.htaccess
Advanced Encryption Standard
Apache HTTP Server
Asymmetrisches Kryptosystem
Authentifizierung
Blockverschlüsselung
CAcert
CAcert#Vertrauensw.C3.BCrdigkeit
Camellia (Algorithmus)
Chaos Communication Congress
DNS-Spoofing
Datenschutz
Datenverkehr
Debian GNU/Linux
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Extended-Validation-Zertifikat
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Fiber Distributed Data Interface
GNU Privacy Guard
HTTP
HTTP-Cookie
HTTP-Statuscode
HTTPS#Zertifikatsystem
Hashtabelle#Kollisionen
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Hypertext Transfer Protocol
Hypertext Transfer Protocol#Aufbau
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Message-Digest Algorithm 5
Meta-Tag#refresh - Weiterleitung
Mozilla
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Nutzdaten
Online-Banking
OpenSSL
OpenSSL#Sicherheitsl.C3.BCcke in Debian-Paketen
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Persönliche Identifikationsnummer
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Secure Sockets Layer
Server Name Indication
Session-ID
Simple Mail Transfer Protocol
Skriptsprache#Skriptsprachen im WWW
Socket (Software)#Server Sockets
SourceForge
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Stromverschlüsselung
Sun Microsystems
Symmetrisches Kryptosystem
Syntax
TCP/IP-Referenzmodell
Token Bus
Token Ring
Transaktionsnummer
Transmission Control Protocol
Transport Layer Security
Ubuntu
Uniform Resource Identifier#Aufbau
Uniform Resource Locator
United Internet#GMX
Verschlüsselung
Webbrowser
Webserver
HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) Familie: Internetprotokollfamilie Einsatzgebiet: Verschlüsselte Datenübertragung Port: 443/TCP HTTPS im TCP/IP‑Protokollstapel: Anwendung HTTP Transport SSL/TLS TCP Internet IP (IPv4, IPv6) Netzzugang Ethernet Token Bus Token Ring FDDI … Standards: RFC 2818 (HTTP Over TLS, 2000) HTTPS steht für HyperText Transfer Protocol Secure (dt. sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll). Dieses Kommunikationsprotokoll wird im World Wide Web benutzt, um Daten abhörsicher zu übertragen. Technisch definiert es als URI-Schema eine zusätzliche Schicht zwischen HTTP und TCP. HTTPS wurde von Netscape entwickelt und zusammen mit SSL 1.0 erstmals 1994 mit deren Browser veröffentlicht. Inhaltsverzeichnis 1 Nutzen 2 Technik 3 Client-Verarbeitung 3.1 Varianten der HTTPS-Anwahl 3.2 Vorinstallierte Zertifikate 4 Server-Voraussetzungen 4.1 Zertifikat 4.1.1 Extended-Validation-Zertifikat 4.2 IP-Adresse 4.2.1 Shared SSL 4.3 Einbindung 4.4 Leistung 5 Angriffe und Schwachstellen 5.1 Verschlüsselung 5.2 Zertifikatsystem 5.2.1 Phishing und HTTPS 5.2.1.1 Warnungen bei Gemischtbetrieb 5.2.1.2 HSTS 5.2.2 Angriffe auf das Zertifikatsystem 6 Weblinks 7 Einzelnachweise Bearbeiten Nutzen Das HTTPS-Protokoll wird zur Verschlüsselung und zur Authentifizierung der Kommunikation zwischen Webserver und Browser im World Wide Web verwendet. Ohne Verschlüsselung sind Web-Daten für jeden, der Zugang zum entsprechenden Netz hat, als Klartext lesbar. Mit der zunehmenden Verbreitung von Funkverbindungen, die etwa an WLAN-Hotspots häufig unverschlüsselt ablaufen, nimmt die Bedeutung von HTTPS zu, da hiermit die Inhalte unabhängig vom Netz verschlüsselt werden. Es stellt dabei das einzige Verschlüsselungsverfahren dar, das ohne gesonderte Softwareinstallation auf allen Internet-fähigen Computern unterstützt wird. Die Authentifizierung dient dazu, dass sich jede Seite der Identität des Verbindungspartners vergewissern kann – ein Problem, das durch Phishing-Angriffe zunehmend Bedeutung bekommt. Bearbeiten Technik Syntaktisch ist HTTPS identisch mit dem Schema für HTTP, die zusätzliche Verschlüsselung der Daten geschieht mittels SSL/TLS: Unter Verwendung des SSL-Handshake-Protokolls findet zunächst eine geschützte Identifikation und Authentifizierung der