1955
3Com
8. Juni
CERN
Charles-Stark-Draper-Preis
Columbia University
Deutsche Nationalbibliothek
Domain Name System
Eduard-Rhein-Stiftung
Elisabeth II. (Vereinigtes Königreich)
England
Friedensnobelpreis
Gemeinfreiheit
HTML
Hypertext
ICANN
Informatik
Internet
Japan-Preis
Lancaster University
Lexington (Massachusetts)
London
Manchester Mark I
Massachusetts Institute of Technology
Millennium Technology Prize
NeXTStep
NeXTcube
Open University
Order of Merit
Order of the British Empire
Oxford University
Parsons The New School for Design
Patent
Personennamendatei
Polytechnische Universität Madrid
Prix Ars Electronica
Quadriga (Preis)
Queen’s College (Oxford)
Rechnernetz
Royal Society
Semantisches Web
Southern Cross University
Suchmaschine
Tim Berners-Lee
Universität Southampton
University of Essex
University of Oxford
Vint Cerf
Virtual International Authority File
Webbrowser
Webserver
Website
Webwissenschaft
WorldWideWeb
World Wide Web
World Wide Web Consortium
3Com
8. Juni
CERN
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Tim Berners-Lee
Universität Southampton
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Website
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WorldWideWeb
World Wide Web
World Wide Web Consortium
Tim Berners-Lee auf der Campus Party Brazil, 2009
Sir Timothy John Berners-Lee, OM, KBE, FRS (* 8. Juni 1955 in London) ist ein britischer Informatiker. Er ist der Erfinder der HTML (Hypertext Markup Language) und der Begründer des World Wide Web. Heute steht er dem World Wide Web Consortium (W3C) vor und ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Inhaltsverzeichnis
1 Biographie
1.1 Erste Jahre
1.2 Berners-Lee und das World Wide Web
1.3 Aktuelles
2 Auszeichnungen
3 Ehrendoktorwürden
4 Siehe auch
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise
//
Bearbeiten Biographie
Bearbeiten Erste Jahre
Berners-Lee ist der Sohn eines Mathematiker-Ehepaares, das den Manchester Mark I mitentwickelte. Er beschäftigte sich bereits als Jugendlicher mit Computern. Nach dem Abschluss an der Emanuel School in Battersea studierte er an der University of Oxford in England Physik, wo er 1976 am Queens College abschloss. Es folgten zwei Jahre bei Plessey Telecommunications Ltd (Poole, UK). 1978 wechselte er zu D.G Nash Ltd (Ferndown, UK), wo er als Software-Entwickler arbeitete. In seiner Zeit als beratender Ingenieur hatte er von Juni bis Dezember 1980 seinen ersten Kontakt zum europäischen Kernforschungszentrum CERN. 1981 bis 1984 war er Direktor von Image Computer Systems in Bournemouth, kehrte aber 1984 wieder zum CERN zurück.[1]
Bearbeiten Berners-Lee und das World Wide Web
Der erste Webserver der Welt, entwickelt und implementiert von Berners-Lee auf einem NeXTcube-Computer
Ein Problem am CERN war, dass sich ein Teil der Laboratorien auf französischem Gebiet befanden, ein anderer Teil auf schweizerischem Gebiet. In den beiden Ländern herrschte eine unterschiedliche Netzwerk-Infrastruktur, die den Austausch von Informationen erschwerte, wenn nicht unmöglich machte. 1989 schlug Berners-Lee seinem Arbeitgeber CERN ein Projekt vor, das auf dem Prinzip des Hypertexts beruhte und den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte. Er verwirklichte dieses Projekt und entwickelte dazu den ersten Browser WorldWideWeb und den ersten Webserver unter dem Betriebssystem NeXTStep. Dies sollte den Ursprung des World Wide Webs darstellen.
Berners-Lee erstellte die erste Webpräsenz, http://info.cern.ch. Diese Website gibt es bis heute; allerdings existiert von dem ursprünglichen Inhalt nur noch eine Kopie aus dem Jahr 1992[2]. Sie erläuterte unter anderem,
was das World Wide Web sein sollte,
wie man an einen Webbrowser kommt,
wie man einen Webserver aufsetzt.
Ursprünglich war dies auch die erste einfache Suchmaschine, denn Berners-Lee betreute noch andere Webpräsenzen außer seiner eigenen.
Die Grundideen des World Wide Webs sind vergleichsweise einfach zu begreifen. Berners-Lee sah und verknüpfte sie jedoch in einer Weise, deren Möglichkeiten bis heute noch nicht vollständig ausgeschöpft sind.
1994 gründete Berners-Lee das World Wide Web Consortium (W3C) am Massachusetts Institute of Technology. Wichtig war, dass er seine Ideen und technischen Umsetzungen nicht patentierte, sondern frei weitergab. Auch auf die Maxime des World Wide Web Consortiums, nur patentfreie Standards zu verabschieden, hatte er starken Einfluss.
In seinem Buch Weaving the Web (deutsch: Der Web-Report, 1999) wird z. B. Folgendes betont:
Das Web editieren zu können ist genauso wichtig, wie durch das Web zu browsen.
Computer können genutzt werden, um im Hintergrund Aufgaben zu erledigen, damit Gruppen besser zusammenarbeiten können.
Jeder Bereich des Internets sollte eher eine Netzstruktur als eine Baumstruktur haben. Erwähnenswerte Ausnahmen sind das Domain Name System und die Regeln für die Vergabe von Domainnamen durch die ICANN.
