1926
2003
24. Juli
3. März
Berlin
Berlin-Pankow
Deutsche Nationalbibliothek
Dresden
Feuilleton
Goethepreis der Stadt Berlin
Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR
Heinz Knobloch
Horst Wessel
Julius Rodenberg
Kolumne
Library of Congress Control Number
Mathilde Jacob
Moses-Mendelssohn-Preis
Moses Mendelssohn
Neue Synagoge (Berlin)
Novemberpogrome 1938
Personennamendatei
Rosa Luxemburg
Toleranz
Verdienstorden des Landes Berlin
Virtual International Authority File
Wilhelm Krützfeld
Wochenpost
Wolfgang Würfel
2003
24. Juli
3. März
Berlin
Berlin-Pankow
Deutsche Nationalbibliothek
Dresden
Feuilleton
Goethepreis der Stadt Berlin
Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR
Heinz Knobloch
Horst Wessel
Julius Rodenberg
Kolumne
Library of Congress Control Number
Mathilde Jacob
Moses-Mendelssohn-Preis
Moses Mendelssohn
Neue Synagoge (Berlin)
Novemberpogrome 1938
Personennamendatei
Rosa Luxemburg
Toleranz
Verdienstorden des Landes Berlin
Virtual International Authority File
Wilhelm Krützfeld
Wochenpost
Wolfgang Würfel
Heinz Knobloch, 1976
Heinz Knobloch 1982 bei einer Autogrammstunde
Grab Heinz Knoblochs auf dem Johannisfriedhof in Dresden.
Heinz Knobloch (* 3. März 1926 in Dresden; † 24. Juli 2003 in Berlin-Pankow) war ein deutscher Schriftsteller und Feuilletonist.
Inhaltsverzeichnis
1 Leben
2 Werke
2.1 Gesammelte Feuilletons
2.2 Nachworte
2.3 Monografien
2.4 Biografisches
3 Auszeichnungen (Auswahl)
4 Literatur
5 Weblinks
6 Einzelnachweise
Bearbeiten Leben
Knobloch lebte seit 1935 in Berlin. Er ist vor allem durch seine Feuilletons bekannt geworden, die über 20 Jahre wöchentlich in der Wochenpost unter der Kolumnen-Rubrik „Mit beiden Augen“ erschienen und von dem Grafiker und Maler Wolfgang Würfel illustriert wurden. Seine informativen und humorvollen Artikel erreichten eine sehr große Leserschaft. Es liegt eine Vielzahl von Sammelbänden seiner Feuilletons vor. Gleichzeitig beschäftigte er sich mit dem Feuilleton als literarischer Gattung und entdeckte Berliner Feuilletonisten der Vergangenheit wieder, wie z. B. Julius Rodenberg.
Durch intensive Recherchen hat Knobloch mit seinen Büchern auch zur Wiederentdeckung von weiteren Persönlichkeiten und zur Aufklärung bis dahin unbekannter historischer Sachverhalte beigetragen. Sein Buch Herr Moses in Berlin beschreibt den Berliner Philosophen Moses Mendelssohn, in Meine liebste Mathilde porträtiert Knobloch Mathilde Jacob, die Sekretärin Rosa Luxemburgs, Der beherzte Reviervorsteher erzählt die Geschichte um den durch den Polizisten Wilhelm Krützfeld verhinderten Brand der Synagoge in der Oranienburger Straße während der Novemberpogrome 1938. Der arme Epstein bringt Licht in die Geschichte um den Tod des Berliner SA-Mannes Horst Wessel.
Heinz Knobloch erhielt 1994 den Moses-Mendelssohn-Preis für Toleranz und 1998 den Verdienstorden des Landes Berlin. Am 3. März 2005 wurde in Berlin-Pankow die Grünanlage vor dem langjährigen Wohnhaus Knoblochs (zwischen Masuren- und Samländischer Straße sowie der Berliner - und Mühlenstraße) zeremoniell zum Heinz-Knobloch-Platz umbenannt. Ein dort aufgestelltes Relief, das Heinz Knoblochs Konturen abbildet, entwarf der Pankower Bildhauer Professor Gerhard Thieme.
Nach Knoblochs Tod hat sich in Berlin der „Freundeskreis Heinz Knobloch“ gebildet, um sein Werk und Andenken zu pflegen[1].
Bearbeiten Werke
Pardon für Bütten, Eulenspiegel-Verlag 1965
Bearbeiten Gesammelte Feuilletons
Mir gegenüber, 1960
Herztöne und Zimmermannssplitter, 1962
Die guten Sitten, 1964
Du liebe Zeit, 1966
Täglich geöffnet, 1970
Bloß wegen der Liebe, 1971
Beiträge zum Tugendpfad, 1972
Man sieht sich um und fragt, 1973
Allerlei Spielraum, 1973
Kreise ziehen, 1974
Stäubchen aufwirbeln, 1974
Schattensprünge, 1975
Das Lächeln der Zeitung, 1975
Der Blumenschwejk, 1976, Mitteldeutscher Verlag Halle 1984
Der Berliner zweifelt immer, Buchverlag Der Morgen, Berlin 1977
Mehr war nicht drin, 1979, Mitteldeutscher Verlag Halle 3. Auflage 1983
Nachträgliche Leckerbissen, Aufbau-Verlag, Berlin, Weimar 1979. 180 S.
