Michael Johnson (Leichtathlet) – Wikipedia a.new,#quickbar a.new{color:#ba0000} /* cache key: dewiki:resourceloader:filter:minify-css:4:f2a9127573a22335c2a9102b208c73e7 */ if ( window.mediaWiki ) { mw.config.set({"wgCanonicalNamespace": "", "wgCanonicalSpecialPageName": false, "wgNamespaceNumber": 0, "wgPageName": "Michael_Johnson_(Leichtathlet)", "wgTitle": "Michael Johnson (Leichtathlet)", "wgCurRevisionId": 94638109, "wgArticleId": 137523, "wgIsArticle": true, "wgAction": "view", "wgUserName": null, "wgUserGroups": ["*"], "wgCategories": ["Sprinter", "Leichtathlet (Vereinigte Staaten)", "Olympiasieger (Leichtathletik)", "Weltmeister (Leichtathletik)", "Olympiateilnehmer (Vereinigte Staaten)", "Person (Dallas)", "Geboren 1967", "Mann"], "wgBreakFrames": false, "wgRestrictionEdit": [], "wgRestrictionMove": [], "wgSearchNamespaces": [0], "wgFlaggedRevsParams": {"tags": {"accuracy": {"levels": 1, "quality": 2, "pristine": 4}}}, "wgStableRevisionId": 94638109, "wgVectorEnabledModules": {"collapsiblenav": true, "collapsibletabs": true, "editwarning": true, "expandablesearch": false, "footercleanup": false, "sectioneditlinks": false, "simplesearch": true, "experiments": true}, "wgWikiEditorEnabledModules": {"toolbar": true, "dialogs": true, "hidesig": true, "templateEditor": false, "templates": false, "preview": false, "previewDialog": false, "publish": false, "toc": false}, "Geo": {"city": "", "country": ""}, "wgNoticeProject": "wikipedia"}); } if ( window.mediaWiki ) { mw.loader.load(["mediawiki.page.startup"]); } Michael Johnson (Leichtathlet) aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche Medaillenspiegel Michael Johnson 2010 Sprinter Langsprinter Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Olympische Spiele Gold 1992 Barcelona 4 mal 400 Meter Gold 1996 Atlanta 200 Meter Gold 1996 Atlanta 400 Meter Gold 2000 Sydney 400 Meter Weltmeisterschaften Gold 1991 Tokio 200 Meter Gold 1993 Stuttgart 400 Meter Gold 1993 Stuttgart 4 mal 400 Meter Gold 1995 Göteborg 200 Meter Gold 1995 Göteborg 400 Meter Gold 1995 Göteborg 4 mal 400 Meter Gold 1997 Athen 400 Meter Gold 1999 Sevilla 400 Meter Gold 1999 Sevilla 4 mal 400 Meter Michael Duane Johnson (* 13. September 1967 in Dallas) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet. Johnson ist mit vier Olympiasiegen und neun Weltmeistertiteln über die Strecken 200 Meter und 400 Meter, sowie dem bis heute bestehenden Weltrekord über 400 Meter einer der erfolgreichsten Leichtathleten aller Zeiten. Zwischen 1993 und 1999 gelang Johnson über die 400 Meter eine bis heute einmalige Erfolgsserie, als er bei allen vier Weltmeisterschaften den Titel erringen konnte. Darüber hinaus gewann er auf dieser Strecke auch bei den Olympischen Spielen 1996 und 2000 jeweils die Goldmedaille. Inhaltsverzeichnis 1 Karriere 1.1 Frühe Erfolge 1.2 Die Ära Johnson 1.3 Schnellster Mann der Welt? 2 Laufstil 3 Dopinggerüchte 4 Statistiken 5 Weblinks 6 Einzelnachweise Bearbeiten Karriere Bearbeiten Frühe Erfolge Michael Johnson graduierte 1990 an der Baylor University in Texas, wo er Marketing studierte. Dort lernte er seinen Trainer Clyde