Äneis
Öffentlicher Personennahverkehr
476
A90 (Italien)
AS Rom
Ablass
Abruzzen
Accademia dei Lincei
Accademia di San Luca
Achacachi
Aeneis
Affile
Agglomeration
Agosta (Latium)
Albaner Berge
Albanien
Albano Laziale
Alleanza per l'Italia
Allumiere
Amalfiküste
Ammianus Marcellinus
Amphitheater
Andrea Palladio
Anguillara Sabazia
Aniene
Anticoli Corrado
Antike
Anzio
Apostel Paulus
Apostel Petrus
Aquädukt
Aquädukte in Rom
Archäologische Stätten von Agrigent
Arcinazzo Romano
Ardea
Ariccia
Arnold von Brescia
Arsoli
Artena
Artischocke
Athen
Augustus
Aurelianische Mauer
Aventin
Bürgermeister
Baptisterium (Pisa)
Barock
Basilika San Francesco
Basilika von Aquileia
Belgrad
Bellegra
Bevölkerungsdichte
Bioparco Rom
Bischof von Rom
Bolivien
Botanischer Garten Padua
Bracciano
Brunnen in Rom
Bruschetta
Bucatini all'amatriciana
Bulgarien
Byzantinisches Reich
Caelius
Caltagirone
Camerata Nuova
Campagna Romana
Campagnano di Roma
Campo de' Fiori
Camposanto (Pisa)
Canale Monterano
Canterano
Capena
Capranica Prenestina
Caracalla
Caracalla-Thermen
Caro diario
Carpineto Romano
Casape
Castel Gandolfo
Castel Madama
Castel San Pietro Romano
Castel del Monte
Castelnuovo di Porto
Catania
Cave (Latium)
Cerreto Laziale
Cervara di Roma
Cerveteri
Christentum
Christoff Neumeister
Ciampino
Ciciliano
Cincinnati
Cinecittà
Cineto Romano
Cinque Terre
Circus Maximus
Civitavecchia
Civitella San Paolo
Coda alla vaccinara
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A90 (Italien)
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Artischocke
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Augustus
Aurelianische Mauer
Aventin
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Basilika San Francesco
Basilika von Aquileia
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Bellegra
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Bulgarien
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Canale Monterano
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Caracalla-Thermen
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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rom (Begriffsklärung) aufgeführt.
Rom (Roma)
Staat:
Italien
Region:
Latium
Provinz:
Rom (RM)
Koordinaten:
41° 53′ N, 12° 29′ O41.88333333333312.48333333333337Koordinaten: 41° 53′ 0″ N, 12° 29′ 0″ O
Höhe:
37 m s.l.m.
Fläche:
1.285,306 km²
Einwohner:
2.743.796 (31. Dez. 2009)[1]
Bevölkerungsdichte:
2.135 Einw./km²
Postleitzahl:
00100 (allgemein) und 00121–00199
Vorwahl:
+39–06
ISTAT-Nummer:
058091
Demonym:
Romani
Schutzpatron:
Petrus und Paulus
Website:
www.comune.roma.it
Satellitenaufnahme von Rom
Rom (italienisch/lateinisch Roma) ist die Hauptstadt Italiens. Mit zirka 2,7 Mio. Einwohnern im Stadtgebiet sowie rund 3,3 Mio. Einwohnern als Agglomeration ist sie die größte Stadt Italiens. Rom liegt in der Region Latium an den Ufern des Flusses Tiber.
Die nicht zuletzt wegen ihrer Rolle in der Antike als Hauptstadt des römischen Reichs auch als „Ewige Stadt“ bezeichnete Metropole ist seit 1871 die Hauptstadt des im Risorgimento vereinigten Italiens und Sitz des Malteser-Ritterordens, der ein eigenständiges, jedoch nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist. Darüber hinaus ist sie Verwaltungssitz der Region Latium und der Provinz Rom. Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt eine Enklave. Der Vatikan ist der Sitz des Bischofs von Rom und somit des Papstes, des Oberhaupts der römisch-katholischen Kirche.
Rom ist außerordentlich reich an bedeutenden Baudenkmälern und Museen und daher Ziel unzähliger Touristen. Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt.[2] Außerdem ist Rom der Sitz der UNO-Unterorganisationen FAO, IFAD und WFP.
Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
1.1 Ausdehnung des Stadtgebietes
1.2 Stadtgliederung
1.3 Klima
2 Geschichte
2.1 Gründung
2.2 Königszeit und Republik
2.3 Kaiserzeit
2.4 Spätantike und Niedergang
2.5 Hochmittelalter und Neuzeit
2.6 Die „Ewige Stadt“
2.7 Hauptstadt Italiens
2.8 Rom heute
2.9 Einwohnerentwicklung
3 Religionen
4 Politik
4.1 Gemeinderat
4.2 Bürgermeister
4.3 Städtepartnerschaften
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
5.1 Überblick
5.2 Theater
5.3 Museen
5.4 Bauwerke
5.5 Parks und Plätze
5.6 Sport
5.7 Kulinarische Spezialitäten
6 Wirtschaft und Infrastruktur
6.1 Wirtschaft
6.2 Verkehr
6.3 Medien
6.4 Bildung
6.5 Internationale Organisationen
7 Persönlichkeiten
7.1 Söhne und Töchter der Stadt
7.2 Persönlichkeiten die vor Ort gewirkt haben
8 Filmographie
9 Siehe auch
10 Literatur
11 Weblinks
12 Einzelnachweise
//
Geographie
Ausdehnung des Stadtgebietes
Blick auf Rom. Im Vordergrund die vatikanischen Museen
Rom liegt im Zentrum des Landes am Tiber, unweit des Tyrrhenischen Meeres, durchschnittlich 37 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten Roms befinden sich die Abruzzen, im Nordosten die Sabiner Berge und im Süden die Albaner Berge. Rom liegt in der Tiberebene, in welcher sich Tiber und Aniene kurz vor der Stadt vereinigen. Die weitere Umgebung ist die Campagna Romana oder kurz Campagna.
Die Provinz Rom grenzt im Norden an die Provinz Viterbo und die Provinz Rieti, im Osten an die Provinz L’Aquila in der Region Abruzzen sowie im Süden an die Provinz Frosinone und die Provinz Latina.
Stadtgliederung
Munizipien
→ Siehe Hauptartikel Stadtgliederung Roms
Rom gliedert sich in vier Stadtbezirke, 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche. Die 19 Munizipien unterteilen sich folgendermaßen (1) Centro Storico (Altstadt), (2) Parioli, (3) Nomentano – San Lorenzo, (4) Monte Sacro, (5) Tiburtina, (6) Prenestino, (7) Centocelle, (8) delle Torri, (9) San Giovanni, (10) Cinecittà, (11) Appia Antica, (12) EUR, (13) Ostia, (15) Arvalia Portuense, (16) Monte Verde, (17) Prati, (18) Aurelia, (19) Monte Mario und (20) Cassia Flaminia.
Die Altstadt (Municipio I) ist in 22 Rioni eingeteilt, die teilweise bis in die Antike zurückgehen. Sie haben heute keine verwaltungstechnische Bedeutung mehr.
Einen realistischen Überblick der historischen Stadt vermittelt auch das 16 m × 17 Meter große Gips-Modell, der „Plastico di Roma Antica“, im Museo della Civiltà Romana[3] im Maßstab 1:250.
Klima
Klimadiagramm für Rom
Das Klima Roms ist von seiner mediterranen Lage geprägt; das Klima ist sommertrocken bzw. winterfeucht. Die Trockenheit im Sommer ist auf die Verlagerung des subtropischen Hochdruckgürtels zurückzuführen – in diesem Hochdruckgebiet sinkt die Luft ab und Wolken werden dabei aufgelöst. Der subtropische Hochdruckgürtel wandert im Winter nach Süden ab und von Norden her ziehen feuchte außertropische Westwinde auf.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15,5 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 880 Millimeter im Mittel.
Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 24,5 bis 24,7 Grad Celsius und die trockensten ebenfalls Juli und August mit 14 bis 22 Millimeter Niederschlag im Mittel.
