Übergangsmetalle
25-Euro-Bimetallmünze
Actinium
Actinoide
Aggregatzustand
Alkalimetalle
Aluminium
Aluminothermie
Americium
Antimon
Argon
Arsen
Astat
Atomare Masseneinheit
Atommasse
Atomradius
Barium
Berkelium
Beryllium
Betastrahlung
Bismut
Blei
Block des Periodensystems
Bohrium
Bor
Brasilien
Brom
CAS-Nummer
Cadmium
Caesium
Calcium
Californium
Cer
Charles Hatchett
Chemisches Element
Chemisches Element#Sortierte Liste chemischer Elemente
Chlor
Chloride
Christian Wilhelm Blomstrand
Chrom
Cobalt
Coltan
Columbit
Copernicium
Curium
Darmstadtium
Demokratische Republik Kongo
Deutsches Elektronen-Synchrotron
Deutsches Elektronen-Synchrotron#FLASH
Dichte
Digital Object Identifier
Dubnium
Duktilität
Dysprosium
Edelgase
Edelstahl
Einfangquerschnitt
Einsteinium
Eisen
Elektrische Leitfähigkeit
Elektron
Elektronegativität
Elektronegativität#Pauling-Skala
Elektronen-Einfang
Elektronenkonfiguration
Elektronenvolt
Elementsymbol
Empfindlichkeit (Technik)
Energieniveau
Erbium
Erdalkalimetalle
Erdhülle
Erdkruste
Europium
Farbe
Fermium
Festigkeit
Fluor
Flusssäure
Fraktionierte Destillation
Francium
Fusionsreaktor
Gadolinium
Gallium
Gediegen
Gefahrstoffkennzeichnung
Germanium
Gold
Grad Celsius
Gruppe-5-Element
Gruppe des Periodensystems
Gyromagnetisches Verhältnis
Härte
Hafnium
Halbmetalle
Halbwertszeit
Halogene
Halogenglühlampe
Hassium
Heinrich Rose
25-Euro-Bimetallmünze
Actinium
Actinoide
Aggregatzustand
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Aluminium
Aluminothermie
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Block des Periodensystems
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Bor
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Charles Hatchett
Chemisches Element
Chemisches Element#Sortierte Liste chemischer Elemente
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Chloride
Christian Wilhelm Blomstrand
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Cobalt
Coltan
Columbit
Copernicium
Curium
Darmstadtium
Demokratische Republik Kongo
Deutsches Elektronen-Synchrotron
Deutsches Elektronen-Synchrotron#FLASH
Dichte
Digital Object Identifier
Dubnium
Duktilität
Dysprosium
Edelgase
Edelstahl
Einfangquerschnitt
Einsteinium
Eisen
Elektrische Leitfähigkeit
Elektron
Elektronegativität
Elektronegativität#Pauling-Skala
Elektronen-Einfang
Elektronenkonfiguration
Elektronenvolt
Elementsymbol
Empfindlichkeit (Technik)
Energieniveau
Erbium
Erdalkalimetalle
Erdhülle
Erdkruste
Europium
Farbe
Fermium
Festigkeit
Fluor
Flusssäure
Fraktionierte Destillation
Francium
Fusionsreaktor
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Gefahrstoffkennzeichnung
Germanium
Gold
Grad Celsius
Gruppe-5-Element
Gruppe des Periodensystems
Gyromagnetisches Verhältnis
Härte
Hafnium
Halbmetalle
Halbwertszeit
Halogene
Halogenglühlampe
Hassium
Heinrich Rose
Eigenschaften
Kr 4d4 5s1
41
Nb
Periodensystem
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl
Niob, Nb, 41
Serie
Übergangsmetalle
Gruppe, Periode, Block
5, 5, d
Aussehen
grau metallisch
CAS-Nummer
