Überseedépartement
1931
APEC
Ackerbau
Afrika
Afrika-Eurasien
Alaska
Alaskakette
Aleutentief
Amerigo Vespucci
Amerika
Amerikanische Außengebiete
Amerikanische Jungferninseln
Angloamerika
Anguilla
Annapolis Royal
Antarktis
Antigua und Barbuda
Apachen
Appalachen
Arktischer Ozean
Aruba
Asien
Atlantischer Ozean
Australien (Kontinent)
Autonomie
Azorenhoch
Azteken
Baffininsel
Bahamas
Barbados
Basse-Terre (Stadt)
Basseterre
Belize
Belmopan
Bermuda
Besiedlung
Besondere Gemeinde (Niederlande)
Blizzard
Boreale Zone
Bridgetown
Britische Überseegebiete
Britische Jungferninseln
British Columbia
CAFTA
Castries
Charlotte Amalie (Stadt)
Cherokee
Christoph Columbus
Christoph Kolumbus
Cockburn Town
Costa Rica
Curaçao
Dänemark
Dänische Sprache
DR-CAFTA
Dominica
Dominikanische Republik
Eiszeit
El Niño
El Salvador
Ellesmere-Insel
England
Englische Sprache
Erdbeben
Eurasien
Europa
Florida
Fort-de-France
Frankreich
Französische Überseegebiete
Französische Sprache
Freihandelsabkommen
Gemäßigtes Klima
George Town (Kaimaninseln)
Geschichte Nordamerikas
Giovanni Caboto
Golf von Mexiko
Grænlendingar
Grönland
Great Plains
Grenada
Große Seen
Guadeloupe
Guatemala
Guatemala-Stadt
Gustavia
Haiti
Hamilton (Bermuda)
Havanna
Hawaii
Hitzewelle
Honduras
Hudson Bay
Hurrikan
Hurrikan Katrina
Iberoamerika
Indien
Inselstaat
Inuit
1931
APEC
Ackerbau
Afrika
Afrika-Eurasien
Alaska
Alaskakette
Aleutentief
Amerigo Vespucci
Amerika
Amerikanische Außengebiete
Amerikanische Jungferninseln
Angloamerika
Anguilla
Annapolis Royal
Antarktis
Antigua und Barbuda
Apachen
Appalachen
Arktischer Ozean
Aruba
Asien
Atlantischer Ozean
Australien (Kontinent)
Autonomie
Azorenhoch
Azteken
Baffininsel
Bahamas
Barbados
Basse-Terre (Stadt)
Basseterre
Belize
Belmopan
Bermuda
Besiedlung
Besondere Gemeinde (Niederlande)
Blizzard
Boreale Zone
Bridgetown
Britische Überseegebiete
Britische Jungferninseln
British Columbia
CAFTA
Castries
Charlotte Amalie (Stadt)
Cherokee
Christoph Columbus
Christoph Kolumbus
Cockburn Town
Costa Rica
Curaçao
Dänemark
Dänische Sprache
DR-CAFTA
Dominica
Dominikanische Republik
Eiszeit
El Niño
El Salvador
Ellesmere-Insel
England
Englische Sprache
Erdbeben
Eurasien
Europa
Florida
Fort-de-France
Frankreich
Französische Überseegebiete
Französische Sprache
Freihandelsabkommen
Gemäßigtes Klima
George Town (Kaimaninseln)
Geschichte Nordamerikas
Giovanni Caboto
Golf von Mexiko
Grænlendingar
Grönland
Great Plains
Grenada
Große Seen
Guadeloupe
Guatemala
Guatemala-Stadt
Gustavia
Haiti
Hamilton (Bermuda)
Havanna
Hawaii
Hitzewelle
Honduras
Hudson Bay
Hurrikan
Hurrikan Katrina
Iberoamerika
Indien
Inselstaat
Inuit
NORDAMERIKA
Fläche
24.930.000 km²
Bevölkerung
über 528.750.000
Bevölkerungsdichte
21 Einwohner/km²
Länder
23
Sprachen
Englisch
Grönländisch
Spanisch
Französisch
Niederländisch
(und weitere)
Zeitzonen
UTC-10 (USA) - UTC (Grönland)
Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben nördlich vom Arktischen Ozean, östlich vom Atlantischen Ozean, südlich von der Karibik und westlich vom Pazifischen Ozean.
