Äußere Hebriden
2005
843
Aberdeen
Act of Union 1707
Aereogramme
Akrotiri und Dekelia
Alex Salmond
Amtssprache
Amy MacDonald
Anguilla
Atlantischer Ozean
Avignon
Bank of England
Bank of Scotland
Baumstammwerfen
Belle and Sebastian
Ben Nevis
Bergen (Norwegen)
Bermuda
Big Country
Bonnie Prince Charlie
Braemar
Britische Überseegebiete
Britische Jungferninseln
Britisches Antarktis-Territorium
Britisches Englisch
Britisches Parlament
Britisches Territorium im Indischen Ozean
Bruttoinlandsprodukt
Buddhismus
Caledonian MacBrayne
Calvin Harris
Cape Breton
Central Belt
Central Lowlands
Christen
Church of Scotland
Clàrsach
Clan
Claudius
Clearance (schottische Geschichte)
Clydesdale Bank
Computer
Coordinated Universal Time
Cumbernauld
Danny Alexander
Declaration of Arbroath
Donald Dewar
Dudelsack
Dundee
East Kilbride
Edinburgh
Edinburgh Castle
Eduard I. (England)
Eduard II. (England)
Eilean Donan Castle
Eiszeit
Elisabeth II. (Vereinigtes Königreich)
England
Englische Sprache
Erdöl
Erster Minister (Schottland)
Europäische Union
Europa
Export
Färöer
Falklandinseln
Fauna Schottlands
Fischerei
Flagge Schottlands
Flower of Scotland
Forres
Fort William (Highland)
Forth Bridge
Franz Ferdinand (Band)
Free Church of Scotland
Freie Presbyterianische Kirche Schottlands
Fußball
Geschichte Schottlands
Gibraltar
Glasgow
Gletscher
Golfstrom
Grampian Mountains
Greenock
Großbritannien (Insel)
Guernsey
Hadrianswall
Haggis
Hamilton (South Lanarkshire)
Harfe
Harris Tweed
Hauptstadt
Hebriden
Henry McLeish
Hermann Schreiber (Historiker)
Highland Games
Highlands
Hinduismus
2005
843
Aberdeen
Act of Union 1707
Aereogramme
Akrotiri und Dekelia
Alex Salmond
Amtssprache
Amy MacDonald
Anguilla
Atlantischer Ozean
Avignon
Bank of England
Bank of Scotland
Baumstammwerfen
Belle and Sebastian
Ben Nevis
Bergen (Norwegen)
Bermuda
Big Country
Bonnie Prince Charlie
Braemar
Britische Überseegebiete
Britische Jungferninseln
Britisches Antarktis-Territorium
Britisches Englisch
Britisches Parlament
Britisches Territorium im Indischen Ozean
Bruttoinlandsprodukt
Buddhismus
Caledonian MacBrayne
Calvin Harris
Cape Breton
Central Belt
Central Lowlands
Christen
Church of Scotland
Clàrsach
Clan
Claudius
Clearance (schottische Geschichte)
Clydesdale Bank
Computer
Coordinated Universal Time
Cumbernauld
Danny Alexander
Declaration of Arbroath
Donald Dewar
Dudelsack
Dundee
East Kilbride
Edinburgh
Edinburgh Castle
Eduard I. (England)
Eduard II. (England)
Eilean Donan Castle
Eiszeit
Elisabeth II. (Vereinigtes Königreich)
England
Englische Sprache
Erdöl
Erster Minister (Schottland)
Europäische Union
Europa
Export
Färöer
Falklandinseln
Fauna Schottlands
Fischerei
Flagge Schottlands
Flower of Scotland
Forres
Fort William (Highland)
Forth Bridge
Franz Ferdinand (Band)
Free Church of Scotland
Freie Presbyterianische Kirche Schottlands
Fußball
Geschichte Schottlands
Gibraltar
Glasgow
Gletscher
Golfstrom
Grampian Mountains
Greenock
Großbritannien (Insel)
Guernsey
Hadrianswall
Haggis
Hamilton (South Lanarkshire)
Harfe
Harris Tweed
Hauptstadt
Hebriden
Henry McLeish
Hermann Schreiber (Historiker)
Highland Games
Highlands
Hinduismus
Dieser Artikel behandelt den britischen Landesteil Schottland. Zum vorher selbständigen Königreich Schottland siehe dort.