Die größten Niederschläge sind von Oktober bis Dezember mit durchschnittlich 106 bis 128 Millimeter zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit 6,9 Grad Celsius im Mittel.
Rom-Ciampino Flughafen, nahe dem Stadtzentrum (1961–1990)
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Max. Temperatur (°C)
11,8
13,0
15,2
18,1
22,9
27,0
30,4
30,3
26,8
21,8
16,3
12,6
Ø
20,5
Min. Temperatur (°C)
2,7
3,5
5,0
7,5
11,1
14,7
17,4
17,5
14,8
10,8
6,8
3,9
Ø
9,6
Temperatur (°C)
7,3
8,3
10,1
12,8
17,0
20,9
23,9
23,9
20,8
16,3
11,6
8,3
Ø
15,1
Niederschlag (mm)
102,6
98,5
67,5
65,4
48,2
34,4
22,9
32,8
68,1
93,7
129,6
111,0
Σ
874,7
Sonnenstunden (h/d)
3,9
4,7
5,4
6,7
8,5
9,5
10,7
9,6
7,9
6,3
4,3
3,6
Ø
6,8
Regentage (d)
9,0
8,8
8,7
8,7
5,8
4,4
2,2
3,2
5,6
7,6
10,9
9,6
Σ
84,5
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
11,8
2,7
13,0
3,5
15,2
5,0
18,1
7,5
22,9
11,1
27,0
14,7
30,4
17,4
30,3
17,5
26,8
14,8
21,8
10,8
16,3
6,8
12,6
3,9
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
102,6
98,5
67,5
65,4
48,2
34,4
22,9
32,8
68,1
93,7
129,6
111,0
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Quelle: Italiano della Meteorologia[4]
Geschichte
→ Siehe auch: Römisches Reich (Geschichte des römischen Reichs)
Gründung
Die kapitolinische Wölfin mit Romulus und Remus
Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Romulus brachte demnach später seinen Zwillingsbruder Remus um, als sich dieser über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren der Sage nach die Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden.
Die Etymologie des Wortes Roma ist ungeklärt, seit der Antike bestehen darüber unterschiedliche Theorien. Eher unwahrscheinlich scheint die Herkunft aus dem griechischen Ρώμη (Romē) mit der Bedeutung „Mut, Tapferkeit“. Überzeugender ist ein Zusammenhang mit der Wurzel *rum-, „weibliche Brust“, mit einem eventuellen Hinweis auf die Wölfin, die der Sage nach Romulus und Remus aufgezogen hat. Möglicherweise ist der Name Roma auch von einem etruskischen Geschlecht, den Rumina, abgeleitet. Das traditionelle Gründungsdatum Roms ist der Beginn der Zeitskala des Römischen Kalenders, lat. ab urbe condita, abgekürzt a.u.c., deutsch „von der Gründung der Stadt (Rom) an“. Ausgrabungen auf dem Palatin brachten Siedlungsreste aus der Zeit um 1000 vor Christus zutage; wahrscheinlich wurden einige latinische und sabinische Dörfer dann um 800 (vielleicht durch Etrusker) zu einer Stadt vereinigt.
Königszeit und Republik
Die sieben Hügel Roms
Die Zusammenfassung einzelner Siedlungen zu einem Gemeinwesen könnte sich also nach Auffassung der Historiker tatsächlich um das legendäre Gründungsdatum herum ereignet haben. Die sprichwörtlichen sieben Hügel Roms sind: Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius. Heute erstreckt sich das Stadtgebiet auch über die bekannten Hügel Gianicolo, Vaticano und Pincio.
Zu Beginn seiner Geschichte war Rom ein Königreich; als erster der – großteils legendären – Nachfolger des Romulus wird von Titus Livius Numa Pompilius genannt. Nach Vertreibung des letzten etruskischen Königs Tarquinius Superbus – angeblich im Jahr 509 v. Chr. – wurde Rom eine Republik – wenngleich dies wohl tatsächlich erst um 475 v. Chr. geschah. Die Folgezeit war von Ständekämpfen zwischen den rechtlosen, wenn auch freien Plebejern und den adeligen Patriziern gekennzeichnet. Rom begann nun damit, die umliegenden Gebiete anzugliedern.
Obwohl sich Rom 390 v. Chr. einer Invasion der Kelten kaum erwehren konnte, expandierte die Stadt dennoch ständig. Zum Schutz vor weiteren Übergriffen wurde die Servianische Mauer errichtet (siehe in der Abbildung Die sieben Hügel Roms). 312 v. Chr. folgte der Bau des ersten Aquädukts sowie der Bau der Via Appia. Zur Expansion Roms trugen insbesondere auch die schließlich erfolgreichen Punischen Kriege (264–146 v. Chr.) gegen das nordafrikanische Karthago bei, das den westlichen Mittelmeerraum kontrollierte.
Nachdem die Brüder Tiberius und Gaius Sempronius Gracchus, die als Volkstribunen versucht hatten, Landreformen durchzusetzen, ermordet worden waren, kam es zu einer Phase der Instabilität, die in Bürgerkriegen ihren Höhepunkt fand. Gaius Iulius Caesar setzte als Diktator eine Reihe von Reformen durch, wurde jedoch 44 v. Chr. ermordet. Zu diesem Zeitpunkt erreichte das Forum Romanum bereits eine Bebauungsdichte, die eine Ausweitung des Areals nötig machte. Aus diesem Grund hatte Caesar mit dem Bau des Forum Iulium begonnen.
Kaiserzeit
Maxentiusbasilika
Im 1. Jahrhundert v. Chr. war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geographisches als auch politisches Zentrum des Römischen Reiches. Es verfügte über ein funktionierendes Frisch- und Abwassersystem, ein ausgebautes Straßennetz und funktionierende Bevölkerungsschutzeinheiten (Vigiles), die als Feuerwehr mit Polizeibefugnissen ihren Dienst versahen. Trotzdem wurde der Ausbau Roms, der besonders unter Caesars Erbe Augustus forciert worden war, durch einen großen Brand von Rom unter Nero im Jahr 64 vorübergehend zurückgeworfen.
Unter der Herrschaft der Flavischen Dynastie (69–96 n. Chr.) begannen umfangreiche Bautätigkeiten. Zu diesen neuen Bauwerken gehören einige der berühmtesten Baudenkmale wie das Kolosseum und ein Teil der Kaiserforen. Das letzte dieser Foren wurde Anfang des 2. Jahrhunderts unter Trajan fertiggestellt. Diese Zeit wird vielfach als Höhepunkt des römischen Reiches angesehen. Große Thermen wie die von Caracalla und Diokletian, welche sogar Bibliotheken einschlossen, waren fester Bestandteil des römischen Lebens geworden. Besessen vom Gigantismus errichteten die Kaiser immer größere Bauwerke, wie die Maxentiusbasilika. Hierin begann sich bereits der Niedergang des Kaiserreiches abzuzeichnen. Ferner wurde im dritten Jahrhundert die Aurelianische Mauer errichtet, da die Stadt über die Grenzen der Servianischen Mauer hinausgewachsen war.
Spätantike und Niedergang
Rom im Altertum
Zu Beginn der Spätantike erreichte Rom wohl seine größte Bevölkerungszahl; die häufigsten Annahmen liegen etwa bei geschätzt 1,5 Millionen Einwohnern.[5] Die Stadt verlor aber bald an politischer Bedeutung, da die verschiedenen Kaiser andere Residenzen (darunter Konstantinopel, Mailand, Trier, Thessaloniki, Split) bevorzugten. Im 5. und 6. Jahrhundert kam es zu Katastrophen, die das Ende der antiken Herrlichkeit der Stadt bedeuteten: Auch die im 3. Jahrhundert errichtete Aurelianische Mauer konnte nicht verhindern, dass Rom während der Völkerwanderung 410 von den Westgoten und 455 von den Vandalen geplündert wurde.
