1911
2004
5. Juni
6. Februar
Abraham Lincoln
Achse des Bösen
Alan Rosenberg
Alexander Hall
Alter schützt vor Liebe nicht
Alzheimer-Krankheit
Anatole Litvak
Andrew Jackson
Andrew Johnson
Antikommunismus
Arbeitslosigkeit
Arnold Schwarzenegger
Attentat auf Ronald Reagan
B-Movie
Barack Obama
Barry Goldwater
Barry Gordon
Baseball
Bel Air
Bengasi
Benjamin Harrison
Bennett C. Riley
Berliner Mauer
Bill Clinton
Bitburg-Kontroverse
Brandenburger Tor
C. C. Young
California State Route 118
Calvin Coolidge
Central Intelligence Agency
Charlton Heston
Chester A. Arthur
Chile
College
Contra-Krieg
Contra (Organisation)
Culbert Olson
Dana Andrews
Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse
Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)
Den Haag
Dennis Weaver
Der Tod eines Killers
Des Moines
Deutsche Nationalbibliothek
Deutschlandradio Kultur
Don Siegel
Dritte Welt
Dwight D. Eisenhower
Earl Warren
Eddie Cantor
Edmund Goulding
Edward Arnold
Edward Asner
Ein tolles Gefühl
El Salvador
Entspannungspolitik
Federal Reserve System
Find A Grave
Frank Merriam
Franklin D. Roosevelt
Franklin Pierce
Frederick Low
Friend Richardson
General Electric
George Clement Perkins
George Deukmejian
George H. W. Bush
George Murphy
George Pardee
George Stoneman
George W. Bush
George Washington
Gerald Ford
Gezählte Stunden
Gleichgewicht des Schreckens
Goodwin Knight
Gouverneur (Vereinigte Staaten)
Gray Davis
Grenada
Grover Cleveland
Guatemala
Harry S. Truman
Haushaltsdefizit
Henry Gage
Henry Huntly Haight
Henry Markham
Herbert Hoover
High School
Hiram Johnson
House of Commons (Großbritannien)
Howard Keel
INF-Vertrag
Illinois
Immigrant
Inflationsrate
Ronald Reagan (1983) Ronald Reagans Unterschrift Ronald Wilson Reagan ˈreɪgən (* 6. Februar 1911 in Tampico, Illinois; † 5. Juni 2004 in Bel Air, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, republikanischer Politiker und von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der Vereinigten Staaten. Von 1967 bis 1975 war er der 33. Gouverneur von Kalifornien. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Einstieg in die Politik und Gouverneur von Kalifornien 3 Präsidentschaft 3.1 Außenpolitik 3.2 Wirtschaftspolitik 4 Ruhestand 5 Zitate 6 Filme (Auszug) 7 Auszeichnungen (Auszug) 8 Siehe auch 9 Literatur 10 Weblinks 11 Einzelnachweise Bearbeiten Leben Ronald Reagan stammte aus ärmlichen Verhältnissen, sein Vater, ein Immigrant irischer Abstammung, schlug sich mit Gelegenheitsjobs als Schuhverkäufer durch. Ronald wurde im zweiten Stock des Hauses 111 Main Street in Tampico geboren. Die High School und das College finanzierte er mit Bedürftigenstipendien und Nebenjobs; er studierte neben Wirtschaftswissenschaften und Soziologie auch Theaterwissenschaften. Als Sportkommentator für den Rundfunksender WHO (AM) in Des Moines kommentierte er in den 1930er Jahren Baseball-Spiele nur anhand von Tickermeldungen. 1934 soll ihm das auch während eines Spiels der St. Louis Cardinals gelungen sein, als die Tickerverbindung zeitweise unterbrochen war. 1937 erhielt Reagan von Warner Brothers einen Siebenjahresvertrag für Hollywood. Reagan spielte in den folgenden rund zwei Jahrzehnten in mehr als 50 Filmen mit (siehe unten), von denen die meisten allerdings zur Kategorie „B-Movie“ gezählt werden. Von 1947 bis 1952 und von 1959 bis 1960 war er Präsident der Schauspielergewerkschaft SAG, was man als Beginn seines politischen Engagements werten kann. Nach dem Ende seiner Schauspielerkarriere arbeitete er von 1954 bis 1962 als Gastgeber und Werbevertreter der wöchentlichen Werbesendung General Electric Theater für den Elektrokonzern General Electric im MCA-Fernsehen. Seine erste Ehe seit 1940 mit Jane Wyman endete 1948 durch Scheidung; seit 1952 war er mit Nancy Reagan (geb. Robbins) verheiratet. Sein engster Freund war der Schauspieler Robert Taylor, an dessen Grab er 1969 die Totenrede hielt. Erst um seine Lebensmitte wandte er sich intensiv der Politik zu und war von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der USA. Er wurde am 9. November 1992 zum Ehrenbürger von Berlin ernannt. Heute gilt Reagan, neben John F. Kennedy, für viele US-Amerikaner als der beste Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg. Besonders unter Konservativen ist seine Popularität sehr ausgeprägt.