Kommunikationspartner statt. Anschließend wird mit Hilfe asymmetrischer Verschlüsselung oder des Diffie-Hellman-Schlüsselaustauschs ein gemeinsamer symmetrischer Sitzungsschlüssel ausgetauscht. Dieser wird schließlich zur Verschlüsselung der Nutzdaten verwendet. Der Standard-Port für HTTPS-Verbindungen ist 443. Neben den Server-Zertifikaten können auch signierte Client-Zertifikate nach X.509.3 erstellt werden. Dies ermöglicht eine Authentifizierung der Clients gegenüber dem Server, wird jedoch selten eingesetzt. Eine ältere Protokollvariante von HTTPS war S-HTTP. Bearbeiten Client-Verarbeitung Mit der Entwicklung von HTTPS durch Netscape wurde das Protokoll und die anwenderseitige Client-Software schon früh in den Browser integriert. Damit ist, anders als etwa bei E-Mail (S/MIME oder GnuPG), SSH oder SFTP, die Installation gesonderter Software durch den Anwender nicht notwendig. Eine HTTPS-Verbindung wird durch eine https-URL angewählt und durch das SSL-Logo angezeigt – beim Internet Explorer 6 ein Schloss-Icon in der Statusleiste, bei Mozilla zusätzlich in der Adresszeile, die bei Firefox, aktuellen Opera- und Internet Explorer 7-Browsern zusätzlich gelb hinterlegt wird, bei Apple Safari 3.0 durch ein kleines Schloss-Symbol in der obersten rechten Ecke des Browserfensters. Bearbeiten Varianten der HTTPS-Anwahl Die Entscheidung, ob eine sichere HTTPS- statt einer HTTP-Verbindung genutzt wird, kann unterschiedlich erfolgen: Es wird serverseitig ausschließlich HTTPS zugelassen, wie meist bei Online-Banking; teils wird dabei eine angewählte http-Adresse automatisch in https umgesetzt. Einwahl wird über HTTPS erzwungen, dann wird ein HTTP-Cookie im Browser gesetzt und, um Rechenzeit zu sparen, der weitere Dienst unverschlüsselt abgewickelt; z. B. bei SourceForge oder eBay. Login per http-Adresse, die aber vom Anwender manuell in „https…“ geändert werden kann, um eine Verschlüsselung zu bewirken; z. B. bei GMX; teils auch über einen Link „Sicheres Login“ o. ä. Userseitiger Browser-Add-on (z.B. für den Firefox "HTTPS Everywhere") welches auf eine https-Seite umleitet. z.B. auf Wikipedia wird die deutsche Site auf https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Hauptseite umgeleitet. Nach Anwahl der HTTPS-Adresse soll der Client-Browser gemäß der ursprünglichen Konzeption dem Anwender zuerst das Zertifikat anzeigen. Dieser entscheidet nun, gegebenenfalls nach Prüfung über die angegebenen Links, ob er dem Zertifikat für diese Sitzung oder auch permanent vertraut. Andernfalls wird die HTTPS-Verbindung nicht hergestellt. Bearbeiten Vorinstallierte Zertifikate Um diese für Unkundige eventuell irritierende Abfrage zu vermeiden, wurde mit der Zeit eine Reihe von Root-Zertifikaten von den Browser-Herstellern akzeptiert, die schon bei der Installation eingetragen werden. Webseiten, die entsprechende Zertifikate haben, werden dann, ebenso wie davon abgeleitete Unter-Zertifikate, bei Aufruf ohne Nachfrage akzeptiert. Ob ein Root-Zertifikat dem Browser bekannt ist, hängt von der Browser-Version ab; zudem wird die Liste der Zertifikate teils auch online im Rahmen der Systemaktualisierung auf den neuesten Stand gebracht, so bei Microsoft Windows. Mit dem neueren Internet Explorer 7 hat Microsoft, kurz danach auch Mozilla mit dem Firefox 3, die Warnung bei nicht eingetragenen Zertifikaten verschärft: Erschien vorher nur ein Pop-up „Sicherheitshinweis“, das nach Name, Quelle und Laufzeit des Zertifikats differenzierte, so wird nun der Inhalt der Webseite ausgeblendet und eine Warnung angezeigt, mit der Empfehlung, die Seite nicht zu benutzen. Um diese sehen zu können, muss der Anwender dann explizit eine „Ausnahme hinzufügen“. Ein nicht im Browser eingetragenes Zertifikat wird damit für Massenanwendungen zunehmend untauglich. Die Frage, welche Zertifikate in die Browser aufgenommen werden, hat in der open-source-Community fallweise