Ökologie
Ökosystem
Österreich
1990er
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände
Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft
Artenschutz
Bachelor
Bad Vöslau
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Bodenschutz
Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH
Bund Deutscher Forstleute
Bundeswald
Bundeswaldgesetz
Bundeswaldinventur
CO2-Sequestrierung
Dbb beamtenbund und tarifunion
Deutscher Forstverein
Deutscher Forstwirtschaftsrat
Deutschland
Dienstgrade in der Forstwirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik
Dresden
Europa
Förster
Fachhochschule
Fachhochschule Eberswalde
Fachhochschule Erfurt
Fachhochschule Hildesheim
Fachhochschule Weihenstephan
Fakultät (Hochschule)
Forest Stewardship Council
Forstamt
Forstfacharbeiter
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Forsttechniker
Forstwart
Forstwirt
Forstwirtschaft
Forstwirtschaft in British Columbia
Forstwissenschaft
Forstwissenschaften
Freising
Göttingen
Georg-August-Universität Göttingen
Geschichte des Waldes in Mitteleuropa
Gewässerschutz
Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur
Höherer Dienst
Hektar
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Holzwirtschaft
IG Bauen-Agrar-Umwelt
Interfob
Körperschaftswald
Klimaschutz
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik
Landeswald
Landeswaldgesetz
Master
Meisterprüfung
Mittelalter
Mitteleuropa
Nachhaltige Entwicklung
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)
Privatwald
Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes
Rahmengesetzgebung
Raubbau
Renate Künast
Ressourcenmanagement
Rohstoff
SUB Göttingen
Staatsforst
Staatsprüfung
Studiengang
Technische Universität Dresden
Technische Universität München
Tharandt
Universität
Universität für Bodenkultur Wien
Volkswirtschaft
Wald
Waldarbeit
Wirtschaft
Zertifizierung
Ökosystem
Österreich
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Deutschland
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Forstwirtschaft in British Columbia
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Geschichte des Waldes in Mitteleuropa
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Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur
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Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)
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Universität
Universität für Bodenkultur Wien
Volkswirtschaft
Wald
Waldarbeit
Wirtschaft
Zertifizierung
Forstarbeiten in Österreich
Die Wald- oder Forstwirtschaft als Teil der Volkswirtschaft bezieht sich auf das planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Walde. Ziel dieser Handlungen sind heute neben der Rohstofferzeugung auch das Erbringen immaterieller Leistungen wie die Erhaltung der Wälder, insbesondere als Schutz- und Erholungsraum.
Die Ziele der Forstwirtschaft können regional und über die Zeit hinweg stark variieren. In Mitteleuropa hat sich nach jahrhundertelangem Raubbau vor dem Beginn des 19. Jahrhunderts die nachhaltige Form der Holznutzung unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse durchgesetzt.
Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Ländern zu schildern.
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgaben
1.1 Berücksichtigung der Nachhaltigkeit
2 Wald als Wirtschaftsfaktor
3 Struktur
3.1 Waldverteilung in Deutschland nach Bundesland und Eigentumsart
4 Volkswirtschaftliche Bedeutung
4.1 Deutschland
4.2 Österreich
5 Berufsfeld
5.1 Ausbildung
5.1.1 Universitätsstudium
5.1.2 Fachhochschulstudium
5.1.3 Studium an einer berufsbildenden höheren Schule
5.1.4 Forsttechniker
5.1.5 Forstwirt
5.1.6 Forstwart
5.1.7 Forstfacharbeiter
5.2 Berufsvertretungen
5.3 Organisationen der Forstwirtschaft in Deutschland
6 Literatur
7 Siehe auch
8 Weblinks
9 Einzelnachweise
Bearbeiten Aufgaben
In Deutschland sind die Waldbesitzer nach den Bundes- und Landeswaldgesetzen dazu verpflichtet, ihre Wälder „ordnungsgemäß und nachhaltig“ (§11 Bundeswaldgesetz) zu bewirtschaften. Hierbei kommt es darauf an, dass die Funktionen des Waldes nicht nur als Rohstoffquelle, sondern auch als Grundlage für den Arten-, Boden-, Klima- und Wasserschutz sowie für Freizeit und Erholung der Bevölkerung berücksichtigt werden. Dazu erfordert die heutige Forstwirtschaft ein ständiges Abwägen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen, um die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald berücksichtigen zu können.