Es ist der drittgrößte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika, und umfasst einschließlich Grönland, der zentralamerikanischen Landbrücke und der Karibik eine Fläche von 24.930.000 km².
Südamerika und Nordamerika wurden nach Amerigo Vespucci benannt. Er kam als Erster auf die Idee, dass das Land, das Christoph Kolumbus entdeckt und als Indien angesehen hatte, ein eigener Kontinent sei.
Die Verbindung von Nord- und Südamerika ist die Landenge von Panama. Gelegentlich wird Zentralamerika als eigener Kontinent genannt, jedoch ist Zentralamerika nach vorherrschender Meinung höchstens eine Region wie z. B. Westeuropa und gehört zu Nordamerika.
Inhaltsverzeichnis
1 Naturraum
2 Klima
2.1 Klassifizierung
2.2 Temperatur
2.3 Niederschlag
2.4 Luftmassen und Windsysteme
2.5 Klimaextreme
3 Wirtschaft
4 Geschichte
5 Regionale und politische Unterteilung
6 Siehe auch
7 Weblinks
8 Einzelnachweise
//
Bearbeiten Naturraum
NASA-Satellitenbild, ca. 2002
Geologische Karte Nordamerikas
Zu Nordamerika gehören Grönland, das autonom zu Dänemark gehört, Kanada, die USA, Mexiko, Zentralamerika und mehrere karibische Inselstaaten.
Fast die gesamte Fläche Nordamerikas befindet sich auf der Nordamerikanischen Platte, ein Teil liegt auf der Pazifischen Platte. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um die Halbinsel Niederkalifornien in Mexiko sowie den Küstenstreifen Kaliforniens von San Diego bis nördlich von San Francisco. Der Bruch zwischen der pazifischen und der nordamerikanischen Platte wird San-Andreas-Graben genannt. Beide Platten driften beständig nach Norden, die pazifische Platte mit einer höheren Geschwindigkeit. Dadurch gleiten beide Platten aneinander vorbei. Da dies nicht reibungslos passiert, verhaken sich beide Platten an verschiedenen Stellen und es kommt sehr häufig zu Erdbeben in diesem Gebiet.
Im westlichen Teil befinden sich die Alaskakette, die Rocky Mountains, die westlichen Kordilleren und die Sierra Madre Occidental, die hauptsächlich durch den Druck der pazifischen Platte auf die nordamerikanische Platte vor ca. 80 Millionen Jahren entstanden sind. Höchster Gipfel Nordamerikas ist der in der Alaskakette gelegene Mount McKinley (6194 m). Im Norden ist Grönland mit seinem Inlandeis und weiter südlich zwischen Kanada und den USA die großen Seen erwähnenswert, die Hinterlassenschaften der letzten Eiszeit sind. Hier befindet sich der nach dem Kaspischen Meer zweitgrößte See der Welt, der Obere See mit einer Fläche von etwa 82.000 Quadratkilometern. Auf der östlichen Seite finden sich die Appalachen, die mit einem Alter von ca. 400 Millionen Jahren zu den älteren Gebirgen der Welt gehören. Zwischen den Appalachen und den Rocky Mountains finden sich die Great Plains, eine zentrale Tiefebene, durch die der Missouri River und der Mississippi River fließen. Das Mississippital wird auch Tornado Alley genannt, da hier sehr häufig Tornados entstehen.
Seit 1931 ist Rugby, North Dakota offiziell der geographische Mittelpunkt Nordamerikas. Die Position wurde mit einem 4,5 m hohen Steinobelisken markiert.
Magmatische Gesteine (Plutonite)
Magmatische Gesteine (Vulkanite)
Sedimentgestein
Metamorphe Gesteine
Bearbeiten Klima
Die terrestrischen ökologischen Regionen Nordamerikas (ausführliche Legende zu den Farben in der Kartenbeschreibung).
