Dieser Artikel behandelt die Stadt Luzern im gleichnamigen Kanton Luzern, zu anderen Bedeutungen von Luzern oder Stadt Luzern siehe Luzern (Begriffsklärung). Luzern Basisdaten Staat: Schweiz Kanton: Luzern Amt: Luzern Gemeindenummer: 1061i1Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „'“f4 Postleitzahl: 6000–6009, 6014–6015 UN/LOCODE: CH LZN (Luzern) CH LIT (Littau) CH RBU (Reussbühl) Koordinaten: (665450 / 211356)47.058.3436Koordinaten: 47° 3′ 0″ N, 8° 18′ 0″ O; CH1903: (665450 / 211356) Höhe: 436 m ü. M. Fläche: 37.40 km² Einwohner: 76'702 (1. Januar 2010)[1] Website: www.stadtluzern.ch Luftansicht von Luzern Karte w Luzern (frz. Lucerne, ital. Lucerna, rät. Lucerna, Dialekt Lozärn) ist eine Stadt in der Schweiz. Sie ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des gleichnamigen Kantons sowie des Amtes (Bezirk). Die Stadt Luzern ist das gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Zentralschweiz. Am 1. Januar 2010 hat die frühere Gemeinde Littau mit der Stadt Luzern fusioniert. Inhaltsverzeichnis 1 Geographie 1.1 Stadtkreise und Quartiere 2 Geschichte 2.1 Frühzeit und Stadtverwendung (um 750–1386) 2.2 Von der Stadt zum Stadtstaat (1386–1520) 2.3 Vorort der katholischen Schweiz (um 1520–1798) 2.4 Jahrhundert der Revolutionen (1798–1914) 2.5 Entwicklungsakzente im 20. Jahrhundert (1914–2000) 2.6 Entwicklung im 21. Jahrhundert (ab 2001) 3 Bevölkerung 4 Infrastruktur 4.1 Verkehr 4.2 Bildung 5 Politik 5.1 Grossstadtrat (Legislative) 5.2 Stadtrat (Exekutive) 5.3 Städtepartnerschaften 5.4 Wappen 6 Kultur 6.1 Regelmässige Veranstaltungen/Festivals 6.2 Spezialitäten 7 Sehenswürdigkeiten 7.1 Historisches 7.2 Museen 7.3 Moderne Architektur 7.4 Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Luzern 8 In Luzern geborene Persönlichkeiten 9 Literatur 10 Weblinks 11 Einzelnachweise Bearbeiten Geographie Die Stadt Luzern liegt am nordwestlichen Ende des Vierwaldstättersees beim Ausfluss der Reuss. Die Reuss teilt die Stadt in die Altstadt und Neustadt. Die älteste gedeckte Holzbrücke der Welt (Kapellbrücke) mit dem Wasserturm und die Spreuerbrücke verbinden die Alt- und Neustadt. Die Lage zwischen See und Bergen (Pilatus, Rigi) ist besonders malerisch und begünstigte die Entwicklung Luzerns als Fremdenstadt und frühe Hochburg des Tourismus ab 1840. Die Fläche des Stadtgebiets beträgt 24.15 km², davon sind 60,4 % Siedlungsfläche, 11,6 % Landwirtschaftszonen und 25,8 % Wald. 2,2 % sind unproduktive Fläche.[2] Zu Luzern gehört auch eine Exklave am Nordhang des Bürgenstocks. Bearbeiten Stadtkreise und Quartiere Die Stadt Luzern ist in 23 Stadtkreise und 133 Quartiereinheiten eingeteilt. Rechtes Ufer[3] Nr. Stadtkreis 01 Oberseeburg/Rebstock 02 Würzenbach/Schädrüti 03 Bellerive/Schlössli 04 Halde/Lützelmatt 05 Wesemlin/Dreilinden 06 Maihof/Rotsee 07 Hochwacht/Zürichstrasse 08 Altstadt/Wey 09 Bramberg/St. Karli 10 Kantonsspital/Ibach Linkes Ufer[3] Nr. Stadtkreis 11 Basel-/Bernstrasse 12 Bruch/Gibraltar 13 Ober-/Untergütsch 14 Hirschmatt/Kleinstadt 15 Obergrund/Allmend 16 Neustadt/Voltastrasse 17 Unterlachen/Tribschen 18 Sternmatt/Hochrüti 19 Langensand/Matthof 20 Reussbühl 21 Staffeln 22 Thorenberg 23 Littau Dorf/Rönnemoos Blick vom Pilatus auf Luzern der nahegelegene Pilatus mit 2'129 m ü. M. Bearbeiten Geschichte Älteste Ansicht der Stadt Luzern von Petermann Etterlin, 1507 Ansicht der Stadt Luzern von Matthäus Merian aus der Topographia Helvetiae, 1642 Szene aus dem mittelalterlichen Luzern: auf dem Fischmarkt