Hart[1] kennen, der ihn bis zu seinem Karriereende betreute. Während seines Studiums gewann Johnson mehrere Medaillen bei den NCAA-Meisterschaften. Im gleichen Jahr gelang ihm der Sprung an die Weltspitze, als er während der gesamten Saison über die 200m ungeschlagen blieb. Dabei erzielte er am 16. Juni mit 19,90 s das erste Mal eine Zeit unter 20 Sekunden. Am Saisonende führte er schließlich mit 19,85 s die Jahresweltbestenliste an und belegte mit einer Zeit von 44,21 s über die doppelte Distanz Platz drei. Bei den Weltmeisterschaften in Tokio ein Jahr später gewann Johnson über die 200 Meter die Goldmedaille. Mit 20,01 Sekunden distanzierte er dabei den Zweitplatzierten Frank Fredericks (Namibia) um mehr als drei Zehntel Sekunden. Für die im darauffolgenden Jahr stattfindenden Olympischen Spiele in Barcelona galt Johnson als Anwärter auf die Goldmedaille. Am 9. Juni 1992 musste Johnson in Rom gegen Frank Fredericks seit über zwei Jahren in einem 200-m-Rennen wieder eine Niederlage einstecken. Trotzdem galt der US-Amerikaner weiterhin als der Topfavorit auf den Olympiasieg, nicht zuletzt durch seinen überzeugenden Auftritt bei den nationalen Ausscheidungskämpfen knapp drei Wochen später. Doch unmittelbar vor den Olympischen Spielen erkrankte Johnson an einer Lebensmittelvergiftung, in deren Folge er stark an Gewicht verlor. Aufgrund der dadurch eingelegten Zwangspause trat Johnson in Barcelona nicht in Bestform an und verpasste den Endlauf über 200 Meter. Als Trost gewann er mit der 4-mal-400-Meter-Staffel zumindest eine olympische Goldmedaille. In der Besetzung Andrew Valmon, Quincy Watts, Johnson, Steve Lewis lief dabei das Quartett eine Zeit von 2:55,74 Minuten, was einen neuen Weltrekord bedeutete. Bearbeiten Die Ära Johnson 1993 startete Johnson bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart nur über die 400 m. Auch über diese Strecke galt er als Top-Favorit, da er bei den US-Ausscheidungen mit 43,74 Sekunden eine Weltklassezeit lief. Schon ein Jahr zuvor sorgte Johnson über die Stadionrunde für Aufsehen, als er in London erstmals unter 44 Sekunden blieb. Damit war er weltweit erst der siebte Läufer, dem dieses gelang. In Stuttgart wurde Johnson seiner Favoritenrolle gerecht und gewann seine erste Goldmedaille über 400 Meter. Er verbesserte dabei erneut seine Bestzeit auf 43,65 s. Außerdem gewann er wie schon ein Jahr zuvor in Barcelona die Goldmedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel. In einer im Vergleich zu Barcelona leicht veränderten Besetzung (Andrew Valmon, Quincy Watts, Harry Reynolds, Johnson) stellte das US-Team wiederum einen neuen Weltrekord auf (2:54,29 Minuten). Bei den Weltmeisterschaften in Göteborg zwei Jahre später konnte Michael Johnson seinen Triumph von Stuttgart sogar übertreffen, als er neben seinen Siegen über die 400 m sowie in der 4-mal-400-Meter-Staffel auch noch Gold über die 200 Meter holte. Über 400 m näherte sich Johnson mit neuer persönlicher Bestleistung von 43,39 s dem „Jahrhundertweltrekord“ seines Landsmannes Harry „Butch“ Reynolds auf 0,1 Sekunden an. Das Jahr 1996 war das erfolgreichste in Johnsons