Nach dem formellen Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 wurden bekannte städtische Einrichtungen wie die Diokletiansthermen und das Kolosseum zunächst weiter unterhalten; trotz sinkender Einwohnerzahlen bestand das antike Leben fort. Prokopios hielt fest, dass die Bauwerke der Stadt während der Herrschaft der Ostgoten instand gehalten wurden. Um 530 lebten noch etwa 100.000 Menschen in Rom. Die zivilisatorische Katastrophe kam erst mit dem Gotenkrieg und der in diesem Rahmen betriebenen Rückeroberungspolitik des oströmischen Kaisers Justinian. Die Kriegshandlungen führten zur endgültigen Zerstörung fast aller römischen Wasserleitungen (537), zur Auslöschung der das antike Erbe bewahrenden Senatorenschicht und zu einem mehrjährigen Aussetzen des städtischen Lebens durch oströmisch-gotische Belagerungskämpfe.
Das letzte spätantike Bauwerk in der Stadt ist die 608 errichtete Phokas-Säule. Die Stadt entging nur knapp einer vollständigen Zerstörung. Rom gehörte zwar formell seit 554 wieder zum Oströmischen Reich, die Ordnungsfunktionen wurden jedoch in den Zeiten der Völkerwanderung mehr und mehr vom Papsttum ausgeübt. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Plünderungen durch Langobarden, Sarazenen und Normannen, so dass sich das bewohnte Stadtgebiet zeitweise kaum über die Tiberufer hinaus erstreckte.
→ Siehe auch: Untergang des Römischen Reiches
Hochmittelalter und Neuzeit
Die Seeschlacht vor Ostia stoppte 849 den dritten arabischen Angriff
Seit Pippin erlangte Rom, das im Mittelalter nur noch etwa 20.000 Einwohner zählte, neue Bedeutung als Hauptstadt des Kirchenstaates (Patrimonium Petri) und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela. Neuer Glanz kam im Jahr 800 in die Stadt, als Karl der Große durch Papst Leo III. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Zwischen 843 und 849 scheiterten drei Eroberungsversuche durch muslimische Araber, die Stadthälfte auf dem rechten Tiberufer aber wurde 846 geplündert.
Das von der katholischen Kirche direkt in Rom vermutete Grab des nach dem Brand Roms unter Nero im Jahre 64 hingerichteten Apostels Paulus sowie unzählige andere Reliquien verhießen ab 1300 in den Heiligen Jahren den Pilgern außergewöhnliche Gnaden und Ablässe. Hierzu trug im Besonderen die Vermutung bei, dass Simon Petrus gemeinsam mit Paulus hingerichtet und in Rom begraben worden sein soll. Diese Annahme ist bis heute unter Historikern äußerst umstritten. Die Pilger stellten ein Standbein der Kommune dar, die sich seit dem 12. Jahrhundert um die Eigenverwaltung bemühte. Ein erstes Aufleben der Kommune im Streit mit dem Papsttum unter Beteiligung des Kirchenreformers Arnold von Brescia wurde mit der Kaiserkrönung Friedrich Barbarossas 1155 gewaltsam unterbrochen. Das Aufblühen Roms in der Renaissance wurde 1527 durch den Sacco di Roma („Plünderung Roms“) unterbrochen, als die Söldnertruppen Karls V. Rom plünderten und verwüsteten.
In christlicher Zeit sind viele bedeutende Bauten entstanden, zum Beispiel die so genannten vier Patriarchalbasiliken Sankt Paul vor den Mauern über dem Grab des heiligen Apostels Paulus aus dem 4. Jahrhundert, der Lateran, ebenfalls aus dem 4. Jahrhundert, von Francesco Borromini barockisiert, Santa Maria Maggiore aus dem 5. Jahrhundert und vor allem der Petersdom, der in der heutigen Form aus der Renaissance und dem Barock stammt.
In der Renaissance und im Barock fand die Stadt ein neues Gepräge, das hauptsächlich von Kirchen bestimmt wird, aber auch von neuen Straßenzügen mit Sichtachsen auf Obelisken, Palästen und Plätzen mit Brunnen. In diesem Zustand ist Rom bis heute verblieben, weshalb die römische Altstadt neben dem Vatikan eines der beiden Weltkulturerbe in der Stadt Rom darstellt.
Rom im Mittelalter
Rom um 1490
Ansicht von Rom, ca. 1640
Die „Ewige Stadt“
Schon in der Kaiserzeit tauchte der Begriff der „Ewigen Stadt“ im Zusammenhang mit Rom auf. Der berühmte römische Geschichtsschreiber Vergil (70–19 v. Chr.) schrieb nach dem Vorbild Homers die Äneis, die eine Erzählung der Vorgeschichte und Bedeutung Roms darstellt. Dieses Buch wurde schon in jener Zeit zu einem Lehrbuch an römischen Schulen und gilt als das Nationalepos der Römer. Der Gott Jupiter prophezeit in diesem Werk die Ewigkeit Roms. Er spricht davon, dass es „die Kunst des Römers sei, die Welt zu regieren, Völkern Friedensgesetze zu geben, Besiegte zu schonen und Stolze zu beugen“.[6]
Auch am Ende der Kaiserzeit (Mitte bzw. Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr.) sprechen einige Autoren vom nie untergehenden Rom. Der Offizier und Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus (um 333-nach 391) begründet in seiner Lebensanalogie die Ewigkeit Roms damit, dass virtus (Kraft, Tugend) und fortuna (Glück) bei der Gründung einen Bund ewigen Friedens geschlossen hätten, welcher garantiert, dass Rom, solange Menschen leben, bestehen wird. Auch der Jurist und hohe Beamte Aurelius Prudentius Clemens (348- nach 405) verglich die Idee des Ewigen Rom mit der Idee des christlichen Rom. Das Römische Reich habe, so Prudentius, die Menge der Völker geeint und mit seinem Frieden den Christen den Weg bereitet. Weiterhin sei Rom nicht seiner Kraft beraubt oder gealtert, sondern könne immer noch zu den Waffen greifen, wenn die Kriege riefen.
Hauptstadt Italiens
Nach dem Ende des Kirchenstaates wurde Rom am 26. Januar 1871 die Hauptstadt des neuen Italien. Unter Mussolini wurden die Differenzen zwischen Staat und Kirche durch die Lateranverträge mit dem Heiligen Stuhl 1929 beendet und der unabhängige Staat der Vatikanstadt begründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ 1946 der König das Land und Italien wurde Republik. 1960 fanden in Rom die XVII. Olympischen Sommerspiele statt.
Rom heute
Colosseo quadrato in E.U.R.
Papst Johannes Paul II. am Platz vor dem Petersdom
Die großen Bauten des 20. Jahrhunderts wurden fast alle in den Außenvierteln wie dem E.U.R. errichtet, so etwa der Palazzo del Lavoro. In der Innenstadt dagegen sind Baumaßnahmen aus denkmalpflegerischen Gründen nur selten erlaubt. Derzeit finden große Grabungen im Bereich der antiken Kaiserforen statt. Im modernen Stadtbild ist die Vergangenheit noch an vielen Stellen anzutreffen. So ist etwa das Theater des Pompeius am Campo de' Fiori aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., in dessen Vorhof zu Cäsars Zeit die Kurie untergebracht war und er wohl auch getötet wurde, noch zu großen Teilen erhalten. Allerdings ist im Verlauf der Jahrhunderte aus dem Halbrund für die Zuschauer eine Wohnbebauung geworden. Heute befinden sich darin Keller und eine Tiefgarage, Restaurants und Bars, Privatwohnungen und Hotelpensionen. Alle Zimmer haben aufgrund der ursprünglichen halbrunden Theaterstruktur einen trapezförmigen Grundriss.
Die Erneuerung der Stadt stellt die Römer im Alltag oft vor große Probleme. Schon der Bau einer riesigen Tiefgarage zum Jahr 2000 in einen Tuffhügel am Petersplatz war umstritten, weil die Zerstörung archäologischer Reste befürchtet wurde. Aus demselben Grund wurde die immer noch dringend benötigte dritte Metro-Linie bis heute nicht gebaut.
Größere Probleme als die historische Innenstadt machen die oft unschönen Vorstädte mit ihrer hohen Kriminalitätsrate. Dort waren nach dem Zweiten Weltkrieg oft nachträglich gegen eine Gebühr genehmigte Gebäude fast unkontrolliert in die römische Campagna gebaut worden. Während in der Innenstadt die Kirchen aufgrund ihrer Überzahl oft kaum noch zu erhalten sind, fehlten sie in der Umgebung häufig völlig. Bis heute sind in der einstigen Stadt der „Thermen für alle“ öffentliche Bäder kaum vorhanden.