Scotland (englisch/Scots)
Alba (schottisch-gälisch)
Schottland
Flagge
Wappen
Wahlspruch: „Nemo me impune lacessit“ (latein)
(„Niemand reizt mich ungestraft“)
Amtssprache
Englisch, Schottisch-Gälisch, Scots
Hauptstadt
Edinburgh
Staatsform
Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt
Königin Elisabeth II.
Minister für Schottland Danny Alexander
Regierungschef
Erster Minister Alex Salmond
Fläche
78.772 km²
Einwohnerzahl
5.094.800 (Schätzung 20021)
Bevölkerungsdichte
64 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt
$ 194 Mrd. (Schätzung 2006)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner
$ 39.680 (Schätzung 2006)
Währung
Pfund Sterling
Unabhängigkeit
843
Zeitzone
UTC +0, Sommerzeit: UTC +1
Internet-TLD
. sco (vorgeschlagen),. uk,. gb (ungenutzt)
Telefonvorwahl
+44
1 General Register Office for Scotland
Lage Schottlands innerhalb des Vereinigten Königreichs
Schottland (englisch und scots: Scotland, schottisch-gälisch: Alba ˈaləpə, lateinisch-keltisch: Caledonia) ist ein Land im Nordwesten von Europa und ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien sowie mehreren Inselgruppen. Bis 1707 war es ein eigenständiges Königreich, in jenem Jahr wurde es mit dem Königreich England – mit dem es bereits seit 1603 in Personalunion regiert wurde – vereinigt. Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh.
Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Klima
3 Die zehn größten Städte
4 Sprache
5 Geschichte
6 Kultur
7 Religion
8 Wirtschaft
9 Politik und Verwaltung
9.1 Mögliche Unabhängigkeit
10 Verkehr
11 Bildergalerie
12 Literatur
13 Weblinks
14 Quellen
//
Geografie
Übersichtskarte Schottlands
(→Topographische Karte)
Schottland umfasst das nördliche Drittel der Insel Großbritannien. Die Fläche beträgt 78.772 km². Es grenzt im Süden zwischen dem Solway Firth im Westen und dem Fluss Tweed an der Ostküste auf 96 km an England. Es teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Central Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Großbritanniens) ist der Ben Nevis bei Fort William. Er gehört zu den sogenannten Munros.
Siehe auch: Liste der Berge in Schottland
Schottland westlich vorgelagert ist die Inselgruppe der Hebriden, die deutlich getrennt sind in die Gruppen der Inneren und Äußeren Hebriden. Nördlich von Schottland liegen die Inselgruppen der Orkney-Inseln und deutlich weiter entfernt die Shetland-Inseln.
Bevölkerungsschwerpunkt ist der Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.
Klima
Das Klima in Schottland ist gemäßigt mit tendenziell sehr unbeständigem Wetter. In den Atlantikregionen wird es durch den Golfstrom erwärmt. Die Temperaturen sind niedriger als im Rest Großbritanniens, was sich aus der nördlicheren Lage ergibt. Schottlands Hochmoore erreichten im Januar 1982 mit rund –27,2 °C bei Braemar in den Grampian Mountains die tiefsten Temperaturen, die jemals in Großbritannien gemessen wurden. Die Sommertemperaturen liegen um etwa 18 °C. Die höchste gemessene Temperatur wurde am 9. August 2003 mit 32,9 °C in Greycrook an der schottischen Grenze aufgezeichnet. Allgemein ist der Westen wärmer als der Osten Schottlands, da durch den Golfstrom das Wasser des Atlantiks wärmer als das der Nordsee ist. Die Western Highlands sind mit 3.000 mm jährlichem Niederschlag am regenreichsten. Im Winter ist nur in den Höhenlagen regelmäßig mit Schneefall zu rechnen.