Karriere. Bereits bei den US-Meisterschaften, welche wie die kurze Zeit später stattfindenden Olympischen Spiele ebenfalls in Atlanta stattfanden, lief Johnson über 400 Meter in 43,44 Sekunden seine bis dato zweitschnellste Zeit überhaupt. Drei Tage später stellte er seine überragende Verfassung auch über der halben Strecke unter Beweis und unterbot, bei Außentemperaturen um die 42 Grad Celsius, mit 19,66 Sekunden den 17 Jahre alten Weltrekord des Italieners Pietro Mennea um sechs hundertstel Sekunden. Doch wie schon vier Jahre zuvor verlor Michael Johnson auch diesmal über 200 m gegen seinen Dauerrivalen Frank Fredericks, als beide Anfang Juli in Oslo das erste Mal in diesem Jahr aufeinandertrafen. Doch nur drei Tage später konnte Johnson in Stockholm erfolgreich Revanche nehmen. Einen knappen Monat später gewann Johnson bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Goldmedaillen über beide Strecken. Verfehlte er über 400 m seine persönliche Bestzeit knapp um eine Zehntel Sekunde, steigerte er drei Tage später über 200 m seinen eigenen Weltrekord um mehr als drei Zehntel Sekunden auf 19,32 s. Mit gelaufenen 37,267 km/h erreichte er in diesem Lauf die höchste jemals auf einer Sprintstrecke gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit.[2] Dies führte in der Folgezeit vielerorts zu Spekulationen, ob Johnson letztlich nicht schneller war als der damalige Olympiasieger über 100m Donovan Bailey (CAN). Aus diesem Grund wurde am 1. Juni 1997 in Rogers Centre in Toronto ein exklusives Rennen zwischen beiden über die selten gelaufene 150 m Strecke ausgetragen. Doch dieses schon im Vorfeld mit Superlativen betitelte Duell konnte letztendlich die Erwartungshaltung der Zuschauer nicht erfüllen. Entgegen der allgemeinen Annahme lag Michael Johnson von Beginn des Laufes an aussichtslos zurück und musste zu allem Überfluss nach gut der Hälfte des Rennens verletzt aufgeben. Im selben Jahr wurde er von der französischen Sportzeitung L’Équipe zum Weltsportler des Jahres gewählt. So sehr diese Niederlage gegen Bailey auch schmerzte, das eigentliche Drama war die Verletzung, welche sich schließlich als Oberschenkelzerrung herausstellte und einen Start bei den kommenden Weltmeisterschaften in Athen in Frage stellte. Johnson, welcher sich seit Atlanta vorrangig auf die 400 m konzentrierte, musste daraufhin tatsächlich auf die Ausscheidungskämpfe verzichten und durfte nur durch eine Wildcard durch den Weltverband an den Welttitelkämpfen teilnehmen. Anders als in den Jahren zuvor galt er diesmal nicht als der alleinige Favorit. Nicht zuletzt auch deshalb, da er Ende Juni in Paris ein Rennen mit indiskutablen 45,76 s nur auf Platz 5 abschloss und somit erstmals seit acht Jahren einen wichtigen Wettkampf über die 400 m nicht gewinnen konnte. Dennoch gewann Johnson in Athen seine dritte Goldmedaille über die Stadionrunde mit für seine Verhältnisse mäßigen 44,12 s. Dies blieb aber seine einzige Medaille, da er aufgrund seines Startverzichts bei den Trials für die Staffel nicht berücksichtigt wurde. Ein Jahr später konnte Johnson bei den Goodwill Games im New Yorker Vorort Uniondale als