[1][2] Bearbeiten Einstieg in die Politik und Gouverneur von Kalifornien Ronald Reagan wurde 1962 Mitglied der Republikanischen Partei, nachdem er zuvor eher den Demokraten zugeneigt war. Im Präsidentschaftswahlkampf von 1964 unterstützte Reagan den Kandidaten der Republikaner, Barry Goldwater. In einer weit verbreiteten Grundsatzrede wurde sein künftiges Programm sichtbar, als er außenpolitisch über die Befreiung von „Millionen von Menschen, versklavt hinter dem Eisernen Vorhang“ sprach und innenpolitisch für die weitestgehende Zurückdrängung staatlichen Einflusses eintrat. Seinen Einsatz würdigten kalifornische Geschäftsleute, indem sie Reagan bei der Wahl zum kalifornischen Gouverneur 1966 unterstützten. Er gewann die Wahl gegen Edmund G. Brown und wurde am 3. Januar 1967 als 33. Gouverneur Kaliforniens vereidigt. Kurz nach Beginn seiner Amtszeit unterzeichnete er ein neues – für die damalige Zeit sehr liberales – Abtreibungsgesetz, wovon er sich später mehr und mehr distanzierte, bis er schließlich einen strikten „Pro Life“ Standpunkt vertrat. 1968 brachten ihn innerparteiliche Gegner Richard Nixons erstmals – erfolglos – als möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten ins Spiel. Als Gouverneur unterstützte er mit seiner Politik die kalifornische Wirtschaft, die in den späten 60er Jahren einen beachtlichen Aufschwung nahm. Da er auch den Haushalt des kalifornischen Bundesstaates ausglich, war seine Wiederwahl 1970 gegen Jesse Unruh kein Problem. Während seiner Amtszeit nahmen die Proteste gegen den Vietnam-Krieg in Kalifornien insbesondere an den Universitäten zu. Diesen Protesten, die von ihm und seinem Umfeld als Unruhen angesehen wurden, begegnete er auch mit Hilfe der Nationalgarde. 1974 stellte er sich einer erneuten Wiederwahl nicht mehr, weil er sich 1976 für das Präsidentenamt bewerben wollte. Jedoch scheiterte er mit seiner Kandidatur parteiintern knapp an Amtsinhaber Gerald Ford. Bearbeiten Präsidentschaft M. Thatcher und R. Reagan, 1986 1980 setzte er sich innerparteilich klar durch und besiegte bei der Präsidentschaftswahl den glücklos amtierenden Präsidenten der Demokraten, Jimmy Carter. Am 20. Januar 1981 wurde er als 40. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Sein Vizepräsident war George Bush. Sein Amtsantritt löste in der Wirtschaft Optimismus aus. Der Dollar und die Aktienkurse stiegen. Er senkte die Einkommenssteuer bis Juli 1981 um 30 Prozent, erleichterte Industrieabschreibungen bei neuen Betriebsanlagen und trat im Ost-West-Konflikt als Hardliner auf. Zuhause predigte er die Ideale der amerikanischen Familie und der Freiheit. → Hauptartikel: Attentat auf Ronald Reagan Das Attentat auf Reagan im März 1981 Am 30. März 1981 wurde er bei einem Attentat verletzt. Auch Secret-Service-Agent Tim McCarthy, der Polizist Thomas Delanty und Reagans Pressesekretär James Brady wurden verletzt; Brady erlitt schwerste Hirnschädigungen und Lähmungen. Der Attentäter John Hinckley, Jr. wurde im Juni 1982 von einem Gericht in Washington für unzurechnungsfähig erklärt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, in der er noch einsitzt (Stand 2010). Reagan kehrte am 25. April 1981 ins Weiße Haus zurück. Bearbeiten Außenpolitik Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. Reagan