zu längeren Diskussionen geführt, so zwischen CAcert, einem Anbieter kostenloser Zertifikate, und der Mozilla Foundation, siehe CAcert. Bearbeiten Server-Voraussetzungen Als Software zum Betrieb eines HTTPS-fähigen Webservers wird eine SSL-Bibliothek wie OpenSSL benötigt. Diese wird häufig bereits mitgeliefert oder kann als Modul installiert werden. Der HTTPS-Service wird üblicherweise auf Port 443 bereitgestellt. Bearbeiten Zertifikat Weiterhin ist ein Digitales Zertifikat für SSL notwendig: Ein Binärdokument, das im Allgemeinen von einer – selbst wiederum zertifizierten – Zertifizierungsstelle ausgestellt wird, das den Server und die Domain eindeutig identifiziert. Bei der Beantragung werden dazu etwa die Adressdaten und die Firmierung des Antragstellers geprüft. In den registrierten Root-Chains eingetragene Zertifikate werden typischerweise zu Preisen zwischen 39 und 1200 US-$ pro Jahr angeboten, wobei fallweise weitere Dienste, Siegel oder Versicherungen enthalten sind. Eine Reihe von Zertifizierungsstellen gibt kostenlos Zertifikate aus. Die etwa von StartCom [1] ausgestellten Zertifikate werden dabei von fast allen modernen Browsern ohne Fehlermeldung akzeptiert. Ebenfalls kostenlose Zertifikate erstellt CAcert, wo es bisher jedoch nicht gelang, in die Liste der vom Browser automatisch akzeptierten Zertifikate aufgenommen zu werden; siehe oben. Ein solches Zertifikat muss daher bei der Client-Verarbeitung vom Anwender manuell importiert werden; dieses Verhalten kann aber auch erwünscht sein. Es ist weiterhin auch möglich, selbst-signierte Zertifikate (self-signed certificate) zu verwenden, die ohne Beteiligung einer gesonderten Instanz erstellt wurden und ebenfalls manuell bestätigt werden müssen. Damit wird zwar die Verschlüsselung, nicht aber die Authentifizierung erreicht; solche Verbindungen sind damit verwundbar durch einen Man-in-the-middle-Angriff. Um veraltete oder unsicher gewordene Zertifikate ungültig zu erklären, sind Zertifikatsperrlisten (engl. Certificate Revocation List – CRL) vorgesehen. Die Konzeption sieht vor, dass diese Listen regelmäßig etwa von Browsern geprüft und darin gesperrte Zertifikate ab sofort abgewiesen werden. Das Verfahren ist jedoch nicht durchgängig organisiert und wird praktisch nur wenig genutzt. Zu Angriffen auf das Zertifikatsystem, siehe unten. Bearbeiten Extended-Validation-Zertifikat Vor dem Hintergrund zunehmender Phishing-Angriffe auf HTTPS-gesicherte Webanwendungen hat sich 2007 in den USA das CA/Browser Forum[2] gebildet, das aus Vertretern von Zertifizierungsorganisationen und den Browser-Herstellern Google, KDE, Microsoft, Mozilla und Opera besteht. Im Juni 2007 wurde daraufhin eine erste gemeinsame Richtlinie verabschiedet, das Extended-Validation-Zertifikat, kurz EV-SSL in Version 1.0, im April 2008 dann Version 1.1. Ein Domain-Betreiber muss für dieses Zertifikat weitere Prüfungen akzeptieren: Während bisher nur die Erreichbarkeit des Admins (per Telefon und E-Mail) zu prüfen war, wird nun die Postadresse des Antragstellers überprüft und bei Firmen die Prüfung auf zeichnungsberechtigte Personen vorgenommen. Damit sind auch deutlich höhere Kosten verbunden, exemplarisch 650 € p. a. Für den Anwender macht sich das EV-Zertifikat durch eine zusätzliche   weiß auf grün unterlegte Firma   in der Adresszeile des neueren Browsers (ab 2007, also etwa Firefox 3 und IE7), rechts vom Site-Logo, bemerkbar. Durch das Ausbleiben der (für diese Site) gewohnten grünen Farbe soll der Anwender dann gefälschte HTTPS-Sites schnell und ggfs. auch intuitiv – also ohne spezielle Schulung – erkennen können. Bearbeiten IP-Adresse Zum Betrieb eines HTTPS-Webservers ist bisher eine eigene IP-Adresse pro Hostname notwendig. Dies ist bei unverschlüsseltem HTTP nicht notwendig: Seitdem Browser den Hostnamen im HTTP-Header mitsenden, können mehrere virtuelle Webserver mit je eigenem Hostnamen auf