Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ronda (Begriffsklärung) aufgeführt. Gemeinde Ronda Wappen Karte von Spanien Basisdaten Autonome Gemeinschaft: Andalusien Provinz: Málaga Comarca: Serranía de Ronda Koordinaten 36° 44′ N, 5° 10′ W36.738611111111-5.1652777777778723Koordinaten: 36° 44′ N, 5° 10′ W Höhe: 723 msnm Fläche: 481 km² Einwohner: 36.909 (1. Jan. 2010)[1] Bevölkerungsdichte: 76,73 Einw./km² Postleitzahl: 29400 Gemeindenummer (INE): 29084 Nächster Flughafen: Málaga (Aeropuerto de Málaga, 65 km) Verwaltung Amtssprache: Kastilisch Bürgermeister: Antonio María Marín Lara (PA) Webpräsenz der Gemeinde Lage der Gemeinde Provinz Málaga Ronda ist eine Kleinstadt in der andalusischen Provinz Málaga (Spanien), auf einer Höhe von 723 m über dem Meeresspiegel in einer als Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft gelegen, zu der auch die Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves gehören. Die Stadt liegt rund 113 km westlich der Provinzhauptstadt Málaga und 50 km nördlich der Costa del Sol. Mit rund 35.500 Einwohnern (2005), Rondeños genannt, und einer Fläche von rund 480 km² ist die Gemeinde Ronda eine der größten Ortschaften unter den „weißen Dörfern“ Andalusiens. Inhaltsverzeichnis 1 Geografie und Wirtschaft 1.1 Klima 2 Geschichte 2.1 Frühgeschichte 2.2 Römisches Reich 2.3 Al-Andalus 2.4 Spanien 3 Kultur 3.1 Stierkampf 3.2 Berühmte Gäste 3.3 Sehenswürdigkeiten 4 Einzelnachweise 5 Literatur 6 Weblinks Bearbeiten Geografie und Wirtschaft Bekannt ist Ronda vor allem für seine Lage: die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau und ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete Schlucht, El Tajo genannt, getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken, der Puente Árabe („Arabische Brücke“), der Puente Viejo („Alte Brücke“) und der bekanntesten, der im 18. Jahrhundert erbauten, Puente Nuevo („Neue Brücke“). Die Wirtschaft der Stadt ist heute zum Großteil auf den Tourismus ausgerichtet. Täglich strömen tausende Tagesbesucher von den Urlaubsorten an der Costa del Sol nach Ronda. Daneben gibt es Betriebe zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und traditionell auch zur Herstellung von Möbeln. Bearbeiten Klima Die Temperatur beträgt im Jahresmittel 15 °C, bei 2.700 Sonnenstunden und einer jährlichen Niederschlagsmenge von 648 l/m². In dem Bergland um Ronda ist die Spanische Tanne (auch Igeltanne) (Abies pinsapo) endemisch. Bearbeiten Geschichte Bearbeiten Frühgeschichte Früheste Spuren einer Besiedlung der Region stammen bereits aus der Altsteinzeit. Rund 20 km südwestlich der Stadt ist die Cueva de la Pileta zu finden, eine rund 2 km lange Höhle mit Höhlenmalereien, die auf die Zeit zwischen 18.000 und 15.000 Jahren v. Chr. datiert wurden. Während in diesen Malereien vor allem Tiere (Ziegen, Pferde, Fische etc.) dargestellt wurden, befinden sich in anderen Bereichen der Höhle jüngere Malereien aus der Jungsteinzeit, etwa 5000 v. Chr., die mehr geometrische und abstrakte Figuren zeigen. Im 1. Jahrtausend v. Chr. siedelten Iberer und Kelten in der Region, die auch Handelsbeziehungen zu den Phöniziern und Griechen unterhielten. Bearbeiten Römisches Reich Der erste überlieferte Name für die Ortschaft stammt schließlich von den Römern: Arundo, das sowohl von Plinius dem Jüngeren als auch von Ptolemäus in ihren Schriften erwähnt wird. 132 v. Chr. ließ Scipio der Jüngere eine befestigte Anlage errichten. Die wichtigste Stadt der Römer in der Region war allerdings nicht Arundo, sondern das etwa 20 km nordwestlich gelegene Acinipo, das auch heute noch