Die Einwohner, die es sich leisten können, besitzen eine Wohnung in einem der oft begrünten und sorgsam gepflegten Innenhöfe oder gar eine kleine Villa im Stadtbereich. Insgesamt hat sich seit der Wahl des grünen Bürgermeisters Rutelli Anfang der 1990er Jahre und unter der Regierung von Silvio Berlusconi die Situation nur wenig gebessert.
Unter dem Pontifikat Papst Johannes Paul II. erlebte die Stadt zweimal einen nie zuvor da gewesenen Menschenandrang. Im Jahr 2000 kamen zum Gottesdienst am Weltjugendtag zwei Millionen Menschen vor die Tore der Stadt. An den Begräbnisfeierlichkeiten am 8. April 2005 auf dem Petersplatz nahmen 200 Staats- und Regierungschefs sowie drei bis vier Millionen Menschen aus aller Welt teil, von denen aber nur 300.000 Platz fanden, die übrigen verfolgten die Zeremonien auf Videogroßbildschirmen.
→ Siehe auch: Zeittafel Rom
Mosaik mit der Abbildung des Papstes Paschalis I. in der Kirche Basilica di Santa Prassede
Einwohnerentwicklung
Roms Geschichte begann etwa 800 v. Chr. mit einem Bündnis verschiedener kleiner Dörfer mit wenigen hundert bis tausend Einwohnern. Von da an wuchs Rom in den nächsten Jahrhunderten kontinuierlich zu einer Megastadt, die über eine Million Einwohner zählte. Im Zuge der Verlegung bedeutender Hauptstadtfunktionen nach Konstantinopel im 4. Jahrhundert sowie des Zerfalls des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert nahm die Bevölkerung deutlich ab und sank rasch bis zum Jahr 530 auf etwa 100.000.
Im frühen Mittelalter war Rom mit 20.000 Einwohnern im Vergleich zu heute eine Kleinstadt. Erst mit dem Aufstieg des Kirchenstaates blühte Rom erneut auf und konnte als Wallfahrtszentrum bis zum Ende des 19. Jahrhunderts seine Einwohnerzahl wieder auf 230.000 steigern. Erst im 20. Jahrhundert wuchs Rom erneut zur Millionenstadt heran, indem es in rund 100 Jahren seine Einwohnerzahl mehr als verzehnfachte.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1858 handelt es sich um Schätzungen, von 1871 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Fortschreibung des Nationalinstituts für Statistik (ISTAT).
Bevölkerungsentwicklung von Rom zwischen 1750 und 2005
Jahr
Einwohner
330
1.000.000
410
400.000
530
100.000
650
20.000
1000
20.000
1300
unter 50.000
1400
20.000*
1526
50.000-60.000
Jahr
Einwohner
1528
20.000-30.000**
1600
100.000
1750
156.000
1800
163.000
1820
139.900
1850
175.000
1853
175.800
1858
182.600
Datum
Einwohner
31. Dezember 1861
194.500
31. Dezember 1871
212.432
31. Dezember 1881
273.952
10. Februar 1901
422.411
10. Juni 1911
518.917
1. Dezember 1921
660.235
21. April 1931
930.926
21. April 1936
1.150.589
Datum
Einwohner
4. November 1951
1.651.754
15. Oktober 1961
2.188.160
24. Oktober 1971
2.781.993
25. Oktober 1981
2.840.259
20. Oktober 1991
2.775.250
21. Oktober 2001
2.546.804
31. Dezember 2005
2.547.677
31. Dezember 2009
2.743.796
(*) Schisma 1309–1376, Pestepidemie 1348/50
(**) Sacco di Roma 1527
Religionen
In der Antike war die Römische Mythologie mit ihren Kulten die am weitesten verbreitete Religion in der Stadt. Dennoch waren in diesem Kulturzentrum auch andere Religionen vertreten, wie zum Beispiel der Mithraskult und weitere Mysterienkulte. Bereits sehr früh entstand eine christliche Gemeinde in der Stadt, welche trotz der Christenverfolgungen rasch anwuchs.
Mit der Herrschaftszeit Konstantins des Großen nahm das Christentum im Römischen Reich einen Aufschwung und überlebte auch dessen Untergang. Nachdem die Stadt mehrfach von heidnischen Völkern geplündert und zerstört wurde, setzte sich Rom als Zentrum des Kirchenstaates durch. Infolgedessen wurden in Rom unzählige Kirchen errichtet, die die wichtigsten kirchlichen Heiligtümer beherbergen.
Nachdem Rom 1797 von Napoléon Bonaparte erobert worden war, wurde es nach dem Wiener Kongress 1815 wieder unter päpstliche Hoheit gestellt. Da das italienische Nationalbewusstsein unter der französischen Besatzung gewachsen war, kam es zum Krieg zwischen dem inzwischen vereinigten Italien und dem Papstsitz Rom.
Der Papst zog sich darauf hin in den Vatikan zurück, der 1929 in den Lateranverträgen als eigenständiger Staat anerkannt wurde. Seitdem ist Rom, besonders der Vatikan, wieder ein großes geistliches Zentrum des Christentums.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat von Rom hat mit seinen 60 Mitgliedern seit der Kommunalwahl 2008 folgende Zusammensetzung:
Mitte-Rechts-Bündnis:
Popolo della Libertà = 35 Sitze
Lista Civica per Alemanno = 1 Sitz
La Destra = 1 Sitz
Mitte-Links-Bündnis:
Partito Democratico = 18 Sitze
La Sinistra - L’Arcobaleno = 2 Sitze
Italia dei Valori = 1 Sitz
Lista Civica per Rutelli = 1 Sitz
UdC = 1 Sitz
Bürgermeister
Palazzo Senatorio, das Rathaus von Rom
Flagge der Stadt Rom
Giovanni Alemanno wurde am 28. April 2008 zum Bürgermeister von Rom gewählt. In der Stichwahl erreichte er gegen den früheren Bürgermeister Francesco Rutelli 53,7 % der Stimmen.[7] Der bisherige Bürgermeister Walter Veltroni wurde 2001 gewählt und am 28. Mai 2006 für eine zweite Amtszeit mit 61 % der Stimmen im ersten Wahlgang im Amt bestätigt.[8] Der heutige Bürgermeister Alemanno scheiterte mit nur 37,1 %. Veltroni trat am 13. Februar 2008 als Bürgermeister, wegen seiner Kandidatur bei den Parlamentswahlen, zurück.[9]
Liste der Bürgermeister von Rom seit 1944
1944–1946 Andrea Doria Pamphili
1946–1947 Mario De Cesare (FDP)
1947–1956 Salvatore Rebecchini (DC)
1956–1958 Umberto Tupini (DC)
1958–1961 Urbano Ciocchetti (DC)
1962–1964 Glauco Della Porta (DC)
1964–1967 Americo Petrucci (DC)
1967–1969 Rinaldo Santini (DC)
1969–1976 Clelio Darida (DC)
1976–1979 Giulio Carlo Argan (PCI)
1979–1981 Luigi Petroselli (PCI)
1981–1985 Ugo Vetere (PCI)
1985–1988Nicola Signorello (DC)
1988–1989 Pietro Giubilo (DC)
1989–1993 Franco Carraro (PSI)
1993–2001 Francesco Rutelli (Verdi, im Amt, heute Api)
2001–2008 Walter Veltroni (DS, seit 2007 PD)
seit 2008 Giovanni Alemanno (PdL)
Städtepartnerschaften
Rom unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Achacachi, Bolivien
Athen, Griechenland
Belgrad, Serbien
Cincinnati, Vereinigte Staaten
New York City, Vereinigte Staaten
Paris, Frankreich
Peking, Volksrepublik China
Plowdiw, Bulgarien
Seoul, Südkorea
Präfektur Tokio, Japan
Tirana, Albanien
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Überblick
Engelsburg
St. Paul vor den Mauern
Rom wurde der Überlieferung zufolge im Jahre 753 v. Chr. auf einem der sieben Hügel gegründet. Jedoch lassen Funde darauf schließen, dass schon 1000 v. Chr. in diesem Bereich menschliche Siedlungen existiert haben müssen. Besonders das Bild des Hügels Palatin und des nördlich gelegenen Tales ist durch antike Bauwerke bestimmt.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Palatin in der Kaiserzeit Residenzhügel der Kaiser war, während sich im Tal zwischen dem Palatin und dem Kapitol das Forum Romanum befand, das Zentrum des städtischen Lebens im antiken Rom.