einer IP-Adresse bedient werden, zum Beispiel bei Apache über den NameVirtualHost-Mechanismus. Dieses Verfahren wird inzwischen bei der weit überwiegenden Zahl der Domains benutzt, da hier der Domain-Eigner selbst keinen Server betreibt. Da bei HTTPS jedoch der Webserver für jeden Hostnamen ein eigenes Zertifikat ausliefern muss, der Hostname aber erst nach erfolgtem SSL-Handshake in der höheren HTTP-Schicht übertragen wird, ist das Deklarieren des Hostnamen im HTTP-header hier nicht anwendbar. Eine Unterscheidung kann nur anhand der IP/Port-Kombination erfolgen; ein anderer Port als 443 wird wiederum von vielen Proxys nicht akzeptiert. Mit der in Planung befindlichen Spezifikation Transport Layer Security 1.2 soll dies via Server Name Indication (SNI) ermöglicht werden. Aktuelle Browser, wie beispielsweise Mozilla Firefox ab Version 2.0 oder der Internet Explorer 7 (jedoch nur ab Windows Vista), unterstützen SNI bereits. Bearbeiten Shared SSL Das Zertifikat bezieht sich normalerweise auf die komplette Domain, also Third-, Second- und Top-Level-Segmente, wie https://www.kunde1.com. Um ihren Kunden auch HTTPS ohne eigene IP-Adresse zu ermöglichen, benutzen einige Provider spezielle „shared SSL“ oder auch „wildcard certificates“, bei denen die Third-Level-Domain kundenspezifisch vergeben werden kann – also etwa https://kunde1.provider.com, während sich das Zertifikat auf *.provider.com bezieht. Eine weitere Variante besteht darin, eine Weiterleitung auf einen von mehreren Domains genutzten HTTPS-Server vorzunehmen, etwa https://provider.com/ssl/kunde1/. Zusätzlich zu den Wildcard-Zertifikaten gibt es auch die Möglichkeit, mehrere Domain-Namen in ein Zertifikat mittels der zusätzlichen Eigenschaft SubjAlt-Name (alternativer Name) einzusetzen. Unterstützt wird dies bereits von allen aktuellen Browsern.[3] Bearbeiten Einbindung Die Einbindung von HTTPS in eine Website oder -anwendung erfolgt analog zu den oben genannten Varianten der HTTPS-Anwahl: Wenn ausschließlich HTTPS zulässig ist, kann dies umgesetzt werden durch: Weiterleitung (HTML-refresh) oder auch ein rewrite der URL Konfiguration von HTML-Seiten oder Skripten als Muss-SSL, bei Apache etwa durch die Anweisung SSLRequireSSL in der .htaccess. Wird eine solche Seite per http aufgerufen, erzeugt der Server einen '403 - Forbidden' HTTP-Fehlercode. Der Anwender wird auf die Möglichkeit der SSL-Nutzung durch einen entsprechenden Link hingewiesen. Auf diese Weise wird die Serverlast gering gehalten, während sicherheitsbewußte Nutzer nicht abgewiesen werden. Teils wird auch der Link weggelassen, und der Anwender kann https nutzen, indem er in der URL selbstständig ein "s" hinter "http" eintippt. skriptgesteuerte Erzeugung von HTTPS-Links, um den Anwender bei bestimmten Arbeitsschritten oder Ausgaben auf eine HTTPS-Seite zu lenken. Anschließend kann im Skript geprüft werden, ob dieses per HTTPS aufgerufen wurde, bei PHP etwa durch die Bedingung: $_SERVER['HTTPS']=='on' Bearbeiten Leistung Die Verschlüsselung auf Serverseite ist rechenaufwendig und belastet die Server-CPU häufig stärker als etwa die Errechnung des HTML-Codes aus einer Skriptsprache. Auch aus diesem Grunde hat sich HTTPS bisher nur bei einem kleinen Teil der Websites durchgesetzt, bei denen es aus Sicht des Datenschutzes sinnvoll ist. Die Liste der vom Server unterstützten Verschlüsselungsalgorithmen wird serverseitig konfiguriert. Der Client wählt dann den ersten von ihm unterstützten Algorithmus aus dieser Liste aus. Um Rechenzeit zu sparen, werden auf Servern mit hohem Datenverkehr bevorzugt Strom-Chiffren wie RC4 (bis 128 Bit) verwendet, da diese weniger rechenintensiv sind als Block-Chiffren wie AES oder Camellia (bis 256 Bit). Anfangs teils noch genutzte 40-Bit-Schlüssel-Algorithmen, die wiederum weniger Rechenlast verursachen, gelten nicht mehr als sicher und werden daher heute i. a. nicht mehr verwendet. Zur