Bearbeiten Berücksichtigung der Nachhaltigkeit
Nach katastrophalen Waldzerstörungen in Mitteleuropa im Mittelalter durch Übernutzung der Wälder entwickelte sich der Grundsatz der forstlichen Massennachhaltigkeit: „Man entnehme dem Wald nicht mehr Holzmasse, als gleichzeitig nachwächst“ (s. a.: Geschichte des Waldes in Mitteleuropa und Hauptartikel: Forstliche Nachhaltigkeit ). Nachfolgenden Generationen sollen mindestens vergleichbare, wenn nicht bessere Nutzungsmöglichkeiten überlassen werden. Die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung wurde schon im 19. Jahrhundert auf ökologische und später soziale Nachhaltigkeit ausgedehnt. Seit Mitte der 1990er mündet dies in Zertifizierungen wie zum Beispiel FSC (Forest Stewardship Council) oder PEFC (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes).
Im Zuge von europaweiten Prozessen wurde „nachhaltige Waldbewirtschaftung“ definiert als
„die Behandlung und Nutzung von Wäldern auf eine Weise und in einem Ausmaß, das deren biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit, Vitalität sowie deren Fähigkeit, die relevanten ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen gegenwärtig und in der Zukunft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen gewährleistet, ohne anderen Ökosystemen Schaden zuzufügen.“ [1]
In dieser in Europa anerkannten Definition kommen die vielen Funktionen des Waldes und das Streben nach nachhaltiger Entwicklung von Natur und Wirtschaft zum Ausdruck. Die waldbauliche Tätigkeit umfasst dabei die zielorientierte Planung, Entscheidung und Umsetzung im Bereich der Erneuerung, Pflege und Sanierung von Waldökosystemen bei gleichzeitiger Betrachtung ökologischer, sozioökonomischer und technischer Erkenntnisse. Die Forstwirtschaft kann dabei die nachhaltige Behandlung und Nutzung der Wälder sicherstellen.
Forstarbeiten im Harz
Bearbeiten Wald als Wirtschaftsfaktor
Die Forstwirtschaft bietet in Mitteleuropa trotz der seit Jahrzehnten rückläufigen Tendenz für viele tausend Menschen Arbeit und Einkommen. Über 90 % des Umsatzes eines Forstbetriebes wird durch den Verkauf des erzeugten Holzes erwirtschaftet. Jedoch werden auch andere Erzeugnisse des Waldes genutzt (für den privaten Konsum meist unentgeltlich). Zu diesen Nicht-Holzprodukten zählen Pilze, Beeren, Kräuter usw.
Die Forstwirtschaft erbringt auch Dienstleistungen (das genannte Beispiel des Waldwegebaus, die Sicherung dieser Wege) und Güter, die jedoch von den Nutznießern normalerweise nicht bezahlt werden müssen, da eine gesetzliche Grundlage dafür fehlt, oder weil die Märkte nicht existieren.[2] Dies sind insbesondere die CO2-Speicherung und -sequestrierung, Tourismus und Naherholung, sowie (besonders im Falle tropischer Regenwälder) genetisches Material. [2] Auch die Erbringung von Boden-, Luft- und Wasserschutzfunktionen und der Erhalt von Biodiversität werden in der Regel nicht vergütet.[2]
Deutschland hat etwa 11,1 Millionen Hektar Wald, das sind etwa 30 Prozent der Gesamtfläche. Davon werden 9 Millionen Hektar durch etwa 28.000 Forstbetriebe und 1,5 Millionen Hektar durch etwa 230.000 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaftet.[3]
„Die Bundeswaldinventur hat gezeigt, dass wir in Deutschland über enorme Holzvorräte verfügen – es wächst mehr Holz nach als wir nutzen. Holz ist eine sich selbst erneuernde Rohstoffquelle mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und vielen Vorteilen für unsere Umwelt. Dies ist ein ökologisches und auch ökonomisches Potenzial, das es zu erschließen und zu nutzen gilt. Mit der gerade verabschiedeten Charta für Holz wurde das Ziel formuliert, die Nutzung einheimischer Hölzer in den nächsten zehn Jahren um 20 Prozent zu steigern, das ist ehrgeizig, aber mit vereinten Kräften machbar. “
– Renate Künast: Vorwort zur Kurzfassung der zweiten Bundeswaldinventur
Gepoltertes Holz.