Siehe auch: Fauna Schottlands
Die zehn größten Städte
Stadt
Einwohner
5. April 1991
Einwohner
29. April 2001
Einwohner
2006/2007
Glasgow (Glaschu)
658.379
629.501
580.690
Edinburgh (Dùn Èideann)
400.632
430.082
463.510
Aberdeen (Obar Dhèathain)
182.133
184.788
183.467
Dundee (Dùn Dè, Dùn Dèagh)
157.808
154.674
175.000
Paisley (Paislig)
73.925
74.170
74.048
East Kilbride (Cille Bhrìghde an Ear)
70.579
73.796
81.000
Inverness (Inbhir Nis)
50.000
55.000
46.110
Hamilton (Hamaltan)
49.988
48.546
49.267
Cumbernauld (Comainn nan Allt)
49.507
49.664
49.541
Greenock (Grianaig)
49.267
45.467
47.367
Sprache
In Schottland werden drei Sprachen gesprochen: Englisch, Lowland Scots (ein auch Lallans genannter schottisch-englischer Dialekt) und Schottisch-Gälisch (englisch: Gaelic; Eigenbezeichnung: Gàidhlig ˈgɑːlik)
Fast alle Schotten sprechen Standardenglisch. Das Meldeamt nimmt an, dass 30% der Bevölkerung daneben fließend Scots (Schottisch) sprechen. Etwas mehr als 1% der Bevölkerung geben als Muttersprache Schottisch-Gälisch an, eine keltische Sprache, mit dem Irischen verwandt. Nur auf den Äußeren Hebriden gibt es noch eine Schottisch-Gälisch sprechende Mehrheit, was sich auch im offiziellen schottisch-gälischen Namen der Inseln Na h-Eileanan Siar ˌnaˈhelənən ˈʃa(ː)ɾ (englisch: the Western Isles; als Wahlkreis Na h-Eileanan an Iar ˌnaˈhɛlənən ˌaɲˈaɾ) widerspiegelt. Dennoch beherrschen fast alle Schottisch-Gälischsprecher auch fließend Englisch.
Als König Jakob VI. (englisch: James VI, gälisch: Seumas VI ˈʃeiːməs) von Schottland 1603 als Jakob I. den englischen Thron bestieg, wurde am schottischen Hof und im Parlament noch Lowland Scots geschrieben und gesprochen.
Sowohl Englisch als auch Scots werden vom schottischen Parlament als Amtssprachen anerkannt, beide mit demselben Respekt, aber nicht mit derselben Wertigkeit. Schottisch-Gälisch wurde offiziell 2005 durch den „Gaelic Language (Scotland) Act“ anerkannt. Scots wurde offiziell als „regionale Sprache oder Minderheitensprache“ anerkannt auf Basis der „Europäischen Charta für Regional- oder Minderheitssprachen“, welche 2001 vom Vereinigten Königreich ratifiziert wurde und von der Schottischen Exekutive im Partnerschaftsabkommen („Partnership Agreement“) 2003 unterstützt wurde. Das Projekt „Schottisches Wörterbuch“ wird von staatlicher Seite finanziell unterstützt.
Geschichte
Siehe auch die Artikel Geschichte Schottlands und Liste der Herrscher Schottlands.
Vor rund 12.000 Jahren begann die Zuwanderung über eine Landbrücke, die bis etwa 4000 v. Chr. die Britischen Inseln mit dem europäischen Festland verband und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwand. Die frühesten Einwohner waren mesolithische Jäger und Sammler sowie Fischer beziehungsweise ab etwa 4500 v. Chr. einwandernde neolithische Bauern. Die ältesten archäologischen Hinweise auf menschliche Wohnplätze und Kultstätten stammen aus der Zeit um 6000 v. Chr.
Im Jahre 43 n. Chr. eroberte Kaiser Claudius den südlichen Teil Britanniens. Ab circa 80 n. Chr. marschierten die Römer mehrmals in das Gebiet des heutigen Schottland ein, konnten aber keine dauerhafte Herrschaft errichten. Der Hadrianswall als Nordgrenze von Römisch-Britannien wurde in den Jahren 122 bis 128 zwischen den Mündungen von Tyne und Solway gebaut. Um 400 n. Chr. verließ Rom Britannien.