wird Jörg Supersaxo, ein mailändischer Agent, verhaftet Bearbeiten Frühzeit und Stadtverwendung (um 750–1386) Nach dem Zerfall des Römerreiches nehmen germanische Alemannen seit dem 6. Jahrhundert immer grösseren Besitz von dieser Gegend. Die alemannische Sprache ersetzt allmählich das Latein. Um 710 entsteht durch eine karolingische Gründung das Benediktinerkloster St. Leodegar (dort heute St. Leodegar im Hof), das Mitte des 9. Jahrhunderts unter die Herrschaft der elsässischen Abtei Murbach gelangt. Zu dieser Zeit bzw. um 750, nennt man das Gebiet Luciaria. Die Vogtei über Murbach und damit auch über Luzern hat seit 1135 das Adelsgeschlecht der Habsburger inne. Die Gründung der Stadt erfolgt wahrscheinlich durch die Brüder von Eschenbach, die Ende des 12. Jahrhunderts die Abtwürde von Murbach und Luzern gleichzeitig besitzen. Das genaue Jahr der Stadtgründung ist unbekannt, es muss aber zwischen 1180 und 1200 liegen. Die Stadt gewinnt immer mehr an Bedeutung als Schlüsselstelle im wachsenden Gotthardverkehr und als Verwaltungszentrum. 1250 erreicht Luzern bereits die Grösse, die es bis ins 19. Jahrhundert beibehält. Luzern ist im 13. Jahrhundert durch Parteikämpfe zwischen Anhängern des Kaisers und des Papstes geprägt und scheint bereits eine städtische Selbstverwaltung mit Rat und Bürgerversammlung besessen zu haben. 1291 erwirbt der deutsche König Rudolf I. von Habsburg die Herrschaftsrechte des Klosters Murbach über Luzern, nachdem er schon die umliegenden Gebiete systematisch aufgekauft hat. Durch die zunehmende Einbindung in die habsburgische Landesherrschaft sucht Luzern Zuflucht bei den Länderorten. Mit ihnen verbindet die Stadt das Streben nach Selbständigkeit. Mit dem Ewigen Bund vom 7. November 1332 zwischen Luzern und den drei Waldstätten Uri, Schwyz und Kanton Unterwalden schliessen sie sich zusammen. Später treten die Städte Zürich, Zug und Bern dem Bündnis bei. Mit Hilfe dieses Bündnisses soll die Herrschaft Österreichs beendet werden. Dies gelingt mit dem Sieg der Eidgenossen über die Habsburger in der Schlacht bei Sempach (1386). Für Luzern beginnt eine Zeitspanne grosser Expansion. Luzern gelingt es in kurzer Zeit, zahlreiche Rechte an sich zu bringen, die zuvor den Habsburgern vorbehalten waren. Es entsteht ein Herrschaftsgebiet, das ungefähr dem heutigen Kanton Luzern entspricht. Bearbeiten Von der Stadt zum Stadtstaat (1386–1520) 1415 erhält Luzern von Kaiser Sigismund die Reichsfreiheit und bildet ein kräftiges Glied im eidgenössischen Bund. Die Stadt baut ihre Territorialherrschaft aus, erhebt Steuern und setzt beamtete Vögte ein. Die Zahl der Stadtbevölkerung von 3'000 geht um etwa 40 Prozent zurück. Schuld daran sind die Pest (um 1350, in mehreren Wellen) und etliche Kriege (so genannte Ennetbirgische Feldzüge). 1419 taucht erstmals im deutschen Sprachraum in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf. Bearbeiten Vorort der katholischen Schweiz (um 1520–1798) Im wachsenden Staatenbund der Eidgenossenschaft gehört Luzern zu den einflussreichen Stadtorten. Als die Reformation nach 1520 die Eidgenossenschaft spaltet, werden die meisten Städte reformiert, Luzern bleibt katholisch. Nach dem Sieg der Katholiken über die Reformierten in der Schlacht bei Kappel (1531) dominieren die katholischen Orte die Eidgenossenschaft. Trotz des militärischen Sieges im Erster Villmergerkrieg 1656 verschieben sich die Gewichte zu Gunsten der reformierten Städten wie Zürich, Bern und Basel, die im Zweiten