Bearbeiten Struktur
Die Forstwirtschaft in Deutschland unterscheidet drei Eigentumsarten von Wald
Staatswald (Landeswald, Treuhandwald und Bundeswald),
Körperschaftswald
Privatwald
Treuhandwald: Im Zuge der Bodenreform in der DDR enteigneter und in Volkseigentum überführter Wald wurde der Treuhand übergeben. Ziel ist es, diesen Wald zu privatisieren. Dieses geschieht durch die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG).
Um die Funktionen des Waldes zu sichern, ist es wichtig, dass funktionierende Strukturen geschaffen werden. Dies obliegt den einzelnen Bundesländern mit eigenen Landeswaldgesetzen. Die Bundesgesetzgebung gibt hierbei nur den Rahmen mit dem Bundeswaldgesetz vor.
Der Staatswald ist in den meisten Ländern in einzelne Forstämter unterteilt. Diese wiederum bestehen aus einzelnen Revieren, die eine Größe von 1.500 bis 3.000 Hektar haben. Die Bewirtschaftung der Reviere wird von den Förstern (Dipl.-Forstingenieur) durchgeführt.
Bearbeiten Waldverteilung in Deutschland nach Bundesland und Eigentumsart
Bundesland
Staatswald (Bund)
Staatswald (Land)
Körperschafts
wald
Privatwald
Treuhand
wald
alle Eigentumsarten
Baden-Württemberg
7.302
321.678
541.031
492.219
0
1.362.229
Bayern
56.545
769.886
345.686
1.386.344
0
2.558.461
Brandenburg/Berlin
73.088
328.245
73.840
449.988
146.572
1.071.733
Hessen
7.595
342.986
318.601
211.068
0
880.251
Mecklenburg-Vorpommern
53.486
218.244
56.286
125.468
81.479
534.962
Niedersachsen/Hamburg/Bremen
54.884
343.926
85.706
678.006
0
1.162.522
Nordrhein-Westfalen
30.276
126.679
135.841
594.754
0
887.550
Rheinland-Pfalz
20.413
203.338
390.146
221.660
0
835.558
Saarland
791
47.450
21.748
28.470
0
98.458
Sachsen
30.116
191.069
57.839
171.723
60.831
511.578
Sachsen-Anhalt
49.452
135.196
33.101
196.612
77.767
492.128
Schleswig-Holstein
5.973
50.373
24.290
81.831
0
162.466
Thüringen
19.419
197.592
76.074
185.580
39.238
517.903
Deutschland (alle Länder)
409.340
3.276.661
2.160.189
4.823.722
405.887
11.075.799
Waldflächen in Hektar (Quelle: Bundeswaldinventur) [4]
Bearbeiten Volkswirtschaftliche Bedeutung
Bearbeiten Deutschland
Holzernteaufkommen in Deutschland
Aufgrund der Methodik der statistischen Erfassung wird die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft nach Meinung einiger unterschätzt.[5] In so genannten Cluster-Studien werden Betriebe der Forst- und nachgelagerten Holzwirtschaft sowie weitere produzierende und verarbeitende Industriezweige wie die Papierindustrie und das Druck- und Verlagsgewerbe, die auf Holz als Rohstoff angewiesen sind, aber auch Zulieferer oder im Holz- und Holzprodukte-Transport arbeitende Unternehmen als „Cluster Forst und Holz“ zusammengefasst. Nach dieser Sichtweise gibt der „Cluster Forst und Holz“ mit rund 1,3 Millionen Beschäftigten mehr Menschen Arbeit als der Maschinen- und Anlagenbau (etwa 850.000 Beschäftigte), die Elektrotechnik oder die Automobilindustrie (knapp 800.000 Beschäftigte) und erzielt jährlich einen Umsatz von ungefähr 181 Milliarden Euro.
Deutschland weist den höchsten Holzvorrat in der EU auf - mehr als Schweden. Bei den nachträglichen Cluster-Studien wurde dazu noch vorsichtig bewertet. Die EU-Mittel waren aber schon verteilt. Italien hat sich besser verkauft.[6]
Prinzipielle Uneinigkeit herrscht über den tatsächlichen jährlichen Holzeinschlag in Deutschland, seit im Jahr 2006 der Forstwissenschaftler Udo Mantau vom Zentrum für Holzwirtschaft der Universität Hamburg den Holzverbrauch in Deutschland als Berechnungsgrundlage für den Holzeinschlag heranzog. Er berechnete den Einschlag für das Jahr 2005 mit etwa 74 Millionen Festmeter deutlich höher als die für das gleiche Jahr vom Statistischen Bundesamt offiziell genannte Zahl von 56 Millionen Festmeter.