Im Jahre 503 landeten die Skoten (Kelten aus Irland) an der Westküste Schottlands. 843 vereinte Kenneth MacAlpin die Skoten und Pikten als eine Nation. Diese keltische Monarchie dauerte bis 1057, als MacBeth von Malcolm III. getötet wurde. Unter Malcolms Herrschaft verstärkte sich der englische Einfluss. 1296 annektierte der englische König Eduard I. Schottland.
Die Flagge der Könige Schottlands
1297 siegte William Wallace in der Schlacht von Stirling Bridge über die englischen Truppen. 1314 schlugen die Schotten unter Robert the Bruce die Engländer, angeführt von Eduard II., in der Schlacht von Bannockburn erneut. 1320 wurde die Erklärung von Arbroath aufgesetzt. Sie sollte den Papst dazu bringen, die schottische Unabhängigkeit von England anzuerkennen. Papst Johannes XXII. in Avignon akzeptierte die Erklärung.
1603 wurde Jakob VI. von Schottland, Sohn Maria Stuarts, als Jakob I. auch König von England. So wurden die beiden Kronen vereinigt. Schottland und England blieben aber vorerst separate Königreiche unter einem Monarchen.
1692 wurden beim Massaker von Glencoe zahlreiche Angehörige des MacDonald-Clan auf Anordnung der englischen Regierung in einer Strafaktion ermordet. 78 Clanmitglieder wurden getötet oder erfroren auf der Flucht im tobenden Februarschneesturm. Dieses Ereignis blieb tief im schottischen Nationalbewusstsein haften.
Mit dem Act of Union 1707 wurde Schottland formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottland löste sein Parlament auf und schickte Abgeordnete ins Parlament von Westminster. 1746 wurde in der Schlacht bei Culloden der von „Bonnie Prince Charlie“ (eigentlich Prinz Charles Edward Stewart, genannt „Der Junge Anwärter“ („The Young Pretender“) oder der „Hübsche Prinz Karl“) angeführte letzte schottische Aufstand blutig niedergeschlagen.
Um 1780 begannen die Highland Clearances, die Vertreibung von Kleinbauern (Crofters), um Platz für Schafzucht zu schaffen. 1820 erreichte die Industrielle Revolution Schottland. Schiffbau, Kohlebergbau, Eisen- und Stahlhütten ersetzen die Textilwirtschaft als Schottlands Hauptindustrie. 1975 wurde das erste Öl von der Nordsee an Land gepumpt. Schottland wurde ein Erdöl förderndes Land.
1997 stimmte die schottische Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für ein eigenes Parlament mit begrenzten Kompetenzen innerhalb des Vereinigten Königreichs. 1999 wurde ein neues schottisches Parlament gewählt. Es ist für innerschottische Angelegenheiten zuständig.
Kultur
Ein Dudelsackspieler
Die im Süden Schottlands gelegenen Southern Uplands sind aufgrund der Nähe weit stärker von England geprägt als die anderen Regionen. So ergeben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Gebieten.
Der Dudelsack (Englisch: Bagpipes), der Kilt und der Whisky sind die bekanntesten Elemente der schottischen Kultur. Der Dudelsack hat für Schottlands Kultur besondere Bedeutung erlangt und wird mit ihr assoziiert, obwohl es in ganz Europa Sackpfeifen gibt. Der Kilt als Männerrock war schon in der Frühzeit bekannt. Ob er in seiner schottischen Form auch hier entwickelt wurde, ist umstritten. Die Erfindung des Whiskys reklamieren die Iren für sich, jedoch liegt der tatsächliche Ursprung im Dunkeln. Die Qualität schottischen Whiskys genießt Weltruf.
Auch der Harris Tweed, der nur so bezeichnet werden darf, wenn er auf den äußeren Hebriden hergestellt wurde, ist weitläufig bekannt. Kulinarisch zählen Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis und Kidney pie zur traditionellen schottischen Küche.
Reste altschottischer, in Schottland inzwischen selten gewordener Kultur (vor 19. Jh.), insbesondere in Musik und Tanz, finden sich auf der von hochlandschottischen Auswanderern bevölkerten kanadischen Insel Cape Breton.
