Übergangsmetall
Übergangsmetalle
5-Aminolävulinsäure
Absorption (Chemie)
Actinium
Actinoide
Aggregatzustand
Alexander von Humboldt
Alkalimetalle
Alkine
Aluminium
Americium
Anabaena
Analytische Chemie
Andrés Manuel del Río
Angewandte Chemie (Zeitschrift)
Anion
Annalen der Physik
Antimon
Argon
Arsen
Astat
Atomare Masseneinheit
Atommasse
Atomradius
Atomspektroskopie
Automobil
Azotobacter
Barium
Basen (Chemie)
Baustahl
Beizen
Berkelium
Berufskrankheit
Beryllium
Betastrahlung
Bismut
Blei
Block des Periodensystems
Blutplasma
Bohrium
Bor
Braunalgen
Brom
Bunsenbrenner
CAS-Nummer
Cadmium
Caesium
Calcium
Calciumcarbonat
Californium
Carbide
Carnotit
Cer
Cermet
Chemisches Element
Chemisches Element#Sortierte Liste chemischer Elemente
Chlor
Chlorophyll
Cholesterin
Chrom
Cobalt
Copernicium
Curium
Cyanobakterien
D-Orbital
Darmstadtium
Descloizit
Diabetes mellitus
Dichte
Digital Object Identifier
Diphenylamin
Dubnium
Dysprosium
Edelgase
Einsteinium
Eisen
Eisen(II)-sulfat
Eisenerz
Elektrische Leitfähigkeit
Elektrochemie
Elektron
Elektronegativität
Elektronegativität#Pauling-Skala
Elektronen-Einfang
Elektroneneinfang
Elektronenkonfiguration
Elektronenvolt
Elementarzelle
Elementhäufigkeit
Elementsymbol
Emulsion
Energieniveau
Enzym
Erbium
Erdöl
Erdalkalimetalle
Erdhülle
Essentielle Stoffe
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
Übergangsmetalle
5-Aminolävulinsäure
Absorption (Chemie)
Actinium
Actinoide
Aggregatzustand
Alexander von Humboldt
Alkalimetalle
Alkine
Aluminium
Americium
Anabaena
Analytische Chemie
Andrés Manuel del Río
Angewandte Chemie (Zeitschrift)
Anion
Annalen der Physik
Antimon
Argon
Arsen
Astat
Atomare Masseneinheit
Atommasse
Atomradius
Atomspektroskopie
Automobil
Azotobacter
Barium
Basen (Chemie)
Baustahl
Beizen
Berkelium
Berufskrankheit
Beryllium
Betastrahlung
Bismut
Blei
Block des Periodensystems
Blutplasma
Bohrium
Bor
Braunalgen
Brom
Bunsenbrenner
CAS-Nummer
Cadmium
Caesium
Calcium
Calciumcarbonat
Californium
Carbide
Carnotit
Cer
Cermet
Chemisches Element
Chemisches Element#Sortierte Liste chemischer Elemente
Chlor
Chlorophyll
Cholesterin
Chrom
Cobalt
Copernicium
Curium
Cyanobakterien
D-Orbital
Darmstadtium
Descloizit
Diabetes mellitus
Dichte
Digital Object Identifier
Diphenylamin
Dubnium
Dysprosium
Edelgase
Einsteinium
Eisen
Eisen(II)-sulfat
Eisenerz
Elektrische Leitfähigkeit
Elektrochemie
Elektron
Elektronegativität
Elektronegativität#Pauling-Skala
Elektronen-Einfang
Elektroneneinfang
Elektronenkonfiguration
Elektronenvolt
Elementarzelle
Elementhäufigkeit
Elementsymbol
Emulsion
Energieniveau
Enzym
Erbium
Erdöl
Erdalkalimetalle
Erdhülle
Essentielle Stoffe
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
Eigenschaften
Ar 3d3 4s2
23
V
Periodensystem
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl
Vanadium, V, 23
Serie
Übergangsmetalle
Gruppe, Periode, Block
5, 4, d
Aussehen
stahlgrau metallisch, bläulich schimmernd
CAS-Nummer
7440-62-2
Massenanteil an der Erdhülle
0,041 %[1]
Atomar [2]
Atommasse
50,9415 u
Atomradius (berechnet)
135 (171) pm
Kovalenter Radius
153 pm
Elektronenkonfiguration
Ar 3d3 4s2
Elektronen pro Energieniveau
2, 8, 11, 2
1. Ionisierungsenergie
650,9 kJ/mol
2. Ionisierungsenergie
1414 kJ/mol
3. Ionisierungsenergie
2830 kJ/mol
4. Ionisierungsenergie
4507 kJ/mol
5. Ionisierungsenergie
6298,7 kJ/mol
Physikalisch [2]
Aggregatzustand
fest
Kristallstruktur
kubisch raumzentriert
Dichte
6,11 g/cm3 (20 °C)[3]
Mohshärte
7,0
Magnetismus
paramagnetisch (χm = 3,8 · 10−4)[4]
Schmelzpunkt
2183 K (1910 °C)
Siedepunkt
3680 K (3407 °C)
Molares Volumen
8,32 · 10−6 m3/mol
Verdampfungswärme
453 kJ/mol
Schmelzwärme
21,5[5] kJ/mol
Schallgeschwindigkeit
4560 m/s bei 293,15 K
Spezifische Wärmekapazität
489 [1] J/(kg · K)
Elektrische Leitfähigkeit
5 · 106 A/(V · m)
Wärmeleitfähigkeit
31 W/(m · K)
Chemisch [2]
Oxidationszustände
+5, +4 ,+3 ,+2
Elektronegativität
1,63 (Pauling-Skala)
Isotope
Isotop
NH
t1/2
ZM
ZE MeV
ZP
48V
{syn.}
15,9735 d
ε
4,012
48Ti
49V
{syn.}
330 d
ε
0,602
49Ti
50V
0,25 %
1,5 · 1017 a
ε
2,208
50Ti
β−
1,037
50Cr
51V
99,75 %
Stabil
Weitere Isotope siehe Liste der Isotope
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung [6]
Pulver
Leicht-
entzündlich
Reizend
(F)
(Xi)
R- und S-Sätze
R: 17-36/37/38 (Pulver)
S: 7-26-33-37-43-60 (Pulver)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet.