Entlastung der Server-CPU werden auch Hardware-SSL-Beschleuniger (SSL accelerators) angeboten: PCI-Steckkarten mit speziellen, optimierten Prozessoren, die aus der SSL-Bibliothek angesprochen werden. Daneben gibt es auch eigenständige Geräte meist in Rack-Bauweise, die Teile des HTTP-Datenstroms automatisch verschlüsseln. Weiterhin werden Server mit programmierbaren Recheneinheiten angeboten, die mit entsprechenden SSL-Bibliotheken höhere Leistung als vergleichbar aufwendige Universal-CPUs erreichen, so die MAU (Modular Arithmetic Unit) von Sun. Spezielle Hardware steht aber im engen Wettbewerb mit der stetigen Entwicklung der Multiprozessor- und Multi-Core-Systeme der großen CPU-Hersteller Intel und AMD.[4] Bearbeiten Angriffe und Schwachstellen Mit den allgemein zunehmenden Kenntnissen über die HTTPS-Technik haben sich auch die Angriffe auf SSL-gesicherte Verbindungen gehäuft. Daneben sind durch Recherche und Forschungen Lücken in der Umsetzung bekannt geworden. Dabei ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Schwachstellen bei der Verschlüsselung selbst und im Zertifikatsystem. Bearbeiten Verschlüsselung Die bei SSL eingesetzten Verschlüsselungsverfahren werden unabhängig von ihrem Einsatzzweck regelmäßig überprüft und gelten als mathematisch sicher, d. h. sie lassen sich schon theoretisch mit den heute bekannten Techniken nicht brechen. Die Zuverlässigkeit der Algorithmen wird regelmäßig etwa durch Wettbewerbe unter Kryptologen überprüft. Im Mai 2008 wurde jedoch ein Fehler in der OpenSSL-Bibliothek der Debian-Linux-Distribution und davon abgeleiteten Derivaten wie Ubuntu bekannt, der bereits seit September 2006 bestand.[5] [6] Der Fehler bewirkte, dass mit einem solchen OpenSSL erzeugte Schlüssel in einem sehr viel kleineren Bereich liegen, mit überschaubarem Aufwand gebrochen und damit die Daten ggf. auch nachträglich entschlüsselt werden können. Server-Betreiber mussten daraufhin nicht nur ihre SSL-Software prüfen, sondern ggfs. auch die im Laufe der zwei Jahre damit erstellten Schlüssel nachverfolgen und erneuern. Für die Anwenderseite wurden daraufhin Möglichkeiten entwickelt, über Browser-Plug-ins einerseits „schwache“ Zertifikate angezeigt zu bekommen, andererseits erweiterte Prüfungen auf Browser-Seite vorzunehmen; so befragt das "Perspectives"-Plugin mehrere „Notare“, welches Zertifikat sie bei der gleichen Site sahen.[6] Der Vorgang führte auch zu Kritik an den Prozessen bei Debian und am Open Source-Entwicklungsmodell im Ganzen, etwa bei heise.de: „Das offensichtliche Fehlen von wirksamen Qualitätssicherungsmechanismen bei der Pflege von sicherheitskritischen Programmpaketen (…) wird es Verfechtern von Open-Source-Software nicht unbedingt leichter machen, diese im professionellen Umfeld einzusetzen.“[7] Bearbeiten Zertifikatsystem SSL-Verbindungen sind grundsätzlich gefährdet durch Man-in-the-middle-Angriffe, bei denen der Angreifer den Datenverkehr zwischen Client und Server abfängt bzw. sich als Zwischenstelle ausgibt. Eine Reihe von Angriffsverfahren setzen voraus, dass er sich im gleichen LAN befindet, andere im gleichen WLAN, was mit dessen Verbreitung wahrscheinlicher wird. Beim DNS-Spoofing wiederum bestehen diese Voraussetzungen nicht. Um sich als (anderer) Server auszugeben, muss der Angreifer freilich auch ein Zertifikat vorweisen: Bearbeiten Phishing und HTTPS Ein Nachteil der automatischen Bestätigung der Zertifikate besteht darin, dass der Anwender eine HTTPS-Verbindung nicht mehr bewusst wahrnimmt. Dies wurde in jüngerer Zeit bei Phishing-Angriffen ausgenutzt, die etwa Online-Banking-Anwendungen simulieren und dem Anwender eine sichere Verbindung vortäuschen, um eingegebene PIN/TAN-Codes „abzufischen“. Als Reaktion wiesen betroffene Unternehmen ihre Kunden darauf hin, keine Links aus E-Mails anzuklicken und https-URLs nur manuell oder per Lesezeichen einzugeben. Wegen der