als römische Ruine, unter anderem mit einem Amphitheater für 2000 Personen, besichtigt werden kann. Während des Bürgerkrieges in Rom zu Beginn des ersten Jahrhunderts v. Chr. ließ der Feldherr Quintus Sertorius Arundo zerstören. Im Jahr 45 v. Chr. wiederum wurde ein Tempel zur Erinnerung an den Sieg Julius Caesars über die Brüder Gnaeus Pompeius den Jüngeren und Sextus Pompeius errichtet. Im Jahr 429, zu der Zeit, als die Herrschaft Roms auf der iberischen Halbinsel zu Ende ging, wurde Acinipo zerstört. Und auch Arundo wurde schließlich, trotz der vermeintlich unneinehmbaren Lage auf dem Felsplateau, geplündert. Um die Mitte des 1. Jahrtausends eroberten erst die gemeinsam einwandernden Vandalen, Alanen und Sueben im Zuge der Völkerwanderung das Land, wurden aber bald von den mit Rom verbündeten Westgoten vertrieben. 549 gelang es den Byzantinern für kurze Zeit den Süden der Iberischen Halbinsel wieder zu besetzten. Die Westgoten zerstörten, nach Vertreibung der Byzantiner, die Stadt, die heute als Ronda la Vieja, das „alte Ronda“, bekannt ist. Bearbeiten Al-Andalus Zu Beginn des 8. Jahrhunderts drangen, aus Nordafrika kommend, die Mauren auf die iberische Halbinsel vor. Im Jahr 713, zwei Jahre nach Beginn ihrer Eroberungen, besetzte Abd al-Aziz, der Statthalter in Al-Andalus, das frühere Arunda und ließ eine Burg auf den Ruinen der römischen Befestigungsanlagen errichten, die nun Izna-Rand-Onda, „Stadt der Burg“, genannt wurde. Izna-Rand-Onda wurde Hauptstadt von Takoronna, eines der fünf Verwaltungsbezirke (Koras) in die Al-Andalus unterteilt worden war. Gasse in der Altstadt Das maurische Al-Andalus (711 bis 1492) war kein kontinuierliches und einheitliches Reich. Während maurische Heere mitunter bis über die Pyrenäen vordrangen, begannen schon bald die Versuche der in den Norden der Halbinsel zurückgedrängten Westgoten Hispanien zurückzuerobern. Auch unter den verschiedenen maurischen Völkern, wie den Arabern und den Berbern, kam es schließlich zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf auch die Herrschaftsverhältnisse in Ronda immer wieder wechselten. Als das Kalifat von Córdoba im 11. Jahrhundert in eine Reihe rivalisierender Königreiche (Taifas) zerfiel, kam in Izna-Rand-Onda Abú-Nur an die Macht. Er gründete das Königreich der Banu Ifrán, das in seiner Ausdehnung etwa dem früheren Takoronna entsprach. Die Hauptstadt wurde in dieser Zeit in Madinat Ronda umbenannt und die Verteidigungsanlagen der Stadt weiter ausgebaut. Sein Sohn und Nachfolger, Abú Nasar, wurde im Auftrag des Königs der Taifa von Sevilla ermordet, womit Ronda, wie auch Arcos de la Frontera and Morón de la Frontera, an Sevilla fiel. Karte der Provinz Málaga 1086 riefen die Könige der Taifas die nordafrikanischen Almoráviden, orthodoxe sunnitische Berber aus dem Gebiet des heutigen Marokko und Algerien, zu Hilfe, um gegen die christlichen Königreiche im Norden zu kämpfen. Der Kampf war zwar weitgehend erfolgreich, allerdings übernahmen die Almoráviden, in deren Augen die Taifa-Königreiche zu dekadent und zu wenig orthodox lebten, nun selbst die Macht in Al-Andalus (1090/1091). Ihre Herrschaft dauerte kaum hundert Jahre. 1147 eroberten die Almohaden, nachdem sie bereits ganz Nordwestafrika (heute: Marokko, Algerien, Tunesien, siehe auch: Maghreb) erobert hatten, auch Al-Andalus. Im Jahr 1212 kam es schließlich zu einer entscheidenden Schlacht zwischen den christlichen Heeren und den Almohaden bei Las Navas de Tolosa, in der die Mauren unterlagen. In der Folge verblieb nur noch das nasridische Königreich von Granada als letztes islamisches Reich auf der iberischen Halbinsel. Ronda war eine der westlichsten Städte dieses Reiches und damit sowohl eine wichtige Grenzstadt, wie auch ein Handelsplatz. 