Bearbeiten Klassifizierung
Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung ist das Klima des Nordamerikanischen Kontinents von starken Gegensätzen geprägt. Im Bereich der Nordkanadischen Inseln und der Hudson Bay herrscht ein polares Tundrenklima vor, welches nach Süden und Westen von der borealen Zone begrenzt wird[1]. Die Hudson Bay als “America's icebox” und der kalte Labradorstrom an der atlantischen Küste bewirken dabei an der Ostküste des Kontinents eine Ausdehnung der polaren Klimate nach Süden [2]. An diese polare Zone schließen sich im Süden gemäßigte Klimate an, die jedoch hauptsächlich auf dem Gebiet der USA liegen. Dies sind die zentralen, kontinentalen Steppen und Prärien, sowie die humiden kontinentalen Klimate im Nordosten, welche sich nach Süden zu Wüstenklimaten im Südwesten bzw. humiden, subtropischen Klimaten im Südosten wandeln[3]. Für die Kordillerenregion ist in weiten Teilen ein Hochgebirgsklima charakteristisch. Sie hat einen entscheidenden Einfluss auf die klimatische Beschaffenheit der umliegenden Gebiete. Während an ihrer Luv-Seite im Westen ein ozeanisches Klima mit intensiven Regenfällen im Winter und trockenen, kühlen Sommern (Südwesten Kanada und Nordwesten USA) bzw. ein mediterranes bis wüstenhaftes Klima (Kalifornien und Südkalifornien) herrscht, bewirkt sie auf der Lee-Seite durch ihre Funktion als Niederschlagsriegel ein arides Klima und begünstigt so in den Südwest-Staaten der USA ein trocken-heißes Wüstenklima[4].
Bearbeiten Temperatur
Bei einem groben Überblick über den Verlauf der Isothermen in Nordamerika ergibt sich folgendes Bild: Im Zentrum des Kontinents steigt die Durchschnittstemperatur – wie zu erwarten – von Norden nach Süden relativ gleichmäßig an. Abweichungen von diesem Muster ergeben sich durch topographische Besonderheiten, beispielsweise durch die Hudson – Bay oder die großen Seen[2]. Die durch das kontinentale Klima bedingten, großen Temperaturamplituden sind typisch ausgeprägt und erreichen im Norden Kanadas bis zu 45 K[5]. An der Pazifikküste verhindert der maritime Einfluss solch extreme Unterschiede im Jahresverlauf[4] und die Jahresamplituden sinken auf niedrige zweistellige Werte wie in Vancouver mit 14,2 K bis hin zu einstelligen Werten in San Francisco mit 7,6 K[6].
An der Ostküste des Kontinents, mit Ausnahme Floridas, ergibt sich jedoch ein völlig anderes Bild. Hier ist der Jahresgang der Temperaturen trotz der Nähe zum Atlantischen Ozean kontinental charakterisiert. Dies liegt zum einen am kalten Labradorstrom, der bis 35° N für sehr niedrige Wintertemperaturen sorgt[7], zum anderen an der Lage des Nordamerikanischen Kontinents in der Westwindzone, was ebenfalls zu quasi-kontinentalen Bedingungen an der Ostküste führt[8].
Bearbeiten Niederschlag
Der starke ozeanische Einfluss sorgt im Westen an der Pazifikküste für sehr hohe Niederschläge mit einem Sommermaximum. Die niederschlagsreichsten Gebiete sind an der Luv-Seite der Kordilleren British-Columbias zu finden[9]), nach Süden hin schwächen sich die Niederschläge deutlich ab und erreichen im semi-ariden Klima Süd-Kaliforniens ihr relatives Minimum[4]. Innerhalb der Kordilleren ist die Niederschlagsverteilung stark von der regionalen Topographie geprägt, dennoch ist auch hier ein deutliches Gefälle von Luv- zu Leelagen zu erkennen[10]. Der Westen des Kontinents außerhalb der Kordillerenregion ist relativ niederschlagsarm, das Spektrum reicht von ariden Regionen in den Südweststaaten der USA bis zu den semi-ariden Steppen und der kontinentalen borealen Zone in Kanada mit maximal 500 mm Jahresniederschlag[4][11]. Im Osten macht sich der maritime Einfluss deutlich bemerkbar. An der gesamten Ostküste des nordamerikanischen Kontinents sind relativ hohe Jahressummen zu verzeichnen, die Intensität nimmt von Norden nach Süden zu. Insbesondere an der Küste des Golf von Mexiko sind Jahressummen deutlich über 1000 mm üblich. Die tropisch-maritimen Luftmassen, die diese Niederschläge auslösen, wirken sich auf die Niederschlagsintensität des gesamten Südostens der USA aus[12]. Im Bereich der Great Lakes gibt es aufgrund deren Größe ebenfalls einen maritimen Einfluss, den sogenannten lake effect[13].
