Žid
Adjektiv
Alemannen
Argentinien
Armenien
Asien
Australien
Autonym
Barbar
Bevölkerungsgeographie
Chile
China
Dänemark
Demos
Deutsch (Etymologie)
Deutsche Sprache
Deutscher
Eigenname
Engländer (Volk)
England
Englische Sprache
Estland
Estnische Sprache
Ethnie
Ethnologie
Ethnophaulismus
Ethnos
Französische Sprache
Gattungsname
Genua
Gibraltar
Griechische Sprache
Haiti
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Irland
Israel
Japan
Judentum
Kalabrien
Kanada
Kongo
Korea
Kuba
Latein
Lateinamerika
Lettland
Libanon
Madagaskar
Malta
Mensch
Mexiko
Monaco
Moskowien
Namenforschung
Nation
Nepal
Neuseeland
Nomen
Pakistan
Peru
Philippinen
Polen
Polnische Sprache
Portugal
Römer
Südafrika
Sachsen
Sarazenen
Savoyen
Schottland
Siedlungsgeographie
Sri Lanka
Staatsvolk
Substantiv
Sudan
Türkei
Taiwan
Ukraine
Venezuela
Vereinigte Staaten von Amerika
Vietnam
Volk
Volksbezeichnung
Volkszugehörigkeit
Welsche
Wortstamm
Xenonym
Zigeuner
Zypern
Adjektiv
Alemannen
Argentinien
Armenien
Asien
Australien
Autonym
Barbar
Bevölkerungsgeographie
Chile
China
Dänemark
Demos
Deutsch (Etymologie)
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Engländer (Volk)
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Englische Sprache
Estland
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Genua
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Volkszugehörigkeit
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Mit Hilfe von Volksbezeichnungen werden Ethnien (in Form von Ethnonymen bzw. Ethnika) oder Staatsvölker (in Form von Demonymen) benannt. Die Ethnonymie als Teilgebiet der Namenforschung und Ethnologie beschäftigt sich mit Sammlung, Klassifizierung und Kartierung dieser Namen sowie ihrer Deutung, Begriffsgeschichte und soziologischen und sprachlichen Funktion.
Inhaltsverzeichnis
1 Wortbedeutung und Definition
2 Einteilung und Bildung
3 Linguistische Stellung
4 Bezeichnung durch Suffixe
5 Literatur
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Bearbeiten Wortbedeutung und Definition
Ethnonym kommt von griech. ἔθνος éthnos „Volk, Volksgruppe, Bevölkerung“ und ὄνομα ónoma „Name“ in der Endung -nym, Demonym von δῆμος in derselben Bedeutung. Andere Ausdrücke sind ethnischer Name, Volksname, Volksgruppenbezeichnung oder Stammesbezeichnung.
Die zugrundeliegenden Begriffe Ethnos, Demos, Volk, Volkszugehörigkeit, Nation sind diffizil abzugrenzen, und entsprechend die Namensbegriffe oft in mehreren dieser Sinne in Gebrauch. Während der Ausdruck Demonym siedlungsgeographische Aspekte fokussiert, verarbeitet das Ethnonym primär bevölkerungsgeographische Aspekte. In den meisten Fällen ist das in etwa kongruent, aber es gibt zahlreiche Abweichungen, etwa bei Sarazenen, Zigeuner, Welsche und ähnlichen Begriffen komplexer Bedeutungsebenen. Auch ist die Trennung zwischen Ethno-Demonym und Glottonym (dem Namen der verwendeten Sprache) in vielen Fällen nicht unbedingt gegeben, bei manchen Namen aber bedeutend (Deutscher/Deutsch, Engländer/Englisch), selten ist sie eindeutig (Römer/Latein).
Bearbeiten Einteilung und Bildung
Dabei werden zwei Kategorien unterschieden:
Autonyme (autos „selbst“) und Selbst- oder Eigenbezeichnung
Xenonyme (xenos- „fremd“), also etwa Außen- oder Fremdbezeichnung
Während Eigenbezeichnungen positiv gewertet werden – und insoferne wesentlicher Bestandteil der Identität einer Volksgruppe ist – oder allgemeinen Charakter haben, sind Fremdbezeichnungen oft abwertend (Ethnophaulismen). So leiten sich beispielsweise etliche Eigenbezeichnungen schlicht von dem jeweiligen Wort „Mensch“ ab, während Fremdbezeichnungen im Sinne von „Sprachunkundiger“ gewählt werden (polnisch nemiec „Stummer“ für Deutscher, oder unspezifisch Barbar „Stammler“ für die nichtgriechischen Völker)
Ein übliches Phänomen ist die Benennung eines Volkes nach einer Untergruppe dessen, z. B. französisch allemand „Deutscher“ nach den Alemannen oder estnisch sakslane „Deutscher“ nach den Sachsen.