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vanadium, veraltet auch Vanadin, ist ein chemisches Element mit dem Symbol V und der Ordnungszahl 23. Es ist ein stahlgraues, bläulich schimmerndes, in reinem Zustand sehr weiches Übergangsmetall. Im Periodensystem bildet das Metall zusammen mit den schwereren Niob, Tantal und Dubnium die 5. Gruppe oder Vanadiumgruppe. Der Großteil des Vanadiums wird als sogenanntes Ferrovanadium in der Stahlherstellung eingesetzt. Der Zusatz von Vanadium in Chrom-Vanadium-Stählen führt zu einer Erhöhung der Zähigkeit und damit zu einer erhöhten Widerstandsfähigkeit des Stahls.
Das Element besitzt verschiedene biologische Bedeutungen und ist für viele Lebewesen essenziell. So spielt es eine Rolle bei der Steuerung von Enzymen der Phosphorylierung und wird von Bakterien zur Stickstofffixierung genutzt.
Die bekannteste Verbindung des Vanadiums ist Vanadium(V)-oxid, das als Katalysator für die Produktion von Schwefelsäure eingesetzt wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Vorkommen
3 Gewinnung und Darstellung
4 Eigenschaften
4.1 Physikalische Eigenschaften
4.2 Chemische Eigenschaften
5 Isotope
6 Verwendung
7 Nachweis
8 Biologische Bedeutung
9 Gefährdungen
10 Verbindungen
10.1 Wässrige Lösung
10.2 Sauerstoffverbindungen
10.3 Halogenverbindungen
10.4 Vanadiumoxidchloride
10.5 Weitere Vanadiumverbindungen
11 Einzelnachweise
12 Literatur
13 Weblinks
//
Bearbeiten Geschichte
Andrés Manuel del Río
Zum ersten Mal wurde das spätere Vanadium 1801 vom spanischen Mineralogen Andrés Manuel del Río in einem mexikanischen Bleierz, dem späteren Vanadinit, entdeckt. Er nannte das neue Element zunächst wegen der Vielfarbigkeit der Verbindungen Panchromium, später Erythronium, da sich die Salze beim Ansäuern rot färbten. Die Entdeckung widerrief del Rio jedoch kurze Zeit später, als zunächst Alexander von Humboldt und später der französische Chemiker H.V. Collett-Desotils auf Grund der Ähnlichkeit zu Chromverbindungen behaupteten, bei dem neuen Element würde es sich um verunreinigtes Chrom handeln.[7]
Die Wiederentdeckung des Elementes gelang 1830 dem schwedischen Chemiker Nils Gabriel Sefström. Er untersuchte Eisen aus der schwedischen Eisenerzgrube Taberg, indem er dieses in Salzsäure löste. Dabei entdeckte er neben anderen bekannten Stoffen ein unbekanntes Element, das in manchen Eigenschaften dem Chrom, in anderen dem Uran ähnelte, aber nach weiteren Untersuchungen keines dieser Elemente war. Das neue Element benannte er nach Vanadis, einem Beinamen der nordischen Gottheit Freyja. Kurze Zeit später wies Friedrich Wöhler nach, dass es sich bei Vanadium und Erythronium um identische Elemente handelt.[8]
Metallisches Vanadium wurde erstmals 1867 von Henry Enfield Roscoe durch Reduktion von Vanadium(II)-chlorid mit Wasserstoff hergestellt. 99,7 % reines Vanadium konnten erstmals 1925 John Wesley Marden und Malcolm Rich durch Reduktion von Vanadium(V)-oxid mit Calcium gewinnen.[9]
Vanadium wurde erstmals 1903 verwendet, als in England der erste vanadiumhaltige Stahl produziert wurde. Die stärkere Verwendung des Elements in der Stahlindustrie begann ab 1905, als Henry Ford Vanadiumstähle für den Bau von Automobilen einsetzte.[10]
Bearbeiten Vorkommen
Vanadinit
Vanadium ist auf der Erde ein häufiges Element, sein Anteil an der kontinentalen Erdkruste beträgt etwa 120 ppm. Eine ähnliche Elementhäufigkeit besitzen Zirconium, Chlor und Chrom. Das Element kommt nicht gediegen, sondern nur gebunden in verschiedenen Mineralen vor. Trotz der Häufigkeit des Vanadiums sind Lagerstätten mit hohen Konzentrationen des Elements selten, viele Vanadiumminerale kommen nicht häufig vor. Im Vergleich zur Erdkruste ist der Gehalt im Meerwasser deutlich geringer, er liegt bei etwa 1,3 μg/l.[11]
Zu den wichtigsten Vanadiummineralen zählen vor allem Vanadate wie Vanadinit [Pb5(VO4)3Cl], Descloizit Pb(Zn, Cu) [OH|VO4 und Carnotit [K2(UO2)2(VO4)2·3H2O], sowie das Vanadiumsulfid Patronit VS4. Der größte Teil des Vanadium findet sich in Spuren in anderen Mineralen, vor allem Eisenerzen wie Magnetit. Der Vanadiumgehalt von Titan-Magnetit-Erzen beträgt meist zwischen 0,3 und 0,8 %[12], kann aber in manchen südafrikanischen Erzen bis zu 1,7 %[10] erreichen.
