mobile Business ...
Technology Start-Up Breaks Down the Barriers to High Quality, Profitable iPhone and iPad Apps
Extensible Markup Language Extensible Markup Language ...
Markup languages are used to instruct text processing programs that ... XSL, or Extensible Stylesheet Language - This defines a language for creation of " ...
Travel buyers require mission-critical, proven travel distribution solutions
Kevin P. Mitchell, chairman of the Business Travel Coalition, shares his views on the latest moves in the air fare distribution conflict between American Airlines and Sabre.
WDVL: XML: Extensible Markup Language
Extensible Markup Language (XML) is a human-readable, machine-understandable, ... This second installment of Chapter 7 looks at creating a markup language. ...
eXtensible Access Control Markup Language
eXtensible Access Control Markup Language. 2 (XACML) Version 2.0. 3. Committee draft 04, 6 ... defines version 2.0 of the extensible access-control markup language. ...
that is used almost as an afterthought is already ten years old If you do not know XML is a simple open and flexible format used to exchange a wide variety of data on and off the Web To mark the ten year anniversary of the publication of its Extensible Markup Language XML 1 0 as a W3C Recommendation the World Wide Web Consortium plans throughout 2008 to recognize and
http://www.thetechherald.com/article.php/200807/121/XML-turns-10-%C2%96-W3C-plans-a-yearlong-party



