7440-03-1
Massenanteil an der Erdhülle
19 ppm[1]
Atomar [2]
Atommasse
92,90638 u
Atomradius (berechnet)
145 (164) pm
Kovalenter Radius
137 pm
Elektronenkonfiguration
Kr 4d4 5s1
Elektronen pro Energieniveau
2, 8, 18, 12, 1
1. Ionisierungsenergie
652,1 kJ/mol
2. Ionisierungsenergie
1380 kJ/mol
3. Ionisierungsenergie
2416 kJ/mol
4. Ionisierungsenergie
3700 kJ/mol
5. Ionisierungsenergie
4877 kJ/mol
Physikalisch [2]
Aggregatzustand
fest
Kristallstruktur
kubisch raumzentriert
Dichte
8,57 g/cm3 (20 °C)[3]
Mohshärte
6,0
Magnetismus
paramagnetisch (χm = 2,3 · 10−4)[4]
Schmelzpunkt
2750 K (2477 °C)
Siedepunkt
5017 K (4744 °C)
Molares Volumen
10,83 · 10−6 m3/mol
Verdampfungswärme
690 kJ/mol
Schmelzwärme
26,8 kJ/mol
Schallgeschwindigkeit
3480 m/s bei 293,15 K
Elektrische Leitfähigkeit
6,58 · 106 A/(V · m)
Wärmeleitfähigkeit
54 W/(m · K)
Chemisch [2]
Oxidationszustände
2, 5
Normalpotential
−1,1 V (Nb2+ + 2 e− → Nb)
Elektronegativität
1,6 (Pauling-Skala)
Isotope
Isotop
NH
t1/2
ZM
ZE MeV
ZP
91Nb
{syn.}
680 a
ε
1,253
91Zr
92Nb
{syn.}
3,47 · 107 a
ε
2,006
92Zr
β−
0,356
92Mo
93Nb
100 %
Stabil
93metaNb
{syn.}
16,13 a
IT
0,031
93Nb
94Nb
{syn.}
20300 a
β−
2,045
94Mo
95Nb
{syn.}
34,975 d
β−
0,926
95Mo
Weitere Isotope siehe Liste der Isotope
NMR-Eigenschaften
Spin
γ in
rad·T−1·s−1
E
fL bei
B = 4,7 T
in MHz
93Nb
9/2
6,567 · 107
0,488
24,47
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [5]
Pulver
Leicht-
entzündlich
(F)
R- und S-Sätze
R: 11
S: 43
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet.
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Niob ˈnioːp (nach Niobe, der Tochter des Tantalos) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Nb und der Ordnungszahl 41. Es zählt zu den Übergangsmetallen, im Periodensystem steht es in der 5. Periode sowie der 5. Nebengruppe (Gruppe 5) oder Vanadiumgruppe.
Im angelsächsischen Sprachraum wird auch heute noch von vielen Metallurgen, Werkstoffanbietern und im privaten Umgang die schon länger veraltete Bezeichnung Columbium und das Kurzzeichen Cb verwendet.
Das selten vorkommende Schwermetall ist von grauer Farbe und gut schmiedbar. Niob kann aus den Mineralen Columbit, Coltan (Columbit-Tantalit) und Loparit[6] gewonnen werden. Es wird hauptsächlich in der Metallurgie verwendet, um Spezialstähle herzustellen und die Schweißbarkeit zu verbessern.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Vorkommen
3 Gewinnung und Darstellung
4 Eigenschaften
5 Verwendung
6 Sicherheitshinweise
7 Einzelnachweise
8 Literatur
9 Weblinks
Bearbeiten Geschichte
Niob wurde 1801 durch Charles Hatchett entdeckt. Er fand es in Columbit-Erz (Erstfund in einem Flussbett in Kolumbien), das um 1700 von John Winthrop nach England verschickt worden war. Hatchett gab dem Element die Bezeichnung Columbium. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts ging man davon aus, dass es sich bei Columbium und dem 1802 entdeckten Tantal um dasselbe Element handelt, da sie in Mineralen fast immer zusammen auftreten (Paragenese).