Im Deutschen wird die adjektivische Form des Wortes, das Zugehörigkeitsadjektiv, oft durch -isch erstellt, und das Substantiv, wenn es nicht schon der Stamm ist, durch -er, -ier, oder -iener. Siehe z. B. die Etymologie des Begriffs „Deutsch“.
Bearbeiten Linguistische Stellung
Die Volksbezeichnungen sind eine Untergruppe der Kollektivnamen (Sozionyme). Sie können sowohl als Eigenname (Proprium) einer spezifischen Gruppierung, wie auch als Gattungsname (Appellativa) der Gruppenangehörigen verwendet werden. Daher nehmen sie eine Zwischenstellungen in diesen beiden Grundklassen der Nomina ein.
Bearbeiten Bezeichnung durch Suffixe
Volksbezeichnungen werden vielfach durch bestimmte auf den Volks-, Landes- oder Sprachnamen folgende Suffixkonstruktionen charakterisiert.
-e
-e Dänemark → Däne, Estland → Este, Irland → Ire, Lettland → Lette, Polen → Pole, Schottland → Schotte, Türkei → Türke
-arde Savoyen → Savoyarde
-ne Chile → Chilene
-(eg)asse Madagaskar → Madegasse, Monaco → Monegasse
-ese China → Chinese, Genua → Genuese, Kalabrien → Kalabrese, Libanon → Libanese, Nepal → Nepalese, Sudan → Sudanese, Taiwan → Taiwanese, Vietnam → Vietnamese
-iese Portugal → Portugiese
-lese Kongo → Kongolese
-er
-er England → Engländer, Gibraltar → Gibraltarer, Indien → Inder, Iran → Iraner, Japan → Japaner, Neuseeland → Neuseeländer, Sri Lanka → Sri Lanker, Ukraine → Ukrainer
-(i)er Argentinien → Argentinier, Armenien → Armenier, Australien → Australier, Indonesien → Indonesier, Kanada → Kanadier
-(a)ner Kuba → Kubaner, Korea → Koreaner, Vereinigte Staaten von Amerika → Amerikaner, Südafrika → Südafrikaner, Venezuela → Venezolaner, Haiti → Haitianer, Mexiko → Mexikaner, Peru → Peruaner
-eser Malta → Malteser
-iter, Moskowien → Moskowiter
-i Irak → Iraki, Israel → Israeli, Pakistan → Pakistani,
-(in)o Philippinen → Filipino, Lateinamerika → Latino
-t
-at Asien → Asiat
-it Israel (Antike) → Israelit
-iot Zypern → Zypriot,
Bearbeiten Literatur
Jürgen Beyer: Ist maarahvas (‚Landvolk‘), die alte Selbstbezeichnung der Esten, eine Lehnübersetzung? Eine Studie zur Begriffsgeschichte des Ostseeraums, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 56 (2007), S. 566-593.
Markus Wolf: Žid - Kritik einer Wortverbannung. Imagologie Israels zwischen staatspolitischem Kalkül und künstlerischer Verfremdung. Kubon und Sagner, München 2005 (= Peter Rehder (Hrsg.): Sagners Slavistische Sammlung 30), ISBN 3-87690-905-8. – Enthält eine Theorie zur Genese von Ethnonymen, und grenzt diese ab zu anderen Sozionymen, die allesamt entweder aus Politonymen, Ethnonymen und Religionymen bestehen.
Volksbezeichnung – Wikipedia
Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte ... Mit Hilfe von Volksbezeichnungen werden Ethnien (in Form von Ethnonymen bzw. ...
dict.cc | Volksbank | English Dictionary
English Translation for Volksbank - dict.cc German-English Dictionary ... Volksbezeichnung. Volksbibliothek. Volksbibliotheken. Volksbildung. Do you know German ...
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Es war einmal der Mensch 10 Die Wikinger part 2 ... von "den Wikingern" (Bei leibe keine Volksbezeichnung) aus dem 19. Jahrhundert. Man lebte gewiss ...
About: Demonym
Eine Volksbezeichnung, auch Völkername, speziell Ethnonym bzw. ... Eine Volksbezeichnung, auch Völkername, speziell Ethnonym bzw. Ethnikon und Demonym, ist ...
demonīms - Wiktionary
Demonīms ne vienmēr sakrīt ar valodas nosaukumu, piemēram, demonīms amerikānis ... gentílico. Spāniski : gentilicio. Vāciski : Demonym, Volksbezeichnung ...
Babylon 9 Translation Software and Dictionary Tool
The Babylon 9 translation software offers instant full text, full Website and document ... Eine spezielle Volksbezeichnung lag nicht vor, da auch die Kimmerier und Skythen ...
Hunnen
Statt dessen wurde nach der hunnischen Reichsgründung (209 v. Chr) die Volks ... v. Chr durch Mete Khan (dem Bruder Mao-duns) schriftlich als Volksname dem ...