Als Innenstadt Roms gilt der Bereich innerhalb der Aurelianischen Mauer, die im 3. Jahrhundert um das Gebiet der sieben Hügel Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin errichtet wurde. Das historische Zentrum breitet sich zum großen Teil am linken Ufer des Tibers aus.
Hier befinden sich die meisten und größten Baudenkmäler aus der Antike. Die christlichen Gebäude hingegen sind auf beiden Seiten des Tiber verstreut. Die Vatikanstadt mit dem weithin sichtbaren Petersdom befindet sich jedoch auf der rechten Seite des Tiber. Das historische Zentrum von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt.
Die äußere Stadt und die Peripherie Roms befinden sich im Bereich außerhalb der aurelianischen Mauer. Die Konzentration antiker Bauwerke ist hier deutlich geringer, wenn man auch immer wieder solche antrifft. Man findet jedoch zahlreiche Kirchen, welche auch in diesem Bereich errichtet wurden, so zum Beispiel die Basilika St. Paul vor den Mauern.
Die 1995 errichtete „Große Moschee“, 1150 Jahre nach einer gescheiterten Belagerung durch die Muslime, war bis 2005 die größte Moschee Europas und ein Zentrum des Islam in Italien.
Theater
Piazza Venezia mit Monumento Vittorio Emanuele II
Rom spielt eine führende Rolle im italienischen Kulturleben. Im Opernhaus der Stadt, das zu den größten in Italien zählt, werden Opernaufführungen geboten, die im Sommer auch in den Caracalla-Thermen stattfinden. Außerdem gibt es in Rom etwa 20 Theater und sechs Konzertsäle, die außerhalb der Sommermonate mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarten.
Eines der ältesten Theater Roms ist das Teatro Argentina, das auf das Jahr 1732 zurückgeht. Im April 2002 wurde im nördlichen Teil der Stadt ein Konzertpark eröffnet; das rund 50.000 Quadratmeter große Areal umfasst unter anderem drei Konzerthallen mit 700, 1.200 und 2.700 Plätzen, die nach Plänen des Genueser Architekten Renzo Piano erbaut wurden.
Museen
Das älteste Museum Roms sind die 1471 eingerichteten Kapitolinischen Museen, die neben den wesentlich größeren Vatikanischen Museen zu den bedeutendsten Kunstkollektionen Roms gehören.
In der Villa Giulia, dem Landhaus Papst Julius II., welches Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, ist eine herausragende Sammlung etruskischer und antiker Römischer Kunst untergebracht. Die Kunstsammlung der Familie Borghese wird in deren Palast aus dem frühen 17. Jahrhundert ausgestellt. Sie trägt den Namen Galleria Borghese und besteht vor allem aus Gemälden und Plastiken.
In einem von Michelangelo entworfenen Kloster befindet sich das Museo Nazionale Romano delle Terme. Hier sind griechische und römische Plastiken ausgestellt. Ebenfalls bedeutend sind die Gemäldegalerien im Palazzo Doria-Pamphilj und im Palazzo Colonna, die Renaissance-Bronzensammlung im Palazzo Venezia und die Gemäldesammlung im Palazzo Barberini.
Bauwerke
Blick über den Tiber auf den Petersdom
Der Janusbogen beim Forum Boarium
Der Petersdom
Rom vom Petersdom aus gesehen
Das Kolosseum bei Nacht
Der Trevi-Brunnen
Rom beherbergt als eine der großen Kulturstädte Europas zahlreiche Denkmale von der Zeit der Etrusker bis hin zur Gegenwart, wobei die Zeugnisse aus der Zeit der etruskischen Könige und der römischen Frühgeschichte eher spärlich sind. Umso umfangreicher sind die Hinterlassenschaften aus der Epoche des Römischen Reiches.
Sie reichen vom fast vollständig erhaltenen Pantheon (gegründet im Jahre 27 v. Chr., wiederaufgebaut zwischen 118 und 128 n. Chr.), dem einzigen erhaltenen Kuppelbau der Antike, bis zum eindrucksvollen Kolosseum (fertiggestellt 80 n. Chr.), dem größten Amphitheater der Antike, das Austragungsstätte von Gladiatorenkämpfen und anderen Schauspielen war. Seit dem Jahre 1999 dient das Kolosseum auch als Monument gegen die Todesstrafe: Immer wenn ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang hell erleuchtet – was aber nur selten geschieht.
In der Stadt findet man neben den antiken Stadtmauern Triumphbögen, einzigartige Kirchen und Paläste sowie große öffentliche Plätze; besonders bedeutend sind das Forum Romanum und die Kaiserforen, ebenso die Caracalla-Thermen (erbaut um 217 n. Chr.), die heute als Szenerie für die Opernaufführungen im Sommer genutzt werden, die Katakomben – weit verzweigte unterirdische Anlagen, in denen Christen ihre Gottesdienste feierten und bestattet wurden – und die Engelsburg, die als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut wurde.
Im 4. Jahrhundert wurde die Kirche San Paolo fuori le mura gebaut und nach der Zerstörung durch einen Brand im Jahre 1823 wiedererrichtet. Die Basilica San Giovanni in Laterano wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert im Wesentlichen wiederaufgebaut. Die aus dem 5. Jahrhundert stammende Kirche San Pietro in Vincoli ist im 15. Jahrhundert restauriert worden und beherbergt die berühmte Moses-Statue von Michelangelo Buonarroti.
Weitere bedeutende Bauwerke sind die Piazza Navona mit drei Brunnen (darunter die Fontana dei Quattro Fiumi, ein Hauptwerk des italienischen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini), die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz mit einer Bronzestatue des Kaisers Marcus Aurelius, die im 2. Jahrhundert n. Chr. fertiggestellt wurde), die Fontana di Trevi (ein Barock-Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, in den Touristen traditionell Münzen hineinwerfen und sich etwas wünschen) und die Piazza di Spagna mit der berühmten, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Spanischen Treppe, die zu der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Kirche Santa Trinità dei Monti hinaufführt.
Weitere Sehenswürdigkeiten des christlichen Rom sind über die gesamte Stadt verstreut. Das christliche Zentrum bildet hierbei der nicht zugängliche Staat der Vatikanstadt mit dem Petersdom. Weitere große Kirchen wie die Lateranbasilika, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern befinden sich innerhalb des Stadtgebiets. Die meisten Kirchen sind besonders prunkvoll ausgestattet und enthalten Kunstwerke von unschätzbarem Wert.
Sehenswürdigkeiten des modernen Rom befinden sich eher in den äußeren Bezirken der Stadt, wie zum Beispiel Bauwerke für die Olympischen Sommerspiele 1960, entworfen von Pier Luigi Nervi, einem der führenden italienischen Architekten des 20. Jahrhunderts, aber auch Ehrenmäler und Hochhäuser. Über die ganze Stadt verteilt sind zahlreiche weitere Baudenkmäler, Plätze, Brunnen und Obelisken, welche von großen Künstlern geschaffen und prunkvoll verziert wurden. Im Westen der Stadt entstand 1972–1982 mit dem Wohnkomplex Corviale das längste Wohnhaus Europas.
Siehe auch: Aquädukte in Rom, Brunnen in Rom, Kirchen in Rom, Obelisken in Rom und Brücken in Rom
Parks und Plätze
→ Siehe auch: Plätze in Rom
Villa Torlonia
Galleria Borghese im Park Villa Borghese
Unter den zahlreichen fürstlichen Villen, die das päpstliche Rom umringten, existieren noch mit ihren riesigen Parkanlagen Villa Borghese, Villa Ada und Villa Doria Pamphili. Weitere Parks sind:
Casina Valadier
Colle Oppio (Esquilin), in der Nähe des Kolosseums, dort befindet sich das Domus Aurea (ein im ersten Jahrhundert erbauter Palastbau).
