Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Kunst der erotischen Entkleidung; zum gleichnamigen Film siehe Striptease (Film). Striptease Striptease (ˈstrɪptiːz) ist die Kunst der erotischen Entkleidung, besonders auf den Bühnen der Nachtclubs. Inhaltsverzeichnis 1 Prinzip 2 Geschichte 2.1 Historische Entwicklung 2.2 Striptease im 20. Jahrhundert 2.3 Gegenwart 3 Finanzielle Aspekte 4 Quellen 5 Siehe auch 6 Literatur 7 Dokumentarfilm 8 Weblinks // Bearbeiten Prinzip Diese Kunst baut vor allem auf gekonnte Andeutungen und raffinierte Verzögerungen (englisch: to tease) während des verführerischen Tanzes der Stripperin oder des Strippers. Oft wurden und werden dabei auf der Bühne Geschichten inszeniert, treten die Stripperinnen z. B. in orientalischen Gewändern auf oder verkleiden sich als Salome, Lolita oder Marilyn Monroe. Gefragt sind vor allem Erotik und Sexappeal, persönliche Ausstrahlung und Phantasie. Zum Teil identifiziert sich der Zuschauer während des Strips mit der Darstellerin und projiziert in sie seine exhibitionistischen Wünsche. In diesem Sinne gibt der Striptease ein großes sinnliches Versprechen, das durch den nackten Körper niemals eingelöst werden kann, denn der Zuschauer verharrt beim Striptease in der Rolle des Zuschauers, auch wenn in modernen Stripshows Leute aus dem Publikum auf die Bühne geholt werden. Bearbeiten Geschichte Bearbeiten Historische Entwicklung Abbildung zu Der spanische, teutsche, und niederländische Krieg oder: des Marquis von ... curieuser Lebens-Lauff, Band 2 (Franckfurt/ Leipzig, 1720), S.238. Gustave Moreau – Salome (1878) Um die Geschichte des Striptease ranken sich verschiedene Vermutungen. Eine davon führt den Striptease auf den angeblich antiken erotischen Schleiertanz der Salome zurück, die vor Herodes während ihres Tanzes die sieben Schleier des weltlichen Seins ablegte, um die Götter gnädig zu stimmen. Da weder der Name Salome noch ihr Schleiertanz in der Bibel oder anderen antiken Quellen auftaucht oder beschrieben wird, kann diese Aussage als Hilfe verstanden werden, dem Striptease eine geschichtliche Herkunft anzudichten. Eine dezidiert beschriebene und im Bild festgehaltene Darbietung findet sich 1720 in der deutschen Übersetzung des französischen La Guerre D'Espagne (Cologne: Pierre Marteau, 1707). Eine galante Gesellschaft von hohen Aristokraten und Opernsängerinnen hat sich auf ein Gut zurückgezogen, jeder dritte Tag ist der Musik gewidmet: Am dritten Tag, so zum Ball und Tanz bestimmt war, spielte man eine der artigsten Kurtzweil, die Herren zu divertieren; Sie hatten ein solches Spectacul, welches ihren Augen alle Schönheit der Natur vorstellte: und wann die Annehmlichkeiten eines wohlgewachsenen Mädgens fähig sind, die Gemüther zu rühren, so kan man sagen, daß unsere Printzen alle Niedlichkeiten der Liebe genossen. Die Tänzerinnen, um ihren Amant desto besser zu gefallen, zohen ihre Kleider ab, und tantzten gantz nackend die schönsten Entrèen und Ballets; einer von den Printzen dirigirte dann diese entzückende Music, und stunde die Schaubühne niemand als diesen Verliebten offen.