Äquivalenztheorie
Émile Durkheim
14. Juni
1864
1920
21. April
Abstraktion
Affekt
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Alexander von Schelting
Alfred Kröner Verlag
Alfred Weber
Alldeutscher Verband
Alte Geschichte
Archiv für Sozialwissenschaften und Sozialpolitik
Archive.org
Arthur Schopenhauer
Außerordentlicher Professor
August Meitzen
Bürokratie
Baruch Spinoza
Begriff (Philosophie)
Bergfriedhof (Heidelberg)
Berlin-Charlottenburg
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Buddhismus
Burschenschaft Allemannia Heidelberg
Christoph Steding
Definition
Deportation
Deutsche Demokratische Partei
Deutsche Gesellschaft für Soziologie
Deutsche Nationalbibliothek
Deutsches Historisches Museum
Deutsches Historisches Museum#LeMO
Deutsches Recht
Dialektik der Aufklärung
Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
Dirk Kaesler
Doktrinär
Edgar Jaffé
Eduard Baumgarten
Emil Lask
Empirische Sozialforschung
Erfurt
Erklärung
Ernst Bloch
Erster Weltkrieg
Faschismus
Ferdinand Tönnies
Friedensvertrag von Versailles
Friedrich Naumann
Georg Jellinek
Georg Lukács
Georg Simmel
Geschichte
Geschichte der Soziologie#Urspr.C3.BCnge
Gesinnungsethik
Gewaltmonopol
Gregor Schöllgen
Gustav Radbruch
Handelsrecht (Deutschland)
Haus der Geschichte
Heidelberg
Heinrich Rickert (Philosoph)
Helmut Schelsky
Henning Ritter
Herbert Marcuse
Herrschaft
Herrschaftssoziologie
Hinduismus
Horst Baier
Humboldt-Universität zu Berlin
Hypothese
Idealtypus
Immanuel Kant
Innerweltliche Askese
Jürgen Habermas
Jürgen Kocka
Joachim Radkau
Johann Wolfgang Goethe
Johannes Weiß (Soziologe)
Johannes Winckelmann
Joseph E. Drexel
Judenhass
Judentum
Junius Verlag
Kapitalismus
Karl-Franzens-Universität Graz
Karl Jaspers
Karl Knies
Karl Löwith
Karl Marx
Kausalität
Klaus-Gunther Wesseling
Klaus Lichtblau
Kompilation (Literatur)
Konfliktsoziologie
Konfuzianismus
Émile Durkheim
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1920
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Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus
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Empirische Sozialforschung
Erfurt
Erklärung
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Faschismus
Ferdinand Tönnies
Friedensvertrag von Versailles
Friedrich Naumann
Georg Jellinek
Georg Lukács
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Geschichte der Soziologie#Urspr.C3.BCnge
Gesinnungsethik
Gewaltmonopol
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Handelsrecht (Deutschland)
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Heinrich Rickert (Philosoph)
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Herrschaftssoziologie
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Horst Baier
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Hypothese
Idealtypus
Immanuel Kant
Innerweltliche Askese
Jürgen Habermas
Jürgen Kocka
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Johannes Weiß (Soziologe)
Johannes Winckelmann
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Judenhass
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Kapitalismus
Karl-Franzens-Universität Graz
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Kausalität
Klaus-Gunther Wesseling
Klaus Lichtblau
Kompilation (Literatur)
Konfliktsoziologie
Konfuzianismus
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Max Weber (Begriffsklärung) aufgeführt.
Max Weber 1894
Max Weber 1878
Max Weber und seine Brüder
Maximilian Carl Emil Weber (* 21. April 1864 in Erfurt; † 14. Juni 1920 in München) war ein deutscher Soziologe, Jurist und Nationalökonom. Er gilt als einer der Klassiker der Soziologie sowie der gesamten Kultur- und Sozialwissenschaften. Interdisziplinär wird Webers Werk über Kontinente hinweg und quer zu verschiedenen politischen und wissenschaftstheoretischen Lagern anerkannt. Er nahm mit seinen Theorien und Begriffsdefinitionen großen Einfluss auf die sogenannten Speziellen Soziologien, insbesondere auf die Wirtschafts-, die Herrschafts- und die Religionssoziologie. Außerdem ist das Prinzip der Wertneutralität auf ihn zurückzuführen.
Max Weber ist der Bruder des Kultursoziologen Alfred Weber und Ehemann der Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin Marianne Weber.
Inhaltsverzeichnis
1 Leben und Wirken
1.1 Jugend
1.2 Studienweg, Universitätslaufbahn und publizistische Positionen
1.3 Psychischer Zusammenbruch und Erster Weltkrieg
1.4 Nach Kriegsende
1.5 Erkrankung und Tod
2 Werk
3 Rezeption
4 Werke (Auswahl)
5 Ausgaben
6 Sekundärliteratur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise
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Bearbeiten Leben und Wirken
Bearbeiten Jugend
Max Weber wurde am 21. April 1864 als erstes von acht Kindern in Erfurt geboren. Seine Eltern waren der Jurist und spätere Reichstagsabgeordnete der Nationalliberalen Partei Max Weber sen. (1836–1897) und Helene Weber, geb. Fallenstein. 1868 wurde sein Bruder Alfred geboren, der später ebenfalls Nationalökonom und Universitätsprofessor im Fach Soziologie wurde. Max galt als Sorgenkind, das bereits im Alter von vier Jahren an Meningitis erkrankt war. Von der Mutter wurde Max beschützt und übervorsichtig erzogen. Das Recht des Erstgeborenen machte er früh geltend, er fühlte sich als Vermittler von Streitigkeiten zwischen Kindern und Eltern in der Familie. Schon im Alter von 13 Jahren las er Werke der Philosophen Arthur Schopenhauer, Baruch Spinoza und Immanuel Kant, aber auch literarische Autoren wie Johann Wolfgang Goethe.