im Einzelgespräch mit Michail Gorbatschow Die Außenpolitik Reagans war nicht nur eine Politik der Stärke, sondern sie war überwiegend von seinem Antikommunismus geprägt. Reagan wollte die Welt zu seinen Vorstellungen von Freiheit und Demokratie führen. Er konnte telegen und mit herausragender Rhetorik die Herzen und Gefühle vieler Amerikaner für sein Ziel gewinnen, die Sowjetunion, das von ihm damals so bezeichnete „Reich des Bösen“, ideologisch und militärisch herauszufordern und den sowjetisch-kommunistischen Einfluss in der Dritten Welt mit allen Mitteln zu bekämpfen. Er gab die Entspannungspolitik auf, da nach seiner Auffassung die massive Überlegenheit der Sowjetunion bezüglich konventioneller Waffensysteme die Wiederherstellung der gleichen militärischen Stärke beider Supermächte notwendig machte. Bereits im Wahlkampf forderte er eine Erhöhung der Militärausgaben. Des Weiteren war Reagan entschlossen, in der Dritten Welt mit fast jedem Regime zusammenzuarbeiten, das von sich behauptete, Kommunisten zu bekämpfen (s. Kirkpatrick-Doktrin), was unter anderem zu einer konsequenten Unterstützung von Militärdiktaturen führte. So unterstützten die USA etwa die rechtsgerichtete Regierung von El Salvador, die einen Schmutzigen Krieg gegen Aufständische und politische Gegner führte. Ein Teil der zusätzlichen Rüstungsausgaben floss in die sogenannte Strategic Defense Initiative (SDI), das zu seiner Zeit nicht realisiert, jedoch unter George W. Bush wieder aufgegriffen wurde. Ziel dieses Programms war es, die USA gegen Angriffe feindlicher Atomraketen zu schützen und damit das klassische Gleichgewicht des Schreckens zu Gunsten der USA aufzuheben. Ebenso wurde unter Ronald Reagan das Programm Marine der 600 Schiffe verwirklicht, das die Flottenstärke der US Navy auf fast 600 Einheiten steigerte. Nachdem Reagan in seiner ersten Amtszeit eine neue Runde des Rüstungswettlaufs eingeläutet hatte, der die Sowjetunion aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schwierigkeiten letztlich nicht mehr folgen konnte, startete er in seiner zweiten Amtszeit mehrere Abrüstungsinitiativen. Mit Gorbatschow kam er 1987 im INF-Vertrag überein, die besonders gefährlichen nuklearen Mittelstreckenraketen abzurüsten. Die Beurteilung, in welchem Umfang die Reagansche Rüstungspolitik zum Ende des realen Sozialismus in Osteuropa beitrug, hängt vom erkenntnisleitenden Interesse der Forschenden ab. Sicher ist jedenfalls, dass zum Beispiel seine im Ostblock durch Radio Free Europe bekannt gewordenen Reden Menschen mit einer neuen Hoffnung auf Änderung erfüllten. Reagan wird dort bis heute von vielen verehrt. Mit der offiziellen Begründung, den kommunistischen Einfluss in Lateinamerika bekämpfen zu müssen, führte die Regierung Reagan über ihre gesamte Amtszeit hinweg einen verdeckten Krieg gegen die sandinistische Regierung in Nicaragua. Für die von der CIA organisierten Contras wurden ehemalige Mitglieder der gefürchteten Nationalgarde Nicaraguas rekrutiert. Die Finanzierung erfolgte durch Waffengeschäfte mit dem Iran (siehe Iran-Contra-Affäre) und Drogengeschäfte[3]. In dem von 1981–1990 zur Terrorisierung der nicaraguanischen Bevölkerung geführten Contra-Krieg wurden etwa 70 % des Landes zerstört und etwa 60000 Menschen getötet – hauptsächlich Zivilisten[4]. Eine amerikanische Untersuchungskommission rügte den Präsidenten; mehrere leitende Beamte mussten ihre Stellungen aufgeben. Die USA wurden am 27. Juni 1986 vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag für ihre direkte und indirekte militärische Teilnahme im Contra-Krieg zur Beendigung der „ungesetzlichen Anwendung von Gewalt“ gegen Nicaragua und Zahlung von Reparationen verurteilt[5]. Auf die Weigerung der USA, das Urteil anzuerkennen, verabschiedete der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, welche alle Staaten dazu aufrief, das internationale Gesetz zu befolgen. Die USA legten ihr Veto gegen die Resolution ein[6]. 