Übergangsmetalle
Actinium
Actinoide
Affinität (Chemie)
Aggregatzustand
Alkalimetall
Alkalimetalle
Alkalischer Sturz
Altgriechische Sprache
Aluminium
Aluminiumlegierung
Aluminothermie
Americium
Analytische Chemie
Antimon
Argon
Arsen
Astat
Atomare Masseneinheit
Atommasse
Atomradius
Ausdehnungskoeffizient
Australien
Austrittsarbeit
Barium
Basalganglien
Basizität
Bauchspeicheldrüse
Bergmann-Schaefer Lehrbuch der Experimentalphysik
Berkelium
Beryllium
Betastrahlung
Bimetall
Bismut
Blei
Blei(IV)-oxid
Block des Periodensystems
Bohrium
Bor
Boraxperle
Brasilien
Braunit
Braunstein (Mineralgruppe)
Brodie-Helm
Brom
CAS-Nummer
Cadmium
Caesium
Calcium
Californium
Carbide
Carbonate
Carl Wilhelm Scheele
Cer
Chemisches Element
Chemisches Element#Sortierte Liste chemischer Elemente
Chlor
Chrom
Cobalt
Copernicium
Curium
D-Orbital
Darmstadtium
Desoxidation
Dichte
Dubnium
Duktil
Dysprosium
Edelgase
Einsteinium
Eisen
Eisen(II)-sulfid
Elektrische Leitfähigkeit
Elektrischer Widerstand
Elektron
Elektronegativität
Elektronegativität#Pauling-Skala
Elektronen-Einfang
Elektronenkonfiguration
Elektronenvolt
Elementsymbol
Empfindlichkeit (Technik)
Energieniveau
Entschwefelung (Eisenschmelze)
Enzyme
Erbium
Erdalkalimetalle
Erdbeeren
Erdhülle
Erdkruste
Erster Weltkrieg
Europium
Farbe
Fermium
Ferromangan
Fischkrankheiten
Fluor
Francium
Friauf-Polyeder
Gabun
Actinium
Actinoide
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Aggregatzustand
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Chemisches Element
Chemisches Element#Sortierte Liste chemischer Elemente
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Chrom
Cobalt
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Eisen(II)-sulfid
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Elektronegativität#Pauling-Skala
Elektronen-Einfang
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Elementsymbol
Empfindlichkeit (Technik)
Energieniveau
Entschwefelung (Eisenschmelze)
Enzyme
Erbium
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Erdkruste
Erster Weltkrieg
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Fermium
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Fischkrankheiten
Fluor
Francium
Friauf-Polyeder
Gabun
Eigenschaften
Ar 3d5 4s2
25
Mn
Periodensystem
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl
Mangan, Mn, 25
Serie
Übergangsmetalle
Gruppe, Periode, Block
7, 4, d
Aussehen
silbrig metallisch
CAS-Nummer
7439-96-5
Massenanteil an der Erdhülle
0,085 %[1]
Atomar [2]
Atommasse
54,938049 u
Atomradius (berechnet)
140 (161) pm
Kovalenter Radius
low-spin: 139 pm, high-spin: 161 pm
Elektronenkonfiguration
Ar 3d5 4s2
Elektronen pro Energieniveau
2, 8, 13, 2
Austrittsarbeit
4,1 eV [3]
1. Ionisierungsenergie
717,3 kJ/mol
2. Ionisierungsenergie
1509 kJ/mol
3. Ionisierungsenergie
3248 kJ/mol
4. Ionisierungsenergie
4940 kJ/mol
5. Ionisierungsenergie
6990 kJ/mol
6. Ionisierungsenergie
9220 kJ/mol
7. Ionisierungsenergie
11.500 kJ/mol
Physikalisch [2]
Aggregatzustand
fest
Modifikationen
vier[4]
Dichte
7,43 g/cm3 (25 °C)[5]
Mohshärte
6,0
Magnetismus
paramagnetisch (α: χm = 9,0 · 10−4;
β: χm = 8,2 · 10-4)[6]
Schmelzpunkt
1519 K (1246 °C)
Siedepunkt
2334 K (2061 °C)
Molares Volumen
7,35 × 10−6 m3/mol
Verdampfungswärme
220 kJ/mol
Schmelzwärme
13,2 kJ/mol
Schallgeschwindigkeit
5150 m/s bei 293,15 K
Spezifische Wärmekapazität
479,5 [1] J/(kg · K)
Elektrische Leitfähigkeit
6,94 × 105 A/(V · m)
Wärmeleitfähigkeit
7,8 W/(m · K)
Chemisch [2]
Oxidationszustände
1, 2, 3, 4, (5), 6, 7
Oxide (Basizität)
MnO, MnO2, Mn2O3, Mn2O7, Mn3O4 (stark sauer)
Normalpotential
−1,18 V (Mn2+ + 2 e− → Mn)
Elektronegativität
1,55 (Pauling-Skala)
Isotope
Isotop
NH
t1/2
ZM
ZE MeV
ZP
52Mn
{syn.}
5,591 d
ε
4,712
52Cr
53Mn
{syn.}
3,74 × 106 a
ε
0,597
53Cr
54Mn
{syn.}
312,3 d
ε
1,377
54Cr
β−
0,697
54Fe
55Mn
100 %
Stabil
56Mn
{syn.}
2,5785 h
β−
3,695
56Fe
Weitere Isotope siehe Liste der Isotope
NMR-Eigenschaften
Spin
γ in
rad·T−1·s−1
E
fL bei
B = 4,7 T
in MHz
55Mn
5/2
6,545 × 107
0,179
24,789
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [7]
Pulver
Leicht-
entzündlich
(F)
R- und S-Sätze
R: 11 (Pulver)
S: 7-33-43-60(Pulver)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet.