Tiere und Pflanzen enthalten Vanadium, so enthält der Mensch etwa 0,3 mg/kg des Elementes. Dieses befindet sich zumeist in Zellkernen oder Mitochondrien. Einige Lebewesen, vor allem einige Seescheidenarten und der Fliegenpilz, sind in der Lage, Vanadium anzureichern. In Seescheiden ist der Vanadiumgehalt bis zu 107 mal so groß wie im umgebenden Meerwasser.[13] Auf Grund des Vanadiumgehaltes von Lebewesen sind auch Kohle und Erdöl, die aus diesen entstehen, vanadiumhaltig. Der Gehalt beträgt bis zu 0,1 %.[12] Besonders hohe Vanadiumgehalte findet man in Erdöl aus Venezuela und Kanada.[14]
Förderung an Vanadiumerz
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 55.700 Tonnen Vanadiumerz gefördert (gerechnet als Vanadiummetall). Die wichtigsten Förderländer sind Südafrika, China und Russland. Vanadium ist kein knapper Rohstoff, es sind insgesamt Reserven von 63 Millionen Tonnen bekannt.[15]
→ Kategorie:Vanadiummineral
Bearbeiten Gewinnung und Darstellung
Vanadium 99,95%, elektronenstrahlgeschmolzen und makrogeätzt
Vanadium 99,9%, dendritisch gewachsener Kristall, elektrolytisch hergestellt
Die Darstellung von Vanadium läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst muss aus verschiedenen Ausgangsstoffen Vanadium(V)-oxid gewonnen werden. Dieses lässt sich dann zum elementaren Metall reduzieren und gegebenenfalls reinigen.
Mögliche Ausgangsstoffe, aus denen Vanadium gewonnen werden kann, sind Vanadiumerze wie Carnotit oder Patronit, vanadiumhaltige Titan-Magnetit-Erze und Erdöl. Vanadiumerze waren in früherer Zeit für die Produktion wichtig, spielen jedoch keine wichtige Rolle mehr und sind vor allem von den Titan-Magnetit-Erzen abgelöst worden.
Werden vanadiumhaltige Eisenerze im Hochofenprozess zu Eisen reduziert, bleibt das Vanadium zunächst im Roheisen. Um das Roheisen weiter zu Stahl zu verarbeiten, wird während des Frischens Sauerstoff eingeblasen. Dabei geht das Vanadium in die Schlacke über. Diese enthält bis zu 25 % Vanadium(V)-oxid und ist die wichtigste Quelle für die Gewinnung des Metalls. Um das reine Vanadium(V)-oxid zu gewinnen, wird die feingemahlene Schlacke mit Natriumsalzen wie Natriumchlorid oder Natriumcarbonat oxidierend geröstet. Dabei bildet sich wasserlösliches Natriummetavanadat, das von der restlichen Schlacke durch Auslaugen abgetrennt wird. Durch Zugabe von Säure und Ammoniumsalzen fällt das entstandene unlösliche Ammoniumpolyvanadat aus der Lösung aus. Dieses kann durch Rösten zu Vanadium(V)-oxid umgewandelt werden. Auch aus anderen vanadiumhaltigen Erzen kann auf identischem Weg das Oxid gewonnen werden. Aus Erdöl kann das Vanadium durch Bildung einer Emulsion unter Zugabe von Wasser und Magnesiumnitrat extrahiert werden. Die weitere Aufarbeitung geschieht wie bei der Gewinnung aus Eisenerzen.[10]
Die eigentliche Vanadiumgewinnung erfolgt durch Reduktion des Vanadium(V)-oxids mit anderen Metallen. Als Reduktionsmittel können Aluminium, Calcium, Ferrosilicium oder Kohlenstoff verwendet werden; mit Letzterem bilden sich jedoch bei der Reaktion Carbide, die schwer vom Metall abgetrennt werden können.
Reduktion mit Calcium
Um reines Vanadium zu erhalten, wird teures Calcium oder Aluminium als Reduktionsmittel verwendet, da mit dem billigeren Ferrosilicium keine hohe Reinheit zu erreichen ist. Während mit Calcium direkt reines Vanadium gewonnen wird, bildet sich mit Aluminium zunächst eine Vanadium-Aluminium-Legierung, aus der durch Sublimation im Vakuum reines Vanadium gewonnen wird.
Ein Großteil des Vanadiums wird jedoch nicht als reines Metall, sondern in Form der Eisen-Vanadium-Legierung Ferrovanadium, die mindestens 50 % Vanadium[10] enthält, verwendet. Um diese herzustellen, ist es nicht nötig, vorher das reine Vanadium zu gewinnen. Stattdessen wird die vanadium- und eisenhaltige Schlacke mit Ferrosilicium und Kalk zu Ferrovanadium reduziert. Diese Legierung reicht für die meisten technischen Anwendungen aus.
Reinstes Vanadium kann entweder elektrochemisch oder nach dem Van-Arkel-de-Boer-Verfahren dargestellt werden. Dazu wird das reine Vanadium zusammen mit Iod in eine luftleere Glasampulle eingeschmolzen. Das in der geheizten Ampulle gebildete Vanadium(III)-iodid zersetzt sich an einem heißen Wolframdraht zu hochreinem Vanadium und Iod.