1983 besetzten amerikanische Truppen unter dem Vorwand, einer kubanischen Intervention zuvorzukommen, die Karibik-Insel Grenada. Zum Zeitpunkt der Invasion befanden sich nach Angaben der kubanischen Regierung 784 Kubaner auf Grenada, die meisten davon Bauarbeiter, aber auch Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer und 44 dem Militär zuzuordnende Personen. Diese Angaben wurden von mehreren amerikanischen und britischen Journalisten bestätigt[7]. Kuba wurde tatsächlich von Maurice Bishop, dem Ministerpräsidenten Grenadas, um militärische Unterstützung gebeten. Aufgrund von Befürchtungen, den USA einen Vorwand für eine Kuba-Invasion bieten zu können, lehnte die kubanische Regierung jedoch ab [8]. Für die Invasion unter dem Codenamen Operation Urgent Fury waren 7000 Marines im Einsatz. Nach einer Woche endeten die Kämpfe mit dem Tod bzw. der Verwundung von 84 Kubanern, 135 Amerikanern und etwa 400 Grenadiern. Die Invasion wurde mit Ausnahme der Militärdiktaturen Chile, Guatemala und Uruguay von allen Ländern Lateinamerikas verurteilt. Der UN-Sicherheitsrat stimmte am 28. Oktober 1983 mit großer Mehrheit für eine Resolution, in der die US-Invasion als eine krasse Verletzung internationalen Rechts bezeichnet und das schwere Bedauern der UN ausgedrückt wurde[9]. Die USA legten sofort ihr Veto gegen die Resolution ein[10]. Ronald Reagans Antwort auf die Resolution lautete: One hundred nations in the UN have not agreed with us on just about everything that's come before them where we're involved, and it didn't upset my breakfast at all.[11] Am 11. August 1984 erlaubte sich Reagan während einer Mikrofonsprechprobe einen makabren Scherz, indem er die Bombardierung der Sowjetunion anordnet. Die Medien veröffentlichten diese nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Tonprobe, die weltweit zu heftiger Kritik führte.[12] US-Präsident Ronald Reagan bei der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates zu den Vergeltungsschlägen auf die libyschen Städte Tripolis und Bengasi im April 1986 (Operation El Dorado Canyon) Bei der Präsidentschaftswahl 1984 erreichte Ronald Reagan seine Wiederwahl deutlich gegen den demokratischen Kandidaten, Jimmy Carters ehemaligen Vizepräsidenten Walter Mondale. Im Jahr 1985 besuchte Reagan Deutschland anlässlich des 40. Jahrestages des Kriegsendes. Der Besuch auf einem Soldatenfriedhof in Bitburg löste eine breite Debatte aus (siehe Bitburg-Kontroverse). 1985 und 1986 traf sich Reagan mit dem sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter der Bezeichnung START (Strategic Arms Reduction Talks). Doch diese kamen zunächst nicht voran. 1987 jedoch konnte er mit Gorbatschow den Vertrag zur Abschaffung der amerikanischen und sowjetischen Mittelstreckenraketen in Europa (INF-Vertrag) unterzeichnen. Am 12. Juni 1987 hielt Reagan von einem Holzgerüst, welches vor den Sperranlagen der Berliner Mauer am Brandenburger Tor aufgebaut worden war, eine Rede, in welcher er Gorbatschow aufforderte „Come here to this gate! Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!“. 