Villmergerkrieg (1712) die Katholiken besiegen. Die führende Stellung Luzerns in der Eidgenossenschaft war damit vorbei. Im 16. und 17. Jahrhundert werden die Kriege und Seuchen immer seltener, die Bevölkerung nimmt vor allem auf dem Land kräftig zu, während die Stadt innerhalb der Mauern kaum wächst. Bearbeiten Jahrhundert der Revolutionen (1798–1914) 1798, neun Jahre nach Beginn der Französischen Revolution, marschiert die französische Armee in der Schweiz ein. Die Alte Eidgenossenschaft zerfällt, die Herrschaft der Patrizier wird in eine Demokratie umgeformt. Die industrielle Revolution tritt in Luzern erst spät ein. 1860 sind nur 1,7 Prozent der Bevölkerung in der Heim- oder Fabrikarbeit tätig, dies sind viermal weniger als in der übrigen Schweiz. Die Landwirtschaft mit einem hohen Anteil von 40 Prozent der Erwerbstätigen im Bauernstand prägt den Kanton. Dennoch zieht die Stadt etliche Industrien an, die sich aber in den Gemeinden um Luzern ansiedeln. Von 1850 bis 1913 vervierfacht sich die Zahl der Bevölkerung und ihre Siedlungsfläche wächst. Ab dem Jahre 1856 folgen die Bahnen, zuerst jene nach Olten und Basel, 1864 nach Zug und Zürich und 1897 in den Süden. Bearbeiten Entwicklungsakzente im 20. Jahrhundert (1914–2000) Im 20. Jahrhundert gewinnen die Vororte immer mehr an Bedeutung. Die Bevölkerungszahl im umliegenden Grossraum verdoppelt sich, während die städtische Bevölkerung nur langsam zunimmt. 1981 folgt der Anschluss an die Autobahn. Bearbeiten Entwicklung im 21. Jahrhundert (ab 2001) Am 17. Juni 2007 stimmte die Bevölkerung von Luzern und Littau der Fusion mit Luzern zu, um die gemeinsame Gemeinde Luzern zu schaffen. In Luzern stimmten 9869 Stimmberechtigte für die Fusion, 8875 dagegen. Das entspricht einem Stimmenverhältnis von 53 zu 47 Prozent. Die Littauer stimmten der Fusion mit 2824 gegen 2343 zu (55 zu 45 Prozent.) Die Stimmbeteiligung lag in Luzern bei 46,2 Prozent, in Littau bei 60,4 Prozent. Die Gemeindefusion konnte somit am 1. Januar 2010 vollzogen werden. Die Einwohnerzahl beträgt nun rund 75'000 Personen. Die «neue» Stadt heisst weiterhin Luzern und wird das alte Stadtwappen beibehalten. Es darf daher von einer Eingemeindung gesprochen werden. Der Luzerner Stadtrat sieht darin aber nur den ersten Schritt für weitere Fusionen. Im Gespräch als zukünftige Partner sind die Gemeinden Emmen, Ebikon, Kriens, Horw und Adligenswil. Ziel ist es, mit etwa 150'000 Einwohner die viertgrösste Stadt der Schweiz zu werden. Bearbeiten Bevölkerung Die Bevölkerung der Stadt Luzern hat in den letzten 30 Jahren abgenommen. Um 1975 betrug sie knapp 75'000. Nur durch die Fusion der Stadt Luzern mit der Agglomerationsgemeinde Littau am 1. Januar 2010 leben wieder ungefähr 76'000 Menschen in der Kernstadt der Agglomeration Luzern (200'000). Vor dieser Fusion betrug die Einwohnerzahl knapp 60'000. Viele sind in die umliegenden Agglomerationsgemeinden Horw, Kriens, Emmen, Ebikon, Adligenswil, Meggen, Buchrain sowie Root und Dierikon gezogen (Stadtflucht). Bearbeiten Infrastruktur Bearbeiten Verkehr Altstadt von Luzern mit Blick auf den Fluss Reuss Jesuitenkirche Die Stadt als auch die Agglomeration Luzern ist mit verschiedenen Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – per Schiene, auf der Strasse und per Schiff. Die SBB, die Zentralbahn und die BLS AG sind die Partner im Schienenverkehr (Fernverkehr, Regionalverkehr und S-Bahn Luzern). Auf der Strasse erschliessen die Busse der Verkehrsbetriebe Luzern, der