Reaktion im Van-Arkel-de-Boer-Verfahren
Bearbeiten Eigenschaften
Bearbeiten Physikalische Eigenschaften
Kristallstruktur von Vanadium, a = 302,4 pm
Vanadium ist ein nichtmagnetisches, zähes, schmiedbares und deutlich stahlblaues Schwermetall mit einer Dichte von 6,11 g/cm3.[10] Reines Vanadium ist relativ weich, wird aber durch Beimengungen anderer Elemente härter und besitzt dann eine hohe mechanische Festigkeit. In den meisten Eigenschaften ähnelt es seinem Nachbarn im Periodensystem, dem Titan. Der Schmelzpunkt von reinem Vanadium liegt bei 1910 °C, dieser wird jedoch durch Verunreinigungen wie Kohlenstoff deutlich erhöht. Bei einem Gehalt von 10 % Kohlenstoff liegt er bei etwa 2700 °C.[14] Vanadium kristallisiert wie Chrom oder Niob in einer kubisch-raumzentrierten Kristallstruktur mit der Raumgruppe und dem Gitterparameter a = 302,4 pm sowie zwei Formeleinheiten pro Elementarzelle.[16]
Unterhalb einer Sprungtemperatur von 5,13 K wird Vanadium zum Supraleiter.[17] Ebenso wie reines Vanadium sind auch Legierungen des Vanadiums mit Gallium, Niob und Zirconium supraleitend. Bei Temperaturen unter 5,13 K zeigt Vanadium, ebenso wie die Vanadiumgruppenmetalle Niob und Tantal, in kleinsten Klümpchen bis 200 Atomen eine bisher nicht erklärte, spontane elektrische Polarisation, wie sie sonst nur nichtmetallische Stoffe aufweisen.[18][19]
Bearbeiten Chemische Eigenschaften
Vanadium ist ein unedles Metall und in der Lage, mit vielen Nichtmetallen zu reagieren. An der Luft bleibt es wochenlang metallisch glänzend. Bei der Betrachtung über längere Zeiträume wird deutlich sichtbarer grüner Rost wahrgenommen. Soll Vanadium konserviert bleiben so muss es unter Argon aufbewahrt werden. In der Hitze wird es von Sauerstoff angegriffen und zu Vanadium(V)-oxid oxidiert. Während Kohlenstoff und Stickstoff mit Vanadium erst bei Weißglut reagieren, findet die Reaktion mit Fluor und Chlor schon in der Kälte statt.
Gegenüber Säuren und Basen ist Vanadium bei Raumtemperatur meist stabil auf Grund einer dünnen, passivierenden Oxidschicht, angegriffen wird es nur von Flusssäure sowie stark oxidierend wirkenden Säuren wie heißer Salpetersäure, konzentrierter Schwefelsäure und Königswasser.
Bis zu einer Temperatur von 500 °C ist Vanadium in der Lage, Wasserstoff zu absorbieren. Dabei wird das Metall spröde und lässt sich leicht pulvern. Entfernen lässt sich der Wasserstoff bei 700 °C im Vakuum.[10]
Bearbeiten Isotope
Von Vanadium sind insgesamt 25 Isotope und weitere 6 Kernisomere bekannt.[20] Von diesen kommen zwei natürlich vor. Dies sind die Isotope 50V mit einer natürlichen Häufigkeit von 0,25 % und 51V mit einer Häufigkeit von 99,75 %. 50V ist schwach radioaktiv, es zerfällt mit einer Halbwertszeit von 1,5 · 1017 Jahren zu 83 % unter Elektroneneinfang zu 50Ti, zu 17 % unter β−-Zerfall zu 50Cr.[20] Beide Kerne können für Untersuchungen mit der NMR-Spektroskopie genutzt werden.
Die stabilsten künstlichen Isotope sind 48V mit einer Halbwertszeit von 16 Tagen und 49V mit einer Halbwertszeit von 330 Tagen. Diese finden als Tracer Verwendung.[14] Alle anderen Isotope und Kernisomere sind sehr instabil und zerfallen in Minuten oder Sekunden.
→ Liste der Vanadium-Isotope
Bearbeiten Verwendung
Ferrovanadium
Reines Vanadium wird nur zu einem geringen Prozentsatz aufgrund seines geringen Neutroneneinfangquerschnitts als Hüllwerkstoff für Kernbrennstoffe verwendet.[21] Es können aber auch beständigere Vanadiumlegierungen genutzt werden. Über 90 % der Produktion wird in einer Vielzahl von Legierungen, meist mit den Metallen Eisen, Titan, Nickel, Chrom, Aluminium oder Mangan eingesetzt. Nur ein kleiner Teil wird in Verbindungen, meist als Vanadium(V)-oxid genutzt.
Knarre aus Chrom-Vanadium-Stahl.
Mit 85 % des produzierten Vanadiums wird der weitaus größte Teil in der Stahlindustrie verbraucht. Da hierfür keine hohen Reinheiten nötig sind, wird Ferrovanadium als Rohstoff genutzt. Vanadium steigert schon in kleinen Mengen in Stählen die Festigkeit und Zähigkeit und damit die Verschleißfestigkeit deutlich. Dies wird durch die Bildung von hartem Vanadiumcarbid bewirkt. Je nach Anwendung werden unterschiedliche Mengen Vanadium beigemischt. So enthalten Baustähle und Werkzeugstähle nur geringe Mengen (0,2 bis 0,5 %) Vanadium, Schnellarbeitsstahl bis zu 5 %.[12] Vanadiumhaltige Stähle werden vor allem für mechanisch beanspruchte Werkzeuge und Federn genutzt. Stähle, die neben Eisen und Vanadium auch Cobalt enthalten, sind magnetisch.