Schlussläufer mit der US-Staffel wiederholt einen Weltrekord über die 4-mal-400 Meter markieren. Die dabei erzielte Zeit von 2:54,20 min war bis zum Jahr 2008 Weltrekord. Im Sommer 2008 wurde dieser Weltrekord jedoch aufgrund mehrerer Dopingfälle in der Weltrekord-Staffel – außer Johnson wurden alle des Dopings überführt – aberkannt. Gültiger Weltrekord sind nun wiederum die 2:54,29 min von der WM 1993 in Stuttgart. Bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla gewann Michael Johnson wiederholt den WM-Titel über 400 m. Mit dem Gewinn seiner mittlerweile achten Goldmedaille gelang ihm nach mehreren Anläufen zudem, den elf Jahre von seinem Landsmann Harry Reynolds gehaltenen Weltrekord in seinen Besitz zu bringen. Mit einer Zeit von 43,18 s blieb er dabei elf Hundertstel Sekunden unter der alten Bestmarke. Ein Jahr später gewann Johnson, wie schon bei den Weltmeisterschaften ein Jahr zuvor in Sevilla, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Goldmedaillen über 400 m. Ursprünglich gewann er auch Gold mit der Staffel, diese Medaille wurde ihm jedoch 2008 wegen der Dopingaffäre um Antonio Pettigrew aberkannt. Der Auftritt in Sydney war Johnsons letzte internationale Meisterschaft. Im darauffolgenden Jahr gab er seinen Rücktritt bekannt, ohne an den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton teilgenommen zu haben. Michael Johnson gewann im Laufe seiner Sportkarriere viermal olympisches Gold. Mit insgesamt neun WM-Titeln, davon sechs in Einzeldisziplinen, hat Michael Johnson außerdem seinen Landsmann Carl Lewis als erfolgreichsten Medaillensammler bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften abgelöst. Er profitierte dabei von der Neuregelung der IAAF, ab 1993 den Austragungsturnus der Weltmeisterschaften auf zwei Jahre zu halbieren. Bearbeiten Schnellster Mann der Welt? Die meisten 400-Meter-Läufe unter 44 Sekunden Rang Leichtathlet Anzahl 1. Vereinigte Staaten Michael Johnson 22 2. Vereinigte Staaten Jeremy Wariner 9 3. Vereinigte Staaten Harry Reynolds 4 Vereinigte Staaten Quincy Watts 4 5. Vereinigte Staaten LaShawn Merritt 3 Stand: 2. September 2008 Bei seinem spektakulären Weltrekordlauf von Atlanta 1996 erreichte Michael Johnson eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,267 km/h, was jeweils zwei 100-Meter-Zeiten von je 9,66 Sekunden bedeutete. Diese lagen deutlich unter dem damaligen 100-Meter-Weltrekord des Kanadiers Donovan Bailey (9,84 s), was dazu führte, dass Johnson von vielen vorwiegend einheimischen Medien zum „Schnellsten Mann der Welt“ erkoren wurde. Im 200 m Lauf werden die zweiten einhundert Meter allerdings mit fliegendem Start zurückgelegt. Ebenso die Tatsache, dass schon Pietro Mennea bei seinem Rekordlauf 1979 in Mexiko-Stadt mit 36,511 km/h einen Wert erreichte, welcher zwei 100-Meter-Zeiten von je 9,86 Sekunden entsprach und erst zwölf Jahre später auf dieser Distanz vom US-Amerikaner Carl Lewis eingestellt wurde. Dagegen galt in der Leichtathletik seit jeher der 100-Meter-Weltrekordler gemeinhin als der schnellste Mann der Welt, da traditionell auf der kurzen Sprintdistanz die höchsten Geschwindigkeiten