Auto AG Rothenburg, der Rottal AG und von Postauto Schweiz die Stadt mit dem Umland. Schliesslich sind verschiedene Gemeinden durch die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) mit Luzern verbunden. All diese Unternehmen handeln im Auftrag von Stadt und Region Luzern und sind die Partnerunternehmen der Gemeinden. Die verschiedenen Linien werden in regelmässigen Abständen öffentlich ausgeschrieben. Am 11. Dezember 2004 wurde die erste Phase der S-Bahn Luzern mit sechs neuen Haltestellen, einer Verdichtung des Fahrplans – vielfach Halbstundentakt – und neuem Rollmaterial eröffnet. Auf Stadtgebiet gibt es drei Bahnhöfe: Luzern, Verkehrshaus und durch die Fusion per Januar 2010 auch der Bahnhof Littau. Im Zuge der Bahn 2000 war geplant, dass Luzern einen (unterirdischen) Durchgangsbahnhof erhalten soll. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt (s. Bahn 2000 – 2. Etappe). Die Seebrücke, welche die Altstadt und Neustadt miteinander verbindet, ist eine der meistbefahrenen Strassen der Schweiz. Die Stadt wird in Nord-Süd-Richtung (teils in Tunneln) von der A2 durchquert. Der Reussporttunnel ist einer der am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte der Schweiz. Aus- und Zufahrten sind (von Nord nach Süd) Emmen-Süd, Luzern-Zentrum, Luzern-Kriens und Luzern-Horw. Emmen-Süd erschliesst die Quartiere im Norden der Stadt, während Kriens und Horw für einige südliche Stadtviertel wichtiger sind als die Ausfahrt Luzern-Zentrum. Das Strassenverkehrsamt[4] befindet sich in Kriens an der Autobahn (nähe Kreisverkehr). Bearbeiten Bildung Im Jahr 2000 wurde die Universität Luzern als jüngste der zehn Schweizer Universitäten mit den drei Fakultäten Theologie, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Rechtswissenschaften gegründet. Luzern ist auch Hauptsitz der Hochschule Luzern (HSLU) mit ihren fünf Teilschulen Design & Kunst, Musik, Soziale Arbeit, Technik und Architektur und Wirtschaft. Zudem lehrt die PHZ Luzern in Luzern. Neben Zug und Schwyz ist Luzern einer der drei Standorte der Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) mit dem Zentrum für Menschenrechtsbildung. Institutionen wie das Medien-Ausbildungs-Zentrum, die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik (hsl), die Schweizerische Hotelfachschule Luzern (SHL) oder die Schulen der höheren Kaderausbildung der Schweizer Armee (HKA) runden das Angebot des Bildungsstandortes Luzern ab. Bearbeiten Politik Bearbeiten Grossstadtrat (Legislative) Die Anliegen der Bevölkerung werden durch den grossen Stadtrat vertreten. Er besteht aus 48 Mitglieder. Der Grossstadtrat hält seine Sitzungen donnerstags im Rathaus (Rathaussaal). Er wird alle vier Jahre im Proporzwahlverfahren gewählt – zuletzt am 14. Juni 2009 (im Zuge der Fusion gemeinsam mit Littau). Nächste Wahl: Sommer 2012. So setzt sich das Parlament zusammen:[5][6] Partei 2004 2009 SVP 9 7 FDP 8 9 CVP 8 10 SP 14 10 Grüne 7 7 JUSO Luzern 0 1 Junge Grüne Luzern (JG) 1 1 Chance21 1 0 Grünliberale Partei 0 3 Die Chance 21 trat nicht mehr und die Grünliberalen neu zu den Wahlen an. Bearbeiten Stadtrat (Exekutive) Der Stadtrat von Luzern besteht aus fünf Mitgliedern im Vollamt. Der Stadtrat wird alle vier Jahre im Majorzverfahren gewählt (zuletzt am 16. Juni 2009, nächste Wahl: Sommer 2012). Der Stadtrat besteht aus:[7] Urs W. Studer (parteilos[8]), Stadtpräsident und Bildungsvorsteher (im Amt seit 1996) Ursula Stämmer-Horst (SP), stv. Stadtpräsidentin und Sicherheitsvorsteherin (im Amt seit 2000) Kurt Bieder (FDP), Bauvorsteher (im Amt seit 2000) Stefan Roth (CVP), Finanzvorsteher (im Amt seit 2010) Ruedi Meier (Grüne), Sozialvorsteher (im Amt seit 2000) sowie Toni Göpfert, Stadtschreiber (FDP) (im Amt seit 1990) Bearbeiten Städtepartnerschaften Frankreich Guebwiller/Murbach, Frankreich, seit 1978 Vereinigtes Konigreich Bournemouth, England, seit 1982 Polen Cieszyn/Teschen, Polen, seit 1992 Tschechien Olmütz, Tschechien, seit 1992 Vereinigte Staaten Chicago, Vereinigte Staaten, seit 1998 Deutschland Potsdam, Deutschland, seit 2002 Portugal Funchal, Portugal, seit 2010 [9] Bearbeiten Wappen Blasonierung Gespalten von Blau und Silber (Weiss) Die Gemeinde Cossonay im Kanton Waadt führt das gleiche Wappen wie Luzern. Bearbeiten Kultur Bearbeiten Regelmässige Veranstaltungen/Festivals Luzerner Fasnacht Die Luzerner Fasnacht dauert vom Schmutzigen Donnerstag bis Güdisdienstag. Sie ist der grösste jährlich stattfindende Anlass der Zentralschweiz. Das Luzerner Fest, 2009 zum ersten Mal durchgeführt, ist der Zusammenschluss der ehemaligen Veranstaltungen Luzerner Altstadtfest und Seenachtfest. Fumetto: Jährlich im Frühling stattfindendes Comic-Festival. Lucerne Blues Festival: Eines der weltweit wichtigsten Bluesfestivals, seit 1995 in und von Luzernern ausgetragen und mit diversten Preisen ausgezeichnet (2006 zum Beispiel mit dem «Keeping The Blues Alive»-Award, der erstmals in der Geschichte ausserhalb der Vereinigten Staaten ausgehändigt wird). Lucerne Festival (früher Musikfestwochen): Eines der bedeutendsten europäischen Festivals für klassische und neue Musik, bekannt durch Gastkonzerte der weltbesten Sinfonieorchester im KKL. Blue Balls Festival: Alljährlich im Sommer stattfindendes Jazzfestival, seit 2005 auch mit Alternativmusik. Rose d’Or: Das grösste Festival der Fernsehunterhaltung findet seit 2004 jährlich in Luzern statt. Bei diesem in Montreux gegründeten Festival werden die besten internationalen Fernsehformate mit der «Goldenen Rose» ausgezeichnet. Funk am See: Ein Gratis-Open-Air, das alle zwei Jahre, jeweils zu geraden Jahreszahlen, auf der Lido-Wiese vor dem Verkehrshaus in Luzern stattfindet. Neben Rock- und Pop-Acts sind auch immer Hip-Hop-Acts vor Ort. Spitzenleichtathletik Luzern: Jährliches, internationales Leichtathletikmeeting. Luzerner Stadtlauf: Alljährlicher Lauf-Event durch die Neu- und Altstadt. Lucerne Marathon: Drittgrösster Marathon der Schweiz Luzerner Mittelalter Spektakel: Seit 2001 findet über das Auffahrtswochenende in Luzern jährlich ein dreitägiges Mittelalterspektakel statt. Seit 2004 wird dabei der Franziskanerplatz in einen mittelalterlichen Markt verwandelt. Daneben gibt es Aktivitäten wie Bankettessen, Workshops, Konzerte u. v. m. LUGA (Luzerner Gewerbeausstellung): Messe auf der Luzerner Allmend PinkPanorama: LesBiSchwules Festival Luzern Bearbeiten Spezialitäten Aus Luzern kommen viele kulinarische Spezialitäten, wie zum Beispiel der Birnenweggen, Luzerner Lebkuchen, Luzerner Chügelipastete (Fleischpastete, auch Fritschipastete genannt). Lokale Pâtissiers krieieren neue Spezialitäten wie Lozärner Rägetröpfli (Schokoladen-Praline) oder die Lozärner Chatzestreckerli. Bearbeiten Sehenswürdigkeiten Bearbeiten Historisches Blick von der Kapellbrücke auf die Reuss; rechts das Rathaus und links die Jesuitenkirche Nadelwehr Luzern: Kapellbrücke und Wasserturm in der Dämmerung Das Löwendenkmal um 1900 Historische Stadtmauer (Museggmauer) Kapellbrücke mit Wasserturm Da die Stadt durch die Reuss geteilt wird, besitzt sie mehrere Brücken, welche die Altstadt mit der Neustadt verbinden. Die bekannteste davon ist die Kapellbrücke, die mit 170 m Länge zudem die älteste gedeckte Holzbrücke der Welt (1332) ist. Im Jahre 1993 zerstörte ein Feuer einen Grossteil der Brücke. Da diese in den 1960er Jahren umfassend renoviert und jedes einzelne hölzerne Bauteil registriert worden war, konnte sie nach dem Brand originalgetreu wieder aufgebaut werden. 