Titanlegierungen, die Vanadium und meist auch Aluminium enthalten, sind besonders stabil und hitzebeständig und werden im Flugzeugbau für tragende Teile und Turbinenblätter von Flugzeugtriebwerken eingesetzt.[10]
Vanadium dient in einem Typ der so genannten Redox-Flow-Zelle als Hauptelektrolyt, ein Beispiel für eine solche Anwendung ist der Vanadium-Redox-Akkumulator.
Bearbeiten Nachweis
Eine Vorprobe liefert die Phosphorsalzperle, bei der Vanadium in der Reduktionsflamme charakteristisch grün erscheint. Die Oxidationsflamme ist schwach gelb und damit zu unspezifisch.[22]
Ein qualitativer Nachweis für Vanadium beruht auf der Bildung von Peroxovanadiumionen. Dazu wird eine saure Lösung, die Vanadium in der Oxidationsstufe +5 enthält, mit wenig Wasserstoffperoxid versetzt. Es bildet sich das rötlich-braune [V(O2)]3+-kation. Dieses reagiert mit größeren Mengen Wasserstoffperoxid zur schwach gelben Peroxovanadiumsäure H3[VO2(O2)2.[22]
Quantitativ kann Vanadium durch Titration bestimmt werden. Dazu wird eine vanadiumhaltige schwefelsaure Lösung mit Kaliumpermanganat zu fünfwertigem Vanadium oxidiert und anschließend mit einer Eisen(II)-sulfatlösung und Diphenylamin als Indikator rücktitriert. Auch eine Reduktion von vorliegenden fünfwertigem Vanadium mit Eisen(II)-sulfat zum vierwertigen Oxidationszustand und anschließender potentiometrischer Titration mit Kaliumpermanganatlösung ist möglich.[10]
In der modernen Analytik kann Vanadium mit mehreren Methoden nachgewiesen werden. Dies sind beispielsweise die Atomabsorptionsspektrometrie bei 318,5 nm und die Spektralphotometrie mit N-Benzoyl-N-phenylhydroxylamin als Farbreagenz bei 546 nm.[12]
Bearbeiten Biologische Bedeutung
Seescheiden enthalten hohe Konzentrationen an Vanadium
Vanadiumverbindungen besitzen verschiedene biologische Bedeutungen. Charakteristisch für Vanadium ist, dass es sowohl anionisch als Vanadat, als auch kationisch als VO2+, VO2+ oder V3+ vorkommt. Vanadate besitzen große Ähnlichkeit zu Phosphaten und haben dementsprechend ähnliche Wirkungen. Da Vanadat stärker an geeignete Enzyme bindet als Phosphat, ist es in der Lage, Enzyme der Phosphorylierung zu blockieren und so zu steuern. Dies betrifft beispielsweise die Natrium-Kalium-ATPase, die den Transport von Natrium und Kalium in Zellen steuert. Diese Blockierung kann mit Desferrioxamin B, das einen stabilen Komplex mit Vanadat bildet, schnell wieder aufgehoben werden.[11] Weiterhin beeinflusst Vanadium die Glucoseaufnahme. Es ist in der Lage, in der Leber die Glykolyse zu stimulieren und den Konkurrenzprozess der Gluconeogenese zu hemmen. Dadurch kommt es zu einer Senkung des Glucose-Spiegels im Blut.[12] Daher wird untersucht, ob Vanadiumverbindungen für die Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 geeignet sind. Es sind jedoch noch keine eindeutigen Ergebnisse gefunden worden.[23] Daneben stimuliert Vanadium auch die Oxidation von Phospholipiden und unterdrückt die Synthese von Cholesterin durch Hemmung der Squalen-Synthase, einem mikrosomalen Enzymsystem der Leber. Folgerichtig verursacht ein Mangel erhöhte Konzentrationen von Cholesterin und Triglyceriden im Blutplasma.[24]
In Pflanzen spielt Vanadium eine Rolle in der Photosynthese. Es ist in der Lage, die Reaktion zur Bildung von 5-Aminolävulinsäure ohne Enzym zu katalysieren. Diese ist eine wichtige Vorstufe zur Bildung von Chlorophyll.[11]
In einigen Organismen kommen vanadiumhaltige Enzyme vor, so besitzen einige Bakterienarten zur Stickstofffixierung vanadiumhaltige Nitrogenasen. Dies sind beispielsweise Arten der Gattung Azotobacter sowie das Cyanobakterium Anabaena variabilis.[11] Diese Nitrogenasen sind jedoch nicht so leistungsfähig wie die häufigeren Molybdän-Nitrogenasen und werden daher nur bei Molybdänmangel aktiviert.[25] Weitere vanadiumhaltige Enzyme finden sich in Braunalgen und Flechten. Diese besitzen vanadiumhaltige Haloperoxidasen, mit denen sie Chlor-, Brom- oder Iod-organische Verbindungen aufbauen.
Die Funktion des in großen Mengen in Seescheiden als Metalloproteine Vanabine vorhandenen Vanadiums ist noch nicht bekannt. Ursprünglich wurde vermutet, dass das Vanadium ähnlich dem Hämoglobin als Sauerstofftransporter dient; dies hat sich jedoch als falsch herausgestellt.[25]
Bearbeiten Gefährdungen
Wie andere Metallstäube ist auch Vanadiumstaub entzündlich. Vanadium und seine anorganischen Verbindungen haben sich im Tierversuch als karzinogen erwiesen. Sie werden daher in die Kanzerogenitäts-Kategorie 2 eingeordnet.[26] Wird Vanadiumstaub etwa von Arbeitern in der Metallverhüttung über längere Zeit eingeatmet, kann es zum sogenannten Vanadismus kommen. Diese anerkannte Berufskrankheit kann sich in Schleimhautreizung, grünschwarzer Verfärbung der Zunge, sowie chronischen Bronchial-, Lungen- und Darmerkrankungen äußern.[12]
Bearbeiten Verbindungen
In Verbindungen kann Vanadium in verschiedenen Oxidationsstufen vorliegen. Häufig sind die Stufen +5, +4, +3 und +2, seltener sind +1, 0, −1 und −3. Die wichtigsten und stabilsten Oxidationsstufen sind +5 und +4.