Bearbeiten Studienweg, Universitätslaufbahn und publizistische Positionen
Nach dem Abitur am Königlichen Kaiserin-Augusta-Gymnasium in Charlottenburg studierte Weber von 1882 bis 1886 Jura, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte. Zunächst lag sein Hauptinteresse bei der Alten Geschichte, doch dann emanzipierte er sich von seinem Lehrer Theodor Mommsen und promovierte 1889 an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin in Jura (magna cum laude); der Promotionstitel lautete: Die Entwicklung des Solidarhaftprinzips und des Sondervermögens der offenen Handelsgesellschaft aus den Haushalts- und Gewerbegemeinschaften in den italienischen Städten.
In Heidelberg wurde er anschließend Mitglied der Studentenverbindung Burschenschaft Allemannia (SK). 1892 erfolgte die Habilitation für römisches, deutsches und Handelsrecht in Berlin bei August Meitzen; Seine Habilitationsschrift trug den Titel: Die römische Agrargeschichte in ihrer Bedeutung für das Staats- und Privatrecht.
1893 wurde er im Alter von 29 Jahren Außerordentlicher Professor für Handelsrecht in Berlin, im selben Jahr heiratete er in Oerlinghausen seine entfernte Cousine Marianne Schnitger, die später als Frauenrechtlerin, Juristin und Soziologin aktiv wurde. Beide führten eine sogenannte Gefährtenehe.
Ebenfalls 1893 trat er in den Alldeutschen Verband ein, der eine nationalistische Politik vertrat. Diese Organisation verließ er jedoch 1899, als er sich in der so genannten Polenfrage mit seiner nationalistisch und chauvinistisch begründeten Forderung nach Schließung der Grenzen für polnische Wanderarbeiter nicht durchsetzen konnte.[1] In seinem Austrittsschreiben vom 22. April 1899 gibt M. Weber ausdrücklich die Polenfrage als Grund seines Austritts an und beschwert sich, dass der Alldeutsche Verband den totalen Ausschluss der Polen nie mit der gleichen Vehemenz forderte, mit der er sich für die Deportation der Tschechen und Dänen eingesetzt hatte.[2] Im Alldeutschen Verband hatten nämlich die bäuerlichen Mitglieder, welche die Überwindung des Landarbeitermangels in den Vordergrund stellten, ihre Interessen durchsetzen können.[3]
Bereits 1894 bekam er einen Lehrstuhl für Nationalökonomie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1896 nahm er einen Ruf auf den renommierten Lehrstuhl von Karl Knies an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an. Im selben Jahr zählte er mit Friedrich Naumann zu den Gründern des Nationalsozialen Vereins, der durch eine Sozialgesetzgebung die Voraussetzung für eine nationale Identifikation der Arbeiterschaft schaffen wollte.
Bearbeiten Psychischer Zusammenbruch und Erster Weltkrieg
Max Weber (etwa 1907 oder früher)
1898 musste er wegen eines Nervenleidens seine Lehrtätigkeit einschränken und die Professur 1903 schließlich ganz aufgeben. 1904 übernahm er zusammen mit Edgar Jaffé und Werner Sombart die Redaktion des Archivs für Sozialwissenschaften und Sozialpolitik, nahm damit seine publizistische Tätigkeit wieder auf und gründete 1909 zusammen mit Rudolf Goldscheid, der die Idee hatte, Ferdinand Tönnies, Georg Simmel und Werner Sombart die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS).
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges war Max Weber ein Jahr lang Disziplinaroffizier der Lazarettkommission in Heidelberg. Während der Lauensteiner Tagungen 1917 plädierte er für eine konsequente Weiterführung des Krieges. Er warnte jedoch seit Kriegsbeginn mit Nachdruck vor übertriebenen Annexionsforderungen, die einen Friedensschluss erschweren würden und vor einer Kriegsführung, die einen Kriegseintritt der USA provozieren könnte.[4] Gleichzeitig setzte er sich für ein Parlamentarisches System gemäß britischem Vorbild ein, das die politische Führungsrolle der Monarchen in Deutschland deutlich beschränken sollte.
Bearbeiten Nach Kriegsende
Nach Kriegsende war er Mitbegründer der links-liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP). 1919 wurde er zum Sachverständigen der deutschen Delegation bei der Friedenskonferenz zum Versailler Vertrag unter der Leitung des Reichsaußenministers Graf Brockdorff-Rantzau berufen.
Zwischen 1903 und 1918 fanden mehrere regelmäßige Gesprächszirkel im Hause der Webers in Heidelberg statt, an denen Politiker und Geistesgrößen wie Georg Jellinek, Friedrich Naumann, Emil Lask, Karl Jaspers, Werner Sombart, Georg Simmel, Georg Lukács, Ernst Bloch, Gustav Radbruch, Theodor Heuss und andere teilnahmen und welche den „Mythos von Heidelberg“ begründeten.