Erst 1844 zeigte der Berliner Professor Heinrich Rose, dass Niob- und Tantalsäure unterschiedliche Stoffe sind. Nicht um die Arbeiten Hatchetts und dessen Namensgebung wissend, nannte er das wiederentdeckte Element aufgrund dessen Ähnlichkeit mit Tantal nach Niobe, der Tochter des Tantalus.
Erst nach 100 Jahren Auseinandersetzung legte die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) 1950 Niob als offizielle Bezeichnung des Elementes fest.
1864 gelang Christian Wilhelm Blomstrand die Herstellung von metallischem Niob durch Reduktion von Niobchlorid mit Wasserstoff in der Hitze. 1866 bestätigte Charles Marignac Tantal als eigenständiges Element.
1907 stellte Werner von Bolton durch Reduktion eines Heptafluoroniobates mit Natrium sehr reines Niob dar.[7]
Bearbeiten Vorkommen
Columbit aus Madagaskar
Niob ist ein seltenes Element mit einem Anteil an der Erdkruste von 1,8 · 10−3 %.[8]. Es kommt nicht gediegen vor. Auf Grund der ähnlichen Ionenradien kommen Niob und Tantal immer verschwistert vor. Die wichtigsten Minerale sind Columbit (Fe, Mn)(Nb, Ta)2O6, das je nach Gehalt an Niob oder Tantal auch als Niobit oder Tantalit bezeichnet wird, sowie Pyrochlor (NaCaNb2O6F).
Weitere meist seltene Minerale sind:
Euxenit [(Y, Ca, Ce, U, Th)(Nb, Ta, Ti)2O6.
Olmsteadit (KFe2(Nb,Ta)[O|PO42 · H2O) und
Samarskit ((Y,Er)4[(Nb,Ta)2O73)
Von wirtschaftlichem Interesse sind Niobvorkommen in Karbonatiten, in deren Verwitterungsböden sich Pyrochlor angereichert hat. Die Jahresproduktion lag 2006 bei fast 60.000 t[9], 90 % davon wurden in Brasilien gefördert. In den letzten Jahren ist die Produktion stark angestiegen. Brasilien und Kanada sind die Hauptproduzenten von niobhaltigen Mineralkonzentraten. Große Erzlager befinden sich auch in Nigeria, in der Demokratischen Republik Kongo und in Russland.
Bearbeiten Gewinnung und Darstellung
Niob-Kristalle, elektrolytisch hergestellt
Da Niob und Tantal immer zusammen vorkommen, werden Niob- und Tantalerze zunächst gemeinsam aufgeschlossen und anschließend durch fraktionierte Kristallisation oder unterschiedliche Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln getrennt. Das erste solche industrielle Trennverfahren wurde 1866 von Galissard de Marignac entwickelt.
Zunächst werden die Erze einem Gemisch von konzentrierter Schwefel- und Flusssäure bei 50–80 °C ausgesetzt. Dabei bilden sich die komplexen Fluoride [NbF72− und [TaF72−, die leicht löslich sind.
Durch Überführung in eine wässrige Phase und Zugabe von Kaliumfluorid können die Dikalium-Salze dieser Fluoride gebildet werden. Dabei ist nur das Tantalfluorid in Wasser schwer löslich und fällt aus. Das leicht lösliche Niobfluorid kann so vom Tantal getrennt werden. Heutzutage ist aber eine Trennung durch Extraktion mit Methylisobutylketon üblich. Eine dritte Möglichkeit der Trennung ist die durch fraktionierte Destillation der Chloride NbCl5 und TaCl5. Diese sind durch Reaktion von Erzen, Koks und Chlor bei hohen Temperaturen darstellbar.[10]
Aus dem abgetrennten Niobfluorid wird durch Reaktion mit Sauerstoff zunächst Niobpentoxid hergestellt. Dieses wird entweder mit Kohlenstoff zunächst zu Niobcarbid umgesetzt und dann mit weiterem Niobpentoxid bei 2000 °C im Vakuum zum Metall reduziert oder direkt aluminothermisch gewonnen. Der größte Teil des Niob für die Stahlindustrie wird so produziert, dabei wird noch Eisenoxid zugesetzt um eine Eisen-Niob-Legierung (60 % Niob) zu erhalten. Werden Halogenide als Ausgangsstoff für die Reduktion eingesetzt, geschieht dies mit Natrium als Reduktionsmittel.