→ Kategorie:Vanadiumverbindung
Bearbeiten Wässrige Lösung
In wässriger Lösung lässt sich Vanadium leicht in verschiedene Oxidationsstufen überführen. Da die verschiedenen Vanadiumionen charakteristische Farben besitzen, kommt es dabei zu Farbänderungen.
In saurer Lösung bildet fünfwertiges Vanadium farblose VO2+-Ionen, die bei der Reduktion zunächst zu blauen vierwertigen VO2+-Ionen werden. Die dreiwertige Stufe mit V3+-Ionen ist von grüner Farbe, die tiefste, in wässriger Lösung erreichbare Stufe, das zweiwertige V2+-Ion ist grauviolett.
Bearbeiten Sauerstoffverbindungen
Vanadium(V)-oxid
Die wichtigste und stabilste Vanadium-Sauerstoff-Verbindung ist Vanadium(V)-oxid V2O5. Diese orangefarbene Verbindung wird in größeren Mengen als Katalysator für die Schwefelsäureherstellung verwendet. Sie wirkt dort als Sauerstoffüberträger und wird während der Reaktion zu einem weiteren Vanadiumoxid, dem Vanadium(IV)-oxid VO2 reduziert. Weitere bekannte Vanadiumoxide sind Vanadium(III)-oxid V2O3 und Vanadium(II)-oxid VO.
In alkalischer Lösung bildet Vanadium(V)-oxid Vanadate, Salze mit dem Anion VO43−. Im Gegensatz zu den analogen Phosphaten ist jedoch das Vanadat-Ion die stabilste Form; Hydrogen- und Dihydrogenvanadate sowie die freie Vanadiumsäure sind instabil und nur in verdünnten wässrigen Lösungen bekannt. Werden basische Vanadatlösungen angesäuert, bilden sich anstatt der Hydrogenvanadate die Polyvanadate, in denen sich bis zu zehn Vanadateinheiten zusammenlagern. Vanadate finden sich in verschiedenen Mineralen, Beispiele sind Vanadinit, Descloizit und Carnotit.
Bearbeiten Halogenverbindungen
Mit den Halogenen Fluor, Chlor, Brom und Iod bildet Vanadium eine Vielzahl von Verbindungen. In der Oxidationsstufe +5 ist nur eine Verbindung, das Vanadium(V)-fluorid bekannt. In den Oxidationsstufen +4, +3 und +2 existieren Verbindungen mit allen Halogenen, lediglich mit Iod sind nur Verbindungen in den Stufen +2 und +3 bekannt. Von diesen Halogeniden sind jedoch nur die Chloride Vanadium(IV)-chlorid und Vanadium(III)-chlorid technisch relevant. Sie dienen unter anderem als Katalysator für die Herstellung von Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk.[10]
Bearbeiten Vanadiumoxidchloride
Vanadium bildet auch Mischsalze mit Sauerstoff und Chlor, die sogenannten Vanadiumoxidchloride. Vanadium(III)-oxidchlorid, VOCl, ist ein gelbbraunes, wasserlösliches Pulver. Das in der Photographie und als Textilbeize eingesetzte Vanadium(IV)-oxidchlorid, VOCl2 besteht aus grünen, hygroskopischen Kristalltafeln, die sich in Wasser mit blauer Farbe lösen. Vanadium(V)-oxidchlorid, VOCl3 schließlich ist eine gelbe Flüssigkeit, die durch Wasser sehr leicht hydrolysiert wird. VOCl3 dient als Katalysatorkomponente bei der Niederdruckethenpolymerisation.[27]
Bearbeiten Weitere Vanadiumverbindungen
In organischen Vanadiumverbindungen erreicht Vanadium seine niedrigsten Oxidationsstufen 0, −I und −III. Hier sind vor allem die Metallocene, die sogenannten Vanadocene, wichtig. Diese werden als Katalysator für die Polymerisation von Alkinen verwendet.[28]
Vanadiumcarbid VC wird in Pulverform unter anderem zum Plasmaspritzen bzw. Plasma-Pulver-Auftragschweißen eingesetzt.[29] Weiterhin wird Vanadiumcarbid Hartmetallen zugesetzt, um das Kornwachstum zu verringern.[10] Es entstehen dabei die sogenannten Cermets, die besonders hart und verschleißfest sind.
Bearbeiten Einzelnachweise
↑ a b Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
↑ Die Werte für die Eigenschaften (Infobox) sind, wenn nicht anders angegeben, aus www.webelements.com (Vanadium) entnommen.
↑ N. N. Greenwood und A. Earnshaw: Chemie der Elemente, 1. Auflage, 1988, S. 1260, ISBN 3-527-26169-9.
↑ Weast, Robert C. (ed. in chief): CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990. Seiten E-129 bis E-145. ISBN 0-8493-0470-9. Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert.
↑ David R. Lide: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 84. Auflage, CRC Press, Boca Raton, Florida, 2003; Section 6, Fluid Properties; Enthalpy of Fusion.