teils oberflächlichen Prüfungen bei der Vergabe von Zertifikaten wurde von den Browser-Herstellern das extended-validation-Cert eingeführt, siehe oben. Bearbeiten Warnungen bei Gemischtbetrieb Im Rahmen der immer ausgeklügelteren Phishing-Angriffe wurde ein weiteres Problem erkannt: Der Wechsel einer https-verschlüsselten Seite zu einer unverschlüsselten sowie das Nachladen von unverschlüsselten Inhalten aus einer per HTTPS übertragenen Seite. Während es – aus Performance-Gründen – seitens des Anbieters durchaus sinnvoll sein kann, nur einzelne Elemente einer Seite HTTPS-gesichert auszugeben, stellt dies auch eine mögliche Sicherheitslücke dar. Daher blenden die gängigen Browser in solchen Fällen Warnhinweise ein. Damit diese auf Dauer nicht stören, können sie im Allgemeinen durch eine Checkbox direkt bleibend abgeschaltet werden – womit aber auch der Warneffekt bei tatsächlichen Angriffen entfällt. Bearbeiten HSTS Als eine Maßnahme gegen Man-in-the-middle-Angriffe wurde im September 2009 erstmals das HTTP Strict Transport Security oder HSTS Verfahren vorgeschlagen [8]. Der vom Betreiber entsprechend konfigurierte Server sendet hierbei den speziellen HTTP response header namens "Strict-Transport-Security" und eine Sitzungs-Laufzeit. Ein dafür ausgelegter Browser - Stand August 2010 sind dies Firefox 4-beta, dessen NoScript extension sowie Google Chrome ab 4.0.211 - wird daraufhin diese Sitzung (session) für die angegebene Zeit ausschließlich verschlüsselt abwickeln. Dazu gehört auch die eigenständige Umwandlung von http-Adressen in https sowie die Ausgabe einer Fehlermeldung und der Abbruch der Verbindung, falls die verschlüsselte Übertragung irgendeinen Fehlercode bewirkt. Voraussetzung ist freilich, dass die ursprüngliche Anfrage (initial request) erfolgreich von dem (originalen) HTTPS-Server aufgebaut wurde. Bearbeiten Angriffe auf das Zertifikatsystem Im Rahmen des 25. Chaos Communication Congress in Berlin wurde im Dezember 2008 ein erfolgreicher Angriff auf das SSL-Zertifikatsystem veröffentlicht. In internationaler Zusammenarbeit von Kryptologen und mit Einsatz speziell programmierter Hardware – einem Cluster aus 200 Playstation-3-Spielkonsolen – war es gelungen, im MD5-Algorithmus eine Kollision zu erzeugen, auf deren Basis ein Angreifer sich selbst beliebige Zertifikate ausstellen könnte.[9] Von der Verwendung des MD5-Algorithmus wurde in Fachkreisen vorher schon abgeraten, bei EV-Zertifikaten kann er ohnehin nicht verwendet werden. Anlässlich dieser Veröffentlichung wurde unter Experten auch die neuerdings scharfe Trennung der Browser zwischen eingetragenen und unbekannten Zertifikaten (siehe oben) kritisch hinterfragt.[10] Bearbeiten Weblinks RFC 2818 – HTTP Over TLS (englisch) Wie funktioniert HTTPS? Serversniff.de prüft HTTPS-Server auf Zertifikatsinfos, Protokolle und angebotene Verschlüsselungsmethoden HttpTea, zeigt HTTPS im Klartext an. (englisch) Infos über Wildcard-Zertifikate bei CAcert Bearbeiten Einzelnachweise ↑ Heise-Online: Mozilla vertraut kostenlosen StartCom Zertifikaten. 3. Juni 2006, abgerufen am 4. März 2010.  Vergleiche hierzu auch Comparison of SSL certificates for web servers in der englischsprachigen Wikipedia ↑ cabforum.org ↑ CaCert.org: CAcert Wiki VhostTaskForce, 3. Way: Certificate with 1 Common Name + 2 Subject Alt Names, 4. Oktober 2007 ↑ Quad Core Intel Xeon SSL Performance auf anandtech.com, 27. Dezember 2006 ↑ debian.org:DSA-openssl -- predictable random number generator, 13. Mai 2008 ↑ a b Konsequenzen der erfolgreichen Angriffe auf MD5. Auf heise.de, 6. Januar 2009 ↑ Die Bedeutung der Zufallszahlen beim OpenSSL-Debakel. Auf heise.de, 27. Mai 2008 ↑ w3.org: Strict Transport Security ↑ 25C3: Erfolgreicher Angriff auf das SSL-Zertifikatsystem. Auf heise.de, 30. Dezember 2008 ↑ Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten auf heise security news-Foren, 30. Dezember 2008