Bearbeiten Eigenschaften
Niob-Streifen
Niob ist ein grau glänzendes, duktiles Schwermetall. Bekannt sind die Oxidationsstufen −3, −1, 0, +1, +2, +3, +4, +5. Wie beim Vanadium, das im Periodensystem über dem Niob steht, ist die Stufe +5 am beständigsten. Das chemische Verhalten des Niobs ist fast identisch mit dem des Tantals, das im Periodensystem direkt unter Niob steht.
Es überzieht sich nach längerer Lagerung an Luft mit einer bläulich schimmernden oxidischen Haut, die als Passivschicht (Schutzschicht) wirkt. Die meisten Säuren greifen es daher nicht an. Nur Flusssäure und heiße konzentrierte Schwefelsäure korrodieren metallisches Niob. In heißen Alkalien ist Niob ebenfalls unbeständig, da sie die Passivschicht auflösen. Bei Temperaturen oberhalb von 200 °C beginnt es in Gegenwart von Sauerstoff zu oxidieren. Eine mechanische Bearbeitung von Niob muss wegen seiner Unbeständigkeit an Luft auch bei Raumtemperatur unter Schutzgasatmosphäre ablaufen.
Der Zusatz von Wolfram und Molybdän zu Niob erhöht seine Hitzebeständigkeit, Aluminium seine Festigkeit.
Bemerkenswert sind die hohe Sprungtemperatur des Niobs von 9,25 K, unterhalb deren es supraleitend ist, sowie seine Eigenschaft, leicht Gase aufzunehmen. So kann bei Raumtemperatur ein Gramm Niob 100 cm³ Wasserstoff aufnehmen, was früher in der Vakuumröhrentechnik ausgenutzt wurde.
Bearbeiten Verwendung
Supraleitende Kavität aus hochreinem Niob für den Freie-Elektronen-Laser FLASH am DESY.
Niob wird als Legierungszusatz für rostfreie Stähle, Sonderedelstähle (z. B. Rohre für die Salzsäureproduktion) und Nichteisenlegierungen verwendet, da sich niob-legierte Werkstoffe durch eine erhöhte mechanische Festigkeit auszeichnen. Bereits in Konzentrationen von 0,01–0,1 Massenprozent kann Niob in Kombination mit thermomechanischem Walzen die Festigkeit und Zähigkeit von Stahl wesentlich steigern. Erste Versuche zur Verwendung von Niob als Legierungselement (Ersatz von Wolfram) fanden 1925 in den USA statt. Solcherart veredelte Stähle werden häufig im Rohrleitungsbau (Pipeline construction) eingesetzt. Als starker Karbidbildner wird Niob auch in Schweißzusatzwerkstoffen zum Abbinden von Kohlenstoff zulegiert.
Als weitere Verwendungen sind anzuführen:
Anwendung in der Nukleartechnik wegen des niedrigen Einfangquerschnitts für thermische Neutronen.
Herstellung niobstabilisierter Schweißelektroden als Schweißzusatz für Edelstähle, Sonderedelstähle und Nickelbasislegierungen.
Wegen seiner bläulichen Farbe wird es für Piercingschmuck und zur Herstellung von Schmuckwaren genutzt.
Bei Münzen mit Niob (Bimetall-Münzen) kann die Farbe des Niob-Kerns durch physikalische Verfahren stark variieren (z. B. bei 25-Euro-Münzen aus Österreich).
Der schwarze Teil der Raketendüse besteht aus einer Niob-Titan-Legierung
Nennenswerte Mengen werden als Ferroniob und Nickelniob in der metallurgischen Industrie zur Herstellung von Superlegierungen (Nickel-, Cobalt- und Eisenbasislegierungen) eingesetzt. Hieraus werden statische Teile für stationäre und fliegende Gasturbinen, Raketenteile und hitzebeständige Komponenten für den Ofenbau hergestellt.