81 von 111 der dreieckigen mittelalterlichen Originalgemälde, welche auf ihrer ganzen Länge im Giebel der Brücke angebracht waren, wurden beim Brand jedoch unrettbar zerstört. In der Mitte der Brücke befindet sich das Wahrzeichen von Luzern, der Wasserturm mit einem achteckigen Grundriss. Brücke wie Turm bildeten einen Teil der Stadtbefestigung. Deshalb sind auf der Seite des Wasserturms die Holzgeländer höher. Altstadt Rathaus (erbaut 1602–1604, Spätrenaissance) Spreuerbrücke Museggmauer und Museggtürme (erbaut 1350–1403 als nördlicher Befestigungswall) Löwendenkmal nach Bertel Thorvaldsen (1819) Nadelwehr (1860) Fünf Raddampfer der SGV, die weltweit grösste aktive Dampferflotte auf Süsswasser Die Matthäuskirche ist ein bedeutender Zeuge der Neugotik Die Jesuitenkirche ist die älteste grosse Barockkirche der Schweiz Die Hofkirche St. Leodegar im Hof ist der bedeutendste Kirchenbau der Renaissance der Schweiz Die Peterskapelle mit Innenausstattung im Nazarener Stil Das Gotthardgebäude ist der repräsentativste Neurenaissancebau im Kanton Luzern Das Bourbaki-Panorama ist eines der wenigen erhaltenen Grosspanoramen Bearbeiten Museen Verkehrshaus der Schweiz: grösstes und meistbesuchtes Museum der Schweiz mit einer grossen Sammlung von Lokomotiven, Autos, Schiffen und Flugzeugen. Das Verkehrshaus beherbergt unter anderem das einzige IMAX-Kino, das einzige Grossplanetarium der Schweiz und mit der Swissarena eine 200 m² grosse begehbare Luftbildkarte der Schweiz. Bourbaki-Panorama: eigens erbautes Panoramagebäude mit dem 112 × 10 m grossen Rundbild von Edouard Castres (1881) Richard-Wagner-Museum Tribschen, Räume Wagners und Sammlung klassischer Musikinstrumente. Das Landhaus an idyllischer Lage des Vierwaldstättersees führt immer wieder Musik- und Poesieabende durch. Sammlung Rosengart: Werke von Pablo Picasso und Paul Klee Picasso-Museum: Mit Handzeichnungen und Grafiken aus der Donation Rosengart. Hans Erni Museum: Das Museum des bekannten Luzerner Malers Hans Erni im Verkehrshaus der Schweiz. Kunstmuseum Luzern Alpineum Luzern: 3D-Alpen-Panorama/-Diorama Gletschergarten: Luzern während der Eiszeit vor 20'000 Jahren und im subtropischen Klima vor 20 Millionen Jahren, direkt neben dem Löwendenkmal Historisches Museum: Im Depot kann die Geschichte lebendig und hautnah erlebt werden. Naturmuseum Luzern: Die vielen Sonderausstellungen zeigen die Flora und Fauna der Zentralschweiz. Bearbeiten Moderne Architektur Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) des französischen Architekten Jean Nouvel (1999), direkt am Seeufer Bahnhof von den Architekten Ammann + Baumann erstellt, Santiago Calatrava hat unter anderem die Hauptfassade mitgestaltet (1991) The Hotel, ein von Jean Nouvel gestaltetes Hotel mit Restaurant und Bar an der Sempacherstrasse 14 Wohnhochhaus Schönbühl von Alvar Aalto (1965–1968) Bearbeiten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Luzern Der Pilatus: Der ehemalige Pilatussee auf dem Hausberg von Luzern soll