Bearbeiten Luftmassen und Windsysteme
Das Wettergeschehen des Nordamerikanischen Kontinents wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Zum einen ist seine Lage im Bereich der Westwindzone bedeutsam, deren Hauptachse in etwa entlang des 48. Breitengrades verläuft und bis in große Höhen reicht [14]. Durch die Barrierenwirkung der Kordilleren werden diese Luftmassen dem Aleuten-Tief im Norden und dem pazifischen Hoch im Süden zugeführt[15]. Auf der Ostseite des Kontinents wird das Wettergeschehen vom Island-Tief und dem Azoren-Hoch beeinflusst[16]. Von großer Bedeutung ist außerdem die topographische Situation des Kontinents. Das Fehlen einer Gebirgsbarriere in West-Ost-Richtung ermöglicht einen ungehinderten meridionalen Luftmassenaustausch[8]. Beim Aufeinandertreffen der tropisch-warmen und der polar-kalten Luftmassen mit jeweils unterschiedlicher Feuchte kommt es zur Ausbildung von Zyklonen, die dem Westwindeinfluss folgend von West nach Ost über den Kontinent ziehen[8]. Das ungehinderte Aufeinandertreffen dieser gegensätzlichen Luftmassen ist auch die wichtigste Voraussetzung für die meisten klimatischen Extremereignisse und bedingt die große Gefährdung des Nordamerikanischen Kontinents durch sogenannte climatic hazards (engl. für Klimagefahren).
Bearbeiten Klimaextreme
(Hauptartikel: Klimaextreme in Nordamerika)
Die bereits erwähnte topographische Gliederung mit den Rocky Mountains entlang der Westküste und den Appalachen an der Ostküste, die den Kontinent südwärts trichterförmig begrenzt, sowie der angrenzende Pazifische Ozean im Westen, der Atlantische Ozean im Osten und das Karibische Meer bzw. der Golf von Mexiko im Süden bedingen das großräumige und häufige auftreten von extremen Wetterereignissen, das den Nordamerikanischen Kontinent auch in dieser Hinsicht als "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" erscheinen lässt[17]). Das Auftreten dieser climatic hazards konzentriert sich dabei in erster Linie auf das kontinentale Staatsgebiet der Vereinigten Staaten von Amerika und betrifft nur in Ausnahmefällen auch den Süden Kanadas und im Falle der Hurrikans den gesamten Karibischen Raum und Zentralamerika. Alle Extremereignisse sind dabei saisonal begrenzt, variieren jedoch stark im Hinblick auf ihr Verbreitungsgebiet bzw. die Größe der betroffenen Region. So treten im Frühjahr Tornados in den Zentralen Vereinigten Staaten und Telekonnektionen von El-Niño-Ereignissen, im Sommer Schwüle und Hitzewellen, Trockenheit und Starkregen, im Spätsommer und Herbst Hurrikans und im Winter Blizzards, Schneefälle und Frosteinbrüche auf.