Did Microsoft leave Hotmail open for Dictators?

That was the claim made by the Electronic Frontier Foundation. The truth may be more complex.

In order to provide a secure connection a Virtual Private Network VPN is used as link layer and Secure HyperText Transfer Protocol HTTPS as transport layer This dual
http://ebox-platform.com/usersguide/en/html/ebox-userguide-book.html

Secure Hypertext Transfer Protocol - Wikipedia, the free ...

Secure Hypertext Transfer Protocol (S-HTTP) is a little-used alternative to the HTTPS URI scheme for encrypting web communications carried over HTTP. ...



Twitter adds permanent HTTPS setting

Twitter has taken a big step towards improving account security with a new setting that permanently enables HTTPS.

For Firefox user The application is in a secured platform using HTTPS Hypertext Transfer Protocol over Secure Socket Layer used to indicate a secure HTTP connection The second
http://www.cgisf.org/passport/onlineapplication.html

S-HTTP: Secure Hypertext Transfer Protocol (SHTTP) Overview ...

S-HTTP: Secure Hypertext Transfer Protocol. Secure HTTP (S-HTTP) is a secure message-oriented communications protocol designed for use in conjunction with HTTP. ...



Twitter Adds Permanent HTTPS Setting to Improve Security

Twitter has taken a big step toward improving account security with a new setting that permanently enables HTTPS. HTTPS (Hypertext Transfer Pro…

12 12 Secure Sockets Layer SSL HTTP Hypertext Transfer Protocol over Secure Sockets Layer HTTPS
http://www.ibm.com/developerworks/cn/aix/library/au-wasonlinux/section4.html

RFC 2660

August 1999 The Secure HyperText Transfer Protocol Status of this Memo This memo defines an Experimental Protocol for the Internet community. ...



Twitter Boosts Security with Permanent HTTPS Support

First Google did it, then Facebook, and now Twitter's following suit, adding an option to permanently shore up your account's defenses courtesy the Hypertext Transfer Protocol Secure, commonly abbreviated HTTPS. Normally you type 'http' into your URL bar to conjure a website, but if you've ever used a service like online banking, you may have [...]

computer will not be able to resolve DNS names and locate Active Directory domain controllers If this service is disabled any services that explicitly depend on it will fail to start Secure Sockets Layer used by the HTTP protocol Description This service implements the secure hypertext transfer protocol HTTPS for the HTTP service using the Secure
http://seven.bf.rmit.edu.au/~g_210/HTML/week10.html

The Secure HyperText Transfer Protocol

This memo describes a syntax for securing messages sent using the Hypertext Transfer Protocol (HTTP), which forms the basis for the World Wide Web. ...