1485, einem Jahr in dem die Christen eine ganze Reihe von Städten eroberten, nahmen sie auch Ronda ein. Die Verteidiger waren geschwächt, da ein Großteil der Truppen auf Grund einer Fehlinformation, dass Málaga von den christlichen Heeren angegriffen werden sollte, dorthin abgezogen waren. Nachdem die Belagerer die Wasserversorgung der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht hatten, kapitulierten die Verteidiger nach mehrwöchiger Belagerung. Bearbeiten Spanien Minarett des Heiligen Sebastian König Ferdinand II. („Fernando el Católico“) gewährte den maurischen Bewohnern der Stadt freien Abzug, aber sie mussten Ronda verlassen. Jene, die die Kapitulation arrangiert hatten, wurden nach Alcalá de Guadaira (Provinz Sevilla ) gebracht, wo ihnen die Häuser und Ländereien von Juden übergeben wurden, die zuvor im Zuge der Inquisition von den Christen konfisziert worden waren. Die Häuser und Ländereien in Ronda wurden unter den katholischen Eroberern verteilt. Die letzten verbliebenen Muslime wurden 1570 verbannt, nachdem sie einen Aufstand gegen die Unterdrückung durch die neuen Herrscher versucht hatte. Als letzte Zeugen der maurischen Herrschaft in Ronda sind heute, neben dem verwinkelten Straßennetz der Altstadt, die Baños Árabes (arabischen Bäder), die Brücke Puente Viejo, zwei Paläste, Casa del Gigante und Palacio de Mondragón, und einige kleinere Gebäude übrig geblieben, wie das frühere Minarett Alminar de San Sebastián, das durch den Aufbau einer Etage zum christlichen Glockenturm umfunktioniert wurde. Nach der Eroberung Rondas begannen die neuen Einwohner mit der weitgehenden Umgestaltung der Stadt. Moscheen wurden niedergerissen und an deren Stelle Kirchen errichtet. Minarette wurden zu Glockentürmen umgebaut. Zur maurischen Altstadt, nun als La Ciudad bekannt, kam im Norden, jenseits der El Tajo genannten Schlucht, ein neuer Stadtteil: El Mercadillo („der Markt“). Im Süden entstand schließlich der Barrio de San Francisco als Erweiterung der Altstadt, ein ursprünglich kleiner Markt um die Steuern zu umgehen, die bezahlt werden mussten um Waren nach La Ciudad zu bringen. 1580 erschütterte ein schweres Erdbeben die Stadt und zerstörte eine ganze Reihe von Bauwerken, die nur zum Teil wiedererrichtet und in den meisten Fällen durch neue Gebäude ersetzt wurden. Stierkampfarena Die folgenden Jahrhunderte waren für Ronda eine weitgehend friedliche Periode, in der die Stadt sich weiter entwickelte. Spanien wurde durch die Eroberung von Kolonien, vor allem in Mittel- und Südamerika, zu einer Weltmacht. Ronda blieb jedoch von nur regionaler Bedeutung und konnte nicht in dem Maße vom spanischen Kolonialreich in Amerika profitieren wie die Hafen- und Handelsstädte Cádiz und Sevilla. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden zwei der prägendsten Bauwerke Rondas errichtet: die große Brücke über die Schlucht zwischen alter und neuer Stadt, El Puente Nuevo („Neue Brücke“), und die Stierkampfarena. Ebenfalls ab dem 18. Jahrhundert entwickelten drei Generationen der Familie Romero - Francisco, Juan und Pedro - alle geboren in Ronda, die Regeln des modernen Stierkampfes. El Puente Nuevo Nachdem Spanien im 18. und frühen 19. Jahrhundert den Großteil seiner Kolonien verloren hatte, damit auch auf die Einkünfte von dort verzichten musste, und auch in Europa eine Reihe schwerer militärischer Niederlagen erlitt, war es schließlich so geschwächt, dass 1808 auf Druck Napoléons dessen Bruder Joseph Bonaparte den spanischen Thron besteigen konnte. Am 10. Februar 1810 marschierten seine Truppen in Ronda ein, um dort bis zum Frühling zu rasten. Sie bleiben für zwei Jahre und sprengten, als sie abzogen, die Burg und Teile der Stadtmauern. 