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Mangan maŋˈɡaːn (altgr. μαυγάυμι ,ich entfärbe wirklich‘[8]) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mn und der Ordnungszahl 25. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es in der 7. Nebengruppe (Gruppe 7) oder Mangangruppe.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Vorkommen
3 Gewinnung und Darstellung
4 Eigenschaften
5 Nachweis
6 Verwendung
7 Physiologie
8 Sicherheitshinweise
9 Verbindungen
10 Weblinks
11 Einzelnachweise
Bearbeiten Geschichte
Manganverbindungen werden seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt. Farben mit Manganpigmenten aus Mangandioxid können 17.000 Jahre zurückverfolgt werden. Römer und Ägypter verwendeten Manganverbindungen in der Glasherstellung zur Färbung und Entfärbung. Spartaner nutzten manganhaltiges Eisenerz zur Herstellung ihrer Waffen. Dass die hohe Qualität der Waffen auf einer Eisen-Mangan-Legierung beruhte, muss als Spekulation angesehen werden.
Im 17. Jahrhundert stellte der Chemiker Johann Rudolph Glauber Permanganat her. Mitte des 18. Jahrhunderts nutzte man Manganoxid zur Herstellung von Chlor. Auf Anregung des schwedischen Chemikers Carl Wilhelm Scheele, der 1774 entdeckte, dass Braunstein kein Eisenerz ist, sondern ein bis dahin unbekanntes Metall enthalten müsse, gelang es Johan Gottlieb Gahn noch im gleichen Jahr, erstmals elementares Mangan aus Braunstein durch Reduktion mit Kohle herzustellen. Anfang des 19. Jahrhunderts begann der Einsatz von Mangan zur Eisenherstellung, da 1816 festgestellt wurde, dass Mangan die Festigkeit von Eisen steigert, ohne es gleichzeitig zu verspröden.
Bearbeiten Vorkommen
Stolleneingang des „Karl-Heinz-Stollen“ der Grube „Gilsenhang“ in Heckholzhausen, die ausschließlich der Manganerzförderung diente (errichtet um 1910)
Mangan ist mit einem Gehalt von 0,095 %[9] ein in der Erdkruste häufiges Element, in der nach Häufigkeit geordneten Liste der Elemente steht es an zwölfter Stelle. Es kommt nicht gediegen, sondern nur in Form verschiedener Verbindungen in Mineralen vor. Bei den meisten natürlichen Manganverbindungen handelt es sich um Silicate, Oxide oder Carbonate.
Die für die Mangangewinnung wichtigsten Erze stellen die durch Verwitterung der Silicate entstandenen Oxide und Carbonate dar. Die bedeutendsten sind Manganoxide wie Braunstein (MnO2 und die Braunstein-Mineralgruppe) und Hausmannit (Mn3O4) sowie Braunit (3 Mn2O3 · MnSiO3), Manganit [γ-MnO(OH)] und Rhodochrosit MnCO3.
Das größte bekannte Manganvorkommen liegt in der Kalahari in der Nördlichen Kapprovinz in Südafrika. Daneben liegen größere Vorkommen in Australien, China, Gabun, Brasilien, der Ukraine und Indien.[10] Größere Mengen Mangan enthalten die Manganknollen und Mangankrusten in der Tiefsee.