1918 nahm Max Weber in Wien seine Lehrtätigkeit wieder auf und folgte 1919 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Nationalökonomie an der Universität München, den zuvor Lujo Brentano innegehabt hatte. Er lehnte Angebote der Universitäten Göttingen und Berlin sowie auf einen speziell auf seine Interessen zugeschnittenen Lehrstuhl in Bonn ab. In München hielt Weber seinen Vortrag über Politik als Beruf, in dem er drei Grundanforderungen für den idealen Politiker formulierte: 1. Leidenschaft im Sinne von Sachlichkeit. 2. Verantwortlichkeit im Interesse des Sachanliegens. 3. Augenmaß als notwendige persönliche Distanz zu Dingen und Menschen. Er begründete überdies das staatliche Gewaltmonopol.
Weber 1917 auf der Lauensteiner Tagung.
Während Max Weber während des Krieges dessen Fortführung publizistisch unterstützt hatte, reagierte er auf die nach Kriegsende weiter fortschreitende Radikalisierung der deutschen Rechten, die die Niederlage nicht akzeptieren wollte, mit zunehmendem Befremden. Ein Verhältnis zur Politik, das aus der Intensität der Ziele seinen Inhalt zog und der Gesinnungsethik den Vorzug gegenüber der Verantwortungsethik gab, lehnte er als irrational ab.
Joseph E. Drexel, ein Student Max Webers im Wintersemester 1919/20, erinnerte sich, dass rechtsradikale Studenten dessen Vorlesung an der Münchner Universität zu sabotieren versuchten und sprengten. Als der herbeigeeilte Rektor drohte das Licht abzuschalten, rief man ihm zu: „Um so besser, dann können wir die Juden im Dunkeln verprügeln.“.[5]
Bearbeiten Erkrankung und Tod
Wenige Monate nach diesem Vorfall konnte Weber seine Lehrtätigkeit krankheitsbedingt nicht fortführen und starb am 14. Juni 1920 in München an den Folgen einer Lungenentzündung, die durch die Spanische Grippe ausgelöst worden war. Zu seiner Beerdigung, bei der seine Frau Marianne Weber die Grabrede hielt, fanden sich knapp 1.000 Menschen zusammen.
Sein Grab befindet sich auf dem Bergfriedhof in Heidelberg.
Webers Grab in Heidelberg
Bearbeiten Werk
Max Weber ist der jüngste der drei Gründerväter der deutschen Soziologie (neben Tönnies und Simmel). Er wird als Begründer der Herrschaftssoziologie und neben Émile Durkheim als Begründer der Religionssoziologie betrachtet. Auch zählt er neben Karl Marx und Georg Simmel zu den bedeutenden Klassikern der Wirtschaftssoziologie. Zu zahlreichen anderen Themen der Soziologie publizierte Weber ebenfalls grundlegend.
Er beschrieb die Soziologie als „Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will.“ Der Begriff des sozialen Handelns markiert in dieser Definition den zentralen Tatbestand, welcher für die Soziologie als Wissenschaft konstitutiv ist (jedoch nicht: ihren einzigen Gegenstand).
Soziales Handeln wird von Weber dadurch definiert, dass es nach dem subjektiven Sinn der Handlung und faktisch, in dessen Ablauf, an dem Verhalten anderer orientiert ist. Er unterscheidet zudem vier Idealtypen des sozialen Handelns, je nach Art der Gründe, die dafür geltend gemacht werden können: (1) zweckrationales, (2) wertrationales, (3) affektuelles oder (4) traditionelles Handeln. Für die beiden rationalen Handlungstypen gilt, dass die Gründe auch als Ursachen des Handelns aufgefasst werden können. Die Handlungstypen dienen schließlich der empirischen Forschung als kausale Hypothesen, als Kontrastfolien für die Beschreibung des tatsächlichen Sichverhaltens.[6]
Wissenschaftstheoretisch trat er für eine qualitative Methode ein (siehe auch Methodenstreit). Des Weiteren bestand Weber auf einer Soziologie als werturteilsfreier Wissenschaft (siehe auch Werturteilsstreit).
Darüber hinaus hat er wichtige Erkenntnisse zur Ökonomie beigesteuert. Webers zentrale Forschung befasste sich mit den Gründen für die spezifischen Eigenarten des Kapitalismus im Okzident (der westlichen Hemisphäre). Auch bei seinen soziologischen Arbeiten ging er letztendlich von einem sozial-ökonomischen Erkenntnisinteresse aus.[7] Zentrales Thema waren dabei Gründe und Erscheinungen des sich in der westlichen Welt als kulturelle Basis von 'Wirtschaft und Gesellschaft' spätestens mit dem ausgehenden Mittelalter etablierenden „okzidentalen Rationalismus“. Man kann Webers ersten soziologischen Aufsatz im engeren Sinne, Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur von 1896[8], als Grundlegung für seine späteren Arbeiten ansehen. Die besondere Entwicklung des Okzidents zeigt sich danach in einer großen Zahl von gesellschaftlichen Bereichen. Er nennt neben dem Ende der Sklaverei, die Entwicklung der okzidentalen Stadt, die rationale Betriebsgestaltung und Verwaltungsorganisation („Bürokratie“), nicht zuletzt auch die „methodische“ Gestaltung des Alltags der Gesellschaftsmitglieder („Lebensführung“).