1813 erlangte Spanien wieder seine Unabhängigkeit. Im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939), kam es wiederum zu Zerstörungen in der Stadt. Die Bewohner Rondas waren überwiegend Republikaner und da die katholische Kirche zu den Verbündeten Francos gehörte, waren vor allem die Kirchen Ziele von Zerstörungen. Am 16. September 1936 wurde die Stadt von den Nationalisten unter General Varela eingenommen. Republikaner, die nicht rechtzeitig nach Málaga fliehen konnten, wurden standrechtlich hingerichtet. Einige denen die Flucht gelungen war führten noch bis 1952 aus den Bergen der Umgebung einen Guerillakampf gegen die Diktatur Francos. Waren schon im 19. und frühen 20. Jahrhundert Reisende nach Ronda gekommen, darunter Künstler wie Doré oder Rilke, wurde es ab den 1960ern wiederum allmählich zum Ziel von Touristen. Neben der außergewöhnlichen Lage der Stadt auf dem Felsplateau, trug vor allem die Bedeutung Rondas als Geburtsstätte des modernen Stierkampfes zu seiner Anziehungskraft bei. Heute ist Ronda, neben den Küstenregionen und Städten wie Sevilla, Córdoba und Granada, eines der bedeutendsten touristischen Ziele Südspaniens. Siehe auch: Geschichte Spaniens Bevölkerungsentwicklung (Quelle: INE) 1842 1877 1887 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1981 1991 2001 2006 13613 18793 18055 20822 22692 30622 33123 26146 30653 29480 30387 30762 33900 34468 35836 Bearbeiten Kultur Bearbeiten Stierkampf Skulptur vor der Stierkampfarena Für Spanier ist Ronda insbesondere wegen seiner Rolle in der Entwicklung des Stierkampfes von Bedeutung. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier drei Generationen von Mitgliedern der Familie Romero jene Regeln, nach denen auch heute noch gekämpft wird - vom Gebrauch des Tuches, dem Kampf des Toreros nicht mehr zu Pferd sondern zu Fuß, bis hin zu Stil und Posen - bekannt als Escuela Rondeña („Ronda-Schule“). Bearbeiten Berühmte Gäste Im 19. und 20. Jahrhundert besuchten eine Reihe internationaler Künstler Ronda und verbrachten mitunter auch lange Zeit in der Stadt, darunter waren zum Beispiel: Gustave Doré, Rainer Maria Rilke (Dezember 1912 bis Februar 1913) und Ernest Hemingway (1923). In Hemingways Roman Wem die Stunde schlägt findet sich im 10. Kapitel die Geschichte der Ermordung der Faschisten einer kleinen Stadt, die vom Hauptplatz in eine tiefe Schlucht gestoßen werden. Die Beschreibung nimmt Bezug auf tatsächliche Vorgänge in Ronda zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges. Orson Welles verbrachte als 18-jähriger einen Sommer in Ronda und war so beeindruckt von der Stadt und, wie schon Hemingway, insbesondere den Stierkämpfen, dass seine Asche gemäß seinem Wunsch dort in der Nähe der Stierkampfarena begraben liegt. Auch die Schauspielerin Ava Gardner lebte, nach ihrer Scheidung von Frank Sinatra, in den 1950ern für kurze Zeit in Ronda. 