Deutschland ist arm an Manganerzen, nennenswerte Mengen finden sich z. B. im Siegerländer Spateisensteinbezirk, im mittleren Thüringer Wald nahe Ilmenau, im Harz bei Ilfeld und im Westerwald. An einigen dieser Orte wurde er im nennenswerten Umfang gewonnen.
Bearbeiten Gewinnung und Darstellung
Elektrolytmangan, typisch oberflächlich oxidiert, Reinheit 99,99 %
Manganerze können ebenso wie Chromerze nicht durch Kohle zum Element reduziert werden. Dies liegt an der Bildung von stabilen Carbiden. Für viele technische Anwendungen von Mangan, wie Ferromangan, können Gemische aus Eisen- und Manganerzen eingesetzt und mit Kohlenstoff reduziert werden.
Metallisches Mangan wird überwiegend durch Elektrolyse von Mangan(II)-sulfat-Lösungen hergestellt:
Ein weiterer, aber selten genutzter Herstellungsweg ist die Reduktion zu elementarem Mangan mit Hilfe des aluminothermischen oder silicothermischen Verfahrens.
Bearbeiten Eigenschaften
Mangan
Mangan ist ein grau-weißes, hartes und sehr sprödes Schwermetall, in einigen Eigenschaften dem Eisen ähnelnd. Andere Quellen weisen absolut kohlenstofffreies Mangan als duktil aus.
Mangan kommt hauptsächlich in den Oxidationsstufen +2, +4 und +7 vor. Es existieren aber alle Oxidationsstufen von −3 bis +7, wodurch das Mangan das Element mit den meisten verschiedenen Oxidationsstufen ist. Zum Erreichen einiger der Oxidationszahlen benötigt man allerdings drastische Bedingungen. Chemisch verhält sich Mn2+ oft ähnlich dem Ca2+ und kann dieses auch in biologischen Systemen, z. B. im Knochen, ersetzen. Mn+7 in Form des Permanganats ist ein häufig genutztes und relativ starkes Oxidationsmittel. Elementares Mangan ist relativ unbeständig. Von Wasser wird es unter Wasserstoffentwicklung angegriffen. In verdünnten, nichtoxidierenden Säuren löst es sich ebenfalls. In der Wärme reagiert es mit Bor, Kohlenstoff, Silicium, Stickstoff, Phosphor, Sauerstoff, Schwefel und den Halogenen. Mit Wasserstoff reagiert Mangan nicht unter Bildung eines Hydrides.
An Luft ist Mangan durch Bildung eines Oxidfilms (Schutzschicht) beständig.
α-Mn kristallisiert in der kubisch-raumzentrierten Packung mit 58 Atomen und 4 verschiedenen Lagen in der Elementarzelle. Die Atome sind in Form von Friauf-Polyedern angeordnet. β-Mn kristallisiert in der kubisch-primitiven Packung mit 20 Atomen und 2 verschiedenen Lagen.
Bearbeiten Nachweis
Mangan(II)-Kationen werden für die Nachweisreaktion im Kationentrenngang im sogenannten Alkalischen Sturz – in einer Mischung aus konz. Wasserstoffperoxid und Natriumhydroxid – zum Mangan(IV)-Kation oxidiert. Das Mangan(IV)-oxid-hydroxid „Braunstein“ wird dann durch Kochen in konz. Salpetersäure gelöst und mit Blei(IV)-oxid zum violetten Permanganat aufoxidiert:
1. Aufoxidation zum Mangan(IV)-Kation im alkalischen Sturz:
Farblose Mangan(II)-Ionen reagieren im alkalischen Sturz zu braunem Manganoxiddihydroxid, der als Niederschlag ausfällt, und Wasser.
2. Nachweis als Permanganat mit Blei(IV)-oxid:
Braune Mangan(IV)-Ionen reagieren mit Blei(IV)-oxid und Wasser zu violetten Permanganat-Ionen, Blei(II)-Ionen und Wasserstoff-Ionen.
Auch die Boraxperle wird zum qualitativen Nachweis einiger Metalle beim Kationentrenngang in der Analytische Chemie verwendet. In Anwesenheit von Mangan-Ionen färbt sie sich in der Oxidationszone violett. Ebenfalls als Vorprobe kann die alkalische Oxidationsschmelze (mit Alkalimetallnitraten und -Carbonaten) genutzt werden, wobei grünes Manganat(VI) (MnO42-) oder auch (bei nicht ausreichendem Angebot an Sauerstoff) blaues Manganat(V) (MnO43−) gebildet wird[11].