erzielt werden. Somit nahm auch Donovan Bailey dieses Recht für sich in Anspruch, da er zu diesem Zeitpunkt nicht nur den Rekord innehatte, sondern auch amtierender Olympiasieger und Weltmeister über die 100 Meter war. Dass mit Michael Johnson nicht nur ein ausgewiesener Langsprinter, sondern auch ein US-Amerikaner ernsthaft Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Titels erhob, führte in der Folgezeit zu einer erbitterten Rivalität zwischen beiden Athleten. Schließlich wurde für den Sommer 1997 ein Duell zwischen beiden Stars festgelegt, welches die Frage nach dem „schnellsten Mann“ eindeutig klären sollte. Die Renndistanz wurde auf 150 m festgelegt, um einen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Spezialstrecken der Hauptakteure zu schaffen. Neben dem Laufduell waren auch weitere Vergleiche zwischen bekannten Vertretern der Leichtathletik geplant, so z. B. im Weitsprung zwischen Heike Drechsler und Jackie Joyner-Kersee. Seit Bekanntgabe des Vorhabens wurde der sportliche Sinn dieser Veranstaltung wiederholt in Frage gestellt. Nicht wenige Beobachter sahen den eigentlichen Grund für diese von Vielen als „Zirkusveranstaltung“ titulierte Inszenierung darin, die US-Leichtathletik für Sponsoren wieder attraktiver zu gestalten. Spätestens Mitte der 1990er Jahre hatten die US-Amerikaner im kurzen Sprintbereich ihre Vorherrschaft abgeben müssen. Darüber hinaus ist mit Carl Lewis eine der letzten großen Galionsfiguren von der Wettkampfbühne abgetreten. Michael Johnson sollte zum neuen Superstar aufgebaut werden. Am 1. Juni 1997 wurde diese Veranstaltung schließlich unter dem Namen One-to-one Challenge of Champions im Skydome von Toronto ausgetragen. Mehr als 60 Länder kauften die TV-Rechte an diesem Ereignis, dessen Höhepunkt zweifellos das Duell über die 150 m darstellte. Allein für den Sieger dieses Laufs, welcher unter dem Motto The world's fastest man durchgeführt wurde, war eine bis dahin einmalige Prämie von 1,5 Millionen Dollar veranschlagt worden. Der Lauf selbst konnte die Frage, wem denn nun die Ehre gebührt, als schnellster Mensch der Welt zu gelten, nicht beantworten. Die Siegprämie sicherte sich zwar Donovan Bailey, als er mit einer Zeit von 14,99 s als Erster den Zielstrich überquerte, Michael Johnson jedoch gab zur Mitte des Rennens dagegen auf. Seine Begründung einer Muskelzerrung im Oberschenkel wurde von seinem kanadischen Gegner nur mit Hohn und Spott bedacht, was einen weiteren Schatten auf diese Veranstaltung warf. Da Johnson nach schwachem Start bereits von Anfang an deutlich zurücklag, wurde von nicht wenigen Beobachtern gemutmaßt, dass er mit seiner Aufgabe einer drohenden Niederlage zuvorkommen wollte. Bailey entschuldigte sich zwar am nächsten Tag für seine verbalen Entgleisungen, der Vorwurf der Fragwürdigkeit dieser Veranstaltung konnte aber nicht entkräftet werden.[3][4] Bearbeiten Laufstil Als Markenzeichen Johnsons galt der ungewöhnliche Laufstil. Er bestritt seine Rennen mit aufrechtem, fast schon steifem Oberkörper, was im Allgemeinen an einen verschluckten Besenstiel erinnerte, sowie einer hohen Schrittfrequenz. Nach Meinung vieler Experten stellte dies eine besonders ökonomische Art zu laufen dar und dürfte ein wesentlicher Grund für seine Schnelligkeit gewesen sein.