1984 verfilmte dort Francesco Rosi die Oper Carmen mit Julia Migenes und Plácido Domingo. Damit brachte er die Handlung wieder an den Ort zurück, wo Prosper Mérimée sie in seiner, der Oper zu Grunde liegenden Erzählung angesiedelt hatte. Popikone Madonna nutzte Rondas Stierkampfarena 1994 als Kulisse in ihrem Video Take A Bow. Bearbeiten Sehenswürdigkeiten Altstadt (La Ciudad) Santa María la Mayor La Virgen de los Dolores Die Mehrzahl der historisch bedeutenden Bauwerke befinden sich in der Altstadt, der „Ciudad Vieja“, meist kurz La Ciudad genannt, die mit ihrer Mischung aus nordafrikanischen und spanischen Traditionen als Ganzes ein sehenswertes Beispiel für die Architektur und Stadtentwicklung vieler andalusischer Städte ist. Die meisten Bauten aus der Zeit der maurischen Herrschaft wurden nach der Eroberung durch die katholischen Spanier zerstört. Noch heute zu sehen sind die Baños Arabes („Arabische Bäder“), die Brücke Puente Viejo („Alte Brücke“), zwei Paläste, die Casa del Gigante und der Palacio de Mondragón (mit dem Stadtmuseum, „Museo Municipal“, schön erhaltenen Innenhöfen und einem Garten in maurischem Stil), und einige kleinere Gebäude, wie das frühere Minarett Alminar de San Sebastián. In der Casa del Rey Moro, dem „Haus des Maurenkönigs“, kann man über in den Fels geschlagene Treppen - La Mina - bis hinunter in den Tajo de Ronda steigen. Kloster und Kirche Colegiata de Santa María la Mayor an der Plaza Duquesa de Parcent wurden Ende des 15. Jahrhunderts unter König Ferdinand II. („Fernando el Católico“) an Stelle der früheren großen Moschee der Stadt erbaut. Von der ursprünglichen Bausubstanz sind noch der Mihrab mit arabischen Inschriften und ein Teil des, in einen Glockenturm umgewandelten, Minaretts zu sehen. Im Inneren der Gebäude finden sich Merkmale aus Gotik und Renaissance. Südöstlich des Platzes stehen am Abhang des Berges noch einige Reste der alten Stadtmauer. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, der erst nach der Eroberung durch die Spanier entstand, durch die bis zu mehr als 80 m tiefe Schlucht El Tajo getrennt. Überspannt wird der Abgrund in der Stadtmitte von der, aus dem späten 18. Jahrhundert stammenden, Puente Nuevo („Neue Brücke“). Vom Platz Plaza María Auxiliadora gibt es einen unbefestigten Weg hinunter zum Aussichtspunkt, von dem man die bekannte Aussicht auf Ronda mit der die Tajo-Schlucht überspannenden Puente Nuevo machen kann. Vom selben Architekten, José Martín de Aldehuela, wurde in den Jahren 1779-1785 die Stierkampfarena, Plaza de Toros, errichtet. Sie ist eine der ältesten und größten Spaniens und gilt als Geburtsstätte des spanischen Stierkampfes in seiner heute üblichen Form. An der Calle Santa Cecilia findet sich die ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammende Kapelle Templete de la Virgen de los Dolores. Bemerkenswert sind die schmalen spätbarocken Säulen des Portals, die, beeinflusst von mittel- und südamerikanischer Ikonographie, Vogel-Mensch-Mischwesen und ähnlich seltsame Kreaturen darstellen. An der Abbruchkante der Schlucht El Tajo befinden sich die wunderschön angelegten Jardines de Cuenca, benannt nach der Partnerstadt von Ronda. In der Umgebung der Stadt sind weitere sehenswerte Zeugen der Geschichte Rondas und der Region zu finden: Cueva de la Pileta, im Bezirk Benaoján, eine Höhle (span.: Cueva) mit Höhlenmalereien die auf die Zeit zwischen 18.000 und 15.000 Jahren v. Chr. datiert wurden, liegt etwa 20 km südwestlich der Stadt und zählt zusammen mit dem Dolmen de Chopo, einem Hügelgrab, zu den ältesten Zeugen menschlicher Siedlungstätigkeiten in der Region. Die römischen Ruinen von Acinipo - auch Ronda el Viejo, das „alte Ronda“, genannt - liegen rund 20 km nordwestlich von Ronda. Daneben lohnt das umgebende Bergland einen Besuch, insbesondere die Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves, beide mit großen Wäldern der endemischen Igeltanne, und das Tal des Río Genal mit ausgedehnten Kastanienhainen. Bearbeiten Einzelnachweise ↑ Population Figures referring to 01/01/2010. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística. Bearbeiten Literatur El Tajo und El Puente Nuevo Fliesenbildansicht von Ronda Blick von der „Neuen Brücke“ Prosper Mérimée wählte Ronda und die umliegende Region als Schauplatz seiner Erzählung Carmen (1845); in der darauf basierenden Oper (Uraufführung 1875) verlegte Georges Bizet die Handlung nach Sevilla. Rainer Maria Rilke verfasste während seines Aufenthalts in Ronda (Dezember 1912 bis Februar 1913) eine Reihe von Gedichten: „Die sechste Elegie“ (begonnen im Dezember 1912, beendet 1922) „Unendlich staun ich euch an“ (Jahreswende 1912/13) „Ich Wissender: oh der ich eingeweiht“ (Anfang Januar 1913) „Die spanische Trilogie“ (Anfang Januar 1913) „Himmelfahrt Mariae“ (Mitte Januar 1913) „An den Engel“ (Mitte Januar 1913) „Auferweckung des Lazarus“ (Januar 1913) „Dass ich, entartet meinem Tod“ (Januar 1913) „Der Geist Ariel“ (Jan./Feb. 1913) „Da rauscht der Bach“ (Februar 1913) „Die weißen Häuser hin ein Überfließen“ (Februar 1913) „Wird mir nichts Nächstes? Soll ich nur noch verweilen“ (Februar 1913) James Joyce machte Ronda im Ulysses (1914-1921) zu einem Teil der Erinnerungen im inneren Monolog Molly Blooms: “[…] and those handsome Moors all in white and turbens like kings asking you to sit down in their little bit of a shop and Ronda with the old windows or the posadas glancing eyes a lattice hid for her lover to kiss the iron and the wineshops half open at night and the castanets and the night we missed the boat at Algeciras the watchman going about serene with his lamp and O that awful deepdown torrent” „[…] und die hübschen Mauren alle ganz in weiß und mit Turbanen wie Könige wie sie einen baten man soll doch Platz nehmen in ihren winzig kleinen Lädchen und Ronda mit den alten Fenstern der posadas hinterm Gitter zweier Augen Glanz für ihren Liebhaber dass er das Eisen küsst und die Weinhandlungen die immer halb offen hatten nachts und die Kastagnetten und an dem Abend wo wir das Fährschiff in Algeciras verpasst hatten der Wächter wie er so heiter und alles in Ordnung herumging mit seiner Laterne und oh der reißend tiefe Strom […]“ – James Joyce (Übersetzung: Hans Wollschläger): Ulysses Ernest Hemingway machte Ronda in zweien seiner Werken zum Schauplatz des Geschehens: „Death in the Afternoon“ (dt.: „Tod am Nachmittag“), 1932 - Essay über den Stierkampf und seine Geschichte „For Whom the Bell tolls“ (dt.: „Wem die Stunde schlägt“), 1940 - Roman zum spanischen Bürgerkrieg Max Frisch lässt im fünften Akt seiner Komödie Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie (1952) die Hauptperson in Ronda ihren Ruhesitz nehmen. Prosper Mérimée: Carmen, DTV Deutscher Taschenbuch Verlag, 1995 (zweisprachige Ausgabe, fr/de) ISBN 3-423-09333-1 Rainer Maria Rilke: Die Gedichte, Insel-Verlag, Frankfurt 1999, ISBN 3-458-14324-6 Ernest Hemingway: Tod am Nachmittag, Rowohlt Tb., 1999, ISBN 3-499-22609-X Ernest Hemingway: Wem die Stunde schlägt, Fischer Tb., Frankfurt 2000, ISBN 3-596-20408-9 James Joyce: Ulysses, Suhrkamp, 2004 (kommentierte Ausgabe, Übersetzung von Hans Wollschläger), ISBN 3-518-41585-9 Bearbeiten Weblinks  Commons: Ronda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Ronda - Reiseinformation auf Wikivoyage Tourismusbüro Ronda Umfangreiche und aktuelle Informationen zu Ronda Städte in der Provinz Málaga Alhaurín de la Torre | Alhaurín el Grande | Antequera | Benalmádena | Coín | Estepona | Frigiliana | Fuengirola | Marbella | Málaga | Mijas | Nerja | Rincón de la Victoria | Ronda | Torremolinos | Vélez-Málaga