Hurrikan "Katrina" über dem Golf von Mexiko, 28. August 2005
Die Schäden, die durch diese klimatisch induzierten Ereignisse in den USA verursacht werden, unterliegen von Jahr zu Jahr großen Schwankungen und beliefen sich im Zeitraum zwischen 1975 und 1998 auf durchschnittlich 10,47 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Außerdem forderten climatic hazards über den gesamten Zeitraum etwa 8200 Menschenleben[18]. Dazu kommen jedoch spektakuläre Einzelereignisse, die nicht im oben genannten Zeitraum inkludiert sind und den langjährigen Durchschnitt um ein Vielfaches übertreffen können. Dazu zählen beispielsweise der Tri-State-Tornado vom 18. März 1925, der 695 Menschen das Leben kostete[19], die Joneston Flash Flood, die im Mai 1889 im Bundesstaat Pennsylvania ca. 2200 Opfer forderte[20] oder als jüngstes Beispiel der Hurrikan Katrina, der in dieser Hinsicht völlig neue Maßstäbe setzte und 1833 Tote forderte sowie finanzielle Schäden in Höhe von über 100 Milliarden US-Dollar verursachte[21]. Die Schadensermittlung ist aber mit vielen Unsicherheiten behaftet und Schätzungen insbesondere in Bezug auf den finanziellen Schaden weichen oft deutlich voneinander ab. Dies trifft vor allem dann zu, wenn neben dem direkten Schaden durch tatsächliche Zerstörungen auch der indirekte und volkswirtschaftliche Schaden in Betracht gezogen wird. Hierbei gilt, dass großflächige Ereignisse wie Dürren, Überschwemmungen und Hurrikans bezüglich des Schadens schwerer zu analysieren sind als eher kleinräumige Ereignisse wie Tornados oder Flash Floods. Auch bei der Bestimmung der Opferzahl kommt es bei großräumigen Ereignissen zu deutlichen Abweichungen. Hier sind vor allem Kälteeinbrüche und Hitzewellen zu nennen, bei denen die Unterscheidung von direkten Opfern und natürlichen Todesfällen komplizierte statistische Berechnungen erfordern[22]. Prinzipiell lässt sich jedoch festhalten, dass Überflutungen als schadensträchtigste Folge von Klimaextremen zu nennen ist, gefolgt von Hurrikans und Tornados[23]. Überraschend ist aber beispielsweise, dass im Zeitraum von 1975 bis 1998 das zweitgefährlichste Wetterereignis für Leib und Leben in Blitzschlägen bestand[23].
Bearbeiten Wirtschaft
Die Wirtschaft Nordamerikas umfasst mehr als 440 Millionen Menschen in 23 Staaten und ist geprägt von den starken Unterschieden zwischen den reichen Ländern USA und Kanada, welche zu den wohlhabendsten Staaten der Welt gezählt werden, und den armen Ländern Zentralamerikas und der Karibik. Mexiko, die Bahamas und Costa Rica liegen irgendwo dazwischen. Obwohl Mexiko Teil der NAFTA und der OECD ist, ist es trotzdem um einiges ärmer als die nördlichen Nachbarn. Die zentralamerikanischen Staaten sind über das Freihandelsabkommen DR-CAFTA an Nordamerika gebunden.
Handelsvereinigungen in Nordamerika:
Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) ist eine Wirtschaftsvereinigung von weltweit 21 Staaten. Von Nordamerika sind Mexiko, USA und Kanada Mitglieder.
Karibische Gemeinschaft (CARICOM) ein Zusammenschluss 15 karibischer Staaten.
Central American Free Trade Agreement (CAFTA) ist ein Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua.
North American Free Trade Agreement (NAFTA, Nordamerikanisches Freihandelsabkommen) ist ein ausgedehnter Wirtschaftsverbund zwischen Kanada, den USA und Mexiko und bildet eine Freihandelszone.
Bearbeiten Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Nordamerikas
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Begriffe, die dauernd vorkommen: UReinwohner; Belege für die 90% fehlen etc angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Historische Karte des bekannten Nord- und Mittelamerika, 16./17. Jahrhundert
Viele nordamerikanische Urvölker waren bei der Entdeckung durch die Europäer sesshaft und betrieben bereits ausgiebig Ackerbau und Viehzucht, einige waren Jäger und Sammler. Nachdem sich die Bevölkerungszahl der Ureinwohner aufgrund von fehlender Resistenz gegenüber aus Europa eingeschleppten Krankheiten, und Massaker durch Kolonisten an den Ureinwohnern, um etwa 90 % dezimiert hatte, waren diese zahlenmäßig so stark unterlegen, dass sie kaum noch Widerstand leisten konnten. So gründeten viele Urvölker neue Stämme und Vereinigungen als Reaktion zur Europäischen Besiedlung. Bekannte Gruppen sind Wyandot, Mohawk, Apachen, Cherokee, Sioux, Mohegan, Irokesen und Inuit.