[1] Lydia Thompson und die British Blondes waren 1868 die ersten, die nicht in langen Röcken, sondern in hautengen aber blickdichten Strumpfhosen und „Skirts“ (knielange Hemdkleider) auf die Bühne traten und zeigten, was bis dahin sorgfältig verborgen blieb: das weibliche Bein. Die Cancan- und Chahut-Tänze aus Paris waren zur damaligen Zeit ebenfalls eine Sensation. Der Cancan galt als wild, anstößig und obszön. In den 1880er Jahren begannen La Goulue und Grille d'Egout ihre Karriere im Élysée-Montmartre auf dem Boulevard Rochechouart. Zusammen mit dem Kapellmeister Louis Dufour gaben sie dem Cancan einen neuen Aufschwung. Sie begeisterte die Zuschauer mit ihren besonderen Tanzeinfällen. Die große Diseuse Yvette Guilbert schreibt über sie in ihrem Memoiren: „Die Goulue in schwarzen Seidenstrümpfen nahm ihren schwarzen Atlasfuß in die Hand und ließ die sechzig Meter Spitzen ihrer Jupons hin- und herkreisen; sie zeigte ihr Höschen, dem drollig ein Herz aufgestickt war, das sich kurios über ihr kleines Hinterteil spannte, wenn sie ihre unehrerbietigen Reverenzen machte; rosa schimmerte die Rosette des Strumpfbandes, und bis auf die feinen Knöchel sank ein köstlicher Spitzenschaum und ließ ihre herrlichen gelenkigen, geistvollen und aufreizenden Beine erscheinen und verschwinden. Mit einem Schwung des Fußes nahm die Tänzerin ihrem Kavalier den Hut ab und setzte sich in die Grätsche, mit starraufrechtem Oberkörper, die schmale Taille in himmelblauer Seidenbluse.“ Am 13. März 1894 wurde der erste öffentlich vorgeführte Striptease im Varietetheater Divan Fayounau in Paris professionell getanzt. Die Künstlerin erhielt deswegen eine Geldstrafe. Bearbeiten Striptease im 20. Jahrhundert Striptease Ab 1905 begann eine bis dahin unbekannte Tänzerin unter dem Pseudonym Mata Hari in Paris ihre Karriere als Tänzerin. Auf Einladung des Industriellen Émile Guimet tanzte sie am 13. März 1905 in seinem Museum vor einem ausgesuchten Publikum. Die Szene, in der sie zuletzt „nackt“ zu sehen war, wurde eine Sensation. Es folgten Auftritte in den Salons von Baron von Rothschild, Cécile Sorel, Gaston Menier, Natalie Clifford Barney. Mata Hari hatte Tanz nie erlernt oder sich mit indischen und orientalischen Tänzen (mit denen der Striptease prinzipiell nicht verwandt ist) beschäftigt. Ihr Tänze waren Kreationen ihrer Phantasie. Am 25. Juli 1917 wurde Mata Hari wegen Doppelspionage und Hochverrats von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt. Am 15. Oktober 1917 wurde sie in Vincennes nahe Paris von einem Exekutionskommando erschossen. Im Bereich des Bühnentanzes beschäftigten sich um die vorletzte Jahrhundertwende viele Tänzerinnen mit dem Thema der Salome. Viele der Damen entkleideten sich in ihren Tänzen, einige blieben bekleidet. Das Thema der Salome war ein typisches Fin-de-Siécle-Thema und wurde als „klassisch etablierter“ Vorwand benutzt, um den weiblichen Körper zur Schau zu stellen und zu enthüllen. Im Berlin der 1920er Jahre wurde die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber mit ihren vor allem nackt dargebotenen Ausdruckstänzen bekannt. Ihre oft nackt dargebotenen Tänze mit Titeln wie „Kokain“ oder „Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase“ führten immer wieder zu tumultartigen Szenen während der Auftritte. Bald war sie bekannt und ebenso skandalunwittert und berüchtigt. Auch ihre exzessive Lebensweise sorgte immer wieder für Skandale. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der erotische „Schönheitstanz“, wie der Striptease noch in den 1950er Jahren in Westdeutschland hieß, zum Bestandteil einer aufblühenden Sex-Industrie. Playboy Rolf Eden betrieb mit seinen Strip-Shows mehrere Nachtlokale in Berlin. In Paris öffneten gehobene Nightclubs wie das Alcazar oder das Crazy Horse ihre Pforten und huldigten dem perfekt inszenierten Striptease. Bearbeiten Gegenwart Das „Mitchell Brothers O'Farrell Theatre“ in San Francisco; ein typischer, moderner Stripclub Während in der Vergangenheit