Die Vermutung eines tatsächlich höheren Einschlags ist nachvollziehbar, da ein guter Teil nicht offiziell erfasst wird.[7]
Bearbeiten Österreich
In Österreich hat die Waldbewirtschaftung einen traditionell hohen Stellenwert. So sind zwar aufgrund von Einzelereignissen fluktuierende Holzeinschlagsmengen zu beobachten, jedoch stellt die Forstwirtschaft für viele Betriebe und Landwirte einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.[8]
Holzeinschlag nach Besitzkategorie in 2009
Überschrift
Überschrift
Überschrift
Einschlag 2009
Veränderung zu 2008
Veränderung
zum 10-Ø
Kleinwald
8,90 Mio. Efm
-27,6%
-3,6%
Großwald
5,87 Mio. Efm
-15,5%
+2,4%
ÖBf AG (Bundesforst)
1,96 Mio. Efm
-23,5%
-6,2%
Bearbeiten Berufsfeld
Bei modernen Forstwirtschaftsbetrieben sind Vertreter der verschiedensten Berufsgruppen zu finden. Neben vielen verwaltungstechnischen Berufen kann man jedoch folgende klassische Forstausbildungen mit den entsprechenden Berufsbildern unterscheiden:
Bearbeiten Ausbildung
Bearbeiten Universitätsstudium
Forstleute mit einem Universitäts-Abschluss haben die Möglichkeit, als Forstwissenschaftler zu arbeiten oder nach einer zweijährigen Referendarszeit in den höheren Forstdienst einzutreten. Hier übernehmen sie in der Regel leitende Positionen in den Forstämtern oder in der Verwaltung.
In Deutschland wird das forstwissenschaftliche Studium an vier Universitäten angeboten:
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Georg-August-Universität Göttingen
Technische Universität München in Freising
Technische Universität Dresden in Tharandt bei Dresden
Durch die neuen Möglichkeiten der Bachelor- und Master-Abschlüsse verwischen die Grenzen zwischen Universitäts- und Fachhochschulstudium immer stärker.
In Österreich wird Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) in Wien 18 gelehrt. Nach zwei Jahren beruflicher Praxis und mit Ablegung der Staatsprüfung zum höheren Forstdienst ist man berechtigt, die Berufsbezeichnung Forstwirt zu führen und eine Waldfläche von über 3600 Hektar zu bewirtschaften.
Bearbeiten Fachhochschulstudium
Nach Abschluss eines Fachhochschulstudiums und einer anschließenden einjährigen Anwärterzeit kann die Laufbahnprüfung für den gehobenen Forstdienst abgelegt werden. Diese Berufswahl führt in der Regel in den praktischen Forstdienst, wobei neben der Leitung eines Forstreviers heutzutage auch häufig fachspezifische oder verwaltungstechnische Tätigkeiten zum Berufsfeld gehören.
In Deutschland existiert der Studiengang Forstwirtschaft an folgenden Fachhochschulen:
Fachhochschule Weihenstephan in Freising
Fachhochschule Eberswalde
Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen in Göttingen (Fakultät Ressourcenmanagement)
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
Fachhochschule Erfurt
Bearbeiten Studium an einer berufsbildenden höheren Schule
In Österreich existiert eine Oberstufen-Schule, welche man nach 5 Jahren mit Reife- und Diplomprüfung abschließt. Nach zweijähriger Praxis kann ein Absolvent eine Staatsprüfung für den Forstdienst ablegen und hat damit das Recht erlangt, eine Waldfläche von 1000 bis 3600 Hektar zu verwalten.
Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft (Försterschule) in Bruck an der Mur – Steiermark
Bis Juni 2005 existierte noch eine zweite HBLA für Forstwirtschaft in Gainfarn bei Bad Vöslau.
Bearbeiten Forsttechniker
→ Hauptartikel: Forsttechniker
Der Forsttechniker ist eine Fachkraft des mittleren Forstmanagements.
Bearbeiten Forstwirt
→ Hauptartikel: Forstwirt
Der Forstwirt ist in Deutschland ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf und entspricht dem österreichischen und schweizerischen Forstwart. Es handelt sich dabei um die moderne Bezeichnung für den früheren Beruf Waldarbeiter.