Claudia Ricci: Seeing Red: "The Who-What-Where-When-Why-How Ronda Gets Pregnant"

Ronda knows for certain when she got pregnant. And she knows exactly where she was. Provincetown. It was in May, the weekend of the 13th and 14th.

kztt Spanyolorszg legrgebbi 1784 ben plt s egyik legcsodlatosabb lenygz szpsg ma mr ritkn hasznlt bikaviadal arnjt is megcsodlhatjuk Ronda kp Chodaboy San Roque San Roque nem meglep mdon fehr vrosa 109 mterrel a tengerszint felett tallhat San Roque egy kifejezetten szp trtnelmi vros br
http://utazas-nyaralas.info/spanyolorszag/costa-del-sol.html

Ronda: Information from Answers.com

One of the most colorful of Spanish towns, it is beautifully situated high in the mountains of Sierra de Ronda and is a popular tourist destination. ...



Ronda Storms hammers lax oversight of sex at group home

State senators on Tuesday called for the closure of a home for developmentally disabled men in Seffner that permitted sex between its residents, and demanded greater accountability from the state agency that oversees the facility. The Senate Committee on Children, Families and Elder Affairs delivered a scathing rebuke of the Agency for Persons with Disabilities for not adequately addressing ...

and in the distance on the right is the parador The tall arched bridge in this picture was built in 1761 Ronda is also the home of bullfighting and the bull ring is next to the parador
http://blog.amateurtraveler.com/tag/spain

Ronda travel guide - Wikitravel

Open source travel guide to Ronda, featuring up-to-date information on attractions, hotels, restaurants, nightlife, travel tips and more. ...



Ronda Rich: Music binds together memories, friendships

My friend, Linda, is one of those kinds of friends who drift in and out of my life.

more meters to climb and finally the downhill to Ronda began taking us there at about 8 30 p m in the last rays of daylight It was Saturday and we had some difficulties getting a room Ronda is quite crowded by tourists which is one of the main earnings of the city In the new town there are plenty of hotels but cheaper ones are hard to find Some suggestions concerning
http://www.trentobike.org/Countries/Spain/Tour_Reports/Sevilla_to_Granada

Ronda Spain. Tourism in Ronda Holidays in province of MÁLAGA ...

Ronda is one of those cities which appears to be located somewhere between reality and legend. ... On one side is Ronda the new, broad and happy, with its historical ...



Former city clerk charged with stealing from public coffers

Ronda Alves was the clerk for the Permits and Inspections department in Webb City, Missouri. Court documents say over a two-year period Alves took in cash payments of over $2,000 and did not report them. She is charged in Jasper County with felony stealing.

Ronda
http://www.marybeker.com/Ronda.htm

The Ronda village, Malaga province, Andalucia, Spain

Information about the town of Ronda, one of the loveliest and most historical town of Andalucia, southern Spain.