Zu seinen bekanntesten und den weltweit verbreiteten Werken der Soziologie zählen „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ und das Monumentalwerk „Wirtschaft und Gesellschaft“, das erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde und eine grundlegende Darstellung seines Begriffs- und Denkhorizontes bietet. Seine Arbeiten, die er vor Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus publizierte, sowie seine spätere Vorarbeit zur Musiksoziologie wurden und werden in der Soziologie kaum wahrgenommen.
Seine Begriffsbildungen werden bis heute in der Soziologie und der Politikwissenschaft oft als Grundlage weiterer Forschungen genommen, z. B. seine Definitionen von Macht und Herrschaft, der Begriff des Idealtypus sowie die – trotz ihrer weiten Verbreitung aufgrund der impliziten Wertung vielfach als fragwürdig betrachteten – Einteilung des moralischen Handelns in Gesinnungs- und Verantwortungsethik. Der Idealtypus ist ein theoretisches Konstrukt, das bestimmte, für relevant gehaltene Aspekte der sozialen Realität bewusst überzeichnet und in einen Zusammenhang bringt. Er ist stets auf logisch-gedankliche Perfektion hin angelegt und wird über Beobachtung sozialer Phänomene, Abstraktion und auf der Grundlage von allgemeinen Erfahrungsregeln gewonnen. Ziel der idealtypischen Konstruktion sind trennscharfe Begriffe, mit denen empirische Phänomene unter dem Gesichtspunkt ihrer Kulturbedeutung verstanden werden können. Weber spricht sich eindeutig gegen eine normative Betrachtung des Idealtypus aus, die Inbezugsetzung von Wirklichkeit und Idealtypus mit dem Ziel des Vergleichs dürfe nicht verwechselt werden mit deren Bewertung.[9]
Seine Thesen über den Zusammenhang zwischen Protestantismus und Herausbildung des Kapitalismus sind auf große Zustimmung, aber auch auf mannigfaltige Kritik gestoßen.[10]
Die Kritik erscheint jedoch trotz der begrenzten Perspektive in Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus, die Weber durchaus bewusst war, fragwürdig. Denn er differenziert in der Mitte seines Werkes ausdrücklich:
„Aber andererseits soll ganz und gar nicht eine so töricht-doktrinäre These verfochten werden, wie etwa die: daß der 'kapitalistische Geist' […] nur als Ausfluß bestimmter Einflüsse der Reformation habe entstehen können oder wohl gar: daß der Kapitalismus als Wirtschaftssystem ein Erzeugnis der Reformation sei. Schon daß gewisse wichtige Formen kapitalistischen Geschäftsbetriebes notorisch erheblich älter sind als die Reformation, stände einer solchen Ansicht ein für allemal im Wege.“
Und gegen Ende des Werkes:
„…so kann es dennoch natürlich nicht die Absicht sein, an Stelle einer einseitig 'materialistischen' eine ebenso einseitig spiritualistische kausale Kultur- und Geschichtsdeutung zu setzen. Beide sind gleich möglich, aber mit beiden ist, wenn sie nicht Vorarbeit, sondern Abschluss der Untersuchung zu sein beanspruchen, der historischen Wahrheit gleich wenig gedient.“
Weber behauptet kein Bestehen einer echten Kausalität zwischen Protestantismus und Kapitalismus, sondern eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit der Entstehung eines modernen Kapitalismus bei Zusammentreffen bzw. -wirken von Kapitalismus und Berufsethos bzw. innerweltlicher Askese.
Bearbeiten Rezeption
Zu Lebzeiten standen Webers Arbeiten nicht im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Diskurses, obwohl seine Wirkung bereits in der Weimarer Republik beträchtlich war und im Nationalsozialismus anhielt. Ein Beispiel für die Rezeption Webers in der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus stellen die beiden Werke Christoph Stedings von 1931 und 1938 dar: Politik und Wissenschaft bei Max Weber, und Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur.[11] Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Max Weber als Soziologe, anders als z. B. Ferdinand Tönnies und Georg Simmel, nicht an Bedeutung. Seine Werke finden weiterhin große Beachtung.
Im Fokus standen in der Nachkriegszeit in Deutschland zwar zunächst die Untersuchungen zur nivellierten Mittelstandsgesellschaft Schelskys, die Konfliktsoziologie von Dahrendorf und danach die Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno, der Philosoph Karl Jaspers bezog sich aber explizit auf Weber.
Die deutsche Neubelebung Webers begann mit dem Heidelberger Soziologentag 1964, auf dem den deutschen Soziologen zu Webers 100. Geburtstag durch Parsons, Herbert Marcuse, Reinhard Bendix, Raymond Aron und Pietro Rossi der Stand der internationalen Weber-Rezeption vor Augen geführt wurde. Seitdem wächst die Sekundärliteratur zu Werk und Bedeutung Webers kontinuierlich an. Für die deutsche Rezeption wurden insbesondere zwei Herausgeber der Max-Weber-Gesamtausgabe, M. Rainer Lepsius und Wolfgang Schluchter, zu Fixpunkten einer beständigen Auseinandersetzung mit dem Weber'schen Werk.