In Österreich ist Forstwirt ein Beruf dessen Ausbildung ein Universitätsstudium, eine zweijährige Praxiszeit sowie eine Staatsprüfung umfasst. Österreichische Forstwirte sind berechtigt eine Fläche von über 3600 ha zu bewirtschaften und entsprechen ungefähr den deutschen Forstwissenschaftlern im gehobenen Dienst.
Bearbeiten Forstwart
→ Hauptartikel: Forstwart
Den Ausbildungsberuf des Forstwartes gibt es nur in Österreich und der Schweiz. Die Aufgaben eines Forstwarts sind die gleichen wie die des deutschen Forstwirtes.
Bearbeiten Forstfacharbeiter
→ Hauptartikel: Forstfacharbeiter
Der Lehrberuf des Forstfacharbeiters existiert nur in Österreich. Ein Forstfacharbeiter hat ähnliche Aufgaben wie ein deutscher Forstwirt.
Wer nach drei Jahren Praxis eine Meisterprüfung ablegt, ist Forstwirtschaftsmeister.
Bearbeiten Berufsvertretungen
Die Interessenvertretung der Forstbediensteten wird durch folgende Organisationen wahrgenommen:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
Bund Deutscher Forstleute im dbb, aber nicht alle Förster sind Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes
Forstunternehmer, die im Auftrag die Holzernte, Holzrückearbeiten, Transport und zum Teil die Holzvermarktung vornehmen, sind organisiert im Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V. (VdAW), Stuttgart
Bearbeiten Organisationen der Forstwirtschaft in Deutschland
Deutscher Forstwirtschaftsrat
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände
Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft
Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik
Deutscher Forstverein
Bearbeiten Literatur
Reinhold Erlbeck, Ilse Haseder und Gerhard K. F. Stinglwagner: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon. 3. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10375-7.
Johannes Fischbach-Einhoff, Ulrich Schraml und Andreas Katthagen: Deutscher Forstwirtschaftsrat 1950–2000. 50 Jahre für Wald, Forstwirtschaft und Umwelt. Landwirtschaftsverlag, Münster 2000, ISBN 3-00-006273-4.
Bearbeiten Siehe auch
Forstwissenschaft
Waldarbeit – die ausführenden Tätigkeiten der Forstwirtschaft im Wald
Interfob – jährliches Treffen von Studierenden der Forst- und Holzwirtschaft Europas
Wikipedia:WikiProjekt Forstwirtschaft
Forstwirtschaft in British Columbia
Dienstgrade in der Forstwirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik
Bearbeiten Weblinks
Commons: Forstwirtschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Forstwirtschaft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Forestry Guide - Datenbank für Internetressourcen zum Thema Waldökologie, Forstwissenschaften, Forst- und Holzwirtschaft der SUB Göttingen.
Bildungsserver Agrar
Informationen zu Waldforschung und Forstpraxis - der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft in Weihenstephan
Forschung für die Praxis - der Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Wald und Forstwirtschaft – Aufgaben der Förster
Umfassende Linksammlung für den Bereich Forstwirtschaft.
Alles rund um Holz, Forst- und Holzwirtschaft
Waldwissen.net - Informationen für die Forstpraxis
Der als Bonsai wahrgenomme ökonomische Mammutbaum
Department für Wald- und Bodenwissenschaften der univ. f. Bodenkultur, Wien
Försterschule (Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur / Steiermark)
Portal der deutschen Forstverwaltungen
Forstterminologie auf waldwissen.net: Übersetzungsmöglichkeiten und Glossare
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Europäische Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa (MCPFE) in der Helsinki-Resolution H1, „Allgemeine Leitlinien für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder Europas", 1993
↑ a b c Secretariat of the Convention on Biological Diversity: “The Value of Forest Ecosystems.” Montreal, SCBD, 2001. (CBD Technical Series no. 4). S. 11-39. ISBN 90-907211-1-9 (formal falsche ISBN). Online verfügbar
↑ Statistisches Bundesamt (Datenreport 2004))
↑ Bundeswaldinventur
↑ Daniel Wetzel: Auf dem Holzweg, 11. November 2004. Abgerufen am 19. Mai 2010.
↑ Die Weltonline, 11. November 2004, abgerufen am 26. September 2010
↑ Die Weltonline, 11. November 2004, abgerufen am 26. September 2010
↑ [Lebensministerium 2010, verfügbar unter: http://forst.lebensministerium.at/filemanager/download/60175/, zuletzt am 9. November 2010], abgerufen am 9. November 2010
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