[1] Bearbeiten Dopinggerüchte Die Weltrekorde von Johnson lösten bei vielen Beobachtern Skepsis aus. Doch auch die Tatsachen, dass Johnson während seiner Karriere nie positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde und ihm keine Kontakte zu verdächtigten Trainern bzw. Ärzten nachgewiesen werden konnten, taten den Dopinggerüchten keinen Abbruch.[5] Eine Ursache hierfür dürfte das oft fragwürdige Verhalten des US-Amerikaners sein, bei öffentlichen Auftritten direkten Fragen nach der Doping-Problematik konsequent auszuweichen. Das führte wiederholt zu Eklats, deren Höhepunkt eine vom Sportartikel-Hersteller Nike initiierte Pressekonferenz im Rahmen der WM 2001 in Edmonton darstellte. Michael Johnson, welcher als Co-Moderator fungierte, ließ während dieser Veranstaltung keine Fragen zum Thema Doping zu, worauf einige Medienvertreter den Ort des Geschehens vorzeitig verließen.[6][7][8] Nur bei vereinzelten Statements verurteilte Johnson das Doping und sprach sich u. a. wiederholt auch für harte Strafen gegen die mitverantwortlichen Trainer aus.[9][10] Bearbeiten Statistiken Michael Johnson erreichte über 400 Meter sowie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel Weltrekorde, die bis heute Bestand haben. Der mit der 4-mal-400-Meter-Staffel am 22. Juli 1998 bei der Uniondale erzielte wurde am 12. August 2008 annulliert, nachdem der Teilnehmer Antonio Pettigrew die Einnahme von Wachstumshormonen und EPO zugegeben hatte.[11] Aufgestellte Weltrekorde Disziplin Zeit Datum Ort 200 Meter 19,66 s 1996-06-2323. Juni 1996 Atlanta (US-Meisterschaften) 200 Meter 19,32 s 1996-08-0101. Aug. 1996 Atlanta (XXVI. Olympische Spiele) 400 Meter 43,18 s 1999-08-2626. Aug. 1999 Sevilla (Weltmeisterschaften 1997) 4-mal-400-Meter-Staffel 2:55,74 min 1992-08-0808. Aug. 1992 Barcelona (XXV. Olympische Spiele) 4-mal-400-Meter-Staffel 2:54,29 min 1993-08-2222. Aug. 1993 Stuttgart (Weltmeisterschaften 1993)   Bestleistungen Datum Disziplin Ort Zeit 16. Juni 1994 100 Meter Knoxville (Tennessee) 10,09 1. August 1996 200 Meter Atlanta 19,32 24. März 2000 300 Meter Pretoria (Südafrika) 30,85 26. August 1999 400 Meter Sevilla 43,18   200-Meter-Zeiten unter 20 Sekunden Zeit Wind Datum Ort 19,32 0,4 1996-08-0101. Aug. 1996 Atlanta 19,66 1,7 1996-06-2323. Juni 1996 Atlanta 19,71 A 1,8 2000-03-1818. Mär. 2000 Pietersburg 19,77 0,6 1996-07-0808. Juli 1996 Stockholm 19,79 1,0 1992-06-2828. Juni 1992 New Orleans 19,79 0,5 1995-08-1111. Aug. 1995 Göteborg 19,83 1,7 1996-05-1818. Mai 1996 Atlanta 19,85 0,4 1990-07-0606. Juli 1990 Edinburgh 19,85 1,1 1996-07-0505. Juli 1996 Oslo 19,88 A 1,5 1990-08-0808. Aug. 1990 Sestriere 19,88 -0,9 1991-09-2020. Sep. 1991 Barcelona 19,89 1,0 1991-09-1313. Sep. 1991 Brüssel 19,89 0,3 2000-07-2222. Juli 2000 Sacramento 19,90 0,3 1990-06-1616. Juni 1990 Norwalk 19,91 1,9 1992-07-1313. Juli 1992 Salamanca 19,91 0,0 2000-06-0909. Juni 2000 Sevilla 19,93 -0,3 1995-09-0909. Sep. 1995 Monaco 19,93 0,8 1999-07-0707. Juli 1999 Rom 19,93 0,4 1999-09-0303. Sep. 1999 Brüssel 19,94 1,4 1991-09-1515. Sep. 1991 Sheffield 19,94 0,0 1994-08-0202. Aug. 1994 Monaco 19,98 -0,4 1991-09-0606. Sep. 1991 Rieti 19,98 0,3 1992-05-2222. Mai 1992 Houston A=Leistung in großer Höhe erzielt.   