In den USA wurde die Verbreitung der Ideen Webers durch den nach 1945 in der Soziologie weltweit vorherrschenden Strukturfunktionalismus Talcott Parsons' und dessen Übersetzungen der Weber'schen Werke Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus sowie Wirtschaft und Gesellschaft, ins Englische, maßgeblich voran getrieben. Insbesondere Webers Schrift zur Bedeutung der protestantischen Ethik für die Entwicklung des modernen Kapitalismus wurde – in den USA, aber auch in Deutschland – ausgesprochen häufig und kontrovers (s.o., Werk) diskutiert.
Bis in die jüngste Zeit zählt Weber zu den am häufigsten zitierten Soziologen. In dieser Hinsicht stellt Klaus Feldmann fest: „Von den Klassikern erweist sich Weber als der dauerhafteste.“ (Klaus Feldmann: Soziologie kompakt)[12] So sind auch in den jüngeren Theorieangeboten der Soziologie vielfältige Bezüge zum Weber'schen Werk enthalten. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu griff bspw. bei der Formulierung seiner Theorie der Praxis auf Max Weber zurück. Selbst die frühe Systemtheorie von Niklas Luhmann und nicht zuletzt die Theorie kommunikativen Handelns von Jürgen Habermas grenzen sich zwar in zentralen Punkten von Weber ab, dennoch tritt gerade darin dessen anhaltende Bedeutung für die deutsche Soziologie zu Tage.
Bearbeiten Werke (Auswahl)
Bei den Werken, die in den Gesammelten Aufsätzen, Tübingen 1988, enthalten sind, wird der dortige Veröffentlichungsort mit angegeben.
1889 Zur Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter, Stuttgart 1889. Habilitationsschrift in Handelsrecht, GASW 312–443, daraus das 3. Kapitel Die Familien- und Arbeitsgemeinschaften separat veröffentlicht: Entwickelung des Solidarhaftprinzips und des Sondervermögens der offenen Handelsgesellschaft aus den Haushalts- und Gewerbegemeinschaften in den italienischen Städten, Stuttgart 1889, Inauguraldissertation
1891 Die römische Agrargeschichte in ihrer Bedeutung für das Staats- und Privatrecht, Stuttgart 1891. Habilitationsschrift in Römischem Recht, Reprint Amsterdam 1962
1891–1892: Die Verhältnisse der Landarbeiter im ostelbischen Deutschland
1895 Freiburger Antrittsvorlesung Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik. Akademische Verlagsbuchhandlung J.C.B Mohr, Freiburg i. Br. und Leipzig 1895, GPS 1–25
1896: Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur, in: Die Wahrheit, Bd. 3, H. 63, Fr. Frommanns Verlag, Stuttgart 1896, S. 57–77, GASW 289–311
1904: Veröffentlichung von
Die 'Objektivität' sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik 19 (1904), 22–87, GAW 146–214
Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus, in: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik 20 (1904), 1–54 und 21 (1905), 1–110, überarbeitet in GARS I 1–206
1909 Agrarverhältnisse im Altertum [3. Fassung], in: Handwörterbuch der Staatswissenschaften Band 1, Jena 1909 3. Auflage, 52–188, GASW 1–288
1915–1919: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen erscheint in Form von 11 Einzelaufsätzen GARS I 237–573, II–III
1918: Veröffentlichung der gesammelten Aufsatzreihe Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. Zur politischen Kritik des Beamtentums und Parteiwesens (GPS 306–443), mit der Weber eine Fundamentalkritik an dem deutschen Beamtentum und dessen althergebrachten Traditionen übt
1919: Erscheinen der Vortragsmanuskripte
Wissenschaft als Beruf, München und Leipzig 1919, GAW 582–613 (Separatveröffentlichungen: Stuttgart 1995 (Reclam) ISBN 3-15-009388-0 und Schutterwald/Baden 1994 ISBN 978-3-928640-05-3) (Online Text)
Politik als Beruf, München und Leipzig 1919, GPS 505–560 (Separatveröffentlichungen: Stuttgart 1992 (Reclam) ISBN 3-15-008833-X und Schutterwald/Baden 1994 ISBN 978-3-928640-06-0) (Online Text)
1920–1921: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie erscheinen in drei Bänden, enthalten neue und überarbeitete bereits erschienene Schriften
Band 1: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus, Die protestantischen Sekten und der Geist des Kapitalismus sowie Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen (Teil 1: Konfuzianismus und Taoismus), Tübingen 1920, 9. Auflage 1988 ISBN 3-8252-1488-5 GARS I
Band 2: (Teil 2: Hinduismus und Buddhismus), Tübingen 1921, 7. Auflage 1988 ISBN 3-8252-1489-3 GARS II
Band 3: (Teil 3: Das antike Judentum), Tübingen 1921, 8. Auflage 1988 ISBN 3-8252-1490-7 GARS III
Nach seinem Tode:
1921–1924 Fortsetzung der Aufsatzsammlung:
1921 Gesammelte Politische Schriften, München 1921, 5. Auflage Tübingen 1988 ISBN 3-8252-1491-5 GPS
1922 Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen 1922, 7. Auflage 1988 ISBN 3-8252-1492-3 GAW
1924 Gesammelte Aufsätze zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Tübingen 1924, 2. Auflage 1988 ISBN 3-8252-1493-1 GASW
1924 Gesammelte Aufsätze zur Soziologie und Sozialpolitik, Tübingen 1924, 2. Auflage 1988 ISBN 3-8252-1494-X GASS
1921 Die rationalen und soziologischen Grundlagen der Musik, München 1921. Dann in Wirtschaft und Gesellschaft von der 2. Auflage 1925 bis zur 4. Auflage 1956 enthalten. Erneute Separatveröffentlichung: Tübingen 1972. ISBN 3-16-533351-3
1922 erscheint sein kompiliertes Hauptwerk Wirtschaft und Gesellschaft, Tübingen 1921/22, 5. Auflage 1972 ISBN 3-16-533631-8 (diverse Nachdrucke, zuletzt Studienausgaben 1980 ISBN 3-16-538521-1 und 2002 ISBN 3-16-147749-9) Der Textkorpus erfuhr im Verlaufe seiner Auflagengeschichte mehrere Umschichtungen und Zusätze, die zur 5. Auflage teilweise wieder getilgt wurden. Im Rahmen der Max-Weber-Gesamtausgabe (siehe unten) wird gegenwärtig eine kritische Revision des Textes unternommen. Wiedergaben der Erstauflage: (Online Text, unvollständig und stellenweise fehlerhaft) - Faksimile - vollständige Wiedergabe aller 840 Seiten (Online-Text)- auch als PDF (mit Volltextsuche) downloadbar, Umfang jedoch ca. 80MB.