Eine weitere Besonderheit stellt das schottische Clansystem, vor allem in den Highlands, dar. Die damit häufig verknüpften Tartans (Karomuster) sind allerdings erst ab Ende des 18. Jahrhunderts in ihrer heutigen Form entstanden.
Alljährlich finden von Mai bis Oktober an bis zu 100 Orten in Schottland Highland Games (Hochlandspiele) und Hochlandtreffen (Highland Gatherings), letztere meist mit musikalischem Schwerpunkt, statt. Der wohl bekannteste dort ausgeübte typisch schottische Wettbewerb ist das Baumstammwerfen (Caber toss oder Tossing the Caber („caber“ von gäl. „cabar“ = „Baumstamm“)).
Es gibt keine offizielle Hymne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland von Roy Williamson (The Corries) zu hören.
Aus Schottland kommen die vor allem in den 1980ern und 1990ern erfolgreichen Bands Big Country, Simple Minds, Runrig, Wet Wet Wet, The Proclaimers und Texas. Auch die New-Wave-Band Franz Ferdinand stammt aus Schottland, ebenso wie die Hardrock-Veteranen Nazareth. Belle and Sebastian und The View sind bekannte Bands aus dem Bereich Indie-Rock/Pop. Weitere schottische Bands aus dem Bereich Rock/Postrock sind Travis, Aereogramme, Mogwai, Snow Patrol und die Newcomer The Fratellis. Mark Knopfler, Jack Bruce, Midge Ure und Paolo Nutini sind weitere bedeutende Musiker. Aktuell in den internationalen Charts mitwirkend sind Calvin Harris und Amy MacDonald.
Religion
Religion
Prozent der Bevölkerung
Church of Scotland
42 %
bekenntnislos
28 %
Römisch-katholisch
16 %
andere Christen
7 %
Islam
0,8 %
Buddhismus
0,1 %
Sikhismus
0,1 %
Judentum
0,1 %
Hinduismus
0,1 %
Andere Religionen
0,5 %
keine Antwort
5 %
(Quelle: Volkszählung vom Jahre 2001)
Auswahl schottischer Kirchen:
Kirche von Schottland
Freikirche von Schottland
Freie Presbyterianische Kirche Schottlands
Schottische Episkopalkirche
Vereinigte Freikirche von Schottland
Wirtschaft
Schottland ist das Zentrum der europäischen Whisky-Industrie. Das Zentrum der Erdölförderung aus der Nordsee ist Aberdeen. Hier hat das Ölgeschäft die Fischerei längst abgelöst. Hauptexportprodukt ist allerdings Computersoftware.
Eine schottische Eigenheit gibt es bei der Währung. Zwar wird in Schottland, wie im Rest des Vereinigten Königreiches, in Pfund Sterling bezahlt – allerdings dürfen die vier großen schottischen Banken Bank of Scotland, Lloyds TSB Scotland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben. Zusammen mit den Noten der Bank of England gibt es in Schottland also fünf verschiedene Geldscheine in jedem Nennwert. Allerdings werden die schottischen Pfund Sterling nicht in jedem Geschäft außerhalb Schottlands akzeptiert. Man kann die Banknoten aber bei allen Banken gebührenfrei in „nicht-schottische“ Noten umtauschen.
Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Schottland einen Index von 111,7 (EU-25:100) (2003).[1]
Siehe auch: Tourismus in Schottland
Politik und Verwaltung
1999 bekam Schottland sein eigenes Parlament, zum ersten Mal seit seiner Vereinigung mit England im Jahr 1707. Seitdem sind das schottische Parlament, Erster Minister (vergleichbar mit Ministerpräsidenten und Landeshauptleuten) und Kabinett für die meisten Aspekte der Innenpolitik verantwortlich. Der Amtssitz dieser Institutionen ist Edinburgh. Als Teil des Vereinigten Königreiches hat Schottland eigentlich selbst kein eigenes Staatsoberhaupt, stattdessen gilt der jeweilige britische König oder Königin als Staatsoberhaupt für das ganze Vereinigte Königreich.
Innenansicht des Schottischen Parlaments
Die Legislative Gewalt liegt neben dem schottischen Parlament weiterhin auch beim Parlament des Vereinigten Königreiches in Westminster, wobei dieses Entscheidungen, die das schottische Parlament getroffen hat, auch überstimmen kann.