Niob wird als Anodenmaterial in Niob-Elektrolytkondensatoren eingesetzt. Ein Oxid des Niobs, Niob(V)-oxid, besitzt eine hohe Spannungsfestigkeit. Es wird in einem sog. Formierverfahren auf der Oberfläche der Niobanode aufgebracht und dient in diesem Kondensator als Dielektrikum. Niob-Elektrolytkondensatoren stehen im Wettbewerb mit den bekannteren Tantal-Elektrolytkondensatoren.
Werden die Glaskolben von Halogenglühlampen außen mit z. B. Niob bedampft, wird dadurch ein Teil der Wärmestrahlung der Wolframglühwendel zurück nach innen reflektiert. Dadurch kann bei niedrigerem Energieverbrauch eine höhere Betriebstemperatur und somit größere Lichtausbeute erzielt werden.
Als Katalysator (z. B. bei der Salzsäureproduktion und bei der Produktion von Alkoholen aus Butadien),
Als Kaliumniobat (chemische Verbindung aus Kalium, Niob und Sauerstoff), das als Einkristall in der Lasertechnik und für nichtlineare optische Systeme Verwendung findet und
Verwendung als Elektrodenmaterial für Natriumdampf-Hochdrucklampe
Supraleitung: Bei Temperaturen unterhalb von 9,5 K ist reines Niob ein Supraleiter des Typs II. Nioblegierungen (mit N, O, Sn, AlGe, Ge) gehören neben den drei Reinelementen Niob, Vanadium und Technetium zu den Stoffen, die Typ-II-Supraleiter sind: Die Sprungtemperaturen dieser Legierungen liegen zwischen 18,05 K (Nb3Sn) und 23,2 K (Nb3Ge). Aus Niob gefertigte supraleitende Hohlraumresonatoren werden in Teilchenbeschleunigern (u. a. XFEL und FLASH am DESY in Hamburg) eingesetzt. Zur Erzeugung hoher Magnetfelder bis etwa 20 Tesla werden dabei supraleitende Magnete mit Drähten aus Niob-Zinn und Niob-Titan eingesetzt. So werden für den experimentellen Fusionsreaktor ITER 600 t Niob-Zinn und 250 t Niob-Titan eingesetzt. Auch die supraleitenden Magnete des LHC bestehen aus Nioblegierungen.
Bearbeiten Sicherheitshinweise
Niob gilt zwar als nicht toxisch, jedoch irritiert metallischer Niobstaub Augen und Haut. Niobstaub ist leicht entzündlich.
Eine physiologische Wirkungsweise des Niobs ist unbekannt.
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente, S. Hirzel Verlag 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
↑ Die Werte der atomaren und physikalischen Eigenschaften (Infobox) sind aus www.webelements.com (Niob) entnommen.
↑ N. N. Greenwood und A. Earnshaw: Chemie der Elemente, 1. Auflage, 1988, S. 1260, ISBN 3-527-26169-9.
↑ Weast, Robert C. (ed. in chief): CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990. Seiten E-129 bis E-145. ISBN 0-8493-0470-9. Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert.
↑ Eintrag zu Niob (Pulver) in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 4. April 2008 (JavaScript erforderlich)
↑ Mineralienatlas Lexikon – Loparit-(Ce)
↑ Holleman-Wiberg, Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, Seite 1553
↑ dtv-Atlas Chemie, Band 1, dtv-Verlag (2000)
↑ Niob bei usgs.gov
↑ Joachim Eckert: Niobium and Niobium Compounds. In: Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, Wiley-VCH, 2000, doi:10.1002/14356007.a17_251.