Parco Nemorense, auch Parco Virgiliano genannt, in der Nähe der Via Nemorense.
Parco Savello (auch: Giardino degli Aranci), Grünanlage am Tiber – mit Orangenbäumen
Parco degli Scipioni in der Nähe der Porta Latina.
Städtisches Rosarium (Roseto comunale), beim Circus Maximus, an den Hängen des Aventin.
Villa Albani, im Stadtteil Nomentano-Trieste.
Villa Aldobrandini, an der Via Nazionale.
Villa Balestra, im Stadtteil Parioli.
Villa Bonelli, zwischen der Via della Magliana und der Via Portuense.
Villa Borghese
Villa Carpegna, oberhalb der Via Gregorio VII Stadtteil Aurelio.
Villa Celimontana, am Caelius, nahe dem Kolosseum.
Villa Chigi, im Stadtteil Trieste.
Villa Corsini, beherbergt den Zoologischen Garten Roms, den Bioparco Rom.
Villa Farnesina in Trastevere (Via della Lungara), beherbergt die Accademia dei Lincei.
Villa Fiorelli, in der Nähe der Via Montepulciano
Villa Giulia, in der Nähe der Piazzale delle Belle Arti, beherbergt das Museum für Etruskische Kunst (Museo d'Arte Etrusca).
Villa Glori, auch bekannt als Parco della Rimembranza, in unmittelbarer Nähe der della Villa Ada.
Villa Gordiani, in der Nähe der Via Prenestina.
Villa Lazzaroni, in der Nähe der Via Appia Nuova.
Villa Leopardi, in der Nähe der Via Nomentana.
Villa Medici, bei der Dreieinigkeitskirche (Trinità dei Monti), Sitz der Accademia di Francia.
Villa Mercede, in der Nähe der Via Tiburtina, in der Nähe des Stadtteils San Lorenzo.
Villa Paganini, kürzlich restauriert, in der Nähe der Via Nomentana.
Villa Sciarra, an der Via Calandrelli.
Villa Stuart, im Stadtteil Monte Mario.
Villa Torlonia (errichtet von Giuseppe Valadier), in der Nähe der Via Nomentana.
Sport
Das Olympiastadion (rechts) und der Tiber (links)
In der Stadt gibt es mit dem 1927 gegründeten AS Rom und dem im Jahre 1900 gegründeten Lazio Rom zwei national und international bedeutende Fußballvereine. Beide Vereine tragen ihre Heimspiele im 85.000 Zuschauer fassenden Olympiastadion aus.
Der AS Rom wurde dreimal Italienischer Fußball-Meister, neunmal Italienischer Fußball-Pokalsieger und gewann einmal (1961) den UEFA-Pokal. Lazio Rom wurde zweimal Meister, viermal Pokalsieger und gewann einmal (1999) den Europapokal der Pokalsieger.
Rom war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1960 und der ersten Paralympics überhaupt. Das Olympiastadion liegt im Norden der Stadt.
An einem Sonntag im März wird jedes Jahr der Rom-Marathon ausgetragen. Einige Wochen zuvor findet der Halbmarathon Roma – Ostia statt.
Kulinarische Spezialitäten
Spaghetti alla Carbonara
Das kulinarische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von ausgezeichneter Küche der berühmtesten Köche internationalen Niveaus bis zur typisch römischen Küche mit ihrer Vielfältigkeit; von der jüdischen Küche zur Zubereitung von Schalentieren über Spezialitäten aus Latium bis hin zu ausgezeichneten Fischgerichten.
Typische Gerichte der römischen Küche sind die „coda alla vaccinara“, Schwänze junger Rinder in Wein mit Tomaten und Pfefferschoten gekocht, die „pajata“, gefüllter Kalbsdarm mit Tomatensoße, das abbacchio alla scottadito (Milchlammkoteletts), oder die trippa alla romana (Kutteln in Tomaten-Minzsoße), die mit der Zeit immer weiter verfeinert wurden und heute wahre Spezialitäten sind. Schmackhaft sind auch die Supplì, frittierte Reisklößchen gefüllt mit Mozzarella, gefüllte Zucchiniblüten und Bruschette geröstete Brotscheiben mit Öl und Knoblauch oder auch in vielen anderen Varianten, beispielsweise mit Tomaten. Eine weitere römische Spezialität sind verschiedene Zubereitungsarten von jungen Artischocken, beispielsweise alla Romana mit Knoblauch und Minze im Ofen gedünstet oder frittiert alla Giudea, und aus der jüdisch-römischen Küche kommt das beliebte Baccalà, frittierte Kabeljaufilets, die oft als Imbiss zwischendurch gegessen werden.
Auch zwei der berühmtesten Nudelgerichte kommen aus Rom, die „Bucatini all'amatriciana“, dickere Spaghetti mit Loch, zubereitet mit Bauchspeck in Tomatensoße, und die „Spaghetti alla carbonara“. Sie wurden einer Legende nach in der Besatzungszeit für amerikanische Soldaten als Ersatz für deren typisches Frühstück mit Speck und Ei erfunden, sind aber wohl schon viel länger bekannt, da sie in einem historischen Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert beschrieben werden.
Die traditionellen Restaurants der Stadt mit echten römischen Spezialitäten befinden sich überwiegend in Testaccio rund um den früheren Schlachthof.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Der Tiber und die Engelsbrücke
Rom ist seit dem Zweiten Weltkrieg der dynamischste Wirtschaftsstandort in Italien. Seine Wirtschaft basiert auf Dienstleistungsbranchen, profitiert speziell von ansässigen Staatsbetrieben sowie dem Fremdenverkehr. Daneben dominieren besonders der Groß- und Einzelhandel.
Als Industriestandort produziert Rom vor allem die traditionellen Industrieerzeugnisse Textilien und Souvenirs für Touristen, sowie die neueren Erzeugnisse wie Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte, Maschinen, Papier- und Metallwaren. Daneben ist Rom wegen des Klimas und der Monumente auch für die Filmindustrie ein wichtiger Standort (Cinecittà).
Verkehr
Übersichtskarte von Rom U-Bahn und Bahn im Jahr 2010[10]
Rom selbst hat zwei internationale Flughäfen, Fiumicino (Leonardo da Vinci) und Ciampino (G. B. Pastine). Der an der Küste gelegene internationale Flughafen Leonardo da Vinci ist neben dem Mailänder Flughafen Malpensa das wichtigste Luftfahrtdrehkreuz des italienischen Luftverkehrs.
Als einer der zentralen Knotenpunkte des italienischen Eisenbahnsystems verfügt Rom über die Bahnhöfe Roma Tiburtina, Roma Ostiense, Roma Tuscolana, Roma Trastevere, Roma San Pietro, sowie den Hauptbahnhof Roma Termini. Mit der Inbetriebnahme der neuen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke nach Neapel in diesem Jahr und dem baldigen Ausbau des Bahnhofes Tiburtina werden Züge, die Rom nur als Durchgangsstation durchfahren, nicht mehr den Hauptbahnhof Termini anfahren. Der im Norden der Stadt gelegene Rangierbahnhof Roma Smistamento (italienisch: Rangierbahnhof) wird nach seiner Stilllegung in dieser Funktion noch weiterhin als Güterbahnhof genutzt.
Straßenbahnnetz
Rom verfügt über ein gut ausgebautes, aber häufig überlastetes ÖPNV-System, bestehend aus Bussen, Tram und U-Bahn (die Metropolitana). Die ganze Stadt ist durch ein System aus Express- und Stadtbussen recht gut erschlossen. Das U-Bahn-System mit den Linien A und B ist nur mäßig ausgebaut, da eine Beschädigung vieler historischer Gebäude und Anlagen durch den Bau der Tunnel befürchtet werden musste. Daher sind diese Linien insbesondere in den Stoßzeiten häufig überlastet. Der erste Streckenabschnitt der Metro wurde am 9. Februar 1955 zwischen Termini und Laurentina eröffnet. Heute fährt sie auf zwei Linien mit einer Länge von 36,6 Kilometern. Eine Erweiterung der Linie B und eine neue Linie C ist in Bau.