1922 Die drei reinen Typen der legitimen Herrschaft, in: Preußische Jahrbücher 187 (1922), 1–12, GAW 475–488 (ab 3. Aufl. 1968)
1923 Wirtschaftsgeschichte. Abriß der universalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Berlin 1923, 5. Auflage 1991. ISBN 3-428-07215-4 (von Sigmund Hellmann und Melchior Palyi kompiliertes Werk aus Webers Notizen und den Mitschriften seiner Studenten zu seiner letzten vollständig gehaltenen Vorlesung 1919/1920)
Bearbeiten Ausgaben
Ausgaben einzelner Werke stehen in den jeweiligen Artikeln.
Horst Baier, M. Rainer Lepsius, Wolfgang J. Mommsen (Hrsg.): Max-Weber-Gesamtausgabe (MWG). 41 Bände. Mohr-Siebeck, Tübingen 1984 ff (bisher - 2009 - noch nicht alle Bände erschienen, mohr.de).
Horst Baier, Mario Rainer Lepsius, Wolfgang J. Mommsen (Hrsg.): Max Weber-Studienausgabe (MWS). Studienausgabe. Mohr-Siebeck, Tübingen 1988 ff (Texte der Gesamtausgabe ohne wissenschaftlichen Apparat, bisher - 2009 - noch nicht alle Bände erschienen, mohr.de).
Max Weber: Gesammelte Aufsätze. 7 Bände. UTB / Mohr-Siebeck, Tübingen 1988, ISBN 3-8252-1496-6.
Eduard Baumgarten: Max Weber. Werk und Person. Dokumente. Tübingen 1964.
Max Weber; Marianne Weber (Hrsg.): Jugendbriefe. Tübingen o.J. [1936].
Max Weber; Dirk Kaesler (Hrsg.): Schriften 1894–1922. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-23301-0 (Auswahlausgabe mit z. T. gekürzten Texten).
In der Praxis bezieht man sich im Studium und in der Forschungsliteratur hauptsächlich noch auf die, ursprünglich von Marianne Weber herausgegebene, von Johannes Winckelmann später teilweise ergänzte siebenbändige Aufsatzsammlung, auf die im gleichen Verlag erschienene Ausgabe von Wirtschaft und Gesellschaft und die bei Duncker & Humblot verlegte Wirtschaftsgeschichte.
Bearbeiten Sekundärliteratur
Philosophiebibliographie: Max Weber – Zusätzliche Literaturhinweise zum Thema
Karl-Ludwig Ay, Knut Borchardt: Das Faszinosum Max Weber. Die Geschichte seiner Geltung. UVK, Konstanz 2006, ISBN 3-89669-605-X.
Volker Heins: Max Weber zur Einführung. Junius, Hamburg 2004, ISBN 3-88506-390-5.
Hans N. Fügen: Max Weber. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3-499-50216-X.
Gottfried Eisermann: Max Weber und die Nationalökonomie. In: Birger P. Priddat (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der deutschen Nationalökonomie. Band 4, Metropolis Verlag, Marburg 1993, ISBN 3-926570-13-X.
Benedikt Giesing: Religion und Gemeinschaftsbildung. Max Webers kulturvergleichende Theorie. Opladen 2002, ISBN 3-8100-3673-0.
Wilhelm Hennis: Max Webers Fragestellung: Studien zur Biographie des Werks, Tübingen 1987
Dieter Henrich: Die Einheit der Wissenschaftslehre Max Webers. Tübingen, 1952.
Karl Jaspers: Max Weber. Gesammelte Schriften. Piper Verlag, München 1988. ISBN 3-492-10799-0
Dirk Kaesler: Max Weber. Eine Einführung in Leben, Werk und Wirkung. Campus Verlag, 3., aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-593-37360-2
Dirk Kaesler (Hrsg.): Max Weber. Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. Vollständige Ausgabe. C.H. Beck Verlag, München, 2. Aufl., 2006. ISBN 978-3-406-51133-2.