↑ Datenblatt Vanadium (Pulver) bei AlfaAesar, abgerufen am 31. Januar 2010..
↑ L. R. Caswell: Andres del Rio, Alexander von Humboldt, and the Twice-Discovered Element. In: Bull. Hist. Chem.. 2003, 28 (1), S. 35–41.
↑ N. G. Sefstöm: Über das Vanadin, ein neues Metall, gefunden im Stangeneisen von Eckersholm, einer Eisenhütte, die ihr Erz von Taberg in Småland bezieht. In: Annal. d. Physik, 1831, 97 (1), S. 1–4.
↑ Vanadium. In: Encyclopædia Britannica. 2008. Encyclopædia Britannica Online, aufgerufen am 6. Oktober 2008 (online).
↑ a b c d e f g h i j Günter Bauer et. al.: Vanadium and Vanadium Compounds. In: Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry, Wiley-VCH, Weinheim 2000, doi:10.1002/14356007.a27_367.
↑ a b c d Dieter Rehder: Bioanorganische Chemie des Vanadiums In: Angew. Chem., 1991, 103, S. 152–172.
↑ a b c d e f Vanadium in: Roempp Chemie Lexikon, Thieme Verlag, 2008.
↑ Holleman/Wiberg, 102. Auflage, S. 1542.
↑ a b c Holleman/Wiberg, 102. Auflage, S. 1543.
↑ U.S. Geological Survey: Vanadium, Mineral Commodity Summaries, January 2008.
↑ K. Schubert: Ein Modell für die Kristallstrukturen der chemischen Elemente. In: Acta Crystallographica 1974, 30, S. 193–204, doi:10.1107/S0567740874002469.
↑ Aaron Waxler, William S. Corack: Superconductivity of Vanadium. In: Physical Review, 1952, 85, (1), S. 85–90, doi:10.1103/PhysRev.85.85.
↑ T. Kromme: Metalle auf Abwegen. Über das ungewöhnliche Tieftemperaturverhalten winziger Metallklumpen. In Spektrumdirekt.de vom 22. Mai 2003.
↑ Science 300: S. 1265–1269 (2003).
↑ a b G. Audi, O. Bersillon, J. Blachot, A. H. Wapstra: The NUBASE evaluation of nuclear and decay properties, in: Nuclear Physics, 2003, Bd. A 729, S. 3–128.
↑ Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu Vanadium, in: Lexikon der Physik; abgerufen 9. Juli 2008.
↑ a b Jander, Blasius, Strähle: Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum, 14. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1995, S. 218–219, ISBN 978-3-7776-0672-9.
↑ D.M. Smith, R.M. Pickering and G.T. Lewith: A systematic review of vanadium oral supplements for glycaemic control in type 2 diabetes mellitus.. In: QJM: An International Journal of Medicine, 2008, 101, (5), S. 351–358, doi:10.1093/qjmed/hcn003.
↑ Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu Vanadium, in: Lexikon der Biologie; abgerufen 9. Juli 2008.
↑ a b Wolfgang Kaim, Brigitte Schwederski: Bioanorganische Chemie, 4. Auflage, Teubner, Wiesbaden 2005, S. 241–243, ISBN 3-519-33505-0.
↑ Presseerklärung der DFG zu Änderungen in der Liste der MAK- und BET-Werten, 19. Juli 2005.
↑ Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu Vanadiumoxidchloride. In: Lexikon der Chemie; abgerufen 9. Juli 2008.
↑ Vanadium-organische Verbindungen. In: Roempp Chemie Lexikon, Thieme Verlag, 2008.
↑ Verwendung von Vanadiumcarbid der H. C. Starck-Gruppe.
Bearbeiten Literatur
Günter Bauer et. al.: Vanadium and Vanadium Compounds. In: Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry, Wiley-VCH, Weinheim 2000, doi:10.1002/14356007.a27_367.
Norman N. Greenwood, Alan Earnshaw: Chemie der Elemente, 1. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 1988, ISBN 3-527-26169-9.
Arnold F. Holleman, Nils Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.
Vanadium in: Roempp Chemie Lexikon, Thieme Verlag, 2008.
Bearbeiten Weblinks
Commons: Vanadium – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wiktionary: Vanadium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
EnvironmentalChemistry.com – Vanadium
Periodensystem der Elemente
H
He
Li
Be
B
C
N
O
F
Ne
Na
Mg
Al
Si
P
S
Cl
Ar
K
Ca
Sc
Ti
V
Cr
Mn
Fe
Co
Ni
Cu
Zn
Ga
Ge
As
Se
Br
Kr
Rb
Sr
Y
Zr
Nb
Mo
Tc
Ru
Rh
Pd
Ag
Cd
In
Sn
Sb
Te
I
Xe
Cs
Ba
La
Ce
Pr
Nd
Pm
Sm
Eu
Gd
Tb
Dy
Ho
Er
Tm
Yb
Lu
Hf
Ta
W
Re
Os
Ir
Pt
Au
Hg
Tl
Pb
Bi
Po
At
Rn
Fr
Ra
Ac
Th
Pa
U
Np
Pu
Am
Cm
Bk
Cf
Es
Fm
Md
No
Lr
Rf
Db
Sg
Bh
Hs
Mt
Ds
Rg
Cn
Uut
Uuq
Uup
Uuh
Uus
Uuo
Alkalimetalle
Erdalkalimetalle
Lanthanoide
Actinoide
Übergangsmetalle
Metalle
Halbmetalle
Nichtmetalle
Halogene
Edelgase
Dieser Artikel wurde am 19. Oktober 2008 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen.