Bearbeiten Literatur
Hans Breuer: dtv-Atlas Chemie, Band 1. 9. Auflage, dtv-Verlag 2000, ISBN 3-423-03217-0
M. Binnewies: Allgemeine und Anorganische Chemie. 1. Auflage, Spektrum Verlag 2004, ISBN 3-8274-0208-5
Sergeij Venetzkij: Erzählungen über Metalle. 3. durchges. Aufl. (1988), Dt. V. Grundstoffind., ISBN 3-342-00324-3
Rudolf Riedelbauch: Untersuchungen über metallisches Vanadin, Niob und Tantal , Dissertation, München 1907
Charles Kittel: Einführung in die Festkörperphysik. 9. Auflage (1991), Oldenbourg Verlag, ISBN 3-486-22018-7
Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente - das Periodensystem in Fakten, Zahlen und Daten. Hirzel, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3
Bearbeiten Weblinks
Commons: Niob – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Niob – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
EnvironmentalChemistry.com – Niobium
kristallines Niob als Abbildung in der Elementesammlung von Heinrich Pniok
Periodensystem der Elemente
H
He
Li
Be
B
C
N
O
F
Ne
Na
Mg
Al
Si
P
S
Cl
Ar
K
Ca
Sc
Ti
V
Cr
Mn
Fe
Co
Ni
Cu
Zn
Ga
Ge
As
Se
Br
Kr
Rb
Sr
Y
Zr
Nb
Mo
Tc
Ru
Rh
Pd
Ag
Cd
In
Sn
Sb
Te
I
Xe
Cs
Ba
La
Ce
Pr
Nd
Pm
Sm
Eu
Gd
Tb
Dy
Ho
Er
Tm
Yb
Lu
Hf
Ta
W
Re
Os
Ir
Pt
Au
Hg
Tl
Pb
Bi
Po
At
Rn
Fr
Ra
Ac
Th
Pa
U
Np
Pu
Am
Cm
Bk
Cf
Es
Fm
Md
No
Lr
Rf
Db
Sg
Bh
Hs
Mt
Ds
Rg
Cn
Uut
Uuq
Uup
Uuh
Uus
Uuo
Alkalimetalle
Erdalkalimetalle
Lanthanoide
Actinoide
Übergangsmetalle
Metalle
Halbmetalle
Nichtmetalle
Halogene
Edelgase
Nigeria : Builders Want National Assembly to Fast Track Building Code Bill
Former President, Nigerian Institute of Building NIOB, Mr. Bala Ka'oje, has said that the absence of a legal framework by the National Assembly had stalled the enforcement of the National Building Code. Ka'oje made the revelation during the Investiture ...
http://allafrica.com/stories/201102240565.html
Former President, Nigerian Institute of Building NIOB, Mr. Bala Ka'oje, has said that the absence of a legal framework by the National Assembly had stalled the enforcement of the National Building Code. Ka'oje made the revelation during the Investiture ...
http://allafrica.com/stories/201102240565.html
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niob - Wiktionary
niob. niobium; a chemical element (symbol Nb) with an atomic number of ... niob m. niobium; a chemical element (symbol Nb) with an atomic number ...
Langesundfiord Minerals
Minerals from nepheline-syenite pegmatites in Langesundfiord Region, Southern Norway.
NIOB - What does NIOB stand for? Acronyms and abbreviations ...
What does NIOB stand for? Definition of NIOB in the list of acronyms and abbreviations provided by the Free Online Dictionary and Thesaurus.
Niob spol. s r.o.
Reprodukce celku nebo částí publikovaných v rámci domény www.niob.cz je výslovně zakázána bez předchozího písemného souhlasu společnosti NIOB, spol. ...
Niobrara National Scenic River (U.S. National Park Service)
It is a unique crossroads where many species of plants and animals coexist unlike ... Visitors can float the river by tube, canoe, kayak or raft from mid ...
www.niobuilding.org :: NIOB - ProBuildersNet :: Nigerian ...
"NIOB is the professional home for today's managers in construction in Nigeria" ... NIOB members are drawn from a wide range of professional disciplines working ...