Nachdem zwischen dem 8. Januar 1937 und dem 2. Juli 1972 schon einmal Oberleitungsbusse in Rom fuhren, wurde das System auf einer Linie von 11,3 km nach einer Unterbrechung von 33 Jahren am 23. März 2005 wieder eingeführt.
Südl. Einfallstraße Via Appia Nuova
Die Straßenbahn von Rom nahm am 2. August 1877 den Betrieb auf. Sie verkehrt in sechs Linien auf einem 51,31 Kilometer langen Streckennetz.
Die Straßen Roms sind notorisch verstopft. Auch die Ringautobahn GRA (A90) (Grande Raccordo Anulare) kann den täglichen Kollaps nicht verhindern. Die Innenstadt gilt als verkehrsberuhigte Zone (ZTL). Das heißt, Privatautos dürfen sie tagsüber zwischen 6 und 18 Uhr nur mit einer speziellen Ausnahmegenehmigung befahren. Auch die beiden Stadtteile Trastevere und San Lorenzo wurden verkehrsberuhigt, diese jedoch in den Abendstunden. Allerdings hat eine großzügige Praxis der Ausnahmegenehmigungen den Effekt verwässert. Ausländische Reisebusse werden in Rom jedoch mit Einfuhrgebühren bis 210,00 Euro (Stand 2009) zur Kasse gebeten und dürfen dann nur zeitlich befristet oder überhaupt nicht parken.
Medien
In Rom werden mehrere Tages- und Wochenzeitungen herausgegeben:
La Repubblica
Il Messaggero
Il Tempo
il Foglio
il manifesto
liberazione.
Weiter ist die Filmstadt Cinecittà sehr bekannt für erfolgreiche Produktionen.
Die Rundfunkanstalt Radiotelevisione Italiana hat ebenfalls ihren Hauptsitz in Rom.
Bildung
Rom hat drei staatliche Universitäten: Die Universitá degli Studi di Roma La Sapienza ist eine der ältesten Universitäten Europas (Gründung: 1303) und mit 147.000 Studenten die größte Universität Europas. Die beiden anderen Universitäten sind die Tor Vergata und Roma Tre. Daneben bestehen mehrere katholische Universitäten als Einrichtungen des Heiligen Stuhls bzw. einzelner geistlicher Orden.
Außerdem ist Rom der Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften (Accademia dei Lincei), der Päpstlichen Akademien, der Accademia di San Luca, der Nationalen Akademie für Tanz, der Nationalen Akademie für dramatische Kunst, des Musikkonservatoriums und des Zentralinstituts für die Restaurierung von Kunstwerken.
Überblick über Rom vom Petersdom aus
Internationale Organisationen
Die Hauptverwaltungen zahlreicher internationaler Unternehmen und Organisationen haben ihren Sitz in Rom. Hierzu zählen unter anderem die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der Welternährungsrat (WFC) und das Welternährungsprogramm (WFP).
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
→ Hauptartikel: Liste der Söhne und Töchter Roms
Persönlichkeiten die vor Ort gewirkt haben
→ Siehe auch: Liste der altrömischen Könige
→ Siehe auch: Liste der römischen Kaiser der Antike
→ Siehe auch: Liste der Päpste
Filmographie
Aufgrund der historischen Bausubstanz bietet sich Rom als Hintergrund für Film- und Fernsehprojekte an. Die folgende Liste zeigt eine Auswahl von teilweise in Rom gedrehten Filmen:[11]
Roma, città aperta (Rom, offene Stadt), Regie: Roberto Rossellini, 1945
Fahrraddiebe (Ladri di biciclette) von Vittorio de Sica nach einem Roman von Luigi Bartolini, 1948
Roman Holiday (Ein Herz und eine Krone), Regie: William Wyler, 1953
La dolce vita (dto.), Regie: Federico Fellini, 1960
Fellinis Roma (Roma), Regie: Federico Fellini, 1972
Caro diario (Liebes Tagebuch), Regie: Nanni Moretti, 1991
Gente di Roma, Regie: Ettore Scola, 2003
Siehe auch
Portal:Rom und Römisches Reich – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Rom und Römisches Reich
Literatur
Engelsbrücke
Literatur zur Geschichte[12]
Steffen Bogen und Felix Thürlemann: Rom - Eine Stadt in Karten von der Antike bis heute, Primus Verlag, Darmstadt 2009 ISBN 978-3-89678-661-6
Clemens Bombeck: Auch sie haben Rom geprägt. An den Gräbern der Heiligen und Seligen in der Ewigen Stadt. Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2004, ISBN 3-7954-1691-4.
Filippo Coarelli: Rom. Ein archäologischer Führer. Verlag von Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8
Ferdinand Gregorovius: Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter vom V. bis XVI. Jahrhundert. Dtv, München 1988, ISBN 3-423-05960-5 (7 Bde.).
Dieter Jansen u. a.: Rom. Ein Reiseführer zu Kunst, Kultur und Geschichte der „Ewigen Stadt“. Artemis Limes, München 1996, ISBN 3-8090-0850-8.
Frank Kolb: Rom. Geschichte der Stadt in der Antike. Beck, München 2002, ISBN 3-406-46988-4.
Martin Mosebach: Rom, ewige Stadt, Sehnsucht im Klischee? CORSOfolio 1. CORSO, Hamburg 2010. ISBN 978-3-86260-005-2.
Volker Reinhardt, Michael Sommer: Rom. Geschichte der Ewigen Stadt. Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2081-0.
Volker Reinhardt: Geschichte Roms. Von der Antike bis zur Gegenwart (= C.H. Beck Wissen), C.H.Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57714-7; Rezension von Volker Huneke (TU Berlin)
Luca Villoresi, Paul Bennett: Im Bauch von Rom. Kein anderer Ort der Welt birgt so viel Geschichte in seinem Untergrund – Archäologen und neuerdings auch Höhlenforscher erkunden dieses verschwiegene Labyrinth voller Tempel, Katakomben, Aquädukte – und Geheimnisse, in: National Geographic Deutschland Juli 2006, S. 32–57.
Rainer Foß/Ina Meyenburg, Rom. Auf erprobten Wegen von der bäuerlichen Siedlung zur Ewigen Stadt, Shaker Media 2008.
Literatur zur Kunst
Claus-Günter Frank: Rom. Literarische Spaziergänge durch die Hauptstadt der Welt. Klöpfer & Meyer, Tübingen 2000, ISBN 3-931402-55-X.
Reinhard Raffalt: Leben mit Rom. Prestel, München 1986 ff.
Concerto Romano. 1999, ISBN 3-7913-2236-2.
Fantasia Romana. 1986, ISBN 3-7913-0292-2.
Sinfonia Vaticana. 1996, ISBN 3-7913-0291-4.
Cantata Romana. 1996, ISBN 3-7913-0404-6.
Divertimento Romano. 1989, ISBN 3-7913-0445-3.
Christoff Neumeister: Das antike Rom. Ein literarischer Stadtführer. Beck, München 1997, ISBN 3-406-42683-2.
Pier Paolo Pasolini: Rom, andere Stadt. Geschichten und Gedichte ausgewählt von Annette Kopetzki und Theresia Prammer. Mit Fotografien von Herbert List, und einem Nachwort von Dorothea Dieckmann. CORSO, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86260-001-4.
Weblinks
Commons: Rom – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikinews: Rom – in den Nachrichten
Wiktionary: Rom – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikiquote: Rom – Zitate
comune.roma.it – Offizielle Seite (italienisch)
Romeguide (deutsch / italienisch / englisch)
kirke.hu-berlin.de – Netzpublikationen zu weiterführenden Informationen
Links zum Thema Rom im Open Directory Project
Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO auf Englisch und auf Französisch
Einzelnachweise
↑ Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2009.
↑ Welterbeliste der UNESCO (eingesehen am 29. Januar 2011)
↑ Website des Museo della Civiltà Romana.