1988 schlug Reagan seinen Vizepräsidenten als Nachfolger vor, der die bisherige Politik weiterführen sollte. Am 8. November 1988 wurde George Bush zum Präsidenten gewählt. Bearbeiten Wirtschaftspolitik Er fand in beiden Parteien Anhänger und es gelang ihm, seine so genannten Reaganomics durch den Kongress zu bringen. Reagonomics hieß: Senkung von Steuern, Vereinfachung des Steuersystems, weniger Hindernisse für die Industrie, Haushaltskürzungen bei sozialen Aufgaben, Ausbau der militärischen Rüstung. Ein wichtiges Prinzip hinter seinen Reformen war die „Trickle-down-Theorie“, welche davon ausgeht, dass der Wohlstand der Reichen in die unteren Gesellschaftsschichten „durchsickert“. Das Prinzip seiner Steuerpolitik entsprach in etwa jenem der Laffer-Kurve. Danach sind Steuersenkungen für Unternehmen besonders wirtschaftsfördernd, da diese dann mehr investieren und so die Arbeitslosigkeit reduzieren, was letztlich sogar zu höheren Steuereinnahmen führt. Anfang 1980, d.h. bei der Amtsübernahme durch Ronald Reagan, betrug die Staatsverschuldung der USA 0,93 Billionen Dollar. Die Steuersenkungspolitik und die starke Erhöhung der Staatsausgaben, insbesondere für Rüstungsgüter, zeigten aber zunächst unerwünschte Wirkungen: die US-Wirtschaft drohte sich zu überhitzen, die Inflationsrate stieg 1982 auf 5,8 Prozent. Die Fed reagierte darauf mit Zinserhöhungen, was zu einer Rezession führte. Die Arbeitslosigkeit stieg auf zwölf Millionen, Unternehmensgewinne gingen zurück. Doch die Wirtschaft erholte sich, die Arbeitslosigkeit sank, und die Inflation wurde wieder eingedämmt. Trotzdem stieg das Haushaltsdefizit der Vereinigten Staaten an, vor allem durch die extremen Militärausgaben. Unter Reagan stieg die Staatsverschuldung bis Ende 1988 um 179,6 Prozent auf 2,6 Billionen Dollar.[13] Bearbeiten Ruhestand Ronald Reagan bekannte sich im November 1994 in einem persönlichen Brief an die US-Bevölkerung zu der kurz zuvor bei ihm diagnostizierten Alzheimerschen Krankheit. Danach wurde er nur noch sporadisch in den Medien erwähnt, meist ging es um die Verschlechterung seines Zustandes. Noch bis 1998 besuchte er regelmäßig sein Büro in der Ronald Reagan Presidential Library in Simi Valley, wo er zumindest noch im Anfangsstadium seiner Krankheit an verschiedenen Projekten arbeitete. Später erlitt er bei einem Sturz einen Hüftbruch, von dem er sich aber trotz seines hohen Alters erstaunlich schnell erholen konnte. Zuletzt war der Einfluss seiner Erkrankung aber soweit fortgeschritten, dass er nicht mehr in der Lage war, grundlegende Tätigkeiten selbst zu erledigen. Am 5. Juni 2004 starb Ronald Reagan zu Hause in Bel Air im Alter von 93 Jahren an einer Lungenentzündung. Er hinterließ Frau und drei Kinder (Michael, Patti Davis und Ron; seine Tochter Maureen war bereits 2001 an Krebs gestorben). Sein Leichnam wurde in einer großen Zeremonie im Kapitol von Washington D.C. auf einem Katafalk aufgebahrt und später in Kalifornien in der für ihn errichteten Präsidentenbibliothek beigesetzt. Mit 93 Jahren erreichte er das bislang höchste Alter eines Präsidenten der USA und überholte damit John Adams, der 91 Jahre alt geworden war. Er selbst wurde am 12. November 2006 von Gerald Ford als ältestem Präsidenten übertroffen. Zudem war er mit knapp 70 Jahren der älteste Präsident bei Amtsantritt. Reagan gehörte zu den wenigen US-Bürgern, nach denen bereits zu ihren Lebzeiten ein US-Kriegsschiff benannt wurde, der Flugzeugträger USS Ronald Reagan (CVN-76). Auch der Ronald Reagan Washington National Airport, der Ronald Reagan Freeway und die Raketenverteidigungsstation auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg sind nach ihm benannt. Bearbeiten Zitate Reagan bei seiner Ansprache vor dem Brandenburger Tor  Wikiquote: Ronald Reagan – Zitate Am 12. Juni 1987 sagte Reagan anlässlich eines Besuchs von West-Berlin vor dem Brandenburger Tor und der Berliner Mauer: Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall! (Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein!). Er prägte auch den Begriff Empire of Evil (Reich des Bösen) für die UdSSR, in einer Rede vor dem britischen Unterhaus, den George W. Bush mit der Axis of Evil (Achse des Bösen) in leicht abgewandelter Form wiederbelebte. „We begin bombing in five minutes.