Anreicherungsverordnung
Aroma
Arzneimittel
Backware
Ballaststoff
Betäubungsmittel
Bier
Blutgefäß
Brühe
Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel
Bundeslebensmittelschlüssel
Butter
Coenzym
Convenience Food
Eichgesetz
Elektrolyt
Energie
Ernährung des Menschen
Erregungsleitung
Essentieller Nahrungsbestandteil
FAO Food Price Index
Fertiggericht
Fett
Fette
Fleisch
Futtermittel
Gemüse
Genuss
Genussmittel
Geschmackstoff
Gewürze
Graupen
Grieß
Hühnerei
Hülsenfrucht
Health-Claims-Verordnung
Herkunftsbezeichnung
Honig
Inverkehrbringen
Joghurt
Käse
Kaffee
Kakao
Kartoffeln
Kohlenhydrat
Kohlenhydrate
Konserve
Konservierung
Kontaminanten
Lebensmittel
Lebensmittelüberwachung
Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch
Lebensmittelhygiene-Verordnung
Lebensmittelrecht
Lebensmittelunternehmen
Lebensmittelzusatzstoffe
Lipide
Margarine
Marmelade
Mehl
Mengenelemente
Milch
Milchprodukt
Mineralstoff
Mineralstoffe
Mineralwasser
Nährstoffe
Nährwert
Nahrungsergänzungsmittel
Nahrungsmittel
Nudeln
Obst
Pflanzen
Pflanzenöl
Physiologischer Brennwert
Protein
Proteine
Psychotrop
Quark (Lebensmittel)
Reis
Süßwaren
Sahne
Sauce
Schokolade
Sekt
Sekundäre Pflanzenstoffe
Sinn (Wahrnehmung)
Sirup
Speiseeis
Speisefett
Speisefisch
Speisepilz
Speisesalz
Spirituosen
Spurenelement
Spurenelemente
Stärke
Suchtstoff
Suppe
Aroma
Arzneimittel
Backware
Ballaststoff
Betäubungsmittel
Bier
Blutgefäß
Brühe
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Bundeslebensmittelschlüssel
Butter
Coenzym
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Eichgesetz
Elektrolyt
Energie
Ernährung des Menschen
Erregungsleitung
Essentieller Nahrungsbestandteil
FAO Food Price Index
Fertiggericht
Fett
Fette
Fleisch
Futtermittel
Gemüse
Genuss
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Geschmackstoff
Gewürze
Graupen
Grieß
Hühnerei
Hülsenfrucht
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Herkunftsbezeichnung
Honig
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Protein
Proteine
Psychotrop
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Sekundäre Pflanzenstoffe
Sinn (Wahrnehmung)
Sirup
Speiseeis
Speisefett
Speisefisch
Speisepilz
Speisesalz
Spirituosen
Spurenelement
Spurenelemente
Stärke
Suchtstoff
Suppe
Vergleich der Preise für einige Grundnahrungsmittel in Deutschland 1970 und 2006 anhand der durchschnittlich benötigten Arbeitszeit.
Quelle: Bayerischer Bauernverband
Anteil der Lebensmittelkosten an den Lebenshaltungskosten in einigen europäischen Ländern 2004. Hellrot markiert der Durchschnitt.
Quelle: Eurostat 2005, Bayerischer Bauernverband
Der Begriff Lebensmittel (früher im Süddeutschen auch: Viktualien) umfasst als Oberbegriff sowohl das Trinkwasser als auch die Nahrungsmittel. Trinkwasser besteht aus Wasser und darin gelösten Mineralstoffen. Im Unterschied zu Trinkwasser bestehen Nahrungsmittel im Wesentlichen aus den Makronährstoffen - dies sind die Kohlenhydrate, die Lipide (Fette) und die Proteine - und führen daher dem Menschen chemisch gebundene Energie zu. Zusätzlich sind Mikronährstoffe als Mengen- und Spurenelemente wesentliche Bestandteile von Nahrungsmitteln. Lebensmittel werden vom Menschen zum Zwecke der Ernährung oder des Genusses über den Mund, gegebenenfalls nach weiterer Zubereitung, aufgenommen. Aus rechtlicher Sicht zählen neben Trinkwasser und Nahrungsmitteln als Hauptgruppen auch die Genussmittel, die Lebensmittelzusatzstoffe, die Hilfsstoffe und die Nahrungsergänzungsmittel zu den Lebensmitteln.