gemäss einer Sage die letzte Ruhestätte des Pontius Pilatus sein und die Besteigung war daher im Mittelalter strengstens verboten. Heute ist der Berg touristisch von beiden Seiten erschlossen. Von der Alpnacher Seite mit der steilsten Zahnradbahn der Welt und auf der Luzerner Seite mit einer Panorama-Gondelbahn und einer Luftseilbahn. Anreise von Luzern: Mit dem Bus Nr. 1 in 15 min. bis zur Station «Pilatus», danach 5 min. zu Fuss zur Talstation der Pilatus Bahnen. Die Rigi: Die «Königin der Berge» mit der ersten Bergbahn Europas. Mit fünf Raddampfern (Uri, Stadt Luzern, Unterwalden, Gallia und Schiller) hat der Vierwaldstättersee die grösste Dampfschiffflotte der Schweiz. Bearbeiten In Luzern geborene Persönlichkeiten → Hauptartikel: Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Luzern Luzern Juli 2005 Raddampfer auf dem Vierwaldstättersee Hofkirche im März 2007 Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) Luzerner Ansicht mit Kapellbrücke, Wasserturm sowie Turm und Bauernhausdach des Rathauses. Zwei Museggtürme lugen über die Dächer der Altstadt, der Wachturm und der Luegisland. Bearbeiten Literatur Mark Twain: A Tramp Abroad (dt. Bummel durch Europa) – Der Reisebericht enthält eine ausführliche, satirische Beschreibung Luzerns. – Link zum Volltext auf Project Gutenberg Leo Tolstoi: Aus dem Tagebuch des Fürsten Nechljudow: Luzern – Reisebericht Paul Letter: Geschichte und Kultur von Luzern. Anfänge und Entwicklungen einer Kantonshauptstadt. Frieling, Berlin 2002, ISBN 3-8280-1759-2 Heinz Horat: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 301: Luzern, Rathaus, Bern 1981, ISBN 3-85782-301-1 Bearbeiten Weblinks  Commons: Luzern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien  Wiktionary: Luzern – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen Offizielle Website der Stadt Luzern Gemeindeprofil auf der Website des Kantons 3D Stadtmodell von Luzern Luzern (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. Die Luzerner Stadtansicht von Martin Martini 1597 Der Plan der Stadt Luzern von 1790 von Franz Xaver Schumacher Bearbeiten Einzelnachweise ↑ Statistikportal zur Stadt Luzern 2010 – Erstes Statistikportal zur Stadt Luzern nach der Fusion mit Littau (PDF), 7. Oktober 2010 ↑ Kennzahlen Stadt Luzern. Abgerufen am 21. März 2009.  ↑ a b Infrakommunale Einheiten: Stadtkreise und Quartiere der Stadt Luzern. In: lustat.ch. Statistik Luzern, abgerufen am 8. April 2010.  ↑ Strassenverkehrsamt ↑ Stadt Luzern – Wahlen und Abstimmungen – ergebnisse vom 16. Juni 2009 ↑ Gewählte und nicht gewählte, Partei- und Kandidatenstimmen, Sitzanzahl ↑ Der Stadtrat von Luzern ↑ FDP – damals LP – bis 1996, seither parteilos ↑ Partnerstädte der Stadt Luzern. Abgerufen am 21. März 2009.  Hauptorte der Schweizerischen Eidgenossenschaft Aarau (AG) | Altdorf (UR) | Appenzell (AI) | Basel (BS) | Bellinzona (TI) | Bern (BE) | Chur (GR) | Delsberg (JU) | Frauenfeld (TG) | Freiburg (FR) | Genf (GE) | Glarus (GL) | Herisau, Trogen (AR) | Lausanne (VD) | Liestal (BL) | Luzern (LU) | Neuenburg (NE) | Sarnen (OW) | Schaffhausen (SH) | Schwyz (SZ) | Sitten (VS) | Solothurn (SO) | Stans (NW) | St. Gallen (SG) | Zug (ZG) | Zürich (ZH) Politische Gemeinden im Amt Luzern Adligenswil | Buchrain | Dierikon | Ebikon | Gisikon | Greppen | Honau | Horw | Kriens | Luzern | Malters | Meggen | Meierskappel | Root | Schwarzenberg | Udligenswil | Vitznau | Weggis Kanton Luzern | Ämter des Kantons Luzern | Gemeinden des Kantons Luzern