“ Bekannt ist auch der als Mikrophonprobe gedachte Ausspruch Reagans am 11. August 1984: My fellow Americans, I am pleased to tell you today that I've signed legislation that will outlaw Russia forever. We begin bombing in five minutes. (Liebe amerikanische Mitbürger, ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass ich gerade ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer für vogelfrei erklärt. Wir fangen in fünf Minuten mit der Bombardierung an.) Gegen Ende seiner Amtszeit verkündete Reagan die amüsant erscheinende Aussage „Ketchup ist ein Gemüse“. Es gab ein Gesetz, das die Grundnahrungsmittelversorgung von Schulkindern (insbesondere aus ärmeren Familien) sicherstellen sollte. Dieses gab Richtlinien für die an den Schulen ausgegebenen Mahlzeiten; unter anderem mussten diese Gemüse enthalten. Die Essen wurden jedoch vom Staat bezahlt, und durch diese Definition konnten die Richtlinien erfüllt werden und gleichzeitig dazu beigetragen werden, dass die Schulkinder das angebotene Essen zunehmend annahmen. Berühmt ist auch sein Ausspruch There is nothing wrong with the economy am 18. Oktober 1987, einen Tag vor dem schwarzen Montag. Bearbeiten Filme (Auszug) Neben Spielfilmen drehte Reagan in einem Zeitraum von etwa 25 Jahren auch TV-Filme und einige Serienepisoden (in Klammern: Originalname, Regisseur). 1937: Love is on the Air 1938: Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse (The Amazing Dr. Clitterhouse, Anatole Litvak) als Radiosprecher zu hören 1938: Der kleine Star (Boy Meets Girl) 1938: Opfer einer großen Liebe (Dark Victory, Edmund Goulding) 1939: Sword Fishing Kurzfilm, als Erzähler 1940: Bombenerfolg (An Angel From Texas) 1940: Dollarregen (Million Dollar Baby) 1940: Land der Gottlosen (Santa Fe Trail, Michael Curtiz) 1941/42 Jukebox-Fieber (Juke Girl) 1942: Kings Row (Sam Wood) 1942: Sabotageauftrag Berlin (Desperate Journey, Raoul Walsh) 1947: The Voice of the Turtle (Irving Rapper) 1949: Venus am Strand (The Girl From Jones Beach) 1949: Gezählte Stunden (The Hasty Heart, Vincent Sherman) 1949: Ein tolles Gefühl (It’s a Great Feeling) Cameo 1950: Alter schützt vor Liebe nicht (Louisa, Alexander Hall) 1950: Gefangene des Ku-Klux-Klan (Storm Warning) 1951: Sein letzter Verrat (The Last Outpost) 1951: Hongkong (Hong Kong) 1952: Tropische Abenteuer (Tropic Zone) 1953: Die Hand am Colt (Law and Order) 1954: Königin der Berge (Cattle Queen of Montana) 1955: Todesfaust (Tenneesse´s Partner) 1957: Höllenhunde des Pazifik (Hellcats of the Navy, Nathan Juran) 1964: Der Tod eines Killers (The Killers, Don Siegel) 1969: The Wild Bunch (Sam Peckinpah) Bearbeiten Auszeichnungen (Auszug) 1993: Presidential Medal of Freedom 1999: Großkreuz mit Halskette des tschechischen Ordens des Weißen Löwen Bearbeiten Siehe auch Kabinett Reagan Bearbeiten Literatur Autobiographie Erinnerungen. Ein amerikanisches Leben. Propyläen, Berlin 1990, ISBN 3-549-07227-9 Sekundärliteratur Tony Thomas: Ronald Reagan und seine Filme (OT: The Films of Ronald Reagan). Goldmann, München 1981, ISBN 3-442-10215-4 The Reagan Diaries (komplette Tagebuchaufzeichnungen von Ronald Reagan). Harper Collins, New York 2007, ISBN 978-0-06-087600-5 (en) C. McGivern & Fred Landesman: Ronald Reagan: the Hollywood years, Bracknell: Reel Publ., 2005, ISBN 0-9540031-9-5 Bearbeiten Weblinks  Wikiquote: Ronald Reagan – Zitate  Wikinews: Ronald Reagan – in den Nachrichten  Commons: Ronald Reagan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Ronald Reagan in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database Literatur von und über Ronald Reagan im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Ronald Reagan in der Datenbank von Find A Grave Offizielle Seiten Ronald Reagan's White House biography (englisch) Ronald Reagan Presidential Library (englisch) Ronald