↑ Visualizzazione tabella CLINO della stazione / CLINO Averages Listed for the station Roma Ciampino
↑ Die Schätzungen reichen von 450.000 bis dreieinhalb Millionen
↑ Vergil, Aeneis 6, 851–853: tu regere imperio populos, Romane, memento (hae tibi erunt artes), pacique imponere morem, parcere subiectis et debellare superbos. (deutsche Übersetzung).
↑ Ministero dell'Interno
↑ tagesschau.de
↑ NZZ, 13. Februar 2008
↑ Straßenbahn in Rom – public-transport.net
↑ Rom in der IMDb
↑ Bibliographie zur Stadt Rom (italienisch, eingesehen am 29. Januar 2011)
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Kulturlandschaften
Amalfiküste | Nationalpark Cilento und Vallo di Diano (mit Elea, Paestum und Kartause von Padula) | Liparische Inseln | Portovenere und Cinque Terre mit Palmaria, Tino und Tinetto | Spätbarocke Städte des Val di Noto (Catania, Caltagirone, Noto, Militello in Val di Catania, Modica, Palazzolo Acreide, Ragusa und Scicli) | Val d’Orcia
Historische Stadtzentren
Ferrara | Florenz | Genua (Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli) | Mantua und Sabbioneta | Neapel | Pienza | Rom (mit Stätten des Heiligen Stuhls und Sankt Paul vor den Mauern) | San Gimignano | Siena | Syrakus | Urbino | Venedig | Verona | Vicenza (und die Villen Palladios in der Region Venetien)
Archäologische Stätten
Archäologische Stätten von Agrigent | Su Nuraxi von Barumini | Etruskische Nekropolen von Cerveteri und Tarquinia | Nekropolis von Pantalica | Pompeji, Herculaneum und Villa Oplontis | Felsbilder im Valcamonica | Villa Romana del Casale
Einzelbauten oder Gebäudeensembles
Crespi d’Adda | Trulli von Alberobello | Basilika San Francesco von Assisi | Basilika von Aquileia | Palast von Caserta in Caserta | Castel del Monte | Santa Maria delle Grazie in Mailand | Sassi di Matera | Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in Modena | Botanischer Garten von Padua | Schiefer Turm, Dom, Baptisterium und Camposanto in Pisa | Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von Ravenna | Sacri Monti | Villa Adriana und Villa d’Este in Tivoli | Residenzen des Hauses Savoyen in Turin und Piemont | Villen Palladios im Veneto
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Hill-Rom Reports 77 Percent Growth in First Quarter Earnings Per Share
BATESVILLE, Ind., Jan. 26, 2011 /PRNewswire/ -- Revenue of $374 million grew 5 percent versus prior year Diluted earnings per share were $0.55 compared to $0.31 in the prior year, an increase of 77 percent Operating margin increased 360 basis points to 13.3 percent Fiscal year 2011 financial guidance increased: Constant currency revenue is now expected to grow 5 to 7 percent and earnings are ...
der groen Bilder ist nur durch die Untersttzung der ltesten Tbinger Internet Firma Heindl Internet AG mglich der ich an dieser Stelle dafr ganz herzlich danke Auf den weiteren Seiten kann man mehr Details zu den Erkenntnissen meiner Reise vom 19 10 bis 27 10 2004 nachlesen und sich mehr Bilder anschauen Rom Anreise Verkehr
http://www.euxus.de/rom.html
Royal Ontario Museum
Contains collections in earth and life sciences, decorative arts, and archaeology; also features activities for children and an identification clinic online.
NookColor Google Android 3.0 ROM Now Available
Yesterday came word that someone from the hacking community had managed to port Android 3.0 to a rooted Nook Color. Today, we learn that the Android 3.0 OS is available for download. (...)Read the rest of NookColor Google Android 3.0 ROM Now Available © Coolest Gadget Reviews, 2011. Coated brings you the coolest gadgets and [...]
Husern traten sollten nicht hher als 20 m sein Man schtzt die Einwohnerzahl Ende des 2 Jahrhunderts auf etwa 1 Million Zur Zeit Konstantins d Gr reg 323 337 soll es in Rom 11 groe Thermen und 850 kleinere Badeanstalten 3 Theater 2 Amphitheater 2 Zirkusse 28 Bibliotheken 11 Marktpltze Foren 8 groe Pltze 1152 Brunnen 1790 private
http://www.br-online.de/bildung/databrd/rom3.htm/fakten2.htm
Bridesmaids Trailer: Do Rom-Coms About Weddings Have to Suck?
Every time we sit down to watch a romantic comedy — something that we continue to do despite the fact that the genre is basically moribund — we spot a cliché we not only wish we would never see again, but that we can't quite believe a screenwriter or director allowed to appear in his or her film. We’re not talking about the fundamental clichés of the form — that the man you first hate is really ...
Rom - Wikipedia, the free encyclopedia
ROM, Rom, or rom is an abbreviation and name that may refer to: ... ROM image, a computer file which contains a copy of the data from a read-only memory chip ...
Android 3.0 Honeycomb ROM for NOOKcolor released [Update: Video]
Having seen Barnes & Noble’s NOOKcolor gifted with Android 3.0 Honeycomb , it’s now your turn to catch a jump on Google’s official reveal of the tablet-centric OS. The talented guys over at xda-developers have released a NOOKcolor Honeycomb ROM and it’s surprisingly functional: the touchscreen, wireless and graphics acceleration all work. The hardware buttons are also functional, along with the ...
Rom Hustler - Download Snes roms Mame roms N64 roms GBA roms ...
The entire GBA rom set has been added to Rom Hustler today. ... Rom servers down -- Sorry to inform you guys, but currently the rom servers are down. ...
Josh Duhamel Rom-Bombs to Skip
By Jolie du Pre , Yahoo! Contributor Network - January 21, 2011 11:32 PM PST Contribute content like this. Start here.
ROM: Definition from Answers.com
ROM n. Computer Science Memory hardware that allows fast access to permanently stored data but prevents addition to or modification of the data
VaelPak Custom ROM for the HTC EVO 4G: a Review
A big draw to the Android platform is the ability to apply custom ROM images. I have been using the VaelPak ROM on my HTC EVO 4G for months, and I can highly recommend it for EVO owners.
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http://www.trollge.ru/forum/viewtopic.php?p=96883
ROM - What does ROM stand for? Acronyms and abbreviations by ...
What does ROM stand for? Definition of ROM in the list of acronyms and abbreviations provided by the Free Online Dictionary and Thesaurus.
Rom-com 'No Strings' saved by cuteness
In "No Strings Attached," Natalie Portman and Ashton Kutcher - or, rather, the impossibly attractive Los Angelenos they play in this better-than-average romantic comedy - believe they can have sex constantly while remaining unattached and on perfectly amicable terms.
If you ve poked around the HighlyLiquid website and taken a gander at the connection notes for ROM and Keypad mode you would notice that they re drastically different What we re going to be doing using the design of Cedric Bodereau as inspiration is use a DB25 cable and two DB25
http://themagicbullet.blogspot.com/
Medical Devices | Hospital Beds, Medical Technology & Medical ...
Medical technology and hospital beds from Hill-Rom. As an innovator in the medical technology space, our focus is around hospital bed design, hospital equipment ...
Halle Berry Pulls Out of 'New Year’s Eve' Due to Custody Battle; Replaced by Katherine Heigl
THR staff Berry was scheduled to film the New Line rom-com in New York this week. read more
What is ROM? - A Word Definition From the Webopedia Computer ...
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Notion Ink Apps Ported to GTab
For those seeking an alternative custom ROM to boost speed and improve user interface of the Viewsonic GTab, there’s some good news. Developers over at XDA have successfully ported over a portion of Notion Ink ‘s Eden firmware. According to postings in the XDA-Developers forum, the developer has so far ported over 7 applications, including the Notion Ink Canvas, Calculator, Browser, Calendar ...
ROMNation.NET Roms and Emulators SNES Roms MAME Roms N64 roms
Yesterday, September 16th, 2010, a security vulnerability (http: ... As a result, Google flagged our site as potentially hazardous. A number of other major ...
Sales, efficiencies help Hill-Rom
Hill-Rom Holdings, Inc., the Batesville, Ind.-based hospital bed supplier, has reported a 78-percent gain in fiscal first quarter earnings thanks to operating efficiencies and higher sales.
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