Schottland besitzt eine eigenständige Rechtsordnung, die im Vergleich zum englischen Recht stärkere Ähnlichkeit mit den Rechtsordnungen Kontinentaleuropas aufweist. Auch die Gerichts- und vielfach die Verwaltungsorganisation unterscheidet sich von der englischen.
Erste Minister von Schottland
Donald Dewar (Labour)
1999–2000
Henry McLeish (Labour)
2000–2001
Jack McConnell (Labour)
2001–2007
Alex Salmond (SNP)
2007–heute
Siehe auch: Verwaltungsgliederung Schottlands, Traditionelle Grafschaften Schottlands
Mögliche Unabhängigkeit
Schottland wurde durch den Act of Union 1707 mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Seit langem gibt es aber politische Kräfte, die eine erneute Unabhängigkeit des Landes anstreben. Seit der schottischen Parlamentswahl am 7. Mai 2007 wird die Regierung von der Scottish National Party gestellt, die für eine Unabhängigkeit Schottlands eintritt. Dazu soll nach ihren Vorschlägen im Jahr 2010 ein Referendum stattfinden, welches der Regierung ein Mandat gäbe, mit der britischen Regierung über die Unabhängigkeit zu verhandeln.[2] Die Regierung ist jedoch eine Minderheitsregierung; die SNP verfügt über 47 von 129 Sitzen im Parlament.[3] Labour, die Konservativen und die Liberalen, die zusammen über 79 Parlamentssitze verfügen und mit dieser Mehrheit Vorlagen der Regierung blockieren können, haben zuletzt im Juni 2009 betont, dass sie ein solches Referendum ablehnen.[4]
Verkehr
Straßenkarte Schottlands
Eine Besonderheit insbesondere im Norden Schottlands sind die Single Track Roads, einspurige Straßen mit regelmäßigen Ausweichstellen. Auf Nebenstrecken sind sie die Regel, aber auch etliche Abschnitte von Hauptstraßen sind Single Track Roads.
Innerhalb Schottlands verbindet die Busgesellschaft Scottish City Link die größten Städte des Landes, sowie einige weitere wichtige Ziele, insbesondere Fährhäfen. Mit dem Scottish Postbus erreicht man auch abseits gelegene Orte.
Bahnlinien werden durch die Topographie erschwert, so dass es in den Highlands nur Verbindungen nach Oban, Mallaig sowie über Inverness nach Kyle of Lochalsh und Thurso gibt.
Zwischen dem schottischen Festland und den schottischen Inseln gibt es viele regelmäßige Fährverbindungen. Diese werden im Westen überwiegend von Caledonian MacBrayne betrieben, im Norden von Northlink Ferries, einige sind auch in der Hand von lokalen Betreibern. Die wichtigsten Fährhäfen im Westen sind Oban und Mallaig.
Internationale Fährverbindungen werden dreimal wöchentlich von Norfolkline (in der Vergangenheit von Superfast Ferries) von Rosyth (bei Edinburgh) nach Zeebrugge in Belgien angeboten. Einmal wöchentlich wurde von der Smyril Line von Lerwick (Shetland Inseln) - später von Scrabster/Thurso (schottisches Festland) - nach Bergen in Norwegen sowie zu den Färöern und nach Island eine Fährverbindung angeboten. Diese Verbindung wurde Ende des Jahres 2008 eingestellt.