Berliner Fenster - Feuilletons, 1981, Mitteldeutscher Verlag Halle 1987, ISBN 3-354-00140-2
Stadtmitte umsteigen - Berliner Phantasien, 1982, viele Neuauflagen bis 2002, Jaron Verlag Berlin 2002, ISBN 3-89773-042-1
Nicht zu verleugnen - Feuilletons, 1985, Mitteldeutscher Verlag Halle 2. Auflage 1986, ISBN 3-354-00125-9
Zur Feier des Alltags - Feuilletons, 1986, Buchclub 65 Berlin 1988, ISBN 3-7464-0043-0
Berliner Grabsteine, 1987, Morgenbuch-Verlag Berlin 1991, ISBN 3-371-00352-3
⇒ Alte und neue Grabsteine, Jaron Verlag 2000, ISBN 3-89773-022-7
Im Lustgarten - ein preußischer Garten im Herzen Berlins (mit Hendrik Gottfriedsen) 1989, Jaron Verlag 2001, ISBN 3-89773-032-4
Die schönen Umwege - Beobachtungen, 1993, Transit-Verlag Berlin 3. Aufl. 1996, ISBN 3-88747-083-4
Geisterbahnhöfe - Westlinien unter Ostberlin (mit Michael Richter und Thomas Wenzel), 1994, Links-Verlag Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-506-5
Mißtraut den Grünanlagen! - Extrablätter, Transit-Verlag Berlin 1996, ISBN 3-88747-108-3
"Lässt sich das drucken?" - Feuilletons gegen den Strich, UVK Konstanz 2002, ISBN 3-89669-354-9
Berlins alte Mitte - rund um den Lustgarten; Geschichte zum Begehen, Jaron Verlag Berlin 1996, ISBN 3-932202-10-4
Bearbeiten Nachworte
zu Julius Rodenberg - Bilder aus dem Berliner Leben, Neuauflage Berlin 1987, S. 355-374
Bearbeiten Monografien
Herr Moses in Berlin, 1979, 1993, Taschenbuch 1996, Jaron-Verlag Berlin 2006, ISBN 978-3-89773-076-2
Meine liebste Mathilde - Die Freundin der Rosa Luxemburg, 1985, Fischerverlag Frankfurt 1997, ISBN 3-596-12803-X
Der beherzte Reviervorsteher - Ungewöhnliche Zivilcourage am Hackeschen Markt, 1989, Jaron Verlag Berlin 2003, ISBN 3-89773-072-3
Der arme Epstein - Wie der Tod zu Horst Wessel kam, 1993, Aufbau-Verlag Berlin 1996, ISBN 3-7466-8021-2
Die Suppenlina - Eine Menschenfreundin, Ed. Hentrich Berlin 1997, ISBN 3-89468-241-8
Bearbeiten Biografisches
Nase im Wind - Zivile Abenteuer, Transit-Verlag Berlin 1994, ISBN 3-88747-091-5
Eierschecke - Eine Dresdner Kindheit, Transit-Verlag Berlin 1995, ISBN 3-88747-104-0
Eine Berliner Kindheit, Jaron Verlag Berlin 1999, ISBN 3-89773-002-2
Mit beiden Augen - Bd.1 Von Dresden nach Tennessee, 1999
Mit beiden Augen - Bd.2 Mein Leben zwischen den Zeilen, Transit-Verlag Berlin 1999, ISBN 3-88747-124-5
Das Lächeln der Wochenpost, Jaron Verlag Berlin 2002, ISBN 3-89773-050-2
Schriftwechsel 1997-2003 Heinz Knobloch - Rolf Pfeiffer, Berlin 2006, ISBN 3-8334-4468-1
Bearbeiten Auszeichnungen (Auswahl)
1998: Verdienstorden des Landes Berlin
1994: Moses-Mendelssohn-Preis
1965: Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR
Goethe-Preis der DDR
Bearbeiten Literatur
Literatur von und über Heinz Knobloch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Jürgen Reifarth/ Gunter Reus (Hrsg.): Heinz Knobloch. "Lässt sich das drucken?" - Gesammelte Feuilletons mit Kapiteleinführungen 2002
Bearbeiten Weblinks
Commons: Heinz Knobloch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Berlin, ick liebe Dir (ein Programm über Heinz Knobloch, seine schönsten Feuilletons über Berlin, die Liebe und besonders über die Menschen vorgetragen von den Berliner Schauspielern Frank Ciazynski und Hella Stövesand)
Was Flugblätter erzählen (von Heinz Knobloch, aus Ossietzky 5/2002)
Werner Standfuß: Freundlicher Umgang. Im Gedenken an Heinz Knobloch
Nachruf auf Heinz Knobloch (Freitag 1. August 2003)
Programm der Zeremonien zur Einweihung des Heinz-Knobloch-Platzes (Stadt Berlin online 24. Februar 2005)
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Website des Heinz-Knobloch-Freundeskreises
Normdaten: PND: 119171244 (PICA) | LCCN: n50042370 | VIAF: 34483188 | WP-Personeninfo
Personendaten
NAME
Knobloch, Heinz
KURZBESCHREIBUNG
deutscher Schriftsteller und Feuilletonist
GEBURTSDATUM
3. März 1926
GEBURTSORT
Dresden
STERBEDATUM
24. Juli 2003
STERBEORT
Berlin
Heinz Knobloch – Wikipedia
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Aktuelles rund um Heinz Knobloch
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Knobloch, Heinz 1926-2003 [WorldCat Identities]
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