Reagan's major speeches (englisch) presidentreagan.info (englisch) Ronald Reagan from Eureka College (englisch) Rede vor dem Brandenburger Tor 12. Juni 1987 (englisch) National Governors Association Essays und Historiographien Extensive essay on Ronald Reagan and essays on each member of his cabinet and First Lady from the Miller Center of Public Affairs (englisch) Presse Ronald Reagan from The New York Times (englisch) Ronald Reagan from The Washington Post (englisch) Ronald Reagan CNN coverage (englisch) Ronald Reagan BBC biography (englisch) Andere Medien Ronald Reagan audio selection from NPR (englisch) Oral History Transcripts on the Reagan administration from the Miller Center of Public Affairs (englisch) Bearbeiten Einzelnachweise ↑ Best President? Lincoln on Par With Reagan, Kennedy ↑ Ronald Reagan Seen as Best President since World War II ↑ William Blum: Killing Hope – U.S. Military and CIA Interventions Since World War II Black Rose Books, Montreal/New York/London, ISBN 1-55164-097-X, S.290-305 ↑ Universität Hamburg: Nicaragua – Contra-Krieg ↑ International Court of Justice: Case concerning military and paramilitary activities in and against Nicaragua 27. Juni 1986 ↑ List of UN Security Council resolutions vetoed by the USA, 1972–2002 ↑ Hugh O'Shaughnessy: Grenada: Revolution, Invasion und Aftermath London 1984, S.15,16,204 ↑ Chris Searle: In Nobody's Backyard: Maurice Bishop's Speeches 1979–1983, London 1984, siehe Bishops Rede vom 13. April 1979 ↑ U.S. VETOES U.N. RESOLUTION 'DEPLORING' GRENADA INVASION New York Times, 29. Oktober 1983 ↑ Subjects of UN Security Council Vetoes ↑ New York Times, 4. November 1983, S.6 ↑ US-Präsident Reagan irritiert die Weltöffentlichkeit bei einer Mikrofonprobe Kalenderblatt auf den Seiten von Deutschlandradio Kultur ↑ Historical Debt Outstanding – Annual 1950–2000 Präsidenten der Vereinigten Staaten Washington | J. Adams | Jefferson | Madison | Monroe | J. Q. Adams | Jackson | Van Buren | W. H. Harrison | Tyler | Polk | Taylor | Fillmore | Pierce | Buchanan | Lincoln | A. Johnson | Grant | Hayes | Garfield | Arthur | Cleveland | B. Harrison | Cleveland | McKinley | T. Roosevelt | Taft | Wilson | Harding | Coolidge | Hoover | F. D. Roosevelt | Truman | Eisenhower | Kennedy | L. B. Johnson | Nixon | Ford | Carter | Reagan | G. H. W. Bush | Clinton | G. W. Bush | Obama Gouverneure von Kalifornien Militärgouverneure (1846–1849): Sloat | Stockton | Frémont | Kearny | Mason | Smith | Riley Bundesstaat Kalifornien (seit 1849): Burnett | McDougall | Bigler | J. Johnson | Weller | Latham | Downey | Stanford | Low | Haight | Booth | Pacheco | Irwin | Perkins | Stoneman | Bartlett | Waterman | Markham | Budd | Gage | Pardee | Gillett | H. Johnson | Stephens | Richardson | Young | Rolph | Merriam | Olson | Warren | Knight | P. Brown | Reagan | J. Brown | Deukmejian | Wilson | Davis | Schwarzenegger | J. Brown Präsidenten der Screen Actors Guild Ralph Morgan | Eddie Cantor | Robert Montgomery | Ralph Morgan | Edward Arnold | James Cagney | George Murphy | Robert Montgomery | Ronald Reagan | Walter Pidgeon | Leon Ames | Howard Keel | Ronald Reagan | George Chandler | Dana Andrews | Charlton Heston | John Gavin | Dennis Weaver | Kathleen Nolan | William Schallert | Edward Asner | Patty Duke | Barry Gordon | Richard Masur | William Daniels | Melissa Gilbert | Alan Rosenberg | Ken Howard Normdaten: PND: 118598724 (PICA) | LCCN: n79059562 | VIAF: 76321889 | WP-Personeninfo Personendaten NAME Reagan, Ronald ALTERNATIVNAMEN Reagan, Ronald Wilson KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Schauspieler, 33. Gouverneur von Kalifornien, 40. Präsident der USA GEBURTSDATUM 6. Februar 1911 GEBURTSORT Tampico, Illinois STERBEDATUM 5. Juni 2004 STERBEORT Bel Air, Kalifornien