Klaus Lichtblau/Johannes Weiß (Hgg.): Max Weber. Die protestantische Ethik und der ‚Geist‘ des Kapitalismus (Athenäum / Hain-Hanstein; Neue Wissenschaftliche Bibliothek), Bodenheim 1993, ISBN 3-8257-4771-9.
Klaus Lichtblau: Max Webers Grundbegriffe. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14810-9.
Karl Löwith: Max Weber und Karl Marx, in ders. Sämtliche Schriften, 9 Bde. Hrsgg. von Klaus Stichweh, Marc B. de Launay, Bernd Lutz u. Henning Ritter, Metzler, Stuttgart 1981-1988, Bd. 5.
Niklas Luhmann: Zweck – Herrschaft – System. Grundbegriffe und Prämissen Max Webers. Der Staat, 3 (1964), S. 129–158.
Peter-Ulrich Merz-Benz: Max Weber und Heinrich Rickert. Die erkenntnistheoretischen Grundlagen der verstehenden Soziologie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008.
Wolfgang J. Mommsen: Max Weber und die deutsche Politik 1890-1920. Mohr Siebeck, Tübingen 1959, 2. Aufl. 1974.
Wolfgang J. Mommsen: Max Weber. Gesellschaft, Politik und Geschichte. Suhrkamp, Frankfurt 1982.
Hans-Peter Müller: Max Weber, Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2007, ISBN 978-3825229528
Joachim Radkau: Max Weber. Die Leidenschaft des Denkens Hanser, München 2005, ISBN 3-446-20675-2 (Biographie)
Alexander von Schelting: Max Webers Wissenschaftslehre. Tübingen 1934.
Gregor Schöllgen: Max Weber. Beck, München 1998, ISBN 3-406-41944-5.
Michael Sukale (Hrsg.): Absolute Max Weber, Originaltexte, Interview & ausführliche Biografie, Orange Press, 2004, ISBN 978-3-936086-18-8
Michael Sukale, Max Weber – Leidenschaft und Disziplin. Leben, Werk, Zeitgenossen, Mohr (Siebeck), Tübingen 2002, ISBN 3-16-147203-9
Marianne Weber: Max Weber. Ein Lebensbild. Piper, München 1989, ISBN 3-492-10984-5
Johannes Weiß: Max Webers Grundlegung der Soziologie. UTB, München 1975, ISBN 3-7940-2644-6; 2. überarb. und erw. Aufl., München 1992 (K. G. Saur), ISBN 3-598-11092-8
Johannes Weiß, (Hg.): Max Weber heute. Erträge und Probleme der Forschung, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-28311-1
Fritz Ringer: Max Weber. An intellectual biography. Chicago, 2004.
Bearbeiten Weblinks
Wikiquote: Max Weber – Zitate
Wikisource: Max Weber – Quellen und Volltexte
Commons: Max Weber – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Literatur von und über Max Weber im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Sung Ho Kim: Eintrag in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (englisch, inklusive Literaturangaben)Vorlage:SEP/Wartung/Parameter 1 und Parameter 3 und nicht Parameter 2
Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt
Biographien
Dagmar Otto/Levke Harders: Tabellarischer Lebenslauf von Max Weber im LeMO (DHM und HdG)
Klaus-Gunther Wesseling: Max Weber. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 13, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7, Sp. 405–572.
Biografie und Bibliografie Max Webers von der Karl-Franzens-Universität Graz
Bildergalerie von Dirk Kaesler
Schriften
Übersicht zur Max Weber-Gesamtausgabe bei Mohr Siebeck
Werke von Max Weber bei Zeno.org
Max Weber – Ausgewählte Schriften, Potsdamer Internet-Ausgabe (PIA)
Einige Werke Webers auf textlog.de (nachbearbeitet, nicht immer vollständig und teilweise fehlerhaft)
Digitalisate bei archive.org
Sekundärliteratur
Max Weber Studies Journal, ab 2000, 2 Ausgaben pro Jahr und Beihefte
sowohl in französischer Sprache, als auch in Deutsch Online-Zeitschrift für Sozialwissenschaften, zweisprachig: Max Weber und die Bürokratie/ ..et la bureaucratie. Ausgabe # 7, 2010 (mehrere Artikel, u.a. von Jürgen Kocka, Renate Mayntz)
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ vgl. Max Weber: Die ländliche Arbeitsverfassung (1893), in: Gesammelte Aufsätze zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 2. Aufl. Tübingen 1988, S. 444–469.
↑ Marianne Weber: Max Weber: A Biography. Transaction Publishers, (1988) ISBN 0-88738-702-0 S. 224/225
↑ Wolfgang J. Mommsen:Max Weber und die deutsche Politik 1890-1920. Mohr Siebeck GmbH & Co. K (2004) ISBN 1-84520-034-9
↑ vgl. Max Weber: Zur Frage des Friedensschließens (1915/16), in: Gesammelte Politische Schriften, 5. Aufl. Tübingen 1988, S. 130–141 und: Der verschärfte U-Bootkrieg (1916), ebenda S. 146–154.
↑ Joseph E. Drexel: Geschichte und Geschichten – Ein Leben in Franken. Vortrag: Bayerischer Rundfunk, Studio Nürnberg, 27. März 1969. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 1969, S. 14 f.
↑ Vgl. dazu Gert Albert: Hermeneutischer Positivismus und dialektischer Essentialismus Vilfredo Paretos. VS, Wiesbaden 2005, S. 161ff.