Striptease oft von speziell ausgebildeten Tänzerinnen in dafür vorgesehenen Klubs praktiziert wurde, hat sich der Striptease der Gegenwart zu einem Massenphänomen entwickelt. Oftmals entkleiden sich Amateure auf Partys und Tanzveranstaltungen, ohne dass damit ein hoher professioneller Anspruch verbunden wäre. Eine hohe Verbreitung erreichten auch kurze Videoclips im Privatfernsehen, die auf Striptease aufbauend, die Zuschauer zur Nutzung von Telefonmehrwertdiensten bewegen sollen. Dessen ungeachtet wird in einigen, insbesondere Pariser Lokalen weiterhin der klassische Striptease inklusive Ausbildung auf hohem Niveau gepflegt. Der 1996 erschienene Spielfilm Striptease, mit Demi Moore in der Hauptrolle der „Erin Grant“, spielte im Milieu US-amerikanischer Striptease-Clubs, ohne allerdings nennenswerte Hintergrundinformationen zu liefern. Ursprünglich war der Striptease eine reine Domäne der weiblichen Stripperinnen, die mit ihren erotischen Tänzen auf männliche Voyeure abzielten. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich aber auch eine eigenständige Kultur der männlichen Stripper entwickelt; in diesem Bereich sind vor allem die Chippendales zu nennen. Eine in den 1930er Jahren verbreitete und in jüngster Vergangenheit wiederentdeckte Abwandlung des Striptease, bei der jedoch keine vollständige Entkleidung stattfindet, ist die New Burlesque. Bei dieser von Elementen des Kabaretts und Varietés geprägten Darstellung stehen weniger die sexuelle Stimulation als Fantasie und Humor im Vordergrund, was sich hinsichtlich der Darstellerinnen mitunter durch den Bruch mit den Schönheitsidealen widerspiegelt. Bearbeiten Finanzielle Aspekte Von Anfang an war der Striptease kommerzialisiert: Nachtlokale verlangen für ihre Vorführungen ebenso Eintrittsgelder, wie dies auch andere Etablissements tun. Ebenso wie Zauberkünstler oder Tänzer, verlangen auch männliche oder weibliche Stripper für ihr Engagement Geld. Auch wird für jede öffentliche Striptease-Vorführung Vergnügungssteuer (Deutschland) gezahlt. Bearbeiten Quellen ↑ Der spanische, teutsche, und niederländische Krieg oder: des Marquis von ... curieuser Lebens-Lauff. Band 2 Franckfurt und Leipzig 1720, S. 238. Wiedergegeben nach Olaf Simons: Marteaus Europa oder der Roman, bevor er Literatur wurde: eine Untersuchung des deutschen und englischen Buchangebots der Jahre 1710–1720. Rodopi, Amsterdam 2001, S. 617–635. Bearbeiten Siehe auch Gogo-Tänzer Naked News Moulin Rouge Poledance Voyeurismus Bearbeiten Literatur Richard Wortley: A Pictorial History of Striptease. Octopus Books Limited, London 1976, ISBN 0-7064-0469-6 Diane Atkinson: Striptease. Eine Erzählung. Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-499-13942-1 George P. Garrett: The magic striptease. LSU Press, Baton Rouge, Lou. 2003, ISBN 0-8071-2874-0 Carl Hiaasen: Striptease - Nachtclub. Der Roman zum Film mit Demi Moore. Goldmann, München 1996, ISBN 3-442-43628-1 Lucinda Jarrett: Striptease. Die Geschichte der erotischen Entkleidung. Rütten & Loening, Berlin 1999, ISBN 3-352-00620-2 Brian McNair: Striptease Culture. Sex, media and the democratization of desire. Routledge, London 2002, ISBN 0-415-23733-5 Steve Sullivan: Bombshells. Glamour Girls of a Lifetime. St. Martin's, New York 1998, ISBN 0-312-16790-3 Bearbeiten Dokumentarfilm Live Nude Girls UNITE!, Regie: Julia Query & Vicky Funari, 2000 Bearbeiten Weblinks  Commons: Striptease – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Erster Striptease im Moulin Rouge Die Kunst des Ausziehens kann man lernen