Bearbeiten Verwendung
Britischer Brodie-Helm aus dem Ersten Weltkrieg
Mangan ist wegen seiner hohen Affinität zu Schwefel und Sauerstoff sowie seiner werkstoffverbessernden Eigenschaften von hoher Bedeutung für die Metallindustrie. 90 % bis 95 % des erzeugten Mangans beziehungsweise Ferromangans gehen in die Eisen-, Stahl- und Sonderwerkstoffherstellung:
Desoxidation und Entschwefelung von Eisen und Stahl
Schwefelbindung in Stählen durch die Bildung von Mangan(II)-sulfid, das einen deutlich höheren Schmelzpunkt hat als das ansonsten entstehende Eisen(II)-sulfid, dadurch verbessert sich das Verarbeitungsverhalten vor allem beim Warmwalzen[12]
preisgünstiger Nickelersatz in korrosionsbeständigen Edelstählen
stark festigkeitssteigerndes Legierungselement in Stählen, wobei die meisten Stähle wegen der starken Versprödung durch Mangan nur bis zu 2,5 % Mangan enthalten, obwohl auch Manganstähle mit 13 % Mangan unter dem Namen Hadfield-Stahl für die Produktion von Stahlhelmen für die britische Armee im ersten Weltkrieg verwendet wurden[13]
Kupfer-Mangan-(Nickel-)Legierungen beispielsweise Manganin für temperaturunabhängige Widerstände
Aluminium-Mangan-Legierungen (3XXX)
Ausdehnungslegierungen mit extrem hohen Ausdehnungskoeffizienten, zum Beispiel aktive Schalter aus Bimetall
Mangan ist als Austenitstabilisierer ein wichtiger Legierungsbestandteil in TWIP-Stählen
Mangandioxid dient als Oxidationsmittel in Trockenbatterien. Bei der Farbenherstellung werden Manganverbindungen als Sikkative verwendet.
Mangels ökonomisch sinnvoller Ersatztechnologien wird der Bedarf an Mangan in den nächsten Jahren, getrieben durch die Hauptverbraucher Stahlerzeugung und Aluminiumindustrie, weiter steigen.
Bearbeiten Physiologie
Gebundenes Mangan ist ein essentielles Spurenelement für alle Lebensformen. Es ist wichtiger Bestandteil vieler Enzyme und steigert die Verwertung des Vitamin B1, wichtig ist es für die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse. In Pflanzen findet sich im Photosystem II ein Komplex mit 4 Manganionen. Dieser dient zur Spaltung von Wasser und der damit verbundenen Gewinnung von Elektronen.[14]
Der menschliche Körper enthält etwa 10–20 mg Mangan, entsprechend ca. 0,1–0,3 ppm, das meiste davon ist in den Knochen gebunden. Täglich sollten ungefähr 4 mg aufgenommen werden. Manganreich sind Nüsse, Vollkornprodukte, Keimlinge, Erdbeeren und Kakao. Milch, Mineralwasser und manches Trinkwasser sind manganarm.
Bearbeiten Sicherheitshinweise
Mangan ist im Vergleich zu vielen anderen Schwermetallen relativ unproblematisch. Die Gefährlichkeit der meisten Verbindungen ist gering und es wurden praktisch noch nie Vergiftungsfälle durch orale Aufnahme von Manganverbindungen bekannt. Chronische Manganaufnahme über die Atemwege als Staub ist hingegen toxisch und führt zu Manganismus. Diese Krankheit befiel vor allem Bergarbeiter, aber auch Mitarbeiter von Batteriefabriken und zeigt sich vor allem durch motorische Störungen ähnlich dem Morbus Parkinson durch Anreicherung des Mangans in den Basalganglien. Dadurch wurden auch Wesensveränderungen und Psychosen beschrieben. Im Gegensatz zum Morbus Parkinson ist der Manganismus aber gegenüber den herkömmlichen Therapieformen (Levodopa) resistent. Der Kontakt mit Permanganat kann zu Verätzungen führen.
Bearbeiten Verbindungen
Kaliumpermanganat wird als relativ starkes Oxidationsmittel im Laborbereich eingesetzt. In der Medizin wird es als frisch angesetzte wässrige Lösung (0,05 bis 1 %) zur Hautdesinfektion und zur äußerlichen Behandlung von infektiösen Hauterkrankungen verwendet. Ebenso findet es Verwendung bei der Therapie von parasitären Fischkrankheiten.