10.02.2011 - PRESS RELEASE: Energizer Resources Provides Update on the Development of its Green Giant Vanadium Project
Taeglich aktuelle Nachrichten, Berichte, Analysen und Interviews zu aktuellen Themen an der Boerse mit Schwerpunkt deutsche Aktien.
Vanadium
Vanadium on WN Network delivers the latest Videos and Editable pages for News & Events, including Entertainment, Music, Sports, Science and more, Sign ...
Vanadium Boost Would Give Batteries More Juice
Don't look now, but vanadium demand is ramping up, the head of global research with Byron Capital Markets, says. The metal could see demand jump if battery manufacturers start using it to boost power output in lithium-vanadium cells
Vanadium redox battery - Wikipedia, the free encyclopedia
The vanadium redox (and redox flow) battery is a type of rechargeable flow battery that ... Although the use of vanadium in batteries had been suggested earlier ...
American Vanadium Announces $4.5 Million Private Placement
VANCOUVER, BRITISH COLUMBIA--(Marketwire - Jan. 20, 2011) -
vanadium: Definition from Answers.com
vanadium n. ( Symbol V ) A bright white, soft, ductile metallic element found in several minerals, notably vanadinite and carnotite, having good
Energizer Resources Provides Update on the Development of Its Green Giant Vanadium Project
TORONTO, ONTARIO--(Marketwire - Feb. 10, 2011) - Energizer Resources Inc. (TSX VENTURE:EGZ)(OTCBB:ENZR)(FRANKFURT:YE5) ("Energizer" or the "Company") provides an update on the development of its 100% wholly-owned Green Giant vanadium project located in Madagascar.
Energy Fuels Acquires Calliham Uranium/Vanadium Mine in Sage ...
TradingMarkets News for Energy Fuels Acquires Calliham Uranium/Vanadium Mine in Sage Plain Area of Utah
Nevado Intersects Significant Iron, Titanium and Vanadium in Diamond Drill Hole FT-10-01 From the Farrell-Taylor ...
- FT-10-01 yielded 32.9 metres grading 64.5% Fe2O3 (45.1% FeT), 17.7% TiO2 and 0.07% V2O5
vanadium - Wiktionary
Wikipedia vanadium (uncountable) A chemical element , (symbol V) with an atomic number of 23; it is a transition metal, used in the production of special steels. ...
Energy Fuels Acquires Calliham Uranium/Vanadium Mine in Sage Plain Area of Utah
TORONTO, ONTARIO--(Marketwire - Feb. 10, 2011) - Energy Fuels Inc. (TSX:EFR) (" Energy Fuels " or the " Company "), an advanced uranium and vanadium development company announced today that the Company has acquired a mining lease (the Calliham lease) consisting of approximately 320 acres in San Juan County, Utah, from Nuvemco, LLC for consideration of 1,064,895 shares of Energy Fuels common ...
Vanadium to Revolutionize Green Energy - Seeking Alpha
Governments the world over are directing billions of dollars of grants into vanadium's fast-emerging role in the electrification of society's energy supplies. ...
Energy Fuels' Pinon Ridge Uranium Mill Radioactive Materials License Challenged by Sheep Mountain Alliance
TORONTO, ONTARIO--(Marketwire - Feb. 9, 2011) - Energy Fuels Inc. (TSX:EFR) (" Energy Fuels " or the " Company "), an advanced uranium and vanadium development company, learned late Tuesday of a complaint in District Court, City and County of Denver, Colorado, brought by Sheep Mountain Alliance out of Telluride, Colorado. That complaint names the Colorado Department of Public Health and ...
Vanadium
Vanadium is found in magnetite (iron oxide) deposits that are also very rich in the element titanium. ... Vanadium is also recovered from carbon-rich deposits such as coal, ...
Stina Initiates Scoping Study on Nevada Vanadium Property
VANCOUVER, BRITISH COLUMBIA--(Marketwire - Jan. 19, 2011) - Stina Resources Ltd. ("the Company") (TSX VENTURE:SQA) is pleased to announce that it has contracted Lyntek Inc . of Denver, CO to prepare a management-oriented Conceptual Economic Study on its Bisoni McKay Vanadium Property in North-Central Nevada.
VANADIUM ENVIROMENTAL HAZARD SUMMARY
Vanadium is a bright white metallic. chemical element of the first ... Vanadium is often found in ore along with uranium [190]. About 80% of the production of ...
Apella Resources Inc.: Iron-T Survey Increases Potential & Provides Numerous New Priority Drill Target Areas
VANCOUVER, BRITISH COLUMBIA--(Marketwire - Jan. 14, 2011) - Apella Resources Inc. (TSX VENTURE:APA)(OTCQX:APAFF)(FRANKFURT:NWN) is pleased to announce that the company has received and interpreted the results of a GPS integrated ground magnetic field survey executed by Abitibi Geophysics Inc. from Val d'Or, Quebec, on Apella's Iron-T Vanadium-Iron-Titanium project near Matagami, Quebec. The ...
Vanadium
Vanadium is a trace mineral that is present in many foods and may be essential, in small amounts, in the body. It may be involved in normal bone growth. ...
Energy Fuels' Pinon Ridge Uranium Mill County Special Use Permit Upheld by Colorado District Court in Montrose County
TORONTO, ONTARIO--(Marketwire - Feb. 4, 2011) - Energy Fuels Inc. (TSX:EFR) (" Energy Fuels " or the " Company "), an advanced uranium and vanadium development company, learned that today, February 4, 2010, Judge James Schum of the State of Colorado District Court in Montrose County denied the legal challenge by Sheep Mountain Alliance of the decision by the Montrose County Board of County ...



