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Luzern International says most of its applicants are attracted to Canada by opportunity to apply for permanent residency after three years

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http://jijunhui.spaces.live.com/mmm2008-05-08_20.17

Lucerne - Wikipedia, the free encyclopedia

KKL houses a concert hall as well as the Museum of Art Lucerne (Kunstmuseum Luzern) ... The most successful one is FC Luzern which is playing in Switzerland's premier league ...



Donation to the Cancer League of Central Switzerland

Lucerne, Switzerland - February 24, 2011 - Wolfgang Bliem, CEO of the Grand Casino Luzern Group and Rudolf Widmer, CFO of Grand Casino Luzern Group, gave the Cancer League of Central Switzerland a check for 3'000 CHF (Swiss Franc) this week.


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Luzern Laboratories

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Carnival in Rio de Janeiro - and beyond

Rio's Carnival has grown to one of the world's largest and most recognizable celebrations before Lent. The parade of samba schools is an especially popular, colourful affair.

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Lucerne - Wikitravel

Lucerne (Luzern in German, Lozärn in Swiss-German) [1] is a beautiful small city ... The NH Luzern is only ten minutes from the Exit A2 Luzern Zentrum or Luzern Süd. ...



Moran: 'These were all people I trusted'

SCRANTON - Any illusions Jill A. Moran had about her law partner, Robert J. Powell, and her mentor, Michael T. Conahan, were shattered the day she saw Powell stuffing bundles of money in a box destined for Conahan, who was then president judge of Luzern

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February 14- Monday Burglary at Central Coast High School Between February 11th at about 1745 hours, and February 14th at about 0645 hours, a burglary occurred at Central Coast High School. Unknown suspect(s) broke a window located on the north side of class room 21, allowing access inside.

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Seaside log: Citation for urinating in public

January 30, 2011 - Sunday DUI At CDR and Fremont, a male was contacted as he drove into the Safeway parking lot. He was found to be driving while intoxicated. He was arrested and later released with a citation.

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Chabad of Central Switzerland - Serving the Jewish ...

Chabad of Central Switzerland - Serving the Jewish communities of Luzern, Zug and Central Switzerland



Seaside log: Man stopped for talking on cell phone while driving

February 10, 2010 Ð Thursday Residential Burglary Between 1500 and 0030 hours, in the 500 block of Amador, someone kicked in the front door and took $600 cash. The suspect(s) gathered several electronics to take, but ultimately left them behind.

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