Bildergalerie
Der Hadrianswall nahe Greenhead
Suenos Stein bei Forres aus dem 9. Jahrhundert
Clàrsach, eine schottische Harfe aus dem Mittelalter
Ruinen der Melrose Abbey
Eilean Donan Castle am Loch Duich
Edinburgh Castle
Stirling Castle
"Forth-Eisenbahnbrücke" bei Edinburgh
Blick auf Loch Lomond im Dezember
Old Man of Stoer an der Küste von Sutherland
Natur (hier Schmalblättriges Weidenröschen) in den Highlands von Schottland
Literatur
Hans-Walter Arends: Die kleine Schottlandfibel, Luath Press Ltd, Edinburgh 2006, ISBN 1-84282-098-2
Hermann Schreiber: Schottland – Die Geschichte eines Landes am Rande Europas, Casimir Katz Verlag, ISBN 3-925825-41-X
Markus Hilpert/Bernhard Kräußlich (Hrsg.): Schottland: eine sozial- und wirtschaftsgeografische Exkursion, Augsburg 2004, 252 S., ISBN 3-923273-55-X
Iseabail MacLeod (Ed.): The Illustrated Encyclopedia of Scotland, Lomond, Edinburgh 2004, 400 S. ISBN 1-84204-028-6
Fitzroy Maclean: Kleine Geschichte Schottlands, Busse-Seewald Verlag, ISBN 3-512-00763-5
Weblinks
Commons: Schottland – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikiquote: Schottische Sprichwörter – Zitate
Wiktionary: Schottland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Visit Scotland – Offizieller Reiseführer für Reisen, Tourismus und Unterkünfte in Schottland
Das Schottlandportal – Allgemeine und spezielle Informationen rund um Schottland
Schottlandgeschichte.de – Umfangreiche Zeittafel zur Geschichte sowie Informationen zum Land, zum Clan MacLeod und zum Whisky
Undiscoveredscotland – Sehr umfangreiche Reiseseite über Schottland (englisch)
Quellen
↑ Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[1]
↑ Text des Gesetzentwurfes auf der Website der Regierung[2]
↑ Übersicht der Wahlergebnisse[3]
↑ "Labour, the Conservatives and the Liberal Democrats ... all made it clear last night that a referendum was not likely."[4]
Landesteile und Überseegebiete des Vereinigten Königreiches und Kronbesitzungen der britischen Krone
Landesteile: England | Schottland | Wales | Nordirland
Überseegebiete: Anguilla | Bermuda | Britische Jungferninseln | Britisches Antarktis-Territorium | Britisches Territorium im Indischen Ozean | Falklandinseln | Gibraltar | Kaimaninseln | Montserrat | Pitcairninseln | Souveräne Militärbasen Akrotiri und Dekelia | St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha | Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln | Turks- und Caicosinseln
Kronbesitz: Guernsey | Jersey | Man
56.26-4.21
Koordinaten: 56° N, 4° W
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Schottland: Information from Answers.com
Schottland Main performer: Orchester Musikkollegium Winterthur Time: 69:12 Performances Composer Title Time Felix Mendelssohn Symphony No
Schottland
Schottland. oder wie es früher hieß: Alba. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie: ... Diese Seite entstand aus unserer Liebe zum Land und zu den Menschen. ...
Schottland – Wikipedia
Schottland (englisch und scots: Scotland, schottisch-gälisch: Alba ... Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien ...
Scotland - Wikipedia, the free encyclopedia
Scotland. From Wikipedia, the free encyclopedia (Redirected from Schottland) ... Motto: In My Defens God Me Defend (Scots) (often shown abbreviated as ...
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Burgen der Mystik hinterher rennt wie sie hier nun allethalben im ganzen Lande zu blhen gewohnt ist Sicher aber ist dass diese Schotten a sehr sparsam sind und b nicht ganz hoffnungslos dem Trunk verfallen sind wie allgemein angenommen wird Aber sie haben um in der Terminologie von Nietzsches Gtzendmmerung zu bleiben Dudelscke und sie
http://www.walckerorgel.de/gewalcker.de/2009_03.htm
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Schottland Urlaub mit Unterkunft im Ferienhaus, Selbstverpflegung, Lachs Fischen am Fluss Spey, Fliegenfischerkurse, Golfen.
Schottland Reiseführer - Wikitravel
Der Open Source Reiseführer für Schottland mit aktuellen Informationen und Tipps über Hotels, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, das Nachtleben und mehr. Freie und ...
Ton eines Dudelsacks Ohne Musik wre das Leben ein Irrthum Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend Dann haben wir noch das Problem Heri Klein s brigens dem einzigen originalen Hersteller der berhmten Klein Orgel anzusprechen der bei Loch Ness einfach nicht mehr aus dem Souvenierladen herauszubekommen war Grund er
http://www.walckerorgel.de/gewalcker.de/2009_03.htm

