↑ Vgl. Quensel, Bernhard K.: Max Webers Konstruktionslogik. Sozialökonomik zwischen Geschichte und Theorie, Baden-Baden 2007.
↑ In: „Die Wahrheit“, Bd. 3, H. 63, Fr. Frommanns Verlag, Stuttgart 1896, S.57–77
↑ Max Weber, 1968: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen, S. 200.
↑ R. W. Green, (Hrg.): Protestantism and Capitalism. The Weber-Thesis and its Critics. Boston 1959. / G. Lenski: The Religious Factor. Garden City 1963. /H. Trevor-Roper: Religion, the Reformation, and Social Change. London 1963. / S. Kozyr-Kowalski: Weber and Marx. Polish Sociological Bulletin, 1968/1.
↑ Wolfgang J. Mommsen schreibt dazu, Steding habe Weber „aus dem Blickwinkel des Faschismus als widerspruchsvollen Repräsentanten des zum Niedergang verurteilten Bürgertums dargestellt“. In ders. Max Weber und die deutsche Politik, S. 444
↑ Vgl. Klaus Feldmann: Soziologie kompakt. Eine Einführung. 2. durchges. Auflage. WDV, Opladen 2001, S. 53f.
Normdaten: PND: 118629743 (PICA) | LCCN: n79043351 | VIAF: 100180950 | WP-Personeninfo
Personendaten
NAME
Weber, Max
ALTERNATIVNAMEN
Weber, Maximilian Carl Emil
KURZBESCHREIBUNG
deutscher Soziologe, Nationalökonom und Jurist
GEBURTSDATUM
21. April 1864
GEBURTSORT
Erfurt
STERBEDATUM
14. Juni 1920
STERBEORT
München
GOOD QUESTION!: If You Know God's With You, Are You More Likely to Succeed?
The German sociologist Max Weber famously argued that capitalism developed in Northern Europe in part because Calvinists, racked by uncertainty about whether God had predestined them for salvation, pursued success in the secular world. Success, if attained, could signal that they were among those God had chosen to save. Now, decades later, the Wall Street Journal's Neil Strauss takes a look at ...
Max Weber (Stanford Encyclopedia of Philosophy)
Arguably the foremost social theorist of the twentieth century, Max Weber is also known as a principal architect of modern social science along ...
Apple Post-Jobs May Lack Charisma, Maintain Success: Commentary
IPods, iPads and iPhones would have baffled the German social scientist Max Weber, who died in 1920. Yet the father of modern sociology would surely have understood something about the man behind those gadgets.
Max Weber: Biography from Answers.com
Max Weber (born April 21, 1864, Erfurt, Prussia — died June 14, 1920, Munich, Ger.) German sociologist and political economist
Apple, With or Without Steve Jobs
The maker of iPads, iPhones, and Mac computers will prosper even if CEO Steve Jobs doesn't return. Keeping the company's revolutionary edge will be harder
Max Weber
Verstehen: Max Weber's HomePage is copyrighted by Frank W. Elwell. Should you wish to quote from this material the format should be as follows: ...
Illini offer scholarship to Bielfeldt
CHAMPAIGN — Peoria Notre Dame High School senior forward Max Bielfeldt had a few scholarship offers before the high school basketball season began, but he decided to play the waiting game to see what else might come his way. On Monday night, he received a scholarship offer from Illinois coach Bruce Weber.
Max Weber
Flash website, animation, and communication design. Winner of the Gold Cyber Lion at Cannes 2004.
Max Pacioretty of Montreal Canadiens travels home after hospital trip
Montreal forward Max Pacioretty traveled home with the Canadiens on Tuesday night following a brief hospital stay after he was struck by a teammate's shot.
Max Weber: Biography from Answers.com
Max Weber The American painter Max Weber (1881-1961) sampled various styles, including cubism, before turning to representation in 1918
Canadiens' Pacioretty, Cammelleri, Halpern out with injuries
Montreal Canadiens forwards Max Pacioretty and Michael Cammalleri both could miss at least a month with injuries suffered in Tuesday’s 2-1 overtime loss to the Buffalo Sabres, according to a report by Montreal radio station CKAC.
Weber, Max
Max Weber. Maximilian Weber (April 21, 1864 – June 14, 1920) was a German political economist and sociologist who is considered one of the founders ...
Prep roundup: JV swimmers cruise to invitational title
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The Laurel Christian School Lions boys soccer team won the Division II State Championship Saturday with a 2-1 victory over Central Hinds on a sun-splashed afternoon.
Max Weber - Definition
Max Weber and his brothers Alfred and Karl in 1879. At the age of fourteen, he wrote ... While Max Weber is best known and recognized today as one of the ...
Notre Dame’s Bielfeldt receives scholarship offer from Illinois
Notre Dame senior forward Max Bielfeldt had a few scholarship offers before the high school basketball season began, but he decided to play the waiting game to see what else might come his way. On Monday night, he received a scholarship offer from Illinois coach Bruce Weber.
Max Weber - Psychology Wiki
Maximilian Weber (IPA: [maks ˈvebeʁ]) (April 21, 1864 – ... While Max Weber is best known and recognised today as one of the leading scholars and founders of modern ...
It's Not Corporate Spying If You Do It In Public
Spotted at the Ford exhibit at Detroit auto show: GM's top 250 executives.



