'I forgot to duck'

Rawhide Down The Near Assassination of Ronald Reagan by Del Quentin Wilber Henry Holt Ashen and struggling for breath, President Ronald Reagan lay on a gurney as a surgeon inserted a tube into his chest cavity to help with his labored breathing. The anesthesiologist patted the president’s right shoulder...


http://www.flickr.com/photos/26798626@N00/330409387/

The White House: Ronald W. Reagan

Ronald Reagan won the Republican Presidential nomination in 1980 and chose as ... Learn more about Ronald Reagan 's spouse, Nancy Davis Reagan. ...



A tribute to Ronald Reagan at 100

The late U.S. president achieved a remarkable number of his loathsome goals

Les dernires campagnes cologistes conduites aux Etats Unis par Al Gore et Schwarzenegger sont le reflet d un vritable changement au sein de l opinion amricaine Les yankees qui
http://jean.christophe-bataille.over-blog.com/article-5262918.html

Ronald W. Reagan

Ronald Reagan - The Official Website ... Click here to register for RLC 2011 and hear the nation's top Republican speakers and attend the Reagan Centennial Gala. ...



Reagan & FDR Share One Thing: Title of Greatest

Ronald Reagan admired Franklin D. Roosevelt. Despite their very different philosophies about the role of government, Reagan wanted to be seen as the same kind of leader as FDR.

Hommage aan Reagan Bij het overlijden van Great Liberator
http://workforall.net/reagan-knap-econoom.html

Ronald Reagan - IMDb

Ronald Reagan is, arguably, the most successful actor in history, having catapulted from a career as a Warner Bros. contract player and later television ...



The List: Ronald Reagan's presidential moments

The List continues to celebrate the centenary of Ronald Reagan's birth. This week, let's look at some key dates in Reagan's presidency. Jan. 20, 1981 — On the day of his inaugural celebrations, Iran releases 52 American hostages held for 444 days. Winter-spring 1981 — Reagan pushes through budget ...

Ronald Wilson Reagan was born on February 6 1911 and was destined to be one of the most influential Americans of his time He grew up in Illinois and upon graduating from high
http://www.metwashairports.com/kids/kids_page/about_ronald_reagan

Reagan 2020

Reagan 2020 is the Internet's most comprehensive resource on Ronald Reagan. It represents a permanent campaign advocating individual, family and community ...



Ronald Reagan centennial: Today's the day; Sen. Mitch McConnell tells a brief story

A brief video retelling of the Ronald Reagan story by fellow Republican, Mitch McConnell.

el ex presidente de los Estados Unidos y exactor de cine fue rechazado para el rol principal en una pelcula de 1964 llamada The Best Man porque no tena apariencia de presidente No nos gusta como suenan y la msica de la guitarra esta pasando de moda dijeron los de Decca Recording Company en 1962 al rechazar a los Beatles
http://www.taringa.net/post.php?id=907137

Ronald Reagan News - The New York Times

News about Ronald Reagan. Commentary and archival information about Ronald Reagan from The New York Times.



Ronald Reagan Was the Greatest President, Poll Says

A pre-President's Day poll showed that Americans think Ronald Reagan was the country's best president, even more so than Abraham Lincoln and George Washington, two of the most influential ...


http://www.politician-pictures.com/us_president_pictures.html

Ronald Reagan

Ronald Wilson Reagan ( February 6, 1911 – June 5, 2004) was the 40th President of the United States (1981–1989) and the 33rd Governor of California (1967–1975) ...



Radio Host Promises Ron Reagan He Will ‘Kick Your Ass’ If They Meet In Person

It's not often you catch political pundits engaging in the equivalent of barroom brawls on live radio, but Florida conservative talk show host Ted Webb couldn't help himself with guest Ron Reagan and promised the former first son a fair beating should they see each other in person for what he wrote about his father, President Ronald Reagan . The younger Reagan actually accepts, and it takes the ...

The Timeless Quotations of President Ronald Reagan Government is the people s business and every man woman and child becomes a shareholder with the first penny of tax paid was only one of the memorable quotes from one that many consider
http://www.stagecoachpublishing.com/catalog-page-2

Ronald Reagan Memorial Foundation

Includes tributes, a condolence book, and a memorial fund. From the Ronald Reagan Presidential Foundation.



Bob Burnett: Ronald Reagan: Setting the Record Straight

Shakespeare wrote, "the evil that men do lives after them; the good is oft interred with their bones." In American politics the process is reversed,...

Welcome to my website It may sound cliche but it was designed with you in mind It was built to act as an open forum a website that gives links to other conservative websties around the
http://www.freewebs.com/conservative2

Ronald Reagan - Wikimedia Commons

Ronald Reagan's 4th Grade Class Photo in Tampico, Illinois 1920 (Ronald Reagan is in the second row at far left with his hand on his chin) ...



Reagan: Man of many talents

Ronald Reagan was a man of many talents, besides being an admired president, according to local Republican activist.

Georgia OK with use of stimulus dollars
http://www.belleisleforsenate.com/

Ronald Reagan Presidential Library

Official site that includes information on collection resources, exhibitions, and special library events.



Ronald Reagan Day in Larry Agran Land?

It's unclear why this wasn't proposed a few weeks ago, but the Irvine City Council tonight will consider proclaiming Feb. 6 "Ronald Reagan Day," in honor of our 40th president's birthday.Th...

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