Striptease shows all right, says tour operator

SANDAKAN: There is mixed reactions to tour-cum-entertainment centre operators having performers to stage striptease shows in order to boost earnings. Tour operator, James Hung, said that from the business point of view, it seems to be all right except that these striptease shows are in public areas.

Image supplied by blea101
http://www.soundtrackcollector.com/catalog/soundtrackdetail.php?movieid=34218

Striptease Videos - Metacafe

Drive the man in your life wild with a striptease he'll never forget. ... You've always wanted to learn how to strip tease for your partner, now here's...



Roanoke employee's striptease at fundraiser investigated

By Laurence Hammack  A city employee's unexpected striptease at a downtown Roanoke nightclub has led to an investigation by the state Alcoholic Beverage Control Department. The performance in question featured River Laker, events promoter for Roanoke libraries, wearing only a strategically held bicycle helmet with flowers taped to it as he stood on a stage at 202 Market on Friday night.

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Striptease (1996) - IMDb

Directed by Andrew Bergman. With Demi Moore, Burt Reynolds, Armand Assante, Ving Rhames.



Striptease at Industry

Industry Nightclub presents Chilliwack's Pardon My Striptease on July 11. Pardon My Striptease is an original rock band formerly known as The Brink. The band features Adam Coleman on bass, Erron Sweeney on guitar and keyboards, Dylan Weightman on drums and Andrew Putt as the vocalist.

reducerad med ungefr 70 procent Vi var allts inte s populra Det visade sig att miss Lola var frn Lngshyttan och hette Ulla Cliff Richard and the Shadows Please don t tease 11 kommentarer
http://storabh.wordpress.com/

STRIPTEASE! the webcomic guilty pleasure

it's hard to believe that this is the 10th year Striptease has been around. ... Striptease Is © 2000-2011 by Chris Daily, Published By Keenspot.Privacy Policy. ...



Striptease tarnished local fundraiser

A Roanoke, VA, fundraiser took an unexpected turn Friday when one participant shed his clothes.

Posted at 03 46 PM in
http://www.hyperempowered.com/2008/03/strip-tease.html

striptease: Definition from Answers.com

striptease ( ) n. A performance, as in a burlesque act, in which a person slowly removes clothing, usually to musical accompaniment



ABC investigation into River Laker striptease could take weeks or months

In general, if ABC brings administrative charges against a business, there is a hearings process.

What is this Striptease on the quiet streets of Terenure
http://www.sevnhuts.com/camera/index_summer02.html

Striptease (film) - Wikipedia, the free encyclopedia

Striptease is a 1996 sex comedy film directed, produced, and written by Andrew Bergman. ... film is based on the novel Strip Tease by Floridian crime writer Carl Hiaasen. ...



Striptease at fundraiser puts nightclub under investigation [with video] - www.roanoke.com

The ABC Department is looking into the incident that occurred at a dating auction at 202 Market. Video: City employee strips during downtown Roanoke fundraiser In this surveillance video from 202 Market, River Laker is seen stripping on stage during a fundraising event. Editor's note: The video has no audio.


http://www.contactmusic.com/photos.nsf/main/striptease_reunion_06_wenn1378954

Videos tagged with Strip Tease - Metacafe

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ABC investigation begins after River Laker striptease

202 Market General Manager says an investigator with the "Alcoholic Beverage Control Board" stopped by to watch the video


http://www.contactmusic.com/photos.nsf/main/striptease_reunion_07_wenn1378955

striptease - definition of striptease by the Free Online ...

Information about striptease in the free online English dictionary and ... strip·tease (strptz) n. A performance, as in a burlesque act, in which a person slowly ...



INTERVIEW: Burlesque show for Llandudno

AN EVENING of Burlesque’s UK tour will fill Venue Cymru with music, magic, songs and the art of striptease.


http://www.contactmusic.com/photos.nsf/main/striptease_reunion_21_wenn1379162

Striptease: Information from Answers.com

Striptease 1996, starring Demi Moore, Armand Assante. Plot: Based on Carl Hiaasen's satirical novel, Striptease tells the story of Erin (. Visit Answers. ...



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A library employee in Roanoke, Virginia performed an impromptu striptease act at a downtown bar Friday night. Liquor control officials have since visited the bar, but city officials are staying mum.


http://www.contactmusic.com/photos.nsf/main/striptease_reunion_02_wenn1378950

Striptease

A striptease or exotic dance is a form of erotic entertainment, usually a dance, in which ... A variation on striptease is private dancing, which often involves ...



Silvio Berlusconi slammed over 'use of policewomen's outfits in striptease shows'

London, Jan 20 : Italian Prime Minister Silvio Berlusconi has been criticised by a police trade union for allegedly using policewomen's outfits for striptease shows at his home.

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