Nach heutigem Wissensstand waren die ersten Europäer, die Nordamerika erreichten (Neufundland), die Grænlendingar, welche es als Vinland bezeichneten. Sie erreichten es um das Jahr 1000. Obwohl sie einige Siedlungen errichteten, hinterließen sie nur wenige Spuren auf dem Kontinent, wie bei L’Anse aux Meadows auf Neufundland.
Nachdem Christoph Columbus 1492 Amerika entdeckte, waren die Spanier die ersten Europäer, die im südlichen Nordamerika blieben. Sie kontrollierten bald die großen Inseln der Karibik, besiegten die Azteken und erhielten auch die Kontrolle über Zentralamerika und Mexiko.
Die Entdeckung Nordamerikas, genauer gesagt des späteren Kanada, gelang in englischem Auftrag dem Italiener Giovanni Caboto (John Cabot) im Jahr 1497. Während einige kleinere Länder wie die Niederlande oder Schweden nur kleinere Besitzungen auf dem Kontinent hatten, wurde der Kontinent zwischen den Spaniern, den Franzosen und den Engländern aufgeteilt.
Die ersten englischen Siedlungen waren Jamestown und Plymouth Rock, welche jetzt Virginia und Massachusetts heißen. Die ersten französischen Siedlungen waren Port Royal und Québec in den jetzigen kanadischen Provinzen Nova Scotia und Québec.
Bearbeiten Regionale und politische Unterteilung
Karte von Nordamerika
Auf der Hauptlandmasse befinden sich drei große und relativ bevölkerungsreiche Staaten:
Staat
Hauptstadt
Details
Kanada Kanada
Ottawa
viele kleine Inseln am Ufer von Nordamerika gehören zu Kanada, inklusive der Vancouver Island und der Queen Charlotte Islands im Westen, Prince Edward Island, Neufundland und der Kap-Breton-Insel im Osten, sowie der Ellesmere Insel, Baffininsel und der Victoria Insel im Norden.
Mexiko Mexiko
Mexiko-Stadt
die Revillagigedo-Inseln und unzählige kleinere Inseln gehören zu Mexiko.
USA
Washington, D.C.
Die 48 zusammenhängenden Staaten und Alaska bilden den Großteil der USA. Zu ihnen gehört noch Hawaii, welches weitab vom Kontinent im Pazifischen Ozean liegt.
und die abhängigen Inseln:
Insel
Hauptstadt
Details
Bermuda Bermuda
Hamilton
ein britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
(Etwa 1.072 km südöstlich von New York City).
Gronland Grönland
Nuuk
(dän.: Godthåb)
die größte Insel der Welt ist ein weitgehend autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark.
Saint-Pierre und Miquelon Saint-Pierre und Miquelon
Saint-Pierre
ist eine französische Gebietskörperschaft bestehend aus mehreren Inseln an der Südküste von Neufundland (Kanada).
Am Südende des Kontinents, in dem relativ kleinen Bereich Zentralamerika, befinden sich folgende Staaten:
Staat
Hauptstadt
Belize Belize
Belmopan
Costa Rica Costa Rica
San José
El Salvador El Salvador
San Salvador
Guatemala Guatemala
Guatemala-Stadt
Honduras Honduras
Tegucigalpa
Nicaragua Nicaragua
Managua
Panama Panama 1
Panama-Stadt
Am Südostende des Kontinentes, in der Karibik, befinden sich viele Inselstaaten:
Staat
Hauptstadt
Antigua und Barbuda
Saint John's
Bahamas Bahamas
Nassau
Barbados Barbados
Bridgetown
Kuba Kuba
Havanna
Dominica Dominica
Roseau
Dominikanische Republik Dominikanische Republik
Santo Domingo
Grenada Grenada
St. George’s
Haiti Haiti
Port-au-Prince
Jamaika Jamaika
Kingston
Sankt Kitts und Nevis St. Kitts und Nevis
Basseterre
Sankt Lucia St. Lucia
Castries
Sankt Vinzent Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen
Kingstown
Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago 2
Port-of-Spain
und die abhängigen Inseln und Inselteile:
Insel / Inselteil
Hauptstadt
Staatsteil
Anguilla
The Valley
britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Aruba Aruba 2
Oranjestad
Teil des Königreiches der Niederlande
Besondere Gemeinden der Niederlande
(Bonaire 2, Sint Eustatius, Saba)
Besondere Gemeinden der Niederlande
Curaçao Curaçao 2
Willemstad
Teil des Königreiches der Niederlande
Kaimaninseln
George Town
britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Guadeloupe Guadeloupe
Basse-Terre
Überseedépartement und eine Region Frankreichs
Martinique Martinique
Fort-de-France
Überseedépartement und eine Region Frankreichs
Montserrat
Plymouth
britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Navassa
nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA
Puerto Rico Puerto Rico
San Juan
nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA
Saintbarthelemy Saint-Barthélemy
Gustavia
Collectivité d'outre-mer Frankreichs
Saint-Martin Saint-Martin (Nordteil der Insel St. Martin)
Marigot
Collectivité d'outre-mer Frankreichs
Sint Maarten (Südteil der Insel St. Martin)
Philipsburg
Teil des Königreiches der Niederlande
Turks- und Caicosinseln
Cockburn Town
britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Britische Jungferninseln
Road Town
britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Amerikanische Jungferninseln
Charlotte Amalie
nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA
1 Diese Staaten befinden sich sowohl in Nord- als auch Südamerika.
2 Diese abhängigen Inseln befinden sich in Südamerika, werden aber wegen historischer und kultureller Gründe trotzdem zu Nordamerika gezählt.
Die USA und andere englischsprachige Nationen Amerikas werden als Angloamerika bezeichnet. Kanada gliedert sich in einen anglokanadischen und einen frankokanadischen Bereich. Die anderen nord- und südamerikanischen Nationen werden unter den Begriffen Lateinamerika oder Iberoamerika zusammengefasst.
Die Bezeichnung "Nordamerika" hat öfters verschiedene Bedeutung für verschiedene Menschen. Im Alltagsgebrauch in Kanada und den USA bezeichnet Nordamerika manchmal nur die USA und Kanada. Die Menschen in Mexiko sehen sich selbst aber sehr wohl als Teil Nordamerikas.
Bearbeiten Siehe auch
Geographische Rekorde in Nordamerika
Bearbeiten Weblinks
Commons: Nordamerika – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikimedia-Atlas: Nordamerika – geographische und historische Karten
Wiktionary: Nordamerika – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Lenz, Karl (1988): Kanada: eine geographische Landeskunde. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.: 39f
↑ a b LENZ 1988: 40
↑ Schneider-Sliwa, Rita (2005): USA. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.: 37
↑ a b c d SCHNEIDER-SLIWA 2005: 37
↑ LENZ 1988: 49
↑ Haack Weltatlas 2007, S. 182
↑ SCHNEIDER-SLIWA 2005: 35
↑ a b c SCHNEIDER-SLIWA 2005: 36
↑ LENZ 1988: 51f
↑ LENZ 1988: 52
↑ LENZ 1988: 53
↑ SCHNEIDER-SLIWA 2005: 36f
↑ Glaser, Rüdiger und Klaus Kremb (2006): (Hrsg.): Nord- und Südamerika. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.: 34
↑ LENZ 1988: 46
↑ LENZ 1988: 46f
↑ LENZ 1988: 47
↑ GLASER & KREMB 2006: 28
↑ Cutter, Susan L. (2001): American hazardscapes: the regionalization of hazards and disasters. Washington: Joseph Henry Press.: 80
↑ Burt, Christopher C. (2004): Extreme weather: a guide & record book. New York: W. W. Norton & Company.: 194
↑ BURT 2004: 130f
↑ ANNUAL SUMMARY Atlantic Hurricane Season of 2005 vom Atlantic Oceanographic and Meteorological Laboratory (AOML) der NOAA: http://www.aoml.noaa.gov/general/lib/lib1/nhclib/mwreviews/2005.pdf, und http://www.nhc.noaa.gov/pdf/TCR-AL122005_Katrina.pdf , Seite 11
↑ Davis, Robert E. ,Paul C. Knappenberger et al. (2004): Seasonality of climate–human mortality relationships in US cities and impacts of climate change. In:Climate Change, Vol. 26: 61–76, 2004: S. 61f
↑ a b CUTTER 2001: 79f
Die Kontinente
Kontinente einzeln: Afrika | Antarktika | Asien | Australien | Europa | Nordamerika | Südamerika
Kontinentenkomplexe: Afrika-Eurasien | Amerika | Eurasien | Ozeanien
Ostfeste | Westfeste
Robert Enslin leitet globalen Vertrieb von SAP - DJ/EURamS
COO Robert Courteau neuer Manager für Nordamerika
Valves, Actuators, Controls Systems, Instrumentation & Flow ...