Eine lebensmittelrechtliche Definition liefert die EU-Verordnung zum Lebensmittelrecht: „Lebensmittel sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden (Artikel 2). […] Zu Lebensmitteln zählen auch Getränke, Kaugummi sowie alle Stoffe, einschließlich Wasser, die dem Lebensmittel bei seiner Herstellung oder Be- oder Verarbeitung absichtlich zugesetzt werden.“ [1]
Nach EU-Verordnung 178/2002/EG (siehe dort: Kap.1, Art. 2 - Definition von "Lebensmittel") gehören wegen fehlender Verarbeitung oder fehlenden Nährwerts nicht zu den Lebensmitteln:
Futtermittel,
lebende Tiere, soweit sie nicht für das Inverkehrbringen zum menschlichen Verzehr hergerichtet worden sind,
Pflanzen vor dem Ernten,
Arzneimittel im Sinne der Richtlinien 65/65/EWG und 92/73/EWG,
kosmetische Mittel im Sinne der Richtlinie 76/768/EWG,
Tabak und Tabakerzeugnisse im Sinn der Richtlinie 89/622/EWG,
Betäubungsmittel und psychotrope Stoffe im Sinn des Einheitsübereinkommens der Vereinten Nationen über Suchtstoffe (1961) und des Übereinkommens der Vereinten Nationen über psychotrope Stoffe (1971)
Rückstände und Kontaminanten.
Inhaltsverzeichnis
1 Nährwert
1.1 Energieträger
1.2 Nicht-energieliefernde Nahrungsbestandteile
1.2.1 Wirkstoffe
1.2.2 Weitere mögliche Lebensmittelbestandteile
2 Genusswert von Lebensmitteln
3 Verdauungszeiten von Lebensmitteln
4 Lebensmittelgruppen
5 Lebensmittelrecht
6 Lebensmittelbegriff in der Vollwerternährung
7 Siehe auch
8 Weblinks
9 Einzelnachweise
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Bearbeiten Nährwert
Der Nährwert ist der zentrale Nutzen von Lebensmitteln. Er ist ein Maß, um den physiologischen Brennwert eines Lebensmittels zu qualifizieren und quantifizieren. Meist fasst man unter dem Begriff Nährwert nur den Brennwert, also die dem Körper zur Verfügung gestellte Energie, zusammen.
Bearbeiten Energieträger
Nahrungsinhaltsstoffe, die dem Körper Energie und zum Teil nach erfolgtem Umbau im Körper auch Bausteine für Wachstum und Körpererneuerung liefern. Zu diesen Grundnährstoffen gehören Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Diese Komponenten der einzelnen Lebensmittel liefern dem Körper in erster Linie Energie. Sie werden deshalb auch als Brennstoffe bezeichnet.
Kohlenhydrate und Proteine liefern je 17,2 kJ/g und
Fette 36,9 kJ/g
Bearbeiten Nicht-energieliefernde Nahrungsbestandteile
Ballaststoffe, mit hohem unverdaulichen Anteil, wie Zellulose
Mineralstoffe werden vor allem für die Erregungsleitung, Elektrolyte und die Knochenstruktur benötigt.
Wasser (H2O) erfüllt wichtige Transport- und Elektrolytfunktionen in den Zellen und den Blutgefäßen.
Bearbeiten Wirkstoffe
Ebenfalls zu den nicht-energieliefernden Nährstoffen zählt man die Wirkstoffe. Sie sind meist essentiell.
Vitamine
sekundäre Pflanzenstoffe
Spurenelemente
Vitamine und Spurenelemente wirken oft als Coenzyme.
Bearbeiten Weitere mögliche Lebensmittelbestandteile
Aromastoffe
Diese regen den Appetit und die Verdauung an.
Geschmackstoffe
Lebensmittelzusatzstoffe
Bearbeiten Genusswert von Lebensmitteln
Neben dem Nährwert spielt der Genusswert der Lebensmittel eine wesentliche Rolle. Basis für den Genuss sind neben sensorischen Wahrnehmungen auch kulturelle Faktoren.
Bearbeiten Verdauungszeiten von Lebensmitteln
1 Stunde: Gekochter Reis. Reis ist also diejenige Nahrung, die sich gekocht am leichtesten verdaut, ebenso wie Honig.
1 ½ Stunden: Geschlagene Eier, gebratenes Wildbret, weichgekochte Äpfel und Birnen, Obst als Mus gekocht, gekochte Forelle, Spinat, Sellerie, Spargel, durchgetriebener Erbsen- und Bohnenbrei, Hafergrütze.
2 Stunden: Gekochte Milch, rohes Ei, gebratene Ochsenleber, gekochte saure Äpfel, Brötchen.
2 ¼ Stunden: Frische ungekochte Milch.
2 ½ Stunden: Gebratene Gans, gebratenes Lammfleisch, geröstete Kartoffeln.
2 ¾ Stunden: Pudding von Eiern und Milch, geröstetes zartes Rindfleisch.