Informatiker tragen nicht nur eine technische, sondern auch eine moralische Verantwortung.
Berners-Lees Vorstellung von der Zukunft des Internets ist das semantische Web.
Bearbeiten Aktuelles
Derzeit lebt Berners-Lee mit seiner Frau Nancy und seinen Kindern Alice und Ben in Lexington, Massachusetts, USA. Er ist seit 1999 Inhaber des 3Com-Founders-Lehrstuhls am Laboratory for Computer Science des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Zudem steht er dem World Wide Web Consortium vor, dem von ihm gegründeten offenen Forum für Unternehmen und Organisationen, das die weitere Entwicklung des WWW begleitet.
Für 2010 wurde das World Wide Web für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Da nur Institutionen mit persönlichen Repräsentanten ausgezeichnet werden dürfen, wurde Tim Berners-Lee gemeinsam mit Larry Roberts und Vint Cerf vorgeschlagen.[3]
Bearbeiten Auszeichnungen
1995 erhält er den Ehren-Nica des Prix Ars Electronica für die Einführung des Hypertext [4]
1998 erhält er den Eduard-Rhein-Technologiepreis „für die Schöpfung und Entwicklung des heute international sogenannten World Wide Web“.[5]
2001 wird er in die Royal Society aufgenommen
2002 erhält er den Japan-Preis
2004 wurde er von Königin Elisabeth II. für seine Verdienste im Bereich der Wissenschaft mit dem Orden Knight Commander of the Order of the British Empire (KBE) ausgezeichnet und damit in den Ritterstand erhoben
2004 erhält er den Millennium Technology Prize für seine Erfindung des World Wide Web
2005 erhält er die Quadriga [6] Netzwerk des Wissens
Am 13. Juni 2007 wurde er von Königin Elisabeth II. in den Order of Merit (OM) aufgenommen.
2007 Charles-Stark-Draper-Preis
Bearbeiten Ehrendoktorwürden
Doctor of Fine Arts (DFA hon.), Parsons The New School for Design, New York City, 1996
Doctor of University (DU hon.), University of Essex, 1998
Doctor of University (DU hon.), Southern Cross University, 1998
Doctor of University (DU hon.), Open University, 2000
Doctor of Laws (DLaw hon.), Columbia University, 2001
Doctor of Science (DSc hon.), Universität Southampton, 1996
Doctor of Science (DSc hon.), Oxford University, 2001
Doctor of Science (DSc hon.), University of Port Elizabeth, 2002
Doctor of Science (DSc hon.), Lancaster University, 2004
Universitat Oberta de Catalunya, 2008
Polytechnische Universität Madrid, 2009[7][8]
Bearbeiten Siehe auch
Webwissenschaft
Bearbeiten Literatur
Tim Berners-Lee und Mark Fischetti: Der Web-Report. Der Schöpfer des World Wide Webs über das grenzenlose Potential des Internets. Aus dem Amerikanischen von Beate Majetschak. Econ, München 1999. ISBN 3-430-11468-3
Weaving the Web. The Original Design and Ultimate Destiny of the World Wide Web. (engl. Orig. Titel)
Bearbeiten Weblinks
Wikiquote: Tim Berners-Lee – Zitate
Literatur von und über Tim Berners-Lee im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Biographie Berners-Lees beim W3C (englisch)
Weblog Berners-Lees beim MIT (englisch)
Web Science Research Initiative WSRI (englisch)
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ Biographie bei www.w3.org
↑ Kopie der ersten Webpräsenz info.cern.ch beim W3C
↑ Sueddeutsche.de (vom 13. März 2010)
↑ Prix Ars Electronica 1995
↑ Homepage der Eduard Rhein Stiftung
↑ Die Quadriga der Werkstatt Deutschland e.V.
↑ WebSite der Polytechnische Universität Madrid
↑ Rede zur Verleihung
Normdaten: PND: 121649091 (PICA) | VIAF: 85312226 | WP-Personeninfo
Personendaten
NAME
Berners-Lee, Tim
ALTERNATIVNAMEN
Berners-Lee, Timothy John
KURZBESCHREIBUNG
britischer Informatiker, Erfinder des World Wide Web
GEBURTSDATUM
8. Juni 1955
GEBURTSORT
London
Web Inventor Tim Berners-Lee Seeks Voice-Enabled Internet in Africa
The World Wide Web Foundation's VOICES project has just launched, aiming to bring billions more people online. Tim Berners-Lee is best known as the father of the World Wide Web, but his latest side-project in Senegal and Mali--the World Wide Web Foundation's VOICES project --aims to give youth and families without typical computing abilities a way to access the Internet with voice-enabled apps ...
Tim Berners-Lee - Wikipedia, the free encyclopedia
Tim Berners-Lee was born in London, England, on 8 June 1955, the son of Conway Berners-Lee and Mary Lee Woods. ... Tim Berners-Lee at the Home Office, London, on 11 March, 2010 ...
Government's data portal 'doomed'
Critics claim enthusiasm for transparency project, set up to create a new right to data, has worn off One year after the Labour government launched the data.gov.uk portal, intended to provide a front door to a library of government data, there is disquiet that the initial enthusiasm has worn off and that civil servants are quietly blocking widespread release of useful information. "Forgive me ...
Internet Pioneers: Tim Berners-Lee
Tim Berners-Lee. The World Wide Web (WWW) is so ubiquitous that it seems strange to think ... Berners-Lee thought, " it would be so much easier if everybody asking me ...
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