GEMU is a ISO 9001 certified company and is a market leader in developing, manufacturing and selling diaphragm valves, actuators, control systems, flow transmitters, ...
Row 44 erhält FCC Zulassung für Breitband auf Transatlantik-Flügen
Angebot zwischen Nordamerika und Europa noch in diesem Jahr
Nordamerika Tourismus
Reise Informationen und Hintergründe zu den Tourismus Destinationen in Nordamerika
1913 NORDAMERIKA NORTH AMERICA DECKERT
Only $76.0
Nordamerika – Wikipedia
Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben nördlich ... Die Bezeichnung "Nordamerika" hat öfters verschiedene Bedeutung für ...
Chippeway, Lake Superior, Nordamerika
Only $60.0
DIV - Bethesda Softworks nennt neue PAL-Termine für 2011
Diverses - Bethesda Softworks hat heute neue Termine für das laufende Jahr bekannt gegeben. Alle aufgeführten Angaben beziehen sich auf die Veröffentlichung in Europa. In der offiziellen Pressemitteilung findet ihr bei Interesse auch die Termine für ...
NEWS / AKTUELL
Die chilenische Obstsaison wird Mitte Januar voll im Gange sein. Die Ernte der frühen Trauben in dem Anbaugebiet Copiapo wurde um mindestens ein paar Wochen verzögert, wodurch die Verkaufsmöglichkeiten der Weihnachtszeit verpasst wurden, so die Importeure.
North American Deutsch Kurzhaar Club | NADKC
The North American Deutsch Kurzhaar Club (NADKC) provides versatile hunting ... NADKC utilizes a performance based testing system to evaluate all hunting ...
NEWS / AKTUELL
Ab Februar 2011 wird die Hamburg Süd - die kartellrechtliche Zustimmung vorausgesetzt - ihren WAMS Service ausweiten. Dieser hat bisher die Nordamerika Westküste, die Westküste Mexikos und die Westküste Mittelamerikas mit dem Hubport in Cartagena verbunden.
North America - Wikipedia, the free encyclopedia
For other uses, see North American (disambiguation). North America ... see List of North American countries. Languages. English, Spanish, French, Dutch and many ...
PSP2 - Next Generation Portable: Großer Support der Dritthersteller
PSP 2 - Sony Computer Entertainment hat ein Dokument mit einer Liste aller Dritthersteller veröffentlicht, die planen für die Next Generation Portable Spiele zu entwickeln oder dies bereits tun. Insgesamt handelt es sich bislang um 82 Unternehmen ...
Affinion
AutoVantage Road Rage Survey Reveals Best, Worst Cities. NORWALK, Conn. ... For the first time in four years, a new city claims the title as the worst in ...
NEWS / AKTUELL
Die US-Brombeerindustrie versucht, eine Förder- und Forschungsorganisation zu gründen.
SkyKennel Supply
Airline Approved SKY KENNELS by Petmate™ Sky Kennels meet Domestic and International Airline Transportation Association requirements.
Er packt aus, um seine Haut zu retten
Er hätte Tennisprofi werden können, spielte gegen Martina Hingis. Doch er wurde Banker. Jetzt droht ihm in den USA der Knast. Kaum leserlich ist die Unterschrift, die Renzo Gadola (44) kurz vor Weihnachten in Florida unter ein Papier setzte.
NEWS / AKTUELL
“Damco”, ein globaler Führer für Lieferkettenlösungen und Frachttransport, hat eine Partnerschaft mit der “Paramount Export Company” aus Oakland, Kalifornien, gebildet, die führend bei dem Export von qualitativem frischen Obst und Gemüse ist.