4 Stunden: Kalbsbraten.
5 Stunden: Entenbraten.
6 Stunden: Speck.
7 Stunden: Pilze.
8 Stunden: Ölsardinen.
Bearbeiten Lebensmittelgruppen
Lebensmittel lassen sich je nach Standpunkt und Zweck der Einteilung gliedern nach Inhaltsstoffen, Verarbeitungsprozessen, Verzehranlass, Kühlungsbedarf. Eine häufig anzutreffende Gliederungsart teilt die Lebensmittel nach dem Ursprung der Rohwaren in tierische und pflanzliche sowie sonstige Produkte.
Produkte pflanzlichen Ursprungs
Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte
Obst
Pilze
Brot und Backwaren
Getreidetrockenprodukte: Mehl, Nährmittel (Reis, Stärke, Grieß, Graupen), Nudeln
Pflanzliche Speiseöle und -fette, wie Margarine
Süßwaren (Honig, Marmelade, Schokolade, Sirup, Zucker)
Gewürze
Salzgebäck und Snacks
Produkte tierischen Ursprungs
Eier
Fleisch und Wurstwaren
Milchprodukte, wie Butter, Joghurt, Käse, Milch, Quark, Sahne, Speiseeis
Fisch
Getränke
Alkoholfreie Getränke: Mineralwasser, Wasser, Erfrischungsgetränke, Säfte, Heißgetränke (Kaffee, Tee, Kakao)
Alkoholische Getränke: Bier, Wein und Sekt, Spirituosen, Mischgetränke
Sonstiges
Salz (mineralisch)
Weiterverarbeitete Produkte in Form von Konserven, Fertiggerichten, Convenience-Produkten sowie Suppen, Saucen, Bouillons.
Als Basis für Ernährungsstudien benutzt die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel einen so genannten Bundeslebensmittelschlüssel als Lebensmittelnährwertdatenbank.
Bearbeiten Lebensmittelrecht
→ Hauptartikel: Lebensmittelrecht
Das Lebensmittelrecht regelt durch zahlreiche nationale und europäische Gesetze und Verordnungen die Herstellung, die Kennzeichnung und den Verkauf von Lebensmitteln in Deutschland und Europa. Es wird angestrebt, zur Beseitigung nationaler Unterschiede und zur Erleichterung des Handels das Lebensmittelrecht EU-weit zu harmonisieren. Die wichtigsten Regelwerke sind:
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)
Lebensmittelkennzeichnungs-Verordnung, (LMKV)
Verordnungen des EU-Lebensmittelhygienepaketes[2]; früher: Lebensmittelhygiene-Verordnung, (LMHV)
Zusatzstoffzulassungs-Verordnung, (ZZulV)
Eichgesetz
Regeln zum Schutz und zur Aufwertung von besonderen Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln mit Herkunftsbezeichnung.
Health-Claims-Verordnung
Anreicherungsverordnung
Die Einhaltung der Rechtsvorschriften für das Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmitteln in den Lebensmittelunternehmen wird durch die amtlichen Lebensmittelüberwachung kontrolliert.
Bearbeiten Lebensmittelbegriff in der Vollwerternährung
Während das deutsche Lebensmittelrecht nur den Begriff „Lebensmittel“ kennt, wird im Kontext der so genannten Vollwerternährung auf spezielle Weise zwischen Lebens- und Nahrungsmitteln unterschieden. Dabei werden als Lebensmittel nur solche Nahrungsmittel bezeichnet, die nicht konserviert und insbesondere nicht über 43 °C erhitzt wurden. Die Begründung ist, dass durch das Erhitzen wichtige Nahrungsbestandteile (wie Vitamine) zerstört werden können. Das Lebensmittel „lebt“ dann nach der Einschätzung der Vollwerternährung nicht mehr und wird deshalb mit „Nahrungsmittel“ als geringerwertig eingestuft.
Bearbeiten Siehe auch
FAO Food Price Index
Bearbeiten Weblinks
Commons: Food – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Lebensmittel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Portal:Essen und Trinken – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Essen und Trinken
Staatliche und nahestehende Stellen
Infos des aid infodienst Verbraucherschutz Ernährung Landwirtschaft e.V.
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Bundesinstitut für Risikobewertung
Lebensmittellexikon
Ternes et al: Lebensmittellexikon, Behrs Verlag, Hamburg
Weitere Links
Talking Food
Kostenlose Fotos von Lebensmitteln
Lebensmittel Warenkunde
Freie Lebensmittelbilder
Wann sind Lebensmittel wirklich gesund? - Ein Ausblick auf die neue Health-Claims-Verordnung (Artikel) (PDF-Datei; 291 kB)
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Lebensmittelverordnung der EU
↑ Verordnungen des EU-Lebensmittelhygienepaketes
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Lebensmittel - Wiktionary
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