400-Meter-Zeiten unter 44 Sekunden Zeit Datum Ort 43,18 1999-08-2626. Aug. 1999 Sevilla 43,39 1995-08-0909. Aug. 1995 Göteborg 43,44 1996-06-1919. Juni 1996 Atlanta 43,49 1996-07-2929. Juli 1996 Atlanta 43,65 1993-08-1717. Aug. 1993 Stuttgart 43,66 1995-06-1616. Juni 1995 Sacramento 43,66 1996-07-0303. Juli 1996 Lausanne 43,68 1998-08-1212. Aug. 1998 Zürich 43,68 2000-07-1616. Juli 2000 Sacramento 43,74 1993-06-1919. Juni 1993 Eugene 43,75 1997-04-1919. Apr. 1997 Waco 43,76 1998-07-2121. Juli 1998 Uniondale 43,84 2000-09-2525. Sep. 2000 Sydney 43,86 1995-07-2121. Juli 1995 Oslo 43,88 1995-08-1616. Aug. 1995 Zürich 43,90 1994-09-0606. Sep. 1994 Madrid 43,92 1999-07-0202. Juli 1999 Lausanne 43,92 2000-06-2424. Juni 2000 Eugene 43,94 1993-08-2727. Aug. 1993 Berlin 43,95 1999-08-2424. Aug. 1999 Sevilla 43,96 1998-08-0808. Aug. 1998 Monaco 43,98 1992-07-1010. Juli 1992 London   Bearbeiten Weblinks  Commons: Michael Johnson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Athletenporträt von Michael Johnson bei der IAAF (englisch) Bearbeiten Einzelnachweise ↑ a b Biographie von Michael Johnson, auf der Webseite des NDR, 2003 (archivierte Version) ↑ Libération: 100 mètres: Bolt survolté, 2. Juni 2008 ↑ Matthias Krause: Geld, Ehre und eine Prise Patriotismus. In: Berliner Zeitung. 31. Mai 1997 ↑ Jens Weinreich: Running Gag. In: Berliner Zeitung. 3. Juni 1997 ↑ Jens Weinreich: Großer Bluff? In: Berliner Zeitung. 3. August 1996 ↑ Barbara Klimke: In aufrechter Haltung. In: Berliner Zeitung. 30. Mai 2001 ↑ Keine Fragen zu Doping: Nike sorgt für Eklat in Edmonton. In: Bocholter-Borkener Volksblatt. 3. August 2001 ↑ Elke Wittich: Neue Sportart: Schweigen – Sprachlos gedopt. In: Jungle World. 8. August 2001 ↑ Johnson fordert Sperre gegen Gatlin-Trainer. Auf der Webseite des NDR, 31. Juli 2006 ↑ Renmin Ribao: Michael Johnson says doping can never be eradicated, 22. August 2007 ↑ IAAF Council cancels 4x400m World record. Auf: iaaf.org, abgerufen am 12. August 2008 Olympiasieger im 200-Meter-Lauf 1900: Walter Tewksbury | 1904: Archie Hahn | 1908: Robert Kerr | 1912: Ralph Craig | 1920: Allen Woodring | 1924: Jackson Scholz | 1928: Percy Williams | 1932: Eddie Tolan | 1936: Jesse Owens | 1948: Mel Patton | 1952: Andy Stanfield | 1956: Bobby Morrow | 1960: Livio Berruti | 1964: Henry Carr | 1968: Tommie Smith | 1972: Walerij Borsow | 1976: Donald Quarrie | 1980: Pietro Mennea | 1984: Carl Lewis | 1988: Joe DeLoach | 1992: Michael Marsh | 1996: Michael Johnson | 2000: Konstantinos Kenteris | 2004: Shawn Crawford | 2008: Usain Bolt Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Olympiasieger im 400-Meter-Lauf 1896: Thomas Burke | 1900: Maxie Long | 1904: Harry Hillman | Zwischenspiele 1906: Paul Pilgrim | 1908: Wyndham Halswelle | 1912: Charles Reidpath | 1920: Bevil Rudd | 1924: Eric Liddell | 1928: Ray Barbuti | 1932: Bill Carr | 