Claudia Ricci: Seeing Red: "Jack, Jack, Please Come Back!"

"Jack, please, Jack, please come back, Jack! Please." But Jack hasn't heard a word she's said, and before she can say another word, he has fled the room and all she hears are his feet sprinting down the hall.

en Espaa La cantera est activa desde 1929 aunque hay documentos escritos del ao 1887 que ya hablan de ella Ronda Espaa Dividida por un acantilado de 100 metros de altura Situada en una zona montaosa a unos 750 metros sobre el nivel del mar Ronda es una ciudad barranco situada en la provincia de Malaga la cual se asienta alrededor de un profundo tajo al
http://www.lacajarota.com/curiosidades/6-pueblos-al-borde-de-acantilados-a-los-que-viajar-este-verano

RONDA AG

English Deutsch Français ...



Mother makes son wear sign announcing his 1.22 GPA

Someone reported Ronda Holder to the Florida Department of Children and Families. Holder says she's tried everything to get the 15-year-old to improve his grades.

with the villages of Bulbion and Capileira more panoramas here Ronda view from the bridge
http://viaterra.net/photopages/spain/andalucia.htm

Portal Temático Ronda.net

Portal Temático de Ronda, con toda la información sobre las empresas y servicios que necesites durante tu visita o estancia en nuestra ciudad. ...



Newman Lake Woman Dies After Snowmobile Hits Tree

LIBBY, Mont. (AP) - Lincoln County officials say a 41-year-old Washington state woman has died of injuries suffered when her snowmobile hit a tree in extreme northwestern Montana. Ronda Jo Emerson was snowmobiling in the Spread Creek drainage on Sunday afternoon when her snowmobile struck a tree.

Ronda grote oude stad tegen berg gebouwd en met grote oude brug in het midden van ravijn Daar rondgestruind en gewinkeld Leuke kleren voor onze zoon geshopt en dan op pad richting Tolox
http://edwinenkarin.nl/content.php?title=Spanje+2008

Ronda Stock Photos and Images. 661 ronda pictures and royalty ...

661 Ronda stock photos and images. Fotosearch Stock Photography and Stock Footage helps you find the perfect photo or footage, fast! ...



Mother Publicly Humiliates Son For Failing Grades: Honk If You Think She's Right

Ronda Holder believes in public shame as a desperate measure for desperate times. Is she wrong or right?

El rotativo realizar un especial centrado en la localidad malaguea de Ronda El diario nacional sueco Expresen GT Kvllsposten publicar varios reportajes centrados en la oferta
http://media.laopiniondemalaga.es/turismo?p=1671

Things to do in Ronda, Spain - Ronda Travel Guide (Andalucía ...

Going to Ronda? Get advice on things to do in Ronda from 56 travelers who've been there. Comprehensive information, maps and reviews for Ronda attractions and hotels.



Watch: Mom Makes Son Wear Low GPA Sign

Ronda Holder made her son stand by highway wearing a sign announcing his low GPA

of the re conquest in the mountains of Mlaga province and is famous throughout Spain for the plunging river gorge which divides the town into two sections medieval and 18th century This gorge is known as El Tajo The Cliff and is spanned by a stone bridge Puente Nuevo or New Bridge which is the chief landmark for all visitors and which once housed a prison
http://inlandmagazine.com/CMS/content/view/131/1

Ronda: Weather from Answers.com

Ronda, NC From | Best Weather on the Web F° | C° Current Conditions 36°F 2°C as of 2:30 pm RealFeel® 38°F 3°C



Mom makes son stand on street corner with low GPA displayed on sign WITH VIDEO

Ronda Holder made her son stand on a street corner holding a sign displaying his dismal 1.22 GPA as a last resort to try and get him to take his studies more seriously.

ein Weg nach oben Kakteen Mandelbume Terrassen und berall diese herrliche Aussicht Noch einmal Ronda ist einfach nur schn Aber das Wetter muss mitspielen Kakteen und blhende Mandelbume
http://www.storyal.de/story2007/ronda.htm