Twitter adds option to always use HTTPS

Trying to give users tighter security, especially over unprotected Wi-Fi connections, Twitter has added an option to enable HTTPS as the default setting.

post I ll look at what happened during this default deployment and I ll also be making some changes to the deployment Here s a quick look at what we want to achieve with the TS Gateway TS Gateway uses Remote Desktop Protocol RDP tunnelled over Hypertext Transfer Protocol over Secure Socket Layer HTTPS By using TS Gateway you can make secure and encrypted
http://grounding.co.za/blogs/trevor/default.aspx

CommerceNet: About S-HTTP

RFC2660 The Secure HyperText Transfer Protocol. RFC2659 Security Extensions For HTML. This ... in 1995 of the Secure Sockets Layer (SSL) protocol, which later was standardized ...



Twitter adds option to always use HTTPS

Trying to give users tighter security, especially over unprotected Wi-Fi connections, Twitter has added an option to enable HTTPS as the default setting. Originally posted at News - Security

on the website with a lock icon this is not a true and legitimate indication that you are using a secure website with encryption Now compare this to the official Wells Fargo website The legitimate Wells Fargo website uses hypertext transfer protocol secure https which is an indication that the website you are about to enter is secure Also notice that to access the
http://www.imakenews.com/everon/e_article000477003.cfm?x=b11,0,w

Hypertext Transfer Protocol - VisWiki

Hypertext Transfer Protocol - Uniform Resource Identifier, Hypertext Transfer Protocol over Secure Socket Layer, Transport Layer Security, Newline, Byte serving - VisWiki



Twitter Enables “Always Use HTTPS” Setting

So did Ashton Kutcher complain after he got Twitter hacked at TED? As of today, Firesheep weary Twitter users can check the "Always Use HTTPS" setting at the bottom of Settings on their profiles. HTTPS, or Hypertext Transfer Protocol Secure uses the SSL/TSL protocol in addition to HTTP to ensure encrypted communication over a secure channel. This protects users on insecure networks like coffee ...

hufftt sekian lama vakum didunia underground baru sempat nambah nambah ilmu lagi ok sedikit nge bacrit awalnya penasaram untuk apa sih dibuat protocol https seperti login yahoo bank
http://whitesecure.com/2009/12/how-to-https-protocol-hacking

What is Hypertext Transfer Protocol Secure? - Define ...

You Are Here: Home > What is Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS)? The term HTTPS is an acronym for hypertext transfer protocol secure. ...



Twitter makes tweeting more secure with HTTPS option

Twitter users are now able to improve the security of their account when tweeting away from home by flipping the "always on" switch on HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure).


http://thatmarion.blogspot.com/2006/10/s-http-secure-hypertext-transfer.html

SHTTP - Secure Hypertext Transfer Protocol

Acronym Finder: SHTTP stands for Secure Hypertext Transfer Protocol



HTTPS Twitter

Micro-blogging site Twitter on Tuesday enabled an option for users to access the site via HTTPS or HyperText Transfer Protocol Secure. In a post at its official blog, Twitter said they've already made the setting the default “for a number of clients and activities.”

Transport layer HTTP HyperText Transfer Protocol HTTPS Secure HyperText Transfer Protocol SMTP Simple Mail Tranfer
http://cseric.cau.ac.kr/new_Cseric/yungoostep/content.asp?idx=440

S-HTTP (Secure Hypertext Transfer Protocol) (Linktionary term)

Description of S-HTTP (Secure Hypertext Transfer Protocol) from Tom Sheldon's Encyclopedia of Networking and Telecommunications



Twitter users get extra security

Twitter users are being given the option of logging on through a secure HTTPS connection in a bid to thwart hackers.

Gmail c th t ng s dng ng dn HTTPS Hypertext Transfer Protocol Secure c m ha Hin ti ngi dng cng dng HTTPS
http://giaoduc.edu.vn/news/the-gioi-so-729/Google-hua-hen-tang-cuong-bao-mat-cho-Gmail-124797.aspx