1936: Archie Williams | 1948: Arthur Wint | 1952: George Rhoden | 1956: Charles Jenkins | 1960: Otis Davis | 1964: Mike Larrabee | 1968: Lee Evans | 1972: Vince Matthews | 1976: Alberto Juantorena | 1980: Wiktor Markin | 1984: Alonzo Babers | 1988: Steve Lewis | 1992: Quincy Watts | 1996: Michael Johnson | 2000: Michael Johnson | 2004: Jeremy Wariner | 2008: LaShawn Merritt Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Olympiasieger mit der 4-mal-400-Meter-Staffel 1912: Mel Sheppard, Edward Lindberg, Ted Meredith, Charles Reidpath | 1920: Cecil Griffiths, Robert Lindsay, John Ainsworth-Davis, Guy Butler | 1924: Commodore Cochran, William Stevenson, Oliver MacDonald, Alan Helffrich | 1928: George Baird, Emerson Spencer, Fred Alderman, Ray Barbuti | 1932: Ivan Fuqua, Edgar Ablowich, Karl Warner, Bill Carr | 1936: Freddie Wolff, Godfrey Rampling, Bill Roberts, Godfrey Brown | 1948: Arthur Harnden, Cliff Bourland, Roy Cochran, Mal Whitfield | 1952: Arthur Wint, Leslie Laing, Herb McKenley, George Rhoden | 1956: Charles Jenkins, Lou Jones, Jesse Mashburn, Tom Courtney | 1960: Jack Yerman, Earl Young, Glenn Davis, Otis Davis | 1964: Ollan Cassell, Mike Larrabee, Ulis Williams, Henry Carr | 1968: Vince Matthews, Ron Freeman, Larry James, Lee Evans | 1972: Charles Asati, Munyoro Nyamau, Robert Ouko, Julius Sang | 1976: Herman Frazier, Benny Brown, Fred Newhouse, Maxie Parks | 1980: Remigijus Valiulis, Michail Linge, Nikolai Tschernezki, Wiktor Markin | 1984: Sunder Nix, Ray Armstead, Alonzo Babers, Antonio McKay | 1988: Danny Everett, Steve Lewis, Kevin Robinzine, Harry Reynolds | 1992: Andrew Valmon, Quincy Watts, Michael Johnson, Steve Lewis | 1996: Alvin Harrison, LaMont Smith, Derek Mills, Anthuan Maybank | 2000: vakant1 | 2004: Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson | 2008: LaShawn Merritt, Angelo Taylor, David Neville, Jeremy Wariner 1Das IOC erkannte Alvin Harrison, Antonio Pettigrew, Calvin Harrison, Michael Johnson 2008 den Sieg ab, neue Sieger wurden bis dato nicht eingesetzt. Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Weltmeister im 200-m-Lauf 1983: Calvin Smith | 1987: Calvin Smith | 1991: Michael Johnson | 1993: Frank Fredericks | 1995: Michael Johnson | 1997: Ato Boldon | 1999: Maurice Greene | 2001: Konstantinos Kenteris | 2003: John Capel | 2005: Justin Gatlin | 2007: Tyson Gay | 2009: Usain Bolt | 2011: Usain Bolt Liste der Weltmeister in der Leichtathletik Weltmeister im 400-m-Lauf 1983: Bert Cameron | 1987: Thomas Schönlebe | 1991: Antonio Pettigrew | 1993: Michael Johnson | 1995: Michael Johnson | 1997: Michael Johnson | 1999: Michael Johnson | 2001: Avard Moncur | 2003: Jerome Young | 2005: Jeremy Wariner | 2007: Jeremy Wariner | 2009: LaShawn Merritt | 2011: Kirani James Liste der Weltmeister in der Leichtathletik Normdaten: LCCN: no96067326 | VIAF: 48826326 | WorldCat | WP-Personeninfo Personendaten NAME Johnson, Michael ALTERNATIVNAMEN Johnson, Michael Duane (vollständiger Name) KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Sprinter und mehrfacher Olympiasieger GEBURTSDATUM 13. September 1967 GEBURTSORT Dallas, Texas, USA