Manganoxide
Mangandioxid wird genutzt als Oxidationsmittel in Trockenzellen (Batterien vom Typ Zink-Kohle, Alkali-Mangan und Lithium). Als Glasmacherseife wird es zur Entfärbung von eisenhaltigen Glasschmelzen eingesetzt. Es kompensiert die gelbe Farbe der Fe3+ Ionen durch eine violette Färbung.
Ferromangan als Legierungszuschlag in der metallurgischen Industrie.
Himbeerspat (Rhodochrosit, Mangancarbonat) rosa bis blutrotes Mineral zur Herstellung von Schmucksteinen.
Bearbeiten Weblinks
Commons: Mangan – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary: Mangan – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikibooks: Praktikum Anorganische Chemie/ Mangan – Lern- und Lehrmaterialien
Mineralienatlas:Mangan (Wiki)
Katalyse-Institut für angewandte Umweltforschung - Schwermetall Mangan
Mangan (Periodensystem für den Schulgebrauch, Illustrationen)
Bild in der Elementesammlung von Pniok.de
International Manganese Institute (engl.)
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ a b Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
↑ Die Werte für die Eigenschaften (Infobox) sind, wenn nicht anders angegeben, aus www.webelements.com (Mangan) entnommen.
↑ Ludwig Bergmann, Clemens Schaefer, Rainer Kassing: Lehrbuch der Experimentalphysik, Band 6: Festkörper. 2. Auflage, Walter de Gruyter, 2005, ISBN 978-3-11-017485-4, S. 361.
↑ K. Schubert: Ein Modell für die Kristallstrukturen der chemischen Elemente. In: Acta Crystallographica. 1974, B30, S. 193.
↑ N. N. Greenwood und A. Earnshaw: Chemie der Elemente, 1. Auflage, 1988, S. 1339, ISBN 3-527-26169-9.
↑ Weast, Robert C. (ed. in chief): CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990. Seiten E-129 bis E-145. ISBN 0-8493-0470-9. Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert.
↑ Datenblatt Mangan (Pulver) bei AlfaAesar, abgerufen am 7. Februar 2010..
↑ N. Figurowski: Die Entdeckung der chemischen Elemente und der Ursprung ihrer Namen. Aulis-Verlag Deubner, Köln 1981, ISBN 3-7614-0561-8, S. 120.
↑ Mangan In: Roempp Chemie Lexikon. Thieme Verlag, 2008.
↑ Manganese. In: Mineral Commodity Summaries. U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries, January 2008, Abgerufen am 21. Juni 2009.
↑ Jander-Blasius: Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie. 8. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1969.
↑ John D. Verhoeven: Steel metallurgy for the non-metallurgist. ASM International, Materials Park, Ohio 2007, ISBN 978-0-87170858-8, S. 56–57.
↑ John Henry Stansbie: Iron and Steel. Read Books, 2007, ISBN 9781408626160, S. 351–352.
↑ W. Kaim, B. Schwederewski: Bioanorganische Chemie, Zur Funktion chemischer Elemente in Lebensprozessen. 4. Auflage, Teubner-Verlag, Wiesbaden 2005.
Periodensystem der Elemente
H
He
Li
Be
B
C
N
O
F
Ne
Na
Mg
Al
Si
P
S
Cl
Ar
K
Ca
Sc
Ti
V
Cr
Mn
Fe
Co
Ni
Cu
Zn
Ga
Ge
As
Se
Br
Kr
Rb
Sr
Y
Zr
Nb
Mo
Tc
Ru
Rh
Pd
Ag
Cd
In
Sn
Sb
Te
I
Xe
Cs
Ba
La
Ce
Pr
Nd
Pm
Sm
Eu
Gd
Tb
Dy
Ho
Er
Tm
Yb
Lu
Hf
Ta
W
Re
Os
Ir
Pt
Au
Hg
Tl
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Rn
Fr
Ra
Ac
Th
Pa
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Pu
Am
Cm
Bk
Cf
Es
Fm
Md
No
Lr
Rf
Db
Sg
Bh
Hs
Mt
Ds
Rg
Cn
Uut
Uuq
Uup
Uuh
Uus
Uuo
Alkalimetalle